Liebe Blogleserin, Lieber Blogleser,

Vor ein paar Jahren kaufte ich mir meine erste digitale Spiegelreflexkamera. Diese Kameras können viel, man muss nur wissen wie. Am Anfang beschäftigte ich mich zuerst mal monatelang mit der Technik. Wozu sind all diese Knöpfe da? Was ist Blendenöffnung? Warum ist mein Foto so dunkel? Wo kann ich fokussieren? Als ich dann an so vieles denken musste verging mir fast der Spass am Fotografieren. Technik ist absolut nicht mein Ding.

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Was mich hingegen an der Fotografie fasziniert ist das Magische, das Inspirierende, das Herzliche. Durch den Sucher der Kamera beobachtet man die Aussenwelt wie eine Drittperson. Während wir im „alltäglichen“ Leben an der schönen Nachbarskatze vorbeilaufen würden, halten wir an, wenn wir sie fotografieren möchten, und überlegen uns wie schön doch diese Katze ist die uns jeden Morgen zu begrüssen scheint. Wir werden uns den Moment bewusst. Und genau DAS ist die wahre Seele der Fotografie. Den Verstand für einen Moment zur Seite legen und die kleinen Dinge um uns herum wahrnehmen indem wir ein Foto davon machen. Man nennt das auch „mit dem Herz fotografieren“. Ist das nicht einen wunderbaren Ausdruck?

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Diese Woche möchte ich dass Ihr Eure Kameras und Smartphones überall mitnimmt und die Augen offen haltet für die kleinen schönen Dinge in Eurem Leben. Das kann die Tasse Kaffee sein bevor Ihr zur Arbeit geht, der Sonnenuntergang, die Strasse, oder die Farben des Frühlings. Ihr müsst diese Fotos nirgends hochladen oder zeigen wenn Ihr nicht wollt, es geht hier nicht um Schönheitsideale, es muss nicht aufgeräumt aussehen. Einfach das ganz normale alltägliche Leben. Euer Leben.

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Falls jemand etwas Inspiration sucht, und seine Welt mit neuen Augen (fotografische Augen) sehen will, kann auf Die Fotoschule gespannt sein. Dort werden wir auf spielerische Weise die Basics über Fotografie lernen und dabei unsere Momente bewusster wahrnehmen.

 

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3 comments on “Was mir wirklich an der Fotografie gefällt”

  1. Hallo Karin,

    ich kann dir nur zustimmen, mir geht es beim Fotografieren genauso. Lange Zeit habe ich mich mit meiner DSLR nicht beschäftigt, weil mich die Technik überforderte und ich mir für den Automatik-Modus zu schade war. Denke du verstehst was ich meine.

    Zwar habe ich nicht immer meine DSLR dabei, dennoch versuche ich in letzter Zeit mehr den Moment einzufangen, mir Zeit für einen zweiten Blick zu gönnen. Auch durch die Meditation (auf die ich durch deine Posts aus dem Urlaub gekommen bin) ist mein Sinn für den Augenblick, Dinge bewusster wahrzunehmen geschärft. Das tut gut und lässt einen in schwierigen Situationen mehr Ruhe bewahren. Fühle mich ausgeglichener. Wenn ich ein schönes Motiv finde und es festhalten kann, habe ich auch später noch viele schöne Momente der Erinnerung. Das macht glücklich.

    Wünsche dir noch eine gute Woche und schöne Ostertage, Silke

    • P.S.: ich hoffe meine Anmeldung für den Newsletter zur Fotoschule hat geklappt, finde ich super das Angebot. Wird mir sicher helfen, meine Probleme mit der Technik endgültig zu überwinden und noch schönere Fotos zu erzielen.

    • Hallo Silke,
      Das klingt super! Ich weiss genau was du meinst. Fotografie hat tatsächlich viel mit Meditation zu tun, und das habe ich auch erst kürzlich herausgefunden. Jetzt wo der Frühling (hoffentlich) bald kommt gehe ich auch mehr aus dem Haus auf Fototouren! Ich freu mich jetzt schon 😉
      Dir auch schöne Ostern!

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