{DIY} Für kalte Wintertage: sprudelnde Badebomben selbermachen

Meine erste Erfahrung mit sprudelnden Badebomben war ein Graus. Ich freute mich auf einen entspannten Spa-Sunday zu Hause, wollte baden, Mani-Pedi usw. machen. Ich hatte mich extra mit gold glitzernde Badebomben eingedeckt, obwohl ich sonst immer Badeöle benutzte.

Nach dem Baden kam dann das böse Erwachen: das ganze Glitzerzeugs war an den Wänden der Badewanne kleben geblieben! Ich durfte also gleich nach dem Entspannungsbad erst mal eine Viertelstunde das Bad putzen. Schön, gell? Da war die Entspannung gleich wieder dahin.

Trotz diesem Erlebnis finde ich Badebomben erstaunlicherweise eine coole Sache. Was hauptsächlich daran liegt, dass ich mir die Badebomben dann selbst gemacht habe. Das letzte Mal ist schon eine Weile her, also war es jetzt wieder einmal an der Zeit. Damit auch andere in den Genuss der eigenen Badebomen kommen (ohne Glitzerzeugs natürlich) dachte ich, zeige ich euch heute das Rezept.

Ich habe schon ein paar mal Pflegeprodukte zu Hause gemacht, wie zum Beispiel die Lotion Bars, Scrubs, oder Seifen, und ich muss sagen ich bin jedes Mal erstaunt wie einfach all es ist, eigene Bade- oder Beautyprodukte selbst herzustellen.

Die Vorteile vom Selbermachen liegen auf der Hand: es ist günstiger, man weiss genau welche Inhaltsstoffe drin sind, und ausserdem hat man mega Spass dabei. Es braucht ein paar Tricks und dann ist es ganz einfach, fast wie Backen!

Was ihr dazu braucht:

100g Natron
50g Maizena (Maisstärke)
50g Zitronensäure (erhältlich im Supermarkt oder in der Apotheke)
50g Bittersalz (ist dasselbe wie Epsom Salt – gibt’s in der Apotheke)
1 bis 1.5 TL Wasser
1 bis 1.25 TL Öl (Jojoba, Kokos, oder Olivenöl)
Ein paar Tropfen ätherisches Öl
Lebensmittelfarbe (Optional)
Blüten oder Deko zum Verzieren (Optional)
1 Akrylkugel (zwischen 4-6cm)

Diese Menge ist relativ gering und ergibt ca. 2 bis 3 Badebomben, je nach Grösse der Akrylkugel. Wenn ihr also viele verschiedene Badebomben machen möchtet, dann einfach die Menge verdoppeln oder verdreifachen, und jeweils mit einer anderen Farbe und Geschmack machen. So habt ihr am Ende eine schöne Auswahl.

Der Herstellungsprozess ist sehr einfach, aber ihr müsst ein paar wichtige Punkte beachten. Zuerst mischt man alle trockenen Zutaten (die ersten 4 auf der Liste) zusammen. Die Zitronensäure sollte man nicht einatmen, also achtet darauf diese nicht allzu schwungvoll darunter zu mischen.

In einem separaten Gefäss mischt ihr nun die flüssigen Zutaten. Achtet dabei, dass die Lebensmittelfarbe sich gut mit den restlichen Zutaten vermischt und keine Rückstände bildet.

Wichtig ist hier auch die Menge an ätherischem Öl. Ich habe zuerst einen ganzen Teelöffel genommen, was definitiv zu viel war. Je nach Marke, sind diese ätherischen Öle unterschiedlich intensiv. Versucht es zuerst nur mit ein paar Tropfen. Falls es zu wenig ist, könnt ihr später immer noch hinzufügen.

Nun vermischt die trockenen und die flüssigen Zutaten ganz langsam zusammen. Achtung, wenn es zu schnell gemischt wird, fängt es an zu sprudeln! Einfach schön langsam mit der Hand vermischen und kneten.

Wenn ihr die Mischung in den Händen zusammenknetet und sie nicht auseinander bricht, könnt ihr es in die Akrylkugel formen. Meistens muss man aber zuerst noch etwas Wasser hinzufügen, bis es soweit ist. In meinem Fall musste ich 1 bis 2 Teelöffel Wasser mehr hinzu geben.

