Wofür ich dem 2020 trotz allem dankbar bin

Zu sagen, dass das Jahr 2020 eine Herausforderung war, wäre eine Untertreibung. Seit letzten März steht die Welt eigentlich still. Diese Pandemie hat nicht nur viele Menschenleben gekostet, sondern vielen auch ihre wirtschaftliche Grundlage entzogen. Andere fühlen sich allein und sind isoliert. Durch die Restriktionen während dem harten Lockdown und die aktuellsten Entwicklungen, wurden viele gezwungen ihre lang ersehnte Reisen zu stornieren, Hochzeiten und Geburtstagsfeste wurden abgesagt, und sogar Weihnachten war nur im intimsten Kreis der Familie möglich.

Trotzdem (oder sogar deswegen) ist es für mich wichtig in solch einem Jahr mich in Dankbarkeit zu üben. Dankbar dafür, dass all unsere Liebsten bisher wohlauf sind, niemand in unserer Familie ist ernsthaft erkrankt. Weder an Corona noch an irgendwas anderem.

Dankbar für die Me-Zeit die uns diese Pandemie gab. Noch nie wurde die Welt so ausgebremst, und man war gezwungen zu Hause zu bleiben, so dass man die Möglichkeit hatte uns auf das Wichtige im Leben zu fokussieren. All das Ausgehen, das Reisen, die Feste, all das sind schöne Momente und ich vermisse sie sehr (glaubt mir!). Aber sie dienen auch als starke Ablenkungsmanöver. Je mehr man unterwegs ist, desto eher ist man abgelenkt. Man schaut nicht so genau hin.

Die Zeit zu Hause, die uns die Pandemie geschenkt hat, hat uns gezwungen genauer hinzuschauen. Nachdem man alle Netflix-Serien durch hatte und das Online Shopping auch nicht mehr so reizvoll war, mussten wir den Fokus dorthin legen, wo unsere Komfortzone aufhört. Ich habe im 2020 wieder angefangen zu meditieren. Und ganz unerwartet kamen ein paar Mal ein paar Tränchen hoch. Will heissen, dass da noch Unverarbeitetes unter der Oberfläche liegt.

Auch unbezahlbar: die Zeit die ich mit meinem Teenie-Sohn verbringen durfte. Noch nie waren wir beide so lange Zeit zu Hause und ich bin so dankbar, dass wir uns so gut verstanden haben. Die Zeit mit ihm, unbezahlbar.

Aber 2020 war auch das Jahr wo ich endlich Französisch gelernt habe. Etwas was ich schon jahrzehntelang auf meiner To-Do-Liste hatte. Um eine Sprache zu lernen muss man viel Zeit investieren. Zeit, die ich bisher nie hatte. Dank einem Online-Portal und einer guten Lehrerin, konnte ich in den letzten Monaten mein Französisch auf einen Level bringen, wo ich mich zumindest gut unterhalten kann. Und das war auch genau mein Ziel: Französisch zu sprechen, so dass ich mich gut unterhalten kann ohne zu stottern oder nach Wörter zu suchen.

Da wir im 2020 nur kurz für eine Woche in Saas-Fee waren, und sonst keine richtige Ferien hatten, und Restaurantbesuche auch rar waren, habe ich in diesem Jahr auch viel weniger Geld ausgegeben. So konnte ich in diesem Jahr endlich die Kreditkarten abbezahlen. Etwas das auch schon seit Jahren mein Ziel war. Aber irgendwie kam immer etwas dazwischen. Ich war im Dezember zum ersten Mal seit Jahren komplett schuldenfrei.

Und schliesslich habe ich mir im 2020 einen grossen Traum erfüllt: einen Hund zu haben. Emma, eine zweijährige Französische Bulldogge, kam im Oktober zu uns und ich könnte nicht dankbarer für sie sein. Dank ihr habe ich meine Tagesschrittzahl radikal erhöht und einen guten Grund um 4x pro Tag frische Luft zu schnappen.

