Warum ich Small Talk liebe | Wir kommen ins Gespräch

Ich mag Small Talk. Ich verstehe nicht warum es immer so einen schlechten Ruf hat. „Tiefgründige Gespräche“ sollte man halten! Ja keine Oberflächlichkeiten!

Aber wir alle haben unsere sozialen Ängste, und wenn jemand frei davon ist und ganz ungehemmt in einer fremden Gruppe über alles reden kann, dann bewundere ich diese Person. In der Zwischenzeit rede ich im Namen aller gesellschaftlichen Soziophoben wie mich. Oder auch nur für mich alleine.

Denn am Anfang ist ja zuerst der Augenkontakt. Der ist für mich kein Problem. Aber dann: Nur winken oder doch näher treten und richtig Hallo sagen? Händeschütteln oder Küsschen? Und wenn Küsschen wie viele? Drei, zwei?

Small Talk wirkt nach all diesen ungemütlichen Kleinigkeiten wie Balsam auf der Seele. Es gibt uns etwas Zeit und Raum sich auf das Gegenüber einzustellen.

Ich kann fragen „Wie geht es dir?“ und kann damit rechnen dass mein Gegenüber zu 99% mit „Gut“ antworten wird. Sogar wenn ich weiss, dass das vielleicht nicht stimmen mag. Das ist keinesfalls Desinteresse, aber in diesem Moment sind wir einfach zwei Menschen, die sich gegenseitig langsam herantasten.

Wenn ich über das Wetter rede ist das einerseits höflich aber auch ein bisschen distanziert. Und das ist anfänglich OK. Man kann ja nicht zu jemanden hingehen und gleich alle seelische Innereien auskotzen. Reden wir also über den Job, die letzten Ferien, oder wie stark diese Cocktails gerade sind.

Wenn der Small Talk dann richtig gut läuft, kann man gerne auch etwas in die Tiefe gehen. Oder eben auch nicht. Manchmal ist Small Talk alles was man braucht.

Übrigens sind bestimmte Themen im Small Talk tabu, weil man sich sonst auf ein gefährliches Minenfeld begeben würde. Wie damals, als mein Mann einer guten Freundin bei der Begrüssung fragte in welchem Monat sie sei, und sie darauf antwortete „In keinem, wir waren nur in Italien in den Ferien und ich habe etwas zu viel gegessen“. Hach, der Klassiker schlechthin. (Er wird übrigens heute noch rot wenn er sich daran erinnert).

Small Talk will gelernt sein. Aber wer es einmal beherrscht, kann auch neuere Themen entwickeln und damit das Small Talk etwas aufmischen:

Was ist deine Lieblingssorte Eis?
Wenn du ein Gemüse verbieten könntest, welches wäre es?
Bist du eher Morgenmensch oder Nachteule?
Wann hast du das letzte Mal etwas ganz verrücktes gemacht?
Kennst du Grumpy Cat?

Und klar, wir alle waren schon in einem allzu small Small Talk gefangen, aber ich würde behaupten, das ist weil entweder mein Gegenüber oder ich selbst uninteressiert war. Aber das ist ja auch nicht so schlimm. Da kann man sich ja auch schnell wieder aus dem Staub machen, und nichts ist passiert.

Und wie ist es bei euch? Small Talk ja oder nein?

{Music} End of Winter Playlist

Wenn wir mit dem Auto in den Urlaub fahren bin ich (immer noch) zuständig für die Musik. Dieses Jahr sind die Skiferien etwas später als sonst, und mit den warmen Temperaturen habe ich eigentlich schon fast ein bisschen Frühling im Kopf.

Aber ich habe eine coole End of Winter Playlist zusammengestellt. Die werden wir unter anderem im Auto hören während wir links und rechts die Berge bestaunen.

Das erste Lied ist von einer meiner Lieblingskünstlerinnen im Moment: Jones. Gefällt mir in der Acoustic Version besonders gut. Ebenfalls eines meiner Lieblingslieder Siberia, von der kanadischen Künstlerin Lights (schade dass sie bisher hier nicht so bekannt wurde).

