{Music} End of Summer 80’s Playlist

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Im Sommer ist doch alles schöner, leichter, heller. Da wir noch mit Glück ein paar Tage (oder Wochen) Sommer haben, und mit Musik alles besser ist, habe ich euch eine Playlist zusammengestellt. Eine End of Summer Playlist mit Musik aus den Achtzigern.

Da ich in den 70er geboren bin, darf ich technisch gesehen, die Musik der Achtziger als „meine“ Musik bezeichnen (vorallem weil die Musik der 90er mit einigen wenigen Ausnahmen einfach nur Scheisse ist).

Die perfekte Musik für die letzten Sommerwochen sind für mich glückliche, aber gleichzeitig melancholische Songs, mit denen wir nochmal so richtig chillen und nachdenklich werden können.

(Random Info: mein erstes langsam-getanztes Lied war die Nummer 3 auf der Playlist).

Let ‚em say we’re crazy, what do they know
Put your arms around me baby
Don’t ever let go
Let the world around us just fall apart
Baby we can make it if we’re heart to heart

{Rezept} Brasilien: Pao de Queijo & warum ich die Olympiaden liebe

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Ich bin wie immer voll im Olympia-Fieber. Alle vier Jahre ist es dasselbe: ich klebe am Fernseher: diese Emotionen, diese Dramatik, dieser Teamgeist! Besser als jede Reality Show, da kann der Bachelor gleich einpacken (und wenn die Sportler während der Siegerehrung auch noch weinen ist es um mich geschehen). Momentan wird der Fernseher bei uns eingeschaltet und bis tief in die Nacht die Wettkämpfe verfolgt. Nicht mal der junge Mann schaut so verbissen wie ich. Ausser es ist Fussball, da ist er immer dabei.

Deshalb und weil heute ganz wichtige Termine anstehen (im Moment gerade Golf Frauen, danach kommt noch Ringen) gibt es ein ganz schnelles Rezeptchen aus Brasilien: Pao de Queijo. Für das Ganze braucht Ihr höchstens 10 Minuten, man kann sie also locker zwischen zwei Wettkämpfe oder kurz vor der Siegerehrung machen. Und wenn sie ganz frisch aus dem Ofen kommen sind diese Brötchen der absolute Hammer.

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In Ecuador nennt man es Pan de Yuca, in Kolumbien Pan de Queso, aber im Grunde genommen ist es fast dasselbe: ein Brötchen aus Tapioka-Stärke mit Käsefüllung. Tapioka-Stärke ist ein weisses feines Pulver (ähnlich wie Maizena) und wird aus der Maniok-Wurzel hergestellt, die ursprünglich aus Südamerika stammt. Die Tapioka-Stärke bekommt man in zwei Varianten: Flocken (oder Kügelchen) und Pulver. Für dieses Rezept benötigen wir das Pulver. Ihr findet es vorallem im Reformhaus oder im Asia-Laden.

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Was ihr dazu braucht:

2 Tassen Tapioka-Stärke
4 Tassen geriebener Mozzarellakäse
1 TL Backpulver
1 Prise Salz
115g Butter (Zimmertemperatur)
2 Eier

Backofen auf 260 Grad vorheizen. Backblech mit Backpapier vorbereiten. Tapioka-Stärke, Käse, Backpulver und Salz miteinander in einer Schüssel vermengen. Butter und Eier hinzufügen und weiter mischen. Ich habe es im Standmixer gemacht, aber man kann es auch gut einfach mit der Hand vermengen. Wenn alles gut zusammengemischt ist, kleine Bällchen  formen (etwas kleiner als ein Golfball) und auf das Backpapier legen. In den Ofen für ca. 7 Minuten backen (ich habe sie 8 Min. gebacken damit sie etwas Farbe bekommen).

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In Südamerika isst man diese Käsebrötchen als Snack für zwischendurch, mit Kaffee oder in Ecuador mit Joghurt. Falls ihr es nachkocht bitte unbedingt zurück melden ob es euch gefallen hat! Und erzählt mal… schaut ihr auch so gerne die Olympiaden wie ich?