Trotzdem. Ich freue mich auf 2021. So bald es für meine Zielgruppe möglich ist, werde ich mich impfen, und hoffe damit, dass wir uns bald wieder umarmen können, Konzerte, Kinos und Festivals besuchen. Reisen, ins Restaurant gehen, Leute treffen, Feste feiern und all die Sachen machen, die wir vorher als Selbstverständlich betrachtet haben und seit der Pandemie wissen, dass sie es eben nicht sind.

In diesem Sinne: Ich wünsche euch alles Gute für das 2021!

Reiseinspiration und Pack-Checkliste

Habt ihr alle schon eure Ferien für dieses Jahr geplant? Wir eben noch nicht. Und das ist immer so eine Sache weil ich mich dann verhalte wie ein Kind im Spielwarenladen: Ich habe eine Liste mit 29 Feriendestinationen, die ich UNBEDINGT noch besuchen möchte. Da wären zum Beispiel Santorini, New York, Hawaii, die Karibik, Andalusien, oder Singapur, Thailand, Cambodscha, Bali, die Malediven, etc etc etc. Ich komme ins Schwärmen.

Ihr wisst was ich meine.

Und dann kommt auch noch die Qual der Wahl: Weit weg? Strand? Stadt? Wellness? Reisebüro oder doch selber buchen? Ach…

Mit dem Teen war ich letzten Sommer in Malaga, Spanien. Es war eine sehr kurzfristige Entscheidung aber wir brauchten unbedingt Ferien und Entspannung. Es war very Last Minute! So richtig gebucht habe ich an einem Freitag, und am Montag sassen wir schon im Flugzeug. Trotz der kurzfristigen Buchung, hatten wir ein super Hotel, Zimmer mit Meerblick, gutes Essen, und wir haben das alles sehr genossen. Und da unser Rückflug storniert wurde und wir auf den nächsten Tag umgebucht wurden, haben wir auch noch eine Entschädigung erhalten und so waren die Ferien praktisch zur Hälfte bezahlt. 😉

Auf jeden Fall ist Vorfreude ja bekanntlich die schönste Freude, und deswegen liebe ich es im Web oder auf Insta herumzustöbern und hole mir so neue Ferieninspirationen.

Einige Destinationen auf meiner Reise-Wunschliste sind: Santorini, Andalusien-Roadtrip, die Nordsee, Irland, Playa del Carmen und Tulum, die Seychellen, Singaur, Thailand, Vietnam, Malediven, New York, Boston, Hawaii, Argentinien, und vieles vieles mehr.

Dieses Jahr geht es für uns sicher mal im Juli nach Ecuador, und dann gegen Ende Jahr irgendwo nach Asien, Singapur oder Thailand. Werde mich mal auf die Suche machen.

Rabattcode

Ich habe euch übrigens einen coolen Rabattcode bei Helvetic Tour. Mit dem Code HVT18030 bekommt ihr CHF 30 Rabatt auf Eure Badeferien ab CHF 1’000!! Schnell zugreifen!

Und zu guter Letzt gibt’s noch eine hilfreiche Checkliste mit allen Dingen die man nicht vergessen darf:

  • Reisepass / ID / Visum
  • Infos über Unterkunft (Hotel, AirBnb, etc.)
  • Bargeld in Fremdwährung
  • Kleine Notfallapotheke (z.B. diese hier)
  • Thermometer (z.B. dieses hier)
  • Handy, Kopfhörer, Ladekabel
  • Wasserdichte Schutzhülle für Handy (z.B. dieses hier)
  • Strandtasche (z.B. diese hier) oder Rucksack
  • Wäschesack (z.B. diese hier)
  • Strandtücher (wenn nötig Badetücher, Bettwäsche)
  • Sonnenschutz und After-Sun-Lotion
  • Antimückenspray
  • Zahnbürste, Zahnpasta, Zahnseide
  • Haarbürste und Haargummis
  • Shampoo und Duschgel
  • Rasierer
  • OB’s und Slipeinlagen
  • Nagelschere und Pinzette
  • Kontaktlisten und Zubehör
  • Sonnenbrille
  • Mütze oder Hut
  • Kleidung und Unterwäsche für jeden Tag
  • Pyjama
  • Socken

So ich hoffe das ist hilfreich und vergesst nicht euch den Rabattcode zu holen: HVT18030 (ab einer Buchung von CHF 1’000). Hier geht es zur Webseite.