Und schliesslich auch The Mayries, die aus Rockabye ein richtig schönes Cover daraus gemacht haben. Und nun geniesst die Playlist!

 

Die schönste Fasnacht der Schweiz: die Luzerner Fasnacht in Bildern

Wer mich auf Instagram folgt weiss, ich war gestern in Luzern an der Fasnacht. Ich liebe die Fasnacht seit ich ein kleines Kind bin. Hier in Zürich wird sie ja nicht wirklich gefeiert, also gehe ich jedes Jahr mindestens für einen Tag nach Luzern um mich dort unter die Leute zu mischen, und die Fasnachts-Atmosphäre einzuatmen.

Es gibt so schöne und kreative Masken und Verkleidungen, das ich jedes Mal staune wie sie das hinkriegen. Aber ein echter Luzerner Fasnächtler bereitet sich im normalfall auch Monate im Voraus für dieses Ereignis vor.

Für mich ist die Fasnacht gleichzeitig auch der Abschied vom Winter. Der Lärm und die Verkleidungen sind ja eigentlich da um die kalten Temperaturen und die winterlichen Dämonen zu vertreiben. Allerdings war gestern von Winter nicht die Rede, wir hatten frühlingshafte 17 Grad!

Jedes Jahr überlege ich mir die ganze Woche für die Fasnacht frei zu nehmen, aber erstens wäre das eine ganze Woche Ferien die mir sonst woanders fehlt, und zweitens übersteht man das ja nur mit einer Menge Alkohol. Und ich trinke ja nicht.  Also war ich dort, habe mitgefeiert und getanzt, und ging dann wieder schön früh nach Hause. Ich bin halt ein ganz Braves.  😉

Hier meine Schnappschüsse von gestern:

Wer von euch mag Fasnacht (Karneval, Fasching, etc) auch? Oder überhaupt nicht?

{DIY} Aus Lipstick wird Memory Stick | Digital goes fancy

USB Lip-Stick

Bin ich der einzige Mensch auf Erden der noch USB Memory Sticks braucht?  Flash Drives anyone? Unsere Praktikantin hat mir letzte Woche einen mitleidigen Blick geschenkt, als sie mich mit dem Memory Stick in der Hand sah. Heute wird ja alles mega cool in der Cloud gespeichert.

Doch ich bin da gerne noch etwas altmodisch und verwende sie für ein Backup oder um vertrauliche Informationen sicher abzuspeichern. Mir ist diese allgegenwärtige Cloud etwas suspekt. Für normale Fotos und Alltägliches mag es ja ganz gut sein, aber es gibt Dinge, die müssen an einem sicheren Ort gespeichert sein, und das ist -mit Verlaub- nicht eine Cloud.

Als ich diese Idee auf Pinterest sah, war ich Feuer und Flamme. Aber da ich zwei linke Hände habe, musste ich mich natürlich zuerst drei Mal die Finger mit der Heisskleberpistole verbrennen. Aber der Schmerz hat sich gelohnt. Jetzt sind meine Gigabytes nämlich fancy!

Alles was ihr dazu braucht ist:

Ein Mini Memory Stick (ich habe diesen genommen, aber wahrscheinlich wäre dieser besser gewesen)
Ein Lippenstift den ihr nicht mehr braucht
Heisskleberpistole

Ihr entfernt die Farbe vom Lippenstift, so dass nur die Hülle bleibt. Zu diesem Zweck nehmt ihr am besten Papier, einen Schaber, oder am Schluss für die Resten sogar ein Messer. Dann klebt ihr den USB Stick in eurem leeren Lippenstift und lässt es wenige Minuten stehen. Fertig ist euer USB Lipstick!