{Analoges Glück} Entschleunigen mit Briefpost | Vintage-Love

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Entschleunigen ist mittlerweile die Antwort auf jede Frage über Stress oder Digital Overwhelm. Früher reichte es wenn man für 1-2 Wochen im Jahr in die Ferien reiste. Aber heute dreht sich die Welt so schnell, dass wir in unserem Alltag ständig Ruheoasen suchen, sei es Yoga, meditieren, stricken oder Zen-Mandalas ausmalen.

Und so kommt auch eine gewisse Briefpost-Nostalgie wieder hoch. Eine Grussnachricht von Hand zu schreiben und sorgfältig die Post schön zu gestalten, hat etwas Magisches. Klar, man könnte die Nachricht auch schnell schnell per WhatsApp schicken aber das ist einfach nicht dasselbe.

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Wenn man auf Pinterest Mail Art, Envelope-Design oder Handlettering eingibt, kommen tausende Ideen und Vorschläge. Es scheint ein richtiges Bedürfnis zu sein, und so manche Menschen die ich kenne freuen sich riesig über eine Postkarte oder einen handgeschriebenen Brief.

Ich selber liebe es Briefe oder Postkarten im Briefkasten zu haben (sonst sind es ja nur Rechnungen). Über Pakete freue ich mich natürlich genauso, aber das sind meistens meine eigenen Online-Bestellungen, und somit ohne Überraschungsfaktor. 😉

Ich erinnere mich noch an die Zeit als wir uns in der Schule gegenseitig mit Stickers und Zeichnungen geschmückte Kärtchen zum Geburtstag schenkten, oder Polaroid-Fotos mit einem coolen Text versahen. Jawohl, so vintage waren wir damals in den Achtzigern! 😉

Was ich natürlich wunderbar finde. Es gibt für mich nichts vergleichbares mit der Haptik einer geschriebenen Karte, die Vorfreude wenn man den Briefumschlag öffnet, die Spannung beim Lesen. Findet ihr nicht auch?

Meine Blogger-Freundin Sombra bekam also Post von mir (Thema Fotografie – weil sie mindestens so gerne fotografiert wie ich), und dafür bekam ich auch so richtig schöne Post von ihr zugeschickt, Thema Sommer. Ich piepste wie ein Schwein als ich es aufmachte! Schaut mal wie schön:

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Extra mit Postkarten von ihren eigenen Fotos! Ausserdem noch Geschenkanhänger, ein super schöner Brief und Grüntee. Der Umschlag war wunderschön mit Kalligraphie geschrieben und mit Waschi-Tapes geschmückt.

Und das war meine Post für sie: Umschlag mit Vivian Maier auf schwarzweiss, ein Foto meiner Gitarre in Polaroid-Format, vintage Geschenkpapier, ein Geschenkanhänger, Karte und Brief.

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Liebt ihr auch Briefpost? Oder was hilft euch zum Entschleunigen? Schickt ihr aus den Ferien Postkarten?

Zermatt – 48 Stunden in der beliebtesten Feriendestination der Schweiz

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Ich muss ein Geständnis abgeben (und ich werde wirklich rot während ich das schreibe): aber ich war noch nie in Zermatt. So, jetzt ist es raus. Dass ich nicht in der Schweiz aufgewachsen bin, ist dabei nur eine schwache Ausrede, denn mittlerweile wohne ich auch schon wieder seit 17 Jahren ununterbrochen hier und habe es trotzdem noch nie geschafft zu einem der bekanntesten Ortschaften der Schweiz zu besuchen: Zermatt.

Wir wollen in Zukunft mehr Orte in der Schweiz bereisen und diese Woche waren wir nun endlich in Zermatt. Die Legende von Zermatt beginnt mit einer Tragödie. Vier Menschen stürzten bei der Erstbesteigung des Matterhorns zu Tode, was in aller Munde war und somit sehr berühmt machte. Eine Legende war geboren.