I’m back!

Über 2 Jahre sind seit meinem letzten Blogbeitrag vergangen. Und ich würde lügen wenn ich sagen würde dass ich es nicht vermisst habe. Voller Sehnsucht habe ich mein Blog wieder und wieder besucht und wehmütig Blogposts gelesen.

Mein Leben hat in diesen zwei Jahren eine 180 Grad Wendung gemacht und das brauchte eine Pause. Eine langjährige Ehe ging zu Ende und das war traurig, hat aber auch eine Art Aufbruchstimmung initiiert. Eine Chance für einen Neuanfang. Der junge Mann ist mittlerweile ein Teenager und ich arbeite wieder voll in meinem Beruf. Ich brauche wieder meine kreativen Hobbies. Deshalb wird es hier ab und zu das eine oder andere Rezeptchen oder DIY Projekt geben. Gibt es etwas was ihr euch unbedingt wünscht?

Was ich schon mal sagen kann. Es wird nicht mehr so häufig und so regelmässig Blogbeiträge geben, sondern eher ab und zu und je nach Zeit und Lust. So bleibt der Spass am Hobby schön bestehen.

Was ich gemerkt habe ist, die Bloggerwelt hat sich in letzter Zeit radikal verändert. Blogartikel, die etwas magisches zwischen Tagebuch und Lifestyle-Magazin waren, werden jetzt als „zu lange“ empfunden und verschieben sich mehr und mehr zu Instagram-Posts mit mini Kurzanleitungen oder Videos, und wenn man sich wirklich was traut, dann gründet man sogar ein Youtube-Kanal.

Aber gerade das Langsame ist doch der wunderschöne Ausgleich zum hektischen Alltag! Und zum Glück gibt es noch einige Blog-Koryphäen (Lieblingsblogger!) die immer noch bloggen, die ihre kreative Ecke beibehalten. Trotz Instagram-Youtube-Hektik-Hype. Und wenn ich eine Inspiration für einen Adventskalender brauche, gehe ich immer gerne zu Valeria und stöbere ihre Adventskalender-Projekte durch. Oder wenn ich mal ein Game-Abend plane, lese ich mir die Brettspiele-Reviews von Steff durch. Und das sind nur einige davon!

So und jetzt teile ich euch meine Herbst-Bucketlist für dieses Jahr:

  1. Pumpkin Spice Latte
  2. Waldpsaziergänge (done!)
  3. Apfelkuchen backen
  4. Kürbis Ausstellung besuchen
  5. Cremige Kürbissuppe (hausgemacht!)
  6. Mindestens 3 Bücher lesen (Vorschläge?)
  7. Duftkerzen!
  8. Adventskalender für mein Patenkind machen
  9. Neue Rezepte mit Marroni (Kastanien) ausprobieren
  10. Bullet Journal weiterführen (erst grad damit angefangen)

In diesem Sinne: ein schöner Herbst wünsche ich Euch!

 

{Freebie} Die schönsten Herbst Hintergründe für dein Handy

Meine Lieben, der Herbst ist offiziell da! Ich liebe den Herbst, und plane gerade den einen oder anderen Ausflug in diesem Monat. Es gibt wunderschöne Wanderungen und Tages-Ausflüge die man im Oktober machen kann, bevor der Winter kommt. Aber auch eine grössere Reise steht an, darüber aber später mehr.

Meine Lieblingssachen im Herbst: Wanderungen, heisse Getränke, Schals, Maroni, Sonnenuntergänge, Suppen, Blätter in allen Farbtönen von grün auf braun. Und damit der Herbst noch schöner wird, gibt es jetzt wunderschöne Hintergrundbilder fürs Handy.

