Rezepte

{Rezept} Der allerbeste Hummus

Liebe Blogleserin, Lieber Blogleser,

Erst kürzlich habe ich Hummus für mich entdeckt. Ich kannte es von früher, es war einfach diesen leckeren Dip den man beim Libanesen bekommt. Jetzt esse ich es fast täglich und bin begeistert. Ich bereite mir am Wochenende ein Glas voll, und verputze es innerhalb weniger Tage. Aufs Brot oder mit Salat. Es ist nicht nur super lecker, sondern auch noch gesund (Und das können nicht viele Lebensmittel von sich behaupten).

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Es gibt übrigens verschiedene Varianten davon, aber das Grundrezept ist immer dasselbe. Je nachdem was Ihr in der Küche herumliegen habt, könnt Ihr es auch noch dazu mischen. Die Zubereitung dauert keine 5 Minuten (und für einfach/schnell/lecker bin ich immer zu haben).

Die Zutaten:

1 Dose Kichererbsen (abgetropft)
4 EL Tahin (Sesampaste)
2 EL Olivenöl
6 EL Wasser
Salz und Pfeffer
Einen Schuss Zitronensaft (Optional)
Paprikapulver (Optional)
Basilikum (Optional)
Knoblauch (Optional – für den Büro-Lunch eher ungeeignet 😉

Ihr schmeißt alles in den Mixer…und fertig! Der perfekte Snack für Frühlingstage ist fertig.

Auch sehr lecker ist es zum Beispiel mit Pita Chips. Dafür einfach Pitabrot in Dreiecke schneiden, mit Olivenöl und Knoblauch bestreichen, und bei 190 Grad ca. 10-12 Minuten in den Ofen backen.

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Probiert’s doch einfach mal aus und sagt mir Bescheid ob es Euch auch schmeckt!

{Rezept} Carrot Cake | die gesunde Mogelpackung

Liebe Blogleserin, Lieber Blogleser,

Nach so vielen gesunden Sachen kommt heute Mal wieder etwas Süsses auf den Tisch. Wobei das (abgesehen vom Zucker) auch noch fast als gesund gelten könnte. Gute Freunde kommen heute Abend zu Essen, und deswegen habe ich einen Rüebliküchen (Möhrenkuchen, Karottenkuchen) gebacken.

Seit ich wieder im Besitz einer Küchenmaschine bin, wollte ich diesen Kuchen backen. Die Karotten werden von der Maschine gerieben, und danach muss man nur noch alle Zutaten in die Schüssel tun, die Maschine rührt es zusammen. Also eigentlich macht die Küchenmaschine diesen Kuchen. Ich habe es nur noch in den Ofen getan. Aber es ist trotzdem (oder vielleicht gerade deswegen?) so lecker geworden!

Irgendwo habe ich gelesen, dass der Rüeblikuchen ein typischer Kuchen für die Osterzeit ist. Echt jetzt? Ich hatte keine Ahnung. Trotzdem, wir lieben diesen Kuchen sehr und ich hoffe dass es Euch auch gefällt.

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Für eine Cakeform von 30cm oder eine Springform von 26cm:

200g Butter
350g Mehl
1 Pack Backpulver
250g Rohzucker oder Zucker
1 Prise Salz
2 gestrichene TL Zimt
250 Rüebli (Möhren, Karotten) fein gerieben
250 gemahlene Mandeln
1 Zitrone
4 Eier
Zuckerguss: 200g Puderzucker, den Saft einer halben Zitrone
Optional: Deko Marzipanfiguren

Ofen auf 180 Grad vorheizen. Butter in einer Pfanne oder in der Mikrowelle etwas schmelzen, auskühlen lassen. Alle Zutaten mischen und die Masse gut rühren. 65 Minuten in der unteren Hälfte des Ofens backen. Cake aus dem Ofen nehmen und auskühlen lassen. Wer will kann jetzt noch mit den Puderzucker mit der Zitrone ein Zuckerguss machen und über den Cake verteilen. Wichtig dabei: der Kuchen muss ganz ausgekühlt sein! Zum Schluss noch die Marzipan-Deko drauf (Optional).

Der junge Mann konnte nicht warten und machte sich gleich ans Werk:

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Ich wünsche Euch noch ein schönes Wochenende!