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Wir bevorzugten die bequeme Variante und liessen uns von der Gondel auf den kleinen Matterhorn bringen (3’883m), von wo man die beste Aussicht auf den Matterhorn hat. Die Fahrt bis zur höchsten Bergbahnstation Europas, dauert ganze 45 Minuten, und ist eine richtige Panorama-Reise.

Oben angelangt, staunt man nicht schlecht wenn einem erste Skifahrer entgegen laufen. Auf dem kleinen Matterhorn kann man nämlich auch im Sommer Skifahren. Es herrscht ewiger Schnee.

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Dort oben auf dem kleinen Matterhorn entsteht momentan die höchste 3S Bahn der Welt. Die Bauarbeiten sind im vollen Gange und 2018 wird die neue Bahn eröffnet. Wir konnten zufällig Bergarbeiter erhaschen, wie sie die über die Schranke stiegen und zu ihrem Arbeitsplatz gingen. Da braucht man Nerven aus Stahl und definitiv keine Höhenangst!

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Danach geht man 15m tief in den Gletscher hinein und kann im Gletscherpalast wunderschöne Eisskulpturen bewundern, und unter anderem auf einer Eisrutschbahn herunter zu flitzen. Man fühlt sich ein bisschen wie Elsa aus Frozen. 🙂

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Von hier oben kann man verschiedene Wanderungen bis ins Tal machen, oder auch mit dem Mountain Bike hinunterfahren.

Am nächsten Tag liefen wir ein bisschen um Zermatt herum und ich konnte ein paar Fotos vom alten Dorfteil von Zermatt machen. Und das ist wirklich zuckersüss.

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Was ich auch nicht wusste: Zermatt ist ein kulinarischer Hot-Spot, die drei weltbesten Bergrestaurants befinden sich dort. Ausserdem gibt es immer wieder Food-Festivals mit Gault Millau Köche, oder man geniesst ein Fondue am Seil (Fondue in der Gondel!). Das muss ich bei meinem nächsten Zermatt-Besuch unbedingt ausprobieren.

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Nach unserer wunderschönen Panorama-Bergfahrt haben wir uns ganz selbstverständlich ein Walliser Käsefondue in Zermatt gegönnt, ich kann euch die Walliserkanne empfehlen, an der Bahnhofstrasse 32. Auch Pizzas kriegen sie sehr gut hin, schliesslich ist man in Zermatt auch nicht mehr so weit von Italien entfernt. 😉

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Wer hat gute Vorschläge und Ideen für Ausflüge in der Schweiz?
Was sind eure Lieblingsorte?

*Dieser Ausflug wurde durch Zermatt Tourismus unterstützt.

Drei Rezepte für den 1. August und mein Lieblingswort auf Schweizerdeutsch

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Dieses Wochenende ist für die meisten Schweizer ein verlängertes Wochenende, denn wir feiern am 1. August den Nationalfeiertag. Da es dieses Jahr auf einem Montag fällt, werden wir es schon am 31. Juli zusammen mit Freunden feiern und -sofern das Wetter es zulässt- grillieren.

Eines der vielen Eigenschaften der Schweiz ist das Schweizerdeutsch. Unsere Mundart, die so unterschiedlich ist, dass man vom Gesprächspartner gleich die Ortschaft oder zumindest die Region erkennen kann, ist doch etwas Schönes. Niemand weiss wie viele unterschiedliche Dialekte es vom Schweizerdeutschen gibt, aber es sind viele. Ich persönlich mag vorallem Bündner und Walliser Dialekt, obwohl ich manchmal Mühe habe sie zu verstehen, aber das macht nichts.

Es gibt keine standardisierte Rechtschreibung, und keine Zukunftsform. Wenn wir also WhatsApp oder persönliche E-Mails auf Schweizerdeutsch schreiben, machen wir das nach Gefühl, so wie es für uns richtig klingt. Wir sind so vielfältig wie unser Dialekt, jeder eine Welt für sich, und doch gehören wir alle irgendwie zusammen.

Heute habe ich drei Ideen für den 1. August für euch vorbereitet: süss, salzig und einen Drink.