Für das endgültige Geheimagentinnen-Gefühl bräuchten wir jetzt nur noch Daniel Craig, aber den stellen wir uns jetzt einfach mal vor. 😉

 

{Organspende} Leben ist Teilen

Ich versuche immer die Perspektive vor Augen zu behalten, dass wir ein sehr privilegiertes Leben führen. Wenn wir meckern und nörgeln, tun wir das so quasi auf hohem Niveau. Alles in allem geht es uns ja hervorragend.

Da gibt es andere Menschen um uns herum, die haben richtige Probleme. Sie haben nichts schlechtes oder falsch gemacht, sie haben aber einfach ein krankes Organ und brauchen zum Überleben eine neue Leber, eine Niere oder ein Herz. Konkret sind das in der Schweiz ca. 1’400 Menschen.

In der Schweiz warten 1’400 Personen auf ein Spenderorgan.

Diese Zahl muss man sich zuerst vorstellen können. In jedem einzelnen dieser Menschen sind der Bruder, die Tochter, oder die Mutter von jemandem. Versetzen wir uns eine Minute lang in ihre Lage, und denken darüber nach was es heisst, wenn das eigene Leben von einem Spenderorgan abhängig ist. Ein beklemmendes Gefühl.

In Österreich, Italien, Spanien oder die skandinavischen Ländern, ist jeder Bürger automatisch ein Organspender, ausser er untersagt es ausdrücklich. Wer also nicht spenden will, muss das schriftlich festlegen.

Nicht so in der Schweiz. Hier muss man seine Zustimmung schriftlich abgeben, indem man ein Spenderausweis oder Spenderkarten für das Smartphone mit einem «Ja» oder «Nein» zur Organentnahme ausfüllt.

Und hier kommt das Problem. Die meisten Menschen die ich kenne, sind zwar für eine Organspende, aber die wenigsten haben einen Spenderausweis ausgefüllt. Denn das setzt voraus, dass man aktiv etwas tut für den Fall wenn man im Sterben liegen würde. Und niemand denkt gerne über den eigenen Tod nach.

Oft wissen nicht einmal Familienangehörige wie man zum Thema Organspende steht. Wenn es dann soweit ist, entscheiden sie sich deshalb dagegen.

Bitte versteht mich nicht falsch. Es geht mir nicht darum, dass man Organspender sein muss. Jeder muss das für sich selbst entscheiden. Aber wenn es jemand sein will, bitte unbedingt die Spenderkarte ausfüllen. Wir können damit viele Leben retten!

HIER ist der Link dazu.

Und wer schon dabei ist, kann sich gleich auch für die Knochenmark-Spende entscheiden, Link HIER.

#lebenistteilen

{Good Reads} Bretonische Verhältnisse von Jean-Luc Bannalec

Es gibt Autoren wie Gabriel Garcia Marquez und Haruki Murakami, die tiefgründige, herzzerreissende und hoch philosophische Romane schreiben können, und dann gibt es Jean-Luc Bannalec (Pseudonym!), mit seinen bretonischen Polizeikrimis.

Bretonische Flut war mein erstes Bannalec-Buch, hat mir aber nicht so gut gefallen. Trotzdem wollte ich ihm nochmals eine Chance geben, und mit Bretonische Verhältnisse wurde ich nicht enttäuscht.

Hier möchte ich aber klarstellen, dass diese Bücher nichts für eingefleischte Thriller-Krimis-Liebhaber ist. Viel eher ist es ein klassischer Polizeikrimi mit viel Liebe an die bretonische Landschaft, ihre Kultur und ihr Essen.

Oder wie es ein Journalist so treffend definierte: Soft Crime trifft auf Reiseführer. Aber genau das ist es, was mich so fasziniert hat. Ich hatte gleich Lust in die Bretagne zu reisen:

Sicherlich waren es viele Gründe, die die Künstler in die Bretagne und nach Pont Aven zogen, ins alte Keltenland – Armorica, das „Land im Meer“, wie die Gallier es genannt hatten. Die magischen Landschaften, die vom geheimnisvollen Zeitalter der Menhire und Dolmen zeugten, vom Land der Druiden, grosser Legenden und Epen.