Wenn es dann die richtige Konsistenz hat, ganz fest in die Kugel-Hälften reindrücken. Beide Hälften fest zusammendrücken um die Kugeln zu formen.

Bei diesem Schritt muss man etwas Geduld haben, da die Kugeln manchmal wieder zerbrösmeln (ich brauchte hier zwei Anläufe). Vorsichtig aus der Akrylkugel nehmen, und fertige Badebomben für ein paar Stunden trocknen lassen.

Ich habe drei Sorten gemacht: Lavendel, Orange und Blaue Winterabende. Man kann die Kugeln natürlich auch verzieren. Zum Beispiel bei einer Badebombe mit Lavendelgeschmack mit Lavendelblüten verzieren, usw.

Es hat wieder einmal richtig Spass gemacht diese Badebomben selbst zu machen.

Habt ihr auch schon probiert Beauty-Produkte selbst herzustellen?

{Rezept} Vegan Ginger Latte to go

Seit mehreren Jahren schon lebe ich als Teilzeit-Veganerin, oder wie man heute so schön sagt (und viel besser klingt), Flexiganerin. Will heissen, dass ich mich plusminus ausgewogen ernähre, und Fleisch oder Tierprodukte nur in sehr reduzierten Mengen verspeise. Dahinter steckt aber nichts weiter Philosophisches, sondern reiner Eigennutz: Fleisch und Tierprodukte kann ich schlecht verdauen. Aber ich schweife ab.

Eigentlich möchte ich euch heute ein veganes Rezept bringen. Obwohl „Rezept“ hier schon fast übertrieben ist. Drei Zutaten plus das Wasser? Come on…. Und die meiste Arbeit liegt beim Ingwer schälen. Also keine 5 Minuten. Ich war schon beim Zutaten-Lesen Feuer und Flamme.

Dieser veganer Ginger Latte bringt euch direkt in den Ingwer-Himmel. Es riecht himmlisch und schmeckt wunderbar nach Winter.

Hier kommt es. Die volle Ladung Winter-Starbucks-Feeling: vegan, aber selbstverständlich ohne Kompromisse im Geschmack. Perfekt, oder?

Für den Ingwer-Sirup:

1.5 Tassen Wasser
1/2 Tasse Rohzucker (weisser Zucker geht auch)
1 Tasse Ingwer geschält und in Scheiben geschnitten
Achtung: ich mag mehr Ingwer-Geschmack mit weniger Zucker, und so gibt das eher ein Ingwer-Sud als ein Sirup. Falls ihr es aber gerne etwas süsser mögt, dann ist das Verhältnis Ingwer-Zucker 1:1 (1 Tasse Ingwer und 1 Tasse Zucker).

Für den Latte:

1 – 2 EL Ingwer-Sirup
1 Tasse Mandelmilch (ungezuckert)
Optional: Zimt oder Kardamompulver

Für den Ingwer-Sirup, lässt man alle Zutaten in einem Topf aufkochen. Danach für ca. 30-35 Minuten köcheln lassen, bis ein brauner Sirup entsteht. Durch ein Sieb in ein Glasfläschchen (oder ein Glas) abgiessen, und zur Seite stellen.

Für den Latte, Mandelmilch aufwärem und 1-2 EL Ingwer-Sirup hinzufügen. Für das spezielle Starbucks-Feeling schäume ich das ganze noch etwas auf.  In die Lieblingstasse servieren, und nach Wunsch mit Zimt- und Kardamompulver bestreuen. Ready!

Um die Ingwer-Reste nicht wegzuwerfen, kannst du damit kandierter Ingwer machen. Die noch warme Ingwerschweiben einfach in Zucker wenden und ein paar Stunden trocknen lassen (neutralisiert den Magen und unterstützt die Verdauung).

Der Ginger Latte ist fertig! Geniesst es!

Was sind eure Lieblingsdrinks im Winter?

Ein neuer Trend: Malbücher für Erwachsene | Top oder Flop?