Vegetables are a must on a diet. I suggest carrot cake, zucchini bread, and pumpkin pie. Jim Davis

 

It’s Smoothie-Time

Liebe Blogleserin, Lieber Blogleser,

Die Sonne scheint, die Kinder spielen draussen, und die leckersten Beeren aus Spanien sind schon im Supermarkt erhältlich. Wisst Ihr was das heisst? Es ist Smoothie-Time! Der Frühling schreit förmlich nach frischen Smoothies. Und gerade jetzt wo ich eine ganze Palette an Viren-Kämpfe hinter mir habe, liegt mir viel daran, besagte Viren von nun an fern zu halten. Mit der Hilfe von Smoothies.

Ich muss gestehen, ich war skeptisch. Bisher war ich noch nicht so ein Smoothie-Fan. Schmeckt doch irgendwie alles nach flüssigem Salat. Ausser die Früchte-Smoothies, besonders wenn sie mit exotischen Sorten, wie z.B. Mango, Ananas, Granatapfel usw. zubereitet werden! Das sind definitiv meine Lieblingssmoothies. Nun habe ich mir ein Smoothie-Rezeptbuch gekauft und möchte mich da in nächster Zeit durchprobieren. Auch durch die Gemüse-Säfte…ääähh Smoothies (klingt doch viel schöner):

 

Heute habe ich gleich drei ausprobiert: Mandelmilch-Himbeere, Gurke-Apfel-Limette, und Orangen-Mango.

Mandelmilch-Himbeere

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Mandelmilch ist für mich eine willkommene Abwechslung zur normalen Kuhmilch. Ich bin weder Vegan noch habe ich eine Laktoseintoleranz. Ich mag ganz einfach nicht immer das gleiche, und probiere gerne neue Sachen aus. So kam ich zur Mandelmilch. Viele behaupten Mandelmilch sei gesünder als Kuhmilch, oder besser zum Abnehmen, das ist leider nicht so. Sie enthält meistens etwa gleich viele Kalorien wie Kuhmilch, und da es kein Calcium hat, ist es auch kein geeigneter Ersatz zur Kuhmilch. Ich persönlich finde Mandelmilch aber sehr viel erfrischender und somit auch bekömmlicher für heisse Sommertage.

Das Rezept für 2 Gläser: 200g Himbeeren, 250ml Mandelmilch. Wenn man eine Banane hinzufügt, wird das Getränk noch etwas schwerer und kann auch schon mal ein Abendessen ersetzen. Einfach alles im Mixer oder Smoothie-Maker mixen.

Mein Fazit: ziemlich lecker, werde ich öfters machen.

Gurke-Apfel-Limette

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Das war eine echte Herausforderung, denn obwohl die Farbe ziemlich cool ist, hatte ich meine Bedenken, dass das lecker sein könnte. Aber was macht man nicht alles für die Gesundheit. Gurken haben nicht nur viele Vitamine (mit praktisch Null Kalorien), sondern helfen auch die Säure vom Körper abzubauen. Grüne Äpfel haben Antioxidantien, die unsere Zellen von freien Radikalen schützen.

Für diesen Smoothie ist eine Saftpresse von Vorteil. Im Mixer bleiben da einfach viel zu viele Stückchen drin.

Rezept für 2 Gläser: 1 Gurke, 3 grüne Äpfel, 1/2 Limette (ich habe noch 1 TL Rohrzucker hinzugefügt).

Fazit: überraschend lecker und erfrischend.

Orange-Mango

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Rezept für 2 Gläser: 4 Orangen, 1 Mango, 1/2 Limette.

Orangensaft mit der Zitruspresse machen, anschliessend in den Mixer (oder Smoothie-Maker) zusammen mit dem Mangofleisch mixen. Am Schluss in ein Glas giessen und den Saft von einer halben Limette hinzufügen. Was soll ich sagen, das schmeckt wie Ferien.

Eine einzige Mango deckt unseren Tagesbedarf von Provitamin A (wichtig für Knochen, Haut und Augen).  Die Vitamin C der Orangen ist gut für unser Immunsystem, Bindegewebe, usw.

Fazit: GÖTTLICH! Ich sage es ja, ich liebe exotische Früchte.

Ich werde sicher ein paar Mal die Woche Abends 1-2 Gläser Smoothies (so quasi als Abendessen) geniessen.

Was sind Eure Lieblingssmoothies und wann trinkt Ihr sie am liebsten?

An Apple a day keeps the doctor away. Englisches Sprichwort.