Der Protagonist ist Kommissar Dupin, der zu einem Mord in Pont Aven gerufen wird. Pierre-Louis Pennec, der Besitzer des legendären Hotel Central, wo schon Gaugin und andere bekannte Künstler residierten, wird tot in seinem Restaurant aufgefunden.

Der Mord ist umso fragwürdiger, weil Pennec schon 91 Jahre alt war. Wer würde ihn umbringen wollen? Warum? Die Ermittlungen gehen zuerst in alle Richtungen, doch dann verwickelt es sich in eine verzwickte Geschichte mit Kunstraub, Familiendrama und sogar ein kleines bisschen geheime Liebschaften.

Dann gibt es auch noch einen zweiten Mord, der die Vermutungen noch mehr verwischen und der Fall komplizierter macht. Aber ich möchte hier ehrlich gesagt nicht so viel verraten, falls ihr es noch lesen wollt. Sonst ist ja die ganze Spannung weg.

Der mürrische Kommissar Dupin, war mir sofort sympathisch. Stets eigensinnig und distanziert, stelle ich mir Dupin wie ein grossgewachsener Mann mittleren Alters. Er hat für mich eine grosse Ähnlichkeite zu Kommissar Maigret, dessen Serien-Verfilmung (mit Jean Richard) ich als Kind geliebt habe.

Dupin konnte Locmariaquer nicht ausstehen. Und ausserdem hatte er bis heute keine rechte Idee davon, wie er diesen Namen auszusprechen hatte, was ihm zugegebenermassen bei nicht wenigen Bretonen so ging und ihn, der in seinem Beruf nun einmal viel mit Menschen zu tun hatte, nicht selten in peinliche Situationen brachte.

Die anderen Figuren hingegen wirken etwas farblos und verschwinden praktisch neben dem starken Kommissar.

Der Schreibstil ist locker und das Buch lässt sich fliessend lesen. Dupins Gedankengänge sind glaubwürdig und meist gut nachvollziehbar, da die Erzählung dem Kommissar linear in seinen seinen Ermittlungen folgt.

Trotzdem hat man genug Freiraum um selbst Ideen zu entwickeln, wer der Mörder sein könnte.

Am Schluss kommt nicht nur alles anderes als Gedacht, sondern man ist endlos verliebt in die Bretagne und will sofort die Ferien dorthin planen. Bannalecs andere Krimis dieser Serie: Bretonische Brandung, Bretonisches Gold, und Bretonischer Stolz, werde ich mir für die Ferien per Amazon noch bestellen.

Wer von euch hat auch schon ein Buch dieser Serie gelesen?

{Accepting compliments is loving yourself} Warum Komplimente annehmen so wichtig ist

Mir wurde letztes Jahr bewusst, wie selten ich Komplimente annehme. Wenn mir jemand ein Kompliment macht, gebe ich immer eine Ausrede oder eine Erklärung als Antwort, warum ich dieses Kompliment nicht würdig bin.

Wenn jemand zum Beispiel sagt „Hey, tolle Frisur!“ Würde ich antworten mit „Oh, ich muss unbedingt meine Haare schneiden, sie sind viel zu lang“.

Oder wenn jemand sagt „Ich liebe deine Schuhe!“ antworte ich mit „Och, die sind von Zara, waren so günstig“.

Ich setzte damit immer das Kompliment gleich wieder ausser Kraft. Aber warum bloss? Wie traurig ist das denn! Jemand macht mir ein Kompliment und ich schiesse es gleich wieder ab und gebe tausend Gründe warum ich es nicht annehmen kann?

Irgendwie bekloppt, den ich bezeichne mich als eine erwachsene, selbstbewusste Frau, mit beiden Beinen im Leben und genug Erfahrung am Rücken, als dass ich ein Kompliment hinnehmen könnte.