  1. Think Happy
  2. Tannenzapfen
  3. Tiere
  4. Blätter
  5. Winter Forest (Wonder Forest)
  6. Hydrangeas (Wonder Forest)

 

{Foto} #printyourlife | Warum du deine Fotos jetzt aus dem digitalen Nirvana retten solltest


The most beautiful things are not associated with money. They are memories and moments. If you don’t celebrate those, they can pass you by.  – Alek Wek

Tausende Fotos lauern im digitalen Nirvana unserer Smartphones oder SD-Karten. Einige wenige schaffen es auf Facebook oder Instagram, die andere werden wahrscheinlich nie das Licht der Welt erblicken.

Der Digitalisierung sei Dank, können wir jeden Moment unsere Kameras (a.k.a. Handy) aus der Tasche ziehen und knipsen was uns gefällt. Doch was passiert wenn unsere Instagram-Fotos plötzlich verloren gehen? Denkt du das kann nicht passieren? Letztes Jahr meldeten einige User, die ihre Accounts während kurze Zeit deaktiviert hatten, dass all ihre Fotos oder einen Teil davon weg waren als sie sich wieder anmeldeten.

Als ich das las, kam mir dem Blogpost von Mike Yost in den Sinn, als er mit seinem Text „The Most photographed Generation will have no pictures in 10 years“ die Blogosphäre schockierte.

Ich habe das grosse Glück, einige Fotoalben von meinen Grosseltern, von meiner Kindheit, von unserer Hochzeit, usw. zu haben. Ich selber mache auch gerne Fotoalben, meist im Online-Druck, aber nicht nur. Wir schauen unsere Fotoalben oft und gerne an: Kindheit, Familienfeste, Ferien, Alltagsmomente. Der junge Mann liebt es, jüngere Versionen von Oma und Opa zu sehen, und ich hoffe dass weitere Generationen später auch unsere Fotos sehen werden, und einen Eindruck bekommen wie wir damals gelebt haben.

Heutzutage gilt: ohne Display keine Fotos. Wenn dein Handy gestohlen wird oder kaputt geht, und du hast kein Backup in der Cloud, ist alles weg. Deshalb lautet meine These: ein gedrucktes Foto ist heute wie ein Backup für unser digitales Leben.

Ich versuche jedes Jahr zwischen Weihnachten und Neujahr ein Fotoalbum zu erstellen. Manchmal mache ich zwei Jahre zusammen. Und ich rate euch dasselbe zu tun. Entweder über einen Online Druck Anbieter wie z.B.  diesen hier, oder ihr kauft euch eine Instax-Kamera oder wünscht euch (wie ich) ein mobiler Fotodrucker, der HP Sprocket zu Weihnachten! Es spielt keine Rolle ob ihr etwas damit bastelt, oder sie einfach zum Anschauen im Regal habt.

To be human is to have a collection of memories that tells you who you are and how you got there.  – Rosecrans Baldwin

Wer von euch hat einmal Fotos aus der Datenbank verloren?  Druckt Ihr Jahresalben oder macht ihr Fotoalben nach den Ferien?

*Dieser Post enthält Affiliate Links

 

{DIY} Vergissmeinnicht | Schlüsselanhänger aus Schrumpffolie basteln

Es ist der 1. September und es regnet gerade in Strömen. Man kann den Herbst regelrecht spüren, er ist gleich um die Ecke. Rein theoretisch müsste mich das traurig machen, weil der Sommer vorbei ist. Aber im Grunde genommen ist der Herbst eines meiner Lieblings-Jahreszeiten, und ich freue mich sehr auf romantische und gleichzeitig melancholische Sonnenuntergänge in goldroten Farben.