Süss: Schweizer Kreuz aus Blätterteig und Erdbeeren

Alles was man dazu braucht ist:

Eine Packung Blätterteig
250g frische Erdbeeren
Philadelphia
Ein Päckchen Vanillezucker
Die abgeriebene Schale einer Zitrone
1 Ei

Den Ofen auf 200 Grad vorheizen. Den Blätterteig dünn auswallen und in Schweizerkreuzform ausschneiden. Ich hatte keine Form, sondern habe es mit einem scharfen Messer von Hand gemacht (geht ganz einfach). Das Kreuz sollte nicht allzu klein ausfallen, sondern ca. 10cm gross sein. Alle Kreuze auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen und mit einer Gabel in den Teig einstechen. Philadelphia mit Vanillezucker und die abgeriebene Zitronenschale gut mischen, und diese dann vorsichtig auf die Schweizerkreuze streichen. Die Erdbeeren klein schneiden und ebenfalls auf die Schweizerkreuze verteilen. Anschliessend das Ei verquirlen und die Ecken der Kreuze damit bestreichen. Für 12 Minuten im Ofen backen und rausnehmen.

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Salzig: Kleine Maikäferchen

Dazu braucht ihr:

Runde Kekse (in meinem Fall „Ritz“)
Philadelphia
Cherry Tomaten
Schwarze Oliven (entsteint)
Thymian oder Schnittlauch

Die Ritz-Kekse mit dem Philadelphia bestreichen, Cherry Tomate halbieren und drauf legen. Die Olive vorne drauf legen und die Kräuter (Thymian oder Schnittlauch) sind die Fühler vom Maikäferchen.

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Drink

Was ihr dazu braucht:

1 Flasche Champagner oder Prosecco
1 Tasse Blaubeeren
1 Tasse Zucker
1 Tasse Wasser
Thymian Blätter und Brombeere zur Deko

Die Blaubeeren zusammen mit dem Zucker und das Wasser in einem Topf 10 Minuten lang kochen und dabei immer rühren. Mit einer Gabel die Blaubeeren zerdrücken und dann zum Abkühlen zur Seite stellen.

Ein Glas bis zur Hälfte mit Champagner füllen, der Rest mit dem Blaubeeren-Sirup auffüllen. Hier kommt es vorallem auf den Geschmack darauf an. Ich mag die Drinks etwas süsser und deshalb war für mich 50% Prosecco und 50% Sirup die beste Kombination. Wer es gerne etwas weniger süss mag kann es natürlich anders mischen. Brombeere und Thymianblatt als Deko hinzufügen

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Übrigens, meine Lieblingswörter auf Schweizerdeutsch sind Chrüsimüsi (Durcheinander) und Tüpflischiisser (was so etwas wie kleinlich heisst, oder Erbsenzähler).

Was sind deine Lieblingswörter auf Schweizerdeutsch?

Bring dir den Urlaub nach Hause mit {Thai-Food} Ananas Fried Rice

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Wer dieses Jahr während den Sommerferien hier bleibt und „Staycation“ betreibt, kann es sich jetzt gemütlich machen und die Ferienstimmung zu sich nach Hause holen. Die aktuellen Temperaturen sind ja gar nicht so schlecht. Und mit dem Rezept den ich euch heute bringe, fühlt ihr euch im Nu in Phuket oder Koh Samui am Strand. Yeah!

Apropos Thailand, bei diesem Gericht dachte ich immer es sei Hawaiianisch (wegen der Ananas und so), aber anscheinend stammt dieses megafeine Gericht -gemäss Pinterest- aus Thailand.

Einfach erklärt, ist es ein Fried Rice, serviert in einer Ananas. Aber es schmeckt so lecker und es ist so einfach zum kochen, das sogar ich es kann. Meine Variante hier ist Vegi, ihr könnt es aber gerne auch mit Shrimps oder Poulet am Spiess machen.