Irgendwie hat das etwas mit falscher Demut zu tun. Vielleicht wurden wir so erzogen, oder vielleicht haben wir das einfach angelernt, von unseren Eltern, oder besser gesagt von unseren Müttern. Denn eine nicht-representative Studie von mir hat aufgezeigt, dass es hauptsächlich Frauen sind, die so eine Antwort geben.

Männer sind viel besser im Komplimente annehmen, und da können wir uns eine Scheibe von ihnen abschneiden. Testet es mal selbst. Macht euren Freundinnen, Schwester oder Arbeitskolleginnen ein Kompliment, und beobachtet was sie als Antwort geben. Dann macht dasselbe mit den Männern.

Ich habe mir vorgenommen Komplimente ohne Ausreden anzunehmen, und es braucht so viel Überwindung. Erstens, weil die Ausreden schon automatisch aus meinem Mund kommen, bevor ich es überhaupt überlege. Aber auch weil es echt schwer ist einfach lächeln und „Danke“ zu sagen, ohne weitere Ausführungen von falscher Demut.

Einmal habe ich gelesen, ein Kompliment ist im Grunde genommen wie ein Geschenk. Wenn mir jemand ein Geschenk macht, würde ich es ja auch nicht ablehnen oder hundert Gründe geben warum ich es nicht annehmen kann. Das wäre auch unhöflich. Nein, ich würde mich freundlich bedanken und darüber freuen.

Dasselbe versuche ich jetzt mit Komplimente. Wie alles andere im Leben, ist es halt Übungssache. Je öfter man es versucht, desto einfacher wird es jedes Mal. Und wisst ihr was? Ein Kompliment wirkt Wunder, wenn man es zulässt. Es ist wie ein Motivationsschub von Innen, es zeichnet ein Lächeln ins Gesicht.

Und wie ist es bei euch: seid ihr Profis im Komplimente annehmen?

Oder gebt ihr auch tausend Gründe sie nicht zu verdienen?

 

{Rezept} Süsse Orangenmarmelade zum Sonntagsbrunch | La vie est dure sans confiture

Sorry wegen dem kitschigen Titel, aber das musste sein! Aber nun zu etwas Schönerem. Frühstück. Oder noch besser: Sonntagsfrühstück. Denn Sunday is Brunch-Day! Das hat bei uns Tradition. Wir sitzen zwar auch wochentags morgens alle zusammen am Frühstückstisch, aber das ist eher kurz und zweckbedingt. Sonntags hingegen, nehmen wir uns sehr viel Zeit und frühstücken meist erst um 11 Uhr. Wir hören Musik, wir reden, wir lachen.

Man liest ja immer wie wichtig der Frühstück ist. Und trotzdem gibt es so viele Menschen, die nicht frühstücken. Ich hatte vor Jahren eine Phase wo ich auch nicht gefrühstückt habe, um diese Kalorien für später „aufzusparen“. Aber das war für mich ein Stück Lebensqualität, das ich da aufgab, und ich war mürrisch und schlecht gelaunt. Seither lasse ich mir mein Frühstück nicht mehr nehmen.

Wir lieben Orangen und geniessen am Sonntag unser Frühstück mit einem frisch gepressten Orangensaft, oder mit Orangenmarmelade. Habt ihr schon mal Orangenmarmelade selbst gemacht? Sie ist ganz und gar nicht wie die einkaufte Version. Letztere mag ich nicht besonders wegen der bitteren Note.

Die selbstgemachte Marmelade ist hingegen überhaupt nicht bitter und hat einen viel intensiveren Orangengeschmack. Mega!

Dabei ist es keine Hexerei, man macht die Orangenmarmelade wie alle anderen Marmeladen auch. Ich mag Marmeladen nicht so extrem süss, und füge jeweils weniger Zucker hinzu, als im Rezept steht. Aber wer es süss mag, kann natürlich mehr Zucker dazu geben . Falls ihr es ausprobieren möchtet, kommt hier die Anleitung.