Heute bringe ich euch wieder ein kleines Bastelprojektchen. Es soll uns ja allen im Herbst nicht langweilig werden!  Aber ich muss euch warnen. Die Schrumpffolie, meine Lieben, macht wahrhaftig süchtig. Es ist des Teufels Zeug! Wenn man mal den Dreh raus hat, will man am liebsten alles mögliche schrumpfen.

Alles was man dazu braucht ist eine Schrumpffolie, es gibt sie in weiss, milchig, oder durchsichtig. Ich habe für meine Schlüsselanhänger die weisse Folie verwendet. Ausserdem braucht man ein paar Schlüsselanhängerringe, am besten in diversen Grössen. Zum Beschriften bzw. Malen habe ich hier nur einen wasserfesten schwarzen Edding gebraucht, aber man kann natürlich auch Farben verwenden.

Die Schrumpffolie „schrumpft“ zur Hälfte vom Originalbild, also eine 10cm Zeichnung oder Schriftzug, wird am Schluss 5cm sein. Plant die Zeichnung also entsprechend ein. Im Ofen auf 160 Grad (vorgeheizt) maximal 2 Minuten drinnen lassen. Am besten aber gleich beim Ofen stehen bleiben und nicht weggehen, da dies je nach Schrumpffolie unterschiedlich sein kann.

Man kann mit diesen Schrumpffolien alles mögliche machen, ich habe mir gleich ein paar weitere Ideen aufnotiert, die ich dann an Weihnachten umsetzen möchte. Aber mehr dazu später.

Dieses Bastelprojekt kann man auch gut mit Kinder machen, man muss einfach je nach Alter mit der Ofen-Prozedur helfen.

Habt ihr schon mal mit Schrumpffolien gearbeitet? Was habt ihr damit gemacht?

Vorkochen easy | Gesund Essen am Arbeitsplatz

Eines der grössten Herausforderungen für mich ist, mich im Alltag ausgewogen zu ernähren. Die Wahl zwischen Kantine am Arbeitsplatz oder die Pommes-Döner-Bude um die Ecke sind nicht immer die leckersten/gesündesten Alternativen. Und zum Selberkochen fehlt halt immer die Zeit.

Seit einigen Jahren feile ich aber an einem System um ebendiese Zeit zu reduzieren, und trotzdem gesunde und leckere Mittagsmenus im Büro zu haben. Und heute stelle ich Euch meine Methode Schritt für Schritt vor! Man kann entweder jeden Tag 15 Minuten investieren, oder wie ich, am Sonntag einfach 1 Stunde, und man kann die ganze Woche super lecker essen.

Und so sieht ein Wochenplan bei mir in etwa aus:

Montag: Restenverwertung oder Wiederholung vom Wochenende. Sonntag ist meistens mein „Kochtag“, da ich kein Problem damit habe zwei Tage hintereinander dasselbe zu essen, nehme ich einfach die Resten am Montag ins Büro.

Dienstag: Reis mit Avocado und ein gekochtes Ei

Mittwoch: Hähnchen mit Broccoli und Zimt-Süsskartoffeln

Donnerstag: Asiatische Nudelpfanne mit Paprika, gerösteten Pinienkernen und Sesam

Freitag: Lachs mit Couscous, Paprika und Sprossen

Einkaufsliste für 1 Person:

1 Hähnchenbrust
1 Lachsfilet
1 Süsskartoffel
1 Ei
200g Broccoli
1 Paprika
1 Avocado
200g grüne Bohnen
1 Pak Choy
Soya Sauce
Sesam
Zimtpulver
Oliven- oder Kokosöl
Packung Asia Nudeln
Packung Couscous
Packung Quinoa

Schritt für Schritt Anleitung:

Zuerst den Ofen auf 200 Grad vorheizen. Währenddessen kochen wir den Couscous und den Reis gemäss Packungsanweisungen. Wenn man noch eine Pfanne übrig hat, kocht man auch gleich das Ei.

Während Reis, Couscous und Ei kochen, bereite ich den Lachs vor. Dazu gebe ich 1 EL Butter oder Öl in eine Pfanne, und sobald es heiss genug ist, brate ich das Lachsfilet beidseitig, zusammen mit einer Knoblauchzehe. Der Lachs ist fertig, wenn auf den Seiten eine weisse Flüssigkeit rauskommt.