 

{Rezept} Dekadenter Schokokuchen

Liebe Blogleserin, Lieber Blogleser,

Wer weiss was mich letzten Sonntag dazu getrieben hat. Wir hatten eine harte Woche hinter uns, mit Viren, Bakterien, viel Arbeit und wenig Schlaf. Tatsache ist, am Sonntag hatten wir alle plötzlich extrem Lust nach Schokolade. Und da wir Gelüste hier im Hause karininchen ziemlich ernst nehmen, habe ich uns ein paar sehr leckere Schokoladentörtchen gezaubert. Das Wort „gezaubert“ bezieht sich hierbei hauptsächlich auf die Schnelligkeit dieses Rezeptes (ausgenommen die Zeit im Kühlschrank aber das ist ja keine „Arbeitszeit“ sondern eher „Ruhezeit“), es braucht nämlich nur wenig Arbeit und noch weniger Zutaten. Und das Beste: wenn man es nicht zu lange im Ofen lässt, wird daraus ein leckerer Lava-Cake (will heissen flüssige Schokolade im Innern des Kuchens!!!).

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Zutaten:
200 gr Butter
180 gr dunkle Schokoladentafel
6 Eier
120 gr Zucker
80 gr Mehl

Zubereitung:
Butter, Schokolade und Zucker in einem Topf erwärmen bis alles zergeht. Gut rühren. Zusammen mit Mehl und Eier gut verrühren. 24. Backofen auf 180 Grad vorheizen. Kurz vor dem Servieren, die Masse in gebutterte Muffin-Förmchen füllen und 8-10 Minuten im Backofen backen.

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Genau was man braucht wenn man sich etwas gönnen will. Uns tat es jedenfalls sehr gut, wir sind alle mittlerweile wieder (fast) Gesund und hoffen es auch zu bleiben.

All you need is love. But a little chocolate now and then doesn’t hurt. Charles M. Schulz (der Zeichner von Charlie Brown und seine Freunde)

 

{Rezept} Selbstgemachte Pasta

Liebe Blogleserin, Lieber Blogleser,

Als ich vor fast 20 Jahren heiratete war ich sehr jung und meine Kochkünste reduzierten sich auf das Aufwärmen von Dosen-Essen in der Mikrowelle. Ich meine, ich wäre nicht verhungert. Reis oder Pasta hätte ich knapp (sehr knapp) auch noch geschafft. Mein Mann hat sich damals schon darauf eingestellt, dass er die kochende Hälfte in dieser Ehe sein würde.

Wenn mir damals jemand erzählt hätte, dass ich später einmal meine Spagettis selber machen würde -wie so eine echte italienische Mamma- wär ich vor Lachen umgefallen. Echt.

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Aber wie es halt so ist, man lernt ja nie aus, und vor ein paar Monaten haben wir hausgemachte Spagettis bei Freunden gegessen. Wir waren hin und weg. Nie hätten wir gedacht, dass es so viel besser schmecken würde als die normale Pasta aus der Packung (und die schmeckt ja schon lecker genug). Kurz darauf haben wir uns auch eine Pasta-Maschine zugelegt (ich weiss nicht mal ob das der richtige Name dafür ist) und lernten wie man selber Spagetti macht. Es ist tatsächlich zu einfach um wahr zu sein, und heute zeige ich Euch wie.

Ihr braucht dazu folgende Zutaten: Mehl und Eier. Das ist alles. Pro 100g Mehl ein Ei. Ich mache immer ein bisschen mehr, damit ich Reserve habe für den Rest der Woche. In meinem Fall habe ich 5 Eier und 500g Mehl vermischt.

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Mit den Händen durchkneten, es gibt eine etwas zähe Masse, die etwa so aussieht:

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Dann stellt man die Pasta-Maschine auf die grösstmögliche Öffnung ein, und lässt die Pasta mehrmals (6 oder 7 Mal) durch diese Öffnung durch. Jedes Mal wieder bemehlen und falten bevor man es wieder durchlässt:

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_MG_3050Danach schliesst man die Öffnung auf die nächstkleinste Grösse, und lässt die Pasta ohne zu falten dort durch.

_MG_3056Ihr könnt jetzt die Öffnung immer kleiner machen, bis die Pasta die Dicke hat die Ihr wünscht. Wenn Ihr breite Nudeln machen wollt kann es ruhiger etwas dicker sein, bei Spaghetti etwas dünner. Das ist einfach Geschmacksache.

Am Schluss lässt Ihr die Pasta durch die Nudeln- bzw. Spagetti Schneider durch, und bemehlt es sehr gut.