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Das braucht ihr dazu:

Reis (vorzugsweise Jasmin-Reis, aber irgend eine anderer Reis tuts auch)
Eine reife Ananas
2 Karotten
1 Tasse Erbsen
2 Frühlingszwiebeln
2 Eier
3-4 Knoblauchzehen
2 EL Kokosmilch
1 EL Kokosöl
2 EL Sojasauce
1 Tasse Cashewnüsse geröstet

Ofen auf 180 Grad vorheizen und den Reis gemäss Anweisung zubereiten. Während der Reis kocht, Ananas halbieren und aushöhlen. Bei mir funktionierte es am besten so, dass ich ein Rechteck ausgeschnitten habe um es dann in Scheiben aufzuteilen. Scheiben rausnehmen und mit einem Löffel noch die Reste nachschaben. Das Ananasfleisch zusammen mit der Flüssigkeit zur Seite stellen. Die Innenseite der Ananas trockentupfen. Die Blätter der Ananas in Alufolie einpacken und für 5 Minuten in den Ofen legen, damit sie etwas trocknet.

Karotten schälen, würfeln und zusammen mit den Erbsen in heissem Wasser bissfest kochen. In einem Wok oder Bratpfanne Kokosöl erhitzen. Frühlingszwiebel in Scheiben schneiden und Knoblauchzehen pressen. Beides in der Pfanne andünsten. Eier in einem Teller rühren und in die Pfanne geben. Ein paar Minuten anbraten. Anschliessend Karotten, Erbsen und Reis hinzufügen und weiter anbraten. Cashewnüsse hinzufügen und mischen.

Wer mag, kann es mit frischem Koriander servieren. Ich esse es am liebsten mit einer extra Portion Sweet and Sour Sauce.

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Übrigens, die Ananasschalen nicht wegwerfen! Die eignen sich prima für einen leckeren und erfrischenden Sommer-Tee. Einfach Fruchtfleisch entfernen und die Schalen in heissem Wasser für ein paar Minuten aufkochen. Auskühlen lassen und über Nacht in den Kühlschrank stellen. Schmeckt himmlisch!

Falls es jemand nachkocht, freue ich mich riesig, wenn ihr mir ein Kommentar hinterlässt wie es euch gefallen hat 🙂

Habt ihr sonst noch tolle Rezeptideen die den Urlaub nach Hause bringen?

{Ausflugtipp} Die wunderschöne Aareschlucht im Berner Oberland

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Es gibt in der Schweiz wunderschöne Orte zum reisen. Wenn ich im Auto sitze und Postkarten-ähnliche Landschaften vorbeiziehen sehe, wundere ich mich immer, warum wir nicht öfters unser eigenes Land bereisen.

Letzte Woche waren wir zum ersten Mal in der Aareschlucht. Senkrechte Felswände und pastellgrünes Gletscherwasser, das hier während Millionen Jahren fliesst und eine Schlucht in das Kalkgebirge gegraben hat. Die zauberhafte Kraft der Natur.

Die Schlucht ist 1.4km lang und bis zu 200m tief. An manchen Stellen ist die Schlucht kaum 2m breit. Das Licht der Sonne strahlt indirekt in die Schlucht rein und macht den Spaziergang zu einem wahren Erlebnis.

Von Zürich braucht man knapp 1.5 Stunden mit dem Auto, und nur schon der Weg dorthin ist eine Reise Wert. Man fährt nämlich am Lungernsee vorbei, wo wir angehalten haben um diesen wunderschönen See zu fotografieren. Dieses Foto hat keine Bearbeitung, das Wasser hat tatsächlich diese beeindruckende smaragdgrüne Farbe.

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Danach fuhren wir weiter bis zum Westeingang der Aareschlucht, und fingen dort unsere Tour an. Es ist zum grössten Teil Rollstuhl- und Kinderwagen-tauglich, und wenn man ganz gemütlich spaziert, braucht man 40-50 Minuten bis zu anderen Seite.

Ich empfehle aber früh dort zu sein, da es sonst sehr voll ist und man in den schmalen Gänge kaum mehr Platz hat um schöne Fotos zu machen. Wir waren zum Glück relativ früh dort und ich konnte doch noch ein paar Fotos machen.