Der grosse Mann war gerade erst kürzlich an einem Meditations-Workshop und kam begeistert zurück. „Ich wusste gar nicht dass es so viele verschiedene Meditationsarten gibt!“.

Tatsächlich kennen viele nur die Zen-Meditation, oder denken, dass man Buddhist oder ein so ein esoterischer Yogini sein muss. Nichts davon ist wahr. Meditation ist einfach nur den Kopf leeren, der ja den ganzen Tag beschäftigt ist (übrigens auch beim Träumen arbeitet unser Gehirn weiter). Wenn man sich also auf nur eine Sache im Jetzt konzentrieren kann, ist das schon eine Art Meditation. Und für unser Gehirn ist das  wie Ferien.

So gesehen, kann alles mögliche Meditation sein. Man kann zum Beispiel beim Stricken oder beim bewussten Gehen meditieren. Es gibt eigentlich viele Bewegungsmeditationen, eine davon ist eben auch das Malen. Deshalb habe ich für uns erst kürzlich ein paar Malbücher gekauft.

  1. Mandalaträume / 2. Die wandelnde Stadt / 3. Reise durch die Jahreszeiten

Wir haben angefangen jeden Abend ein bisschen zu malen, und es beruhigt uns tatsächlich sehr. Die Bücher sind auf dem Tisch, und jeder schnappt sich bei Bedarf eins und malt für ein paar Minuten.

Es gibt weder Mindestzeit noch Leistungsdruck, es muss nicht schön sein, es ist komplett egal wie es aussieht. Aber man konzentriert sich für ein paar Minuten nur darauf die Farben zu wählen, und die weissen Flächen mit eben diesen Farben zu füllen.

Falls Ihr auch Lust habt dies einmal auszuprobieren, habe ich euch eine schöne Auswahl zusammengestellt:

  1. Meditation (wie passend!) /2. Achtsamkeit / 3. Spiritual / 4. Optische Illusionen / 5. Kristalle, Wellen, Dimensionen / 6. Kreativ, meditativ, Orient / 7. Anti-Stress / 8. Traumreise / 9. Mal dir Paris

Ihr könnt irgendwelche Farben dafür nehmen. Wir haben Faber-Castell Buntstifte, und Stabilo Filzstifte genommen.

Wie findet ihr diesen Trend von Malbücher zum Entspannen? Cool oder eher absurd? Wer von euch hat auch schon Malbücher ausprobiert? 

 

 

Ich habs für euch getestet: Hörbücher | Books for Ears

Ich lese ja bekanntlich gerne (es gibt sogar eine eigene Blog-Kategorie dafür). Leider fehlt mir aber oft die Zeit. Morgens früher aufstehen geht gar nicht, ich stehe jetzt schon 5.30 Uhr auf. Abends bin ich todmüde, und bei der Arbeit lesen geht ja auch nicht.

Als ÖV-Pendler hat man da schon einen Vorteil, denn die Zeit im Zug bzw. Bus kann fürs Lesen benutzt werden. Ich aber fahre mit dem Auto zur Arbeit. Dann wäre ja da noch das Wochenende, aber das ist auch meistens zu kurz.

Erst kürzlich las ich über eine berufstätige Mutter zwei kleiner Kinder, die über 100 Bücher im Jahr liest. Häää??!! Von welchem Stern ist sie denn? Dachte ich zuerst. Bis ich gesehen habe, dass es sich hierbei um Hörbücher handelt. Aber hören ist doch nicht dasselbe wie lesen! Ist das nicht Betrug? Mag sein, aber wen stört’s wenn sie so zu ihren Büchern kommt? (übrigens herzlich willkommen in meinem Inneren-Dialog-Chaos).

Etwas skeptisch machte ich mich auf die Suche. Da gibt es verschiedene Anbieter, wie zum Beispiel Audible (von Amazon), Napster, Vorleser.net (kostenlos!) und Spotify und Claudio.de. Sogar auf Youtube gibt es ganze Hörbücher-Romane, selbstverständlich gratis. Die grösste Auswahl gibt es bei Audible, und da ich bereits Amazon Kundin bin, habe ich mich mal diesen Anbieter vorgeknöpft.