Für diese feine Orangenmarmelade braucht ihr folgende Zutaten:

1kg Orangenfrucht (aus ca. 2kg Orangen)
500g Gelierzucker
Den Saft einer Zitrone
Leere Einmachgläser

Der Geheimtipp liegt im filetieren der Orangen. Man muss wirklich alle weisse Stellen entfernen, weil diese der Marmelade den bitteren Geschmack geben. Die geschälten und filetierten Orangen in einen grossen Topf geben, und zusammen mit dem Gelierzucker und einem Spritzer Zitronensaft aufkochen lassen. Danach die Hitze reduzieren und für ca 20-30 Minuten leicht köcheln lassen. Etwas auskühlen lassen, und in die Einmachgläser abfüllen.

Und wie sieht’s bei euch aus?

Seid ihr Frühstücksmenschen oder eher nicht?

{Blogging} Über Inspiration, Organisation und mein Blogablauf

Diesen Post schiebe ich schon lange vor mich hin. Weil ich mich irgendwie nicht so berechtigt fühle es zu schreiben. Denn ich habe so gut wie kein System, oder viel eher habe ich mein ganz eigenes System, was aber auch nicht immer einwandfrei funktioniert. So kommt es vor, dass ich manchmal ein paar Wochen gar nicht blogge und dann wieder sehr viel.

Aber ich lese diese Posts so gerne bei anderen Blogger, und wäre froh, wenn mehr darüber berichten würden, wie ihre Blogposts entstehen. Einfach weil es mich Wunder nimmt. Und deshalb gehe ich jetzt mit gutem Beispiel voran, und erzähl euch mal wie mein Blogablauf so ist.

Ich hoffe ich kann jemanden dazu inspirieren auch darüber zu schreiben. 🙂

Inspiration

Es gibt viele verschiedene Inspirationsquellen. Zum einen ist da Pinterest, a.k.a.“das schwarze Loch“ (ich nenne es gerne so, weil die Stunden wirklich wie Sekunden vorbei fliegen wenn ich auf Pinterest surfe). Es gibt so unendlich viele schöne Dinge die man tun, kochen, sammeln oder malen könnte. So schöne Room-Makeovers, Rezepte, usw.

Bei DIY Projekte lasse ich mich gerne von anderen Blogger inspirieren. Ich schaue täglich im Feedly was meine Lieblingsblogger so posten, und manchmal finde ich etwas was ich auch unbedingt ausprobieren will. Meistens behalte ich es aber als Idee im Hinterkopf, und es können Monate vergehen bis ich das Projekt umsetze.

Die Badebomben habe ich zum Beispiel letztes Jahr bei A Beautiful Mess gesehen, oder die Eiskerzen habe ich von Rita von Die Angelones abgeschaut. So entstehen immer schöne Ideen, die ich dann zu gegebener Zeit selbst ausprobiere.

Organisation

Ich habe keinen Editorial Calendar. Obwohl ich es schon mehrmals und auf verschiedenster Weise probiert habe: mit Excel-Listen, To-Do-Listen, Google-Docs, analoge Notizbücher, usw. Es funktioniert einfach nicht!

Was sehr komisch ist, denn für alles andere im Leben liebe ich To-Do-Listen. Bei der Arbeit, für den Haushalt, Ferienplanung, einfach alles. Ich kann nicht ohne leben.

Aber nicht beim Bloggen. Ich vermute es hat damit zu tun, dass für mich das Bloggen eine rein kreative Tätigkeit ist, und ich mich deshalb nicht in Listen „einzwängen“ will.


Ich musste mein eigenes System finden.


Ich habe immer um die 10 bis 12 Blogpost-Entwürfe gespeichert, mit Ideen die ich bloggen möchte. Wenn ich also Zeit und Lust habe, gehe ich einfach rein und schaue was ansteht.