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_MG_3061Jetzt muss man es nur noch etwa eine Stunde trocknen lassen, und dann kann man es ins kochende Wasser geben. Achtung: frische Pasta braucht nur ca. 3 Minuten bis sie fertig ist, auf keinem Fall 8-10 Minuten drin lassen wie die Spagetti aus der Packung.

Wer es etwas spezielles will, kann der Masse ganz am Anfang auch etwas Randensaft (Rote Beete) geben. Ich hatte keinen Saft, habe aber ein kleines Stück gekochte Randen in die Masse gerieben, das ergibt dann diese schöne ROSAROTE Pasta:

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Mein (italienischer) Onkel hat mir bereits ein gutes Rezept für Ravioli gegeben. Das wird sicher bald mal ausprobiert!

Habt Ihr auch schon Pasta selbst gemacht? Oder habt Ihr auch andere Rezepte?

Einen wundervollen Sonntag wünsche ich Euch!

 

{Granola Bars} Müsliriegel zum Selbermachen

Liebe Blogleserin, Lieber Bobleser,

In letzter Zeit befinde ich mich so im Selbstmach-Modus: Brot, Pasta, Pesto? Mache ich alles zu Hause. Es ist wie wenn mich ein mittelalterliches Hausfrau-Bienchen gestochen hätte. Aber wenn man einmal damit anfängt kann man einfach nicht mehr aufhören. Selbstgemachtes schmeckt einfach so viel besser! Ich weiss, es klingt nach Klischee, aber es ist wirklich so. Und wenn man den ganzen Tag vor dem Computer sitzt, ist es eine richtige Wohltat etwas mit den Händen herzustellen.

Dass man Müsliriegel auch zu Hause machen kann, habe ich allerdings erst kürzlich durch Pinterest erfahren. Ich erfahre solche Dinge immer zuletzt, glaubt mir (dazu muss ich mal einen separaten Post schreiben).

Wir konsumieren zu Hause fast schon industrielle Mengen an Müsliriegel, bzw. nur der junge Mann und ich. Der grosse Mann rümpft die Nase und ruft „Nieder mit dem Vogelfutter!“ (please insert rolling eyes here). Er ist bei uns halt eher der Fleischesser. Mach ich halt die Müsliriegel nur für mich uns.

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Das Gute an den hausgemachten Müsliriegel ist, man kann beliebig alle Trockenfrüchte und Nüsse reintun die man gerne mag. Es geht so: 150gr Lieblings-Trockenfrüchte (in meinem Fall Aprikosen und Cranberries, können aber auch Ananas, Kokos, Apfel oder sonst was sein), 150gr Honig, 50gr brauner Zucker, 60gr Butter, 300gr feine Haferflocken, 60gr Kernen-Mix (kann mit Pistazien, Sesamsamen, gehobelte Mandeln, gemacht werden). Alles zusammen in einen Topf 1-2 Minuten aufkochen, bis der Honig und die Butter geschmolzen sind. Gut rühren, und auf ein Backblech streichen. Abkühlen lassen und in Stücke schneiden. Voilà!

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Ein gesunder Snack für Zwischendurch, und dazu noch lecker!

Every time you eat is an opportunity to nourish your body.

 

Apfelcrumble im Becher

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Liebe Blogleserin, Lieber Blogleser,

Ihr wisst meine Bastel- und Backanleitungen sind immer ein schnelles Ding. Mit meinen vielen anderen Hobbys (fotografieren, lesen, joggen) und die begrenzte Freizeit die nach den normalen Verpflichtungen übrig bleibt, kann ich da nicht stundenlang an etwas herumwerkeln oder in der Küche stehen. Ok, ich könnte schon, aber dafür bin ich schlichtweg zu ungeduldig.

Jedenfalls könnt ihr euch meine Begeisterung vorstellen als ich auf Pinterest die Mug Cakes entdeckte (Kuchen im Becher). Ich war hin und weg. Vom Zeitpunkt an wo man anfängt, bis man sich hinsetzt und isst, vergehen kaum 10 Minuten. Das kann sonst kein anderes Kuchenrezept. Ausserdem werden sie in der Mikrowelle gebacken, und man kann eine einzige Portion machen.