Lesen vs. Hörbuch

Generell fühlt sich ein Hörbuch wirklich ganz anders an als Lesen. Beim Lesen hört man irgendwie seine eigene Stimme im Gehirn, und kann entsprechend Pausen machen, um über etwas nachzudenken, oder ein paar Seiten zurückzublättern. Wenn ich etwas lese, bleibt es bei mir länger im Kopf hängen, als wenn ich nur zuhöre.

Trotzdem haben Hörbücher etwas Magisches. Eine angenehme Stimme führt uns durch die paar Stunden Roman, Krimi oder Thriller hindurch, und das fliesst einfach und ohne Anstrengung in unsere Gedanken.

Aber es bleibt halt auch nicht so viel hängen, wie zum Beispiel ein schönes Zitat, oder ein interessanter Dialog. Ausser man hört wirklich sehr konzentriert zu, legt sich hin oder schliesst die Augen. Aber der Vorteil von Hörbücher ist ja genau, dass man nebenbei etwas anderes tun kann (putzen!, autofahren!, kochen!).

Wie funktioniert Audible?

Die Handhabung ist sehr einfach und selbsterklärend:

  1. Audible App herunterladen
  2. Amazon Login eingeben
  3. Stöbern
  4. Auswählen

Man kann auch Hörproben haben, die sind ca. 4 Minuten lang, wo man schon gut erkennt ob man die Vorlese-Stimme mag oder nicht. Es gab Hörbücher die ich, aufgrund des Vorlesers, nicht gewählt habe. Das ganze Hörbuch-Erlebnis steht und fällt mit dieser Stimme.

Das einzige was mich persönlich störte ist, dass man ein Hörbuch nicht direkt auf der App kaufen kann. Beim Stöbern findet man ein passendes Buch, und dann muss man sich nochmal auf einem Internet-Browser bei Amazon einloggen um dort das gewünschte Hörbuch nochmal suchen und kaufen.

Was kostet es?

Wie oben beschrieben, gibt es sowohl kostenlose wie auch kostenpflichtige Anbieter. Audible hat über 200’000 Hörbücher, viele davon Bestseller. Ein Hörbuch kostet zwischen EUR 10 – 16, bei einem Flexi-Abo (EUR 9.95) hat man aber jeden Monat ein Hörbuch inklusive. Jedes weitere Hörbuch kostet dann immer nur EUR 9.95. Das Abo ist jederzeit kündbar.

Was ich sehr gut finde

Nicht eingelöste Hörbücher werden für den Folgemonat gutgeschrieben. Wenn man also mal in einem Monat sein Hörbuch nicht heruntergeladen hat, kann man es noch im nächsten nachholen.

Es gibt ausgiebige Hörproben, die vier oder mehr Minuten dauern. Dies ist vorallem wichtig wegen der Vorlese-Stimme, die massgebend dazu beiträgt, ob man das Buch gerne hat. Ich kann das nicht genug betonen, aber hört wirklich zu ob euch die Stimme gefällt!

Aber wenn es dann trotzdem nicht klappt, kann man als Abonnent auch ein Hörbuch, das nicht gefallen hat, umtauschen.

Mein Fazit

Man verschlingt tatsächlich viel mehr Bücher als wenn man sie liest. Ich habe zum Beispiel in einer Woche gleich zwei Bücher geschafft und das würde ich mit Lesen niemals erreichen.

Ich hatte viel mehr Gelegenheit zum „Buchhören“ als gedacht: beim Autofahren, während dem Zähneputzen, auf dem Crosstrainer, oder morgens während der Stretching-Routine.

Ich kann mir auch vorstellen, dass so ein Hörbuch während einem Roadtrip eine gute Alternative zu Musik sein kann.

Die sogenannte „schwere Kost“ wie zum Beispiel ein Murakami-Buch würde ich jetzt vielleicht viel lieber lesen als hören. Da will ich so wenig wie möglich verpassen. Aber leichtere Romane oder Krimis werde ich auf jeden Fall weiterhin mit Hörbücher geniessen.

Also freut euch auf noch mehr Buchrezensionen hier auf dem Blog!