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Auf der anderen Seite der Schlucht haben wir uns noch im Imbiss entsprechend gestärkt, und gingen denselben Weg wieder zurück. Einfach weil es so schön war.

War jemand von euch auch schon mal dort? Habt ihr Ausflugtipps für uns? Wir möchten mehr solcher Naturspektakel erleben.

Wo man in Zürich das beste Eis findet

Ach, ist der Sommer nicht wunderbar? Endlich Sandalen und luftige Sommerkleider anziehen, und die warme Temperaturen geniessen. Ich will jede Sekunde auskosten und das schöne Wetter geniessen. Letzte Woche hatte ich eine Idee für die beste Zürich-Tour aller Zeiten: eine Eis-Tour! Der grosse und der junge Mann waren sofort von der Idee begeistert.

Yep, wir haben für euch die besten Eisdielen erkundet und bewertet. Was soll ich sagen – das Bloggerleben ist schwer. Es gibt natürlich in Zürich viele Orte um gutes Eis zu essen, wir haben uns aber an unsere Favoriten gemacht um den direkten Vergleich zu haben.

Teuscher

Unser erster Halt war der Glacé-Stand vor dem Teuscher, an der Bahnhofstrasse 46. Im bunt dekorierten Lokal bekommt man Schokolade und andere Süssigkeiten, aber mir ist das irgendwie zu bunt und überfüllt. Da bleibe ich lieber draussen und verköstige die leckeren Glacés. Wir hatten Mango, Passionsfrucht und Erdbeere probiert, und alle drei waren voller natürlichem Fruchtgeschmack. Einfach himmlisch.

Adresse: Bahnhofstrasse 46

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Sprüngli

Ein paar Meter weiter vorne am Paradeplatz liegt die weltbekannte Confiserie Sprüngli, die meiner Meinung nach das beste Schokoladeneis hat: Grand Cru. Aus dunkler Schokolade mit Schokoladenspäne drin. Leider war diese Sorte ausverkauft, also mussten wir zur zweitbesten Glacé ausweichen: klassische Schokolade. Der Becher ist sehr unspektakulär, aber man kommt ja nicht wegen dem Becher-Design oder? Der Inhalt hingegen…..hhmmmm!

Adresse: Paradeplatz

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I love Leo

Eigentlich kein Eis im klassischen Sinne, sondern eher etwas für Frozen-Yogurt-Aficionados. Ich mag das Eis sehr und wenn schon Frozen Yogurt, dann muss es vom I Love Leo sein. Sie verwenden fettarmen Bio-Jogurth und Milch, so dass man die „eingesparten“ Kalorien mit entsprechenden Toppings (Mars, Smarties oder frische Früchte) wieder ausgleichen kann. Es schmeckt wunderbar cremig!

Adresse: Oberdorfstrasse 22

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Sorbetto

Sorbetto war unser persönlicher Favorit bei dieser Glacé-Tour. Ihre Auswahl an Glacé-Sorten klingt wie der Himmel auf Erden: für die Fruchtigen unter euch gibt es von Melone, Kiwi, über Litschi, Ingwer-Limette und vieles vieles mehr. Dann haben sie aber auch sorten wie zum Beispiel Zimt-Glacé, Baileys, Fior di Latte, Grüntee, Pfefferminz oder Rosen.

Was ihr unbedingt probieren müsst: Sauerrahm mit Weichselkirschen. Ich habe wirklich noch nie in meinem Leben so etwas Leckeres gegessen.  Ausserdem ist die Bedienung wirklich sehr nett.

Adresse: Neptunstrasse 49 oder Rotbuchstrasse 66

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Und was ist euer Lieblingseis und habt ihr auch eine Lieblings-Eisdiele? Kennt ihr auch gute Orte in Zürich um Eis zu Essen?