Manche Entwürfe bleiben sehr lange unbearbeitet da, und dann wiederum sticht mich die Inspirations-Biene ganz schlimm und ich mach mich dran es fertig zu stellen.

Wenn ich einen freien Tag habe und gutes Wetter ist, plane ich auch schon mal einen Ausflug um schöne Fotos für den Blog zu machen, oder mich mit Farben und Landschaften inspirieren zu lassen.

Fotos & Text

Die Texte schreibe ich meistens Abends unter der Woche. Da ich tagsüber arbeite, kann ich keine Fotos mit Tageslicht machen, und muss das auf einen freien Tag oder das Wochenende planen.

Im Sommer, wenn die Tage länger sind, gibt’s Ausnahmen. Da mache ich die Fotos auch mal unter der Woche.

Am aufwändigsten sind die Rezepte, da ich diese am gleichen Tag kochen und fotografieren muss. Das kann dann schon 2-3 Stunden dauern.

Wenn ich dann Text und Fotos fertiggestellt habe, mag ich fast nicht warten bis ich es online stellen kann. Klar, manchmal plane ich einen Post ein paar Tage voraus. Aber ich habe noch nie einen Blogpost gemacht und erst vier Wochen später online gestellt.


Wenn hier etwas online geht, habe ich es in 90% der Fälle erst gerade fertig geschrieben.


Die Fotos entstehen fast immer im Kinderzimmer, weil es dort das schönste natürliche Licht im ganzen Haus hat. Ich versuche immer ansprechende und schöne Fotos zu haben, weil mir das als Hobby-Fotografin sehr wichtig ist.

So sieht mein Blog-Ablauf aus. Wie ihr sieht ist das ein zeitaufwändiges Hobby, da ich für ein Blogpost alles in allem (mit texten, kreieren, fotografieren, und Fotobearbeitung) gut 3 bis 4 Stunden brauche. Dies neben dem Tagesjob, der Familie, und DAS LEBEN halt.

Und trotzdem, es ist meine kleine kreative Wiese. Ich liebe es, wenn ein schöner Blogpost entsteht und ich Kommentare oder Komplimente darauf bekomme. Und weil ich weiss wie viel Aufwand es bedeutet einen Blog zu betreiben, versuche ich so oft es geht auch Kommentare bei meinen Lieblingsblogger zu hinterlassen.

Wenn euch dieses Thema gefällt, könnt ihr auch den Ablauf von anderen Blogger nachlesen, zum Beispiel: LittleCity, But First Create, Mein Feenstaub, oder Princess.

Und jetzt nimmt es mich wirklich Wunder:
Wie ist es bei euch?
Wie entstehen eure Blogposts?
Was ist euer Ablauf?

{Freebie} Valentinstag Hintergrundbilder fürs Handy | Achtung Kitschig

1 Herz Pink / 2 Love Pfeil / 3 Love rot / 4 Love  / 5 Herz Glitzer / 6 Herzen

Bald ist Valentinstag! ♥ Wir haben diesen Tag noch nie speziell gefeiert, und haben deshalb nichts geplant. Aber ein Tag an dem nur die Liebe gefeiert wird ist doch toll, oder?

Mag ja sein, dass es eine Erfindung der Blumen- und Schmuckindustrie ist, oder dass es aus den USA importiert wurde. Ich interpretiere jetzt nicht so viel rein, und geniesse es umso mehr die vielen Herzchen auf dem Feed zu sehen, wenn meine Lieblingsblogger DIY mit Love und Herchen bringen, oder schöne Printables zur Verfügung stellen.

Das Wallpaper auf dem iPhone habe ich mir kurzerhand schon mal auf Herzchen eingestellt. Und für die Verliebten unter euch, oder diejenigen die ganz einfach auch Freude an Herzchen haben, gibt’s hier sechs Hintergründe fürs Handy zum herunterladen.

Feiert ihr den Valentinstag? Wenn ja, wie feiert ihr?

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