Hat jemand von euch auch schon Hörbücher getestet? Wie fandet ihr es?

{DIY} Eiskerzen | oder meine neue Kälte-Therapie

Seid ihr alle für die kalten Temperaturen diese Woche vorbereitet? Es wurde ja so quasi die kleine Eiszeit eingeläutet. Minus 6 Grad wird das Maximal der Gefühle sein, mehr liegt da nicht drin.

Es ist bitterkalt und ich habe bei uns zu Hause die Heizung schon letztes Wochenende arg aufgedreht, weil bei mir frieren dasselbe wie Hunger erzeugt: schlechte Laune.

Ich mag die Wintermonate halt nicht so. Aber hey, ich strenge mich sehr an um auch dem Winter etwas Positives abzugewinnen! Zum Beispiel der Schnee, der ist ziemlich cool. Oder Skifahren. Oder Eiskerzen.

Eiskerzen, meine Lieben, ist meine neuste Kryotherapie (Wikipediaden gezielten Einsatz von Kälte, um einen therapeutischen Effekt zu bewirken). Der junge Mann und ich haben uns dick eingepackt, und gingen nach draussen um wunderschöne Eiskerzen zu machen.

Streng genommen sind es keine Eiskerzen, sondern eher Eis-Laternen, wo man dann eine Kerze reinlegt. Aber wir wollen ja nicht kleinlich sein, schliesslich geht es hier um eine therapeutische Massnahme! Und das Resultat lässt sich wirklich sehen.

Der schlaue Psycho-Trick dahinter ist, dass man dann insgeheim auf langanhaltende Kälte hofft, damit die Eiskerzen erhalten bleiben. Abgefahren! Bei mir funktioniert es jedenfalls.

Alles was man dazu braucht sind ein paar Behälter in verschiedenen Grössen, Blätter, Kräuter, Blumen oder Deko (was immer ihr gerade zur Hand habt), Wasser und klirrende Kälte.

Das lässt sich auch gut mit Kinder basteln. Danke übrigens an die Angelones für diese coole Idee!

Das macht mir den Winter gleich wieder etwas sympatischer. Mögt ihr den Winter? Was mögt ihr im Winter am liebsten?

 

Veganes Tofu mit Glasnudeln und Gemüse | Endlich ein leckeres Tofu-Rezept

Als ich vor Jahren das erste Mal Tofu probiert habe, konnte ich es nicht essen. Es schmeckte mir nicht, und die Konsistenz war nicht gerade berauschend. Es braucht viel bis ich etwas nicht essen kann, aber Tofu war dann eine Weile lang tabu.

Das hat sich nun geändert. Ich habe endlich eine Möglichkeit gefunden, Tofu zu einer wahrhaft schmackhaften Speise zu machen. Die Wunder-Lösung heisst: Sesamöl mit Mandelbutter. Naja, nicht nur, aber hauptsächlich schon. Denn mit diesen beiden Zutaten bekommt man die spannende Süss-Saure-Note, die mein Herz höher schlagen lässt. Tofu wird jetzt also richtig mit Genuss gegessen.

Zutaten für 2-3 Personen:

TOFU & SAUCE:
230g Tofu
3 EL Sesamöl
2 EL Mandelbutter
1 EL Tamari oder Soja-Sauce
1 EL Limettensaft
1-2 EL Ahornsirup
3-4 EL Maisstärke
Chili geschnitten oder Pulver- nach Bedarf

DRESSING:
2 Knoblauchzehen
1 EL Ahornsirup
2 TL Tamari oder Soja-Sauce
1 EL Limettensaft
2 EL Reisessig (Apfelessig oder Weissweinessig tun’s auch)
1 EL Sesamöl
Chili geschnitten oder Pulver – nach Bedarf

NUDELN & BEILAGE:
Vermicelli oder Reis-Nudeln (vom Asia-Laden)
1/2 rote Paprika in Würfel geschnitten
2 Karotten gerieben oder mit dem Schäler geschält
1/3 Gurke geschält und diagonal geschnitten und halbiert
1 Frühlingszwiebel geschnitten
Basilikum oder Koriander
Sesam