Knuspermüesli selbermachen | Best Granola Ever {Rezept}

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Ein richtig gutes Knuspermüesli hat mir schon manche Morgen gerettet. Ich bin eben ein kleines bisschen Morgenmufflig. Wenn ich mir unter der Woche dann zu früh zu fest überlegen muss was frühstücken, werde ich noch muffiger. Wenn ich aber mein eigenes mega leckeres Müesli habe, sieht die Welt um 6 Uhr morgens nicht mehr so schlimm aus.

Heute gibt’s mal eines der ganz seltenen Dinge im Leben: megalecker und megagesund. Das ist so selten, dass es fast schon einhornmässig suspekt klingt. Und wenn ich etwas finde, was so sündhaft gut schmeckt, und gleichzeitig auch noch gesund ist, dann kann ich das tagelang essen, inklusive Freudentänze. Aber lange Rede kurzer Sinn, hier kommt das Rezept.

Du brauchst dazu nur folgende Zutaten:

1 Tasse Mandeln mit Schale
3 Tassen Haferflocken
1/2 TL Salz
1/3 Tasse brauner Zucker (wer es nicht so süss mag einfach weniger)
1/3 Tasse Honig
3 EL Kokosöl
1 Vanillestange ausgekratzt (Optional)
Etwas Cranberries oder Sultaninen (Optional)

Im Prinzip kann man auch andere Zutaten nehmen, wie z.B. Pistazien oder Walnüsse, usw. Wichtig ist vorallem der Honig und das Kokosöl damit es diesen Crunchy-Granola-Effekt bekommt.

Den Ofen auf 180 Grad vorheizen. Die Mandeln grob klein hacken (in der Maschine oder ganz einfach in ein Tuch wickeln und mit dem Hammer drauf schlagen – letzteres macht Spass!). Honig und Kokosöl in einer mikrowellensicheren Schüssel für 40 Sekunden in der Mikrowelle schmelzen. Alle Zutaten gut vermengen.

Ein Backblech mit Backpapier versehen und die Mischung flach darauf verteilen. Fünf Minuten backen, rausnehmen, alles wieder etwas vermischen und wieder flach verteilen. Erneut fünf Minuten in den Ofen stellen. Rausnehmen und abkühlen lassen. Wenn es abgekühlt mit den Händen „brechen“ und in einem geschlossenen Behälter oder einer Dose reintun.

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Letztes Jahr habe ich schon Granola Bars gemacht. Auch super lecker!

Habt ihr Müesli schon mal zu Hause gemacht? 

 

{DIY} Fotohalter aus Stein basteln | mit Fotos dekorieren

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„Bringt sie jetzt schon wieder ein Tutorial mit Steine?“ wird sich der regelmässige Leser nun fragen. Die Antwort ist Ja, bringt sie. Ich habe mich nach der Blogpause geschworen nur noch das zu bloggen worauf ich Lust habe, und im Moment finde ich Steine einfach mega cool. Da müsst ihr jetzt durch, muhaa! 🙂

Die gute Nachricht ist aber, dass auch dieses Tutorial einfach und unkompliziert ist. Ihr kennt mich doch mittlerweile….Für schöne Fotohalter aus Stein benötigt ihr nur eben das: Steine. Ah! Und noch ein Draht aus dem Bastelladen.

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Der Draht einfach einmal übers Kreuz um den Stein wickeln, und oben wo das Foto hinkommt noch zwei Mal um einen dicken Stift oder Marker wickeln.

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Lieblingsfotos aussuchen und fertig ist das Ganze. Übrigens, wenn wir schon dabei sind. Die Bilder auf dem obigen Foto habe ich mit einer Fuji Instax Mini 8 gemacht. Das ist die neuste Errungenschaft im Hause karininchen. Bald gibt’s ein Mini-Review darüber, Blogger-Ehrenwort!

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Ich liebe es einfach auch mal etwas mit den Händen zu tun. Wenn man wie ich Büroklammer ist, und hauptsächlich vor dem Computer sitzt, ist das eine echte Wohltat mal etwas mit den Händen zu „produzieren“.

Wie ist es bei euch? Was entspannt euch am besten nach einem langen Arbeitstag?

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