Süsskartoffel schälen und in Scheiben schneiden. In eine Ofenfeste Form geben, mit Olivenöl einpinseln und mit Meersalz bestreuen. In den Ofen geben und für ca. 15 Minuten backen.

Das Hähnchen mit Kräutersalz würzen und in etwas Öl beidseitig anbraten. Den Broccoli in kleine Röschen schneiden und während ungefähr 10 Minuten in kochendes Salzwasser geben.

Kurz kontrollieren ob die Süsskartoffeln schon gar sind. Bis zu diesem Zeitpunkt sollten auch der Reis und der Couscous fast fertig sein.

Wir konzentrieren uns nun auf die Asiatische Nudelpfanne. Dafür kochen wir die asiatische Nudeln gemäss Packungsanweisung. In einer separaten Pfanne rösten wir die Pinienkernen bis sie goldbraun sind und nach Popcorn riechen. Schliesslich schneiden wir die Paprika in kleine Stücke und mischen alles zusammen mit den Nudeln.

Das wichtigste für mich ist, dass die Rezepte einfach, schnell und lecker sind. Ausserdem langweile ich mich sehr schnell, und so baue ich mir jede Woche etwas Abwechslung in den Plan ein. Aber damit ich das Rad nicht jedes Mal neu erfinden muss, hat sich bei mir den Reste-Montag, den Asia-Donnerstag und den Fish-Freitag gefestigt.

Das hier ist mein standard Menuplan, aber ich habe verschiedene Varianten je nach Lust und Laune (und je nach Saisonalitäten oder Jahreszeit). Ich mach mir aber auch kein Stress, und wenn wir am Sonntag nicht zu Hause sind oder ich einfach keine Zeit oder Lust habe, dann lasse ich auch mal eine Woche aus. Ist ja auch nicht so tragisch.

So, ich hoffe ich konnte euch etwas inspirieren und mit Ideen helfen.

Bereitet ihr euch auch das Mittagessen vor? Habt ihr weitere gute Ideen?

 

Hamburg – Happy in der Hansestadt – ein Mädelswochenende

Hamburg war eines dieser Städte, die ich schon lange besuchen wollte. Ich hatte schon vieles über diese Stadt gehört, und letzten Juni war es endlich soweit! Wir haben ein Mädelswochenende in Hamburg verbracht, und obwohl wir in diesen vier Tagen nicht alles sehen konnten, gab es uns doch einen guten Einblick in die Seele dieser Stadt.

Dabei habe ich einiges gelernt.  Wusstet Ihr zum Beispiel dass die Begrüssung „Moin“ nicht für „Morgen“ steht, wie ich immer dachte, sondern auf ostfriesisch „schön“ bzw. „gut“ bedeutet. Deshalb bekommt man „Moin“ auch den ganzen Tag zu hören, und nicht nur morgens.

Oder dass Hamburg eine sehr grüne Stadt ist, mit vielen Parks, Alleen und grüne Flächen, die einem das Gefühl von Gemütlichkeit vermitteln, trotz ihren fast 2 Millionen Einwohner.

Oder dass die Hamburger sehr sympatisch sind. Die Witze raffiniert, der Humor trocken. Genau nach meinem Geschmack. Oder wie es Daniel Haas auf Die Zeit so treffend beschreibt:

Der Hanseat, stets mit einem gefühlten Nieselregen im Gesicht, kultiviert ein tapferes Verhältnis zur Umwelt. Das Dasein mag ungemütlich sein, beschweren wird man sich darüber aber nicht, sondern höchstens mokieren – mit entsprechender Contenance.

Hach, ich schwärme schon.

Mein Tipp für jede Städtereise: Ein Rundgang mit dem Hop-on-Hop-off-Bus.