ZUBEREITUNG:

Damit der Tofu nicht so glitschig schmeckt, muss man es zuerst etwas auspressen. Dazu wickelt man es in ein sauberes Küchentuch, und presst es mit etwas Schwerem obendrauf (z.B. ein Topf) für ca. 10 Minuten. 1 EL Sesamöl und alle anderen Zutaten unter TOFU & SAUCE mixen, und zur Seite stellen. Tofu wieder aus dem Wickeln rausnehmen, in Würfel schneiden und in etwas Maizena wenden. Es ist wichtig, dass die Tofuwürfel wirklich auf jeder Seite Maizena haben. Dann erhitzt man die 2 restlichen EL Sesamöl und sautiert die Tofuwürfel auf allen Seiten bis sie goldbraun sind (ca. 5 Minuten). Tofu-Sauce hinzufügen, und für 2-3 Minuten weiter in der Pfanne sautieren und vorsichtig wenden. Zur Seite stellen. Danach kocht man die Nudeln gemäss Verpackungsangaben. Zum Servieren legt man in einer grossen Bowle die Nudeln, das Gemüse und die Tofuwürfel obendrauf. Mit Sesamkörner sprenkeln und geniessen!

Viel Spass beim Geniessen!

So schön ist Zürich im Winter | Photo Diary

Die letzten paar Tage hat es endlich geschneit! Der junge Mann ist natürlich begeistert und man sieht ihn nur noch in Skihosen ein und rausgehen, und ist sonst die meiste Zeit draussen am Spielen.

Heute war es zwar bitterkalt (-13 Grad in Zürich) aber auch wunderschön sonnig. Es gibt kaum schönere Voraussetzungen für einen entspannenden Spaziergang, als sonnig und verschneit. Die Sonne kam raus, alle waren glücklich, und ich machte Fotos.

Das ist eines meiner Vorsätze für das neue Jahr: mehr fotografieren. Ich war schon lange nicht mehr mit der grossen Kamera unterwegs (das iPhone ist halt so bequem!) aber ich muss sagen, die Canon macht halt doch die besseren Fotos.

(Ausblick vom Lindenhof)

(Lindenhof)

(Münsterhof Brunnen)

(Fraumünster und Grossmünster im Hintergrund)

(Juweliergeschäft – Les Millionnaires)

(Münsterplatz)

 

Ein paar Worte zur Jahreswende | Das 2017 wird langsamer

2016 war das Jahr meines Blog-Comebacks nach einem Jahr Pause. Nachdem ich im 2015 ein Blog-Burnout hatte, nahm ich mir ganz fest vor, nur noch zu bloggen wann und worauf ich Lust habe. Das ist mir auch ziemlich gut gelungen.

Allerdings muss ich das ergänzen, denn oft fehlte es nicht an der Lust sondern an der Zeit. Ideen hätte ich viele, aber für die Umsetzung brauche ich manchmal Tage mit 30 Stunden Sonnenlicht (für die Fotos!). Oder wenn ich dann doch etwas Zeit habe, will ich entweder Sport machen, Freundinnen treffen, usw. Das Leben halt. Und ein Blog nach Checkliste, will ich einfach nicht. Einfach 2-3 Mal pro Woche posten, weil es sein muss, macht für mich absolut keinen Sinn. Weil es ja eben ein Hobby-Blog ist.

Dieser Blog hat sich nach der Blogpause etwas verändert und widerspiegelt nun noch mehr meine Interessen und Hobbies. Deshalb findet man hier auch neuerdings Themen, für die ich brenne: wie z.B. Umwelt, Frauenrechte, Tierschutz, usw. Der Beitrag #WeAreWomenNotObjects zum Beispiel, war für mich gefühlstechnisch eines der wichtigsten Texte die ich je hier veröffentlicht habe. Für solche Themen brenne ich und deshalb wird es auch nächstes Jahr solche Beiträge geben. Denn es gibt so vieles worüber ich noch schreiben will.