Früher verhasst weil so Touristisch, bin ich heute Fan von diesen Bussen. Man kriegt innert kürzester Zeit einen schnellen Überblick über die Stadt, und kann dann nachher entscheiden was man näher sehen möchte.

Das Hamburger Rathaus

Das Rathaus befindet sich im Zentrum von Hamburg. Auf seinem Turm befindet sich eine Phönix-Figur, die an den Großen Brand vor 175 Jahren erinnert. Über ein viertel der Stadt wurde dadurch zerstört! Die Hamburger haben darauf ihre Stadt umfassend renoviert und modernisiert, und sich dabei von der Renaissancearchitektur inspirieren lassen.

Der Phönix breitet die Flügel weit auseinander, und gleich darunter steht geschrieben: RESURGAM („Ich werde wieder auferstehen“). Ist das nicht schön?

Der Hafen

Ich liebe nicht nur Stadtpärke, sondern auch grosse Häfen. Ich weiss nicht warum, aber die riesigen Schiffe, die Meeresluft, die Krane, der Wind, das beeindruckt mich jedes Mal aufs Neue. Nachdem ich bereits Rotterdam und Antwerpen gesehen habe, konnte ich endlich auch den Hamburger Hafen aus meiner Bucketlist streichen.

Die Speicherstadt

Vor zwei Jahren wurde dieser Stadtteil Hamburgs zur UNESCO Weltkulturerbe deklariert. Wenn man durch die Speicherstadt fährt, bekommt man schlagartig das Gefühl 150 Jahre zurückversetzt zu werden. In diesen grossen Backsteinhäuser wurden früher Kaffee, Tee, Gewürze und sonst noch andere Waren aus der ganzen Welt gelagert.

 

Bei einer Durchfahrt durch die Speicherstadt sieht man übrigens auch die erst eröffnete und mittlerweile sehr berühmte Elphilharmonie, die vorallem wegen ihren hohen Baukosten in der Kritik stand. Aber sie ist wunderschön und die Akustik soll vom Besten sein.

Was Ihr auf keinem Fall verpassen solltet, ist das Internationale Maritime Museum  in Hamburg. Der Eintritt kostet nur EUR 13 aber Ihr bekommt einen Einblick in ganze 3’000 Jahre Seefahrtsgeschichte! Für dieses Museum sollte man sich nur schon deshalb einen ganzen Tag reservieren.

Dort befindet sich auch das Bistro Catch of the Day, wo wir zwar keinen Fisch, dafür Kaffee und Kuchen geniessen durften – und das schmeckte super!

Reeperbahn

Und nun muss ich endlich zugeben: natürlich waren wir auch auf der Reeperbahn! Wir haben sogar eine Tour mit Olivia Jones gebucht. Jooaaaa, was soll ich sagen. Es war sehr, sagen wir mal „aufschlussreich“, inklusive Drinks und Besuch im Erotikshop. Passt ja zum Thema. Anschliessend gab es noch eine sehr lustige Party in der Olivia Jones Bar, aber ihr werdet mich entschuldigen, dass ich davon keine Bilder poste. 😉

 

 

Unterkunft

Während unserer Hamburg-Reise waren wir im Radisson Blu Hotel untergebracht, was ich sehr empfehlen kann. Wir hatten zwei Zimmer auf der obersten Etage. Da oben hat man auch gleich die Weinbar 26, anscheinend die Bar mit der schönsten Aussicht ganz Hamburgs. Leider war sie an dem Abend als wir gehen wollten für eine geschlossene Gesellschaft reserviert. Das Hotel ist zentral gelegen und die Mitarbeiter sind sehr freundlich und zuvorkommend.

Flug

Von Zürich fliegt man mit Swiss oder der Germanwings für knapp CHF 200.- direkt nach Hamburg.

*Disclaimer: Diese Reise wurde privat geführt und nicht gesponsert.