Im 2016 hatte ich mir vorgenommen als Mensch weiter zu wachsen. Ich habe gelernt besser auf mich, mein Gefühl und mein Magen zu hören. Ich habe endlich Lebensmittel aus meinem Speiseplan gestrichen, die mir schon lange nicht gut taten. Lebensmittel die ich aber aus reiner Gewohnheit weiter gegessen habe. So banal wie das klingt, war das für mich tatsächlich eine kleine Revolution.

Im 2017 möchte ich mein Leben nicht im Marathontempo leben, weil ich dann aus lauter Hektik vergesse um mich herum zu schauen und den Moment zu geniessen. Ich will noch besser auf mich hören, was ich brauche. Ich will wieder mehr fotografieren, Bücher lesen, meditieren, mich weiterentwickeln und gesünder ernähren.

Deshalb möchte ich euch zum neuen Jahr ein Zitat von Will Durant schenken:

And last are the few whose delight is in meditation and understanding; who yearn not for goods, nor for victory, but for knowledge; who leave both market and battlefield to lose themselves in the quiet clarity of secluded thought; whose will is a light rather than a fire, whose haven is not power but truth: these are the men of wisdom, who stand aside unused by the world.  Will Durant

Ich wünsche euch im neuen Jahr alles Gute und viel Licht!

{Rezept} Randen Tarte Tatin | was man alles wegen einer Farbe tut

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Ich muss euch jetzt etwas gestehen. Was mir an diesem Rezept am besten gefällt ist eigentlich der Name. Diese vier „T“ klingen wie ein Kinderlied, oder? Tart Tatän. Das zweitbeste an diesem Rezept ist definitiv die Farbe. Dieses Bordeaux rot, manchmal auch fast lila, ist eine meiner Lieblingsfarben.

Geschmacklich ist dann aber auch ein Highlight: ich liebe Randen (Rote Beete), und esse es meistens geraffelt, und mit viel Zwiebel. Aber in dieser Variante hat es noch so ein süssliche Note, und zusammen mit dem Blätterteig und dem Mascarpone-Topping ist es ein wahrer Schmaus.

Und das braucht man dazu:

1 Rande (rote Beete) gekocht
1 Runder Blätterteig
3 EL brauner Zucker
3 EL Aceto Balsamico (Creme)
Etwas Mascarpone
Salz und Pfeffer

Ofen auf 180 Grad vorheizen. Rande schälen und in Scheiben schneiden. Zucker und Balsamico in einer Pfanne warm werden lassen bis der Zucker geschmolzen ist.  Randen hinzufügen, ein paar Mal wenden. Randen in eine ofenfeste Form legen und mit dem Blätterteig bedecken. Am Rand muss man den Blätterteig gut eindrücken. 15 Minuten in den Ofen, oder bis der Blätterteig goldbraun ist. Rausnehmen und abkühlen lassen. Tarte Tatin stürzen, und zusammen mit Mascarpone servieren (oder wer Schafskäse mag, mit Schafskäse).

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Herrlich rustikal, schmackhaft und gesund! Und dann erst noch mit so einem sexy Name… Geniesst es und schreibt mir hier falls ihr das Rezept ausprobiert!

Habt ihr auch schon mal ein Rezept wegen der Farbe gewählt?

{Freebie} November Hintergrundbilder fürs Handy

Fall Wallpapers

1 November-Wreath / 2. Reh / 3. Baby its cold
4. Eulen / 5. Wild / 6. Sterne

Ich kann dem November so nichts Positives abgewinnen. Es ist so ein komischer Zwischenmonat. Nicht mehr richtig schön Herbst wie im Oktober, aber auch noch nicht Weihnachten und noch lange nicht richtig Winter. Was macht man dann? Genau! Schöne Grafiken zusammensetzen für das Handy. Da entstanden gleich ein paar verschiedene Versionen, und so kann ich euch diese jetzt als Freebies zur Verfügung stellen. Einfach auf oben stehende Links klicken und gratis downloaden.

Für mich ist der November der Monat der Tees, der Bücher, und der Adventskalender-Vorbereitungen. Es ist der Monat der nebligen Morgenstunden, der ersten Käsefondues, der ersten Atemwölkchen.

Ich wünsche euch auf jeden Fall einen schönen November!

 

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