 

Life Lately | Ja ich lebe noch

Der Juni ist da! Mein absoluter Lieblingsmonat (weil ich da Geburtstag habe). Im Mai war ich in Ecuador und wie jedes Mal schüttelt es mich komplett durch. Ich verbinde so viele Kindheits- und Jugenderinnerungen, dass ich danach für ein paar Wochen einfach ganz Platt bin von so vielen Eindrücken.

Ausserdem waren wir nur zwei Wochen dort, und meine Tage waren voll gestopft mit Termine und Arztbesuche meiner Mutter. Keine schlechten Nachrichten zum Glück, aber es war halt wirklich etwas nervenaufreibend. Trotz allem konnten wir aber 4 Tage am Strand geniessen, schön ruhig weil ausserhalb der Hauptsaison. Danach wieder 22 Stunden zurück fliegen und am nächsten Tag zur Arbeit gehen. Ich brauchte also schon ein bisschen Ferien von den Ferien.

In knapp zwei Wochen geht es für mich mit einer Gruppe cooler Frauen nach Hamburg. Ich war bisher noch nie in Hamburg und freue mich sehr darauf, weil ich schon viel Gutes gehört habe. Falls jemand gute Tipps für Hamburg hat, bitte unbedingt melden. Was sollen wir  unbedingt sehen? Was sollte ich auf keinem Fall verpassen?

Aber vorher ist noch mein Geburtstag! Und das werden wir ganz ruhig in Familie feiern. Vom grossen Mann gibt es ein gaaaanz tolles Geschenk (zeig ich euch dann über Instagram-Stories), und vom jungen Mann gibt es sicher etwas Handgemachtes ♥. Ausserdem gehen wir Pizza essen (Yaaayy!!).

Also ihr seht schon, der Juni wird grandios!

 

Rezept aus Ecuador: Patacones | Knusprige Kochbananen-Chips

Ich poste hier viel zu wenig ecuadorianische Rezepte, ich weiss. Deshalb, und als Vorgeschmack auf unsere Ecuador-Reise in wenigen Wochen, habe ich heute ein typisch ecuadorianisches Rezept für euch, das sehr lecker und zudem auch noch einfach herzustellen ist: Patacones.

Sie sind so etwas wie Kochbananen-Chips, und zieeemlich lecker. In Ecuador isst man die Patacones als Snack zusammen mit etwas Tomatensalsa, oder neuerdings auch mit Guacamole. Aber ursprünglich ass man sie als Beilage zum Hauptgang (so quasi wie Brot).

Alles was ihr dazu braucht ist eine grüne Kochbanane (und die muss wirklich noch sehr grün sein), Frittieröl, und Salz. Eine gelbliche Kochbanane nützt uns für dieses Rezept nicht, da sie schon etwas süsslich schmeckt.

Alles was man dazu braucht ist eine Kochbanane (als Snack für ca. 2 Personen), Frittieröl und Salz. Und so geht’s:

Die Spitzen der Kochbanane abschneiden und dann schälen. Die Kochbanane schält man am einfachsten, indem man das Rüstmesser der Länge nach ein paar Mal durchzieht, um dann die grüne Schale abzuziehen. Das braucht etwas Übung, aber da kann man nicht so viel falsch machen. Danach schneidet man sie in 2cm breite Scheiben ab:

Etwas Frittieröl in einer Pfanne auf mittlerer/hoher Hitze erhitzen und die Bananenscheiben ca 2-3 Minuten auf beiden Seiten anbraten, bis sie eine hellgoldene Farbe bekommen. Rausnehmen, und mit der Hilfe eines Bratenwenders flach drücken. Danach wieder in die Pfanne werfen und nochmals auf jeder Seite 2-3 Minuten braten bis sie eine goldige Farbe haben.

Wenn sie goldbraun und knusprig sind, rausnehmen und solange sie noch heiss sind, Salz drüber streuen. Übrigens verwende ich dazu das Sel des Alpes, von Sel a l’Ancienne, ein Salz aus unseren schönen Schweizer Alpen. So haben wir Ecuador und Schweiz in einem Gericht vereint.

Et voilà! Fertig sind die Patacones:

 

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