Während es also draussen schneite, und die Jungs einen sehr lauten Film in 3D anschauten, war das für mich die perfekte Gelegenheit um so ein Mug Cake auszuprobieren. Holt die Kuscheldecke raus, macht es euch gemütlich und geniesst diesen feinen Apfelcrumble:

Zutaten:
1 Apfel
1 TL Vanillezucker
1 TL Zitronensaft
1 Messerspitze Zimtpulver
2 EL Wasser

Für die Streusel:
15g Butter
1 EL Haferflocken
4 EL Mehr
2 EL brauner Zucker
2 EL Gehackte Mandeln oder Walnüsse

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Zuerst Apfel schälen, würfeln und zusammen mit dem Zitronensaft, Vanillezucker, Zimt und Wasser im Becher mischen. 3 Minuten in der Mikrowelle (800 Watt) dünsten.

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Währenddessen macht man die Streusel. Butter, Haferflocken, Mehl, Zucker und Nüsse zu einem krümeligen Teig vermengen. Die Streusel auf die Apfelmasse geben. Becher weitere 2 Minuten und 30 Sekunden in der Mikrowelle backen. FERTIG IST ES!

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A party without a cake ist just a Meeting. Julia Child

 

{Rezept} Guetzli | Glutenfree mit nur 3 Zutaten

Liebe Blogleserin, Lieber Blogleser,

Wie Ihr schon wisst interessiere ich mich für alternative Ernährungsmethoden. Keiner von uns ist auf irgendwelche Lebensmittel allergisch, und wir sind weder Vegan noch Vegetarier (ich esse sehr selten Fleisch und liebe Veggie-Essen würde mich aber nicht Vegetarierin nennen weil ich doch ab und zu ein Stück Huhn, Fleisch, oder eine Bratwurst esse).

Aber ich finde es sehr interessant wie man ohne bestimmte Zutaten ein Dessert backen kann, es hat etwas revolutionäres. Man denkt es würde ohne dieses oder jenes nicht gelingen, und doch bekommt man wunderbar leckere Resultate! Ich habe hier im Blog schon mal glutenfreie Cupcakes gebacken, und die Männer im Haus haben „das glutenfreie“ kaum gemerkt.

Heute bringe ich Euch ein superschnelles Rezept für glutenfreie Kekse wofür Ihr nur 3 Zutaten braucht (es ist kein Tippfehler, es sind wirklich nur DREI Zutaten):

1 Tasse Zucker
1 Tasse Erdnussbutter
1 Ei
(ich habe in meine Kekse noch den Inhalt von einer Vanilleschote reingetan, um den Geschmack der Erdnussbutter etwas auszugleichen).

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Zubereitung:
Alles gut mischen, und für ca. 40 Minuten in den Kühlschrank stellen. Ofen auf 180 Grad vorheizen. Keksmasse aus dem Kühlschrank nehmen, und kleine Bällchen formen. Blech mit Backpapier belegen, und Bällchen darauf legen. Mit einer Gabel die Bällchen flach drücken. Für ca. 10 Minuten in den Ofen schieben, rausnehmen, und abkühlen lassen.

Und fertig sind sie! Am besten mit einem Glas Milch, eingekuschelt, und mit Lieblingsbuch unter der Lieblingsdecke geniessen. Wie ich es jetzt gleich tun werde.

Ich wünsche Euch allen einen schönen 2. Advent und einen guten Start in die Woche!

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{Rezept} Pflaumen-Crumble | Der Sommer ist vorbei

Liebe Blogleserin, Lieber Blogleser,

Ihr habt es womöglich selbst schon bemerkt, aber ich wage es mal hier offiziell auszusprechen: Der Sommer ist vorbei! Es war wahrhaftig kein Jahrhundertsommer, es war nicht mal ein Jahrzehntsommer, es war überhaupt ganz knapp Sommer.

Aber das ist egal, denn jetzt kommt der Herbst! Und was mir persönlich an Herbst am meisten gefällt ist das Licht. Es gibt wohl keine goldigeren Sonnenuntergänge im Jahr!

Es ist aber auch wieder Zeit für Kerzen, Kürbisse, kräftige Farben, Nüsse, Luft, Eulen und schöne verfärbte Blätter. Ich liebe den Herbst. Der Herbst ist meine kreativste Jahreszeit, und ich freue mich sehr auf viele spannende Projekte!

Heute war ich unterwegs und war auf der Suche nach etwas Herbst-Inspiration. Es endete mit ein paar neue Deco-Accessoires und ein halbes Kilo Pflaumen. Und da es bei mir (Ihr wisst schon) schnell, lecker und praktisch sein soll, kommt mein supereinfacher Pflaumen-Crumble Rezept. Und das Beste ist… der Crumble ist mit Cantuccini-Streuseln!

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Und hier das Rezept:

80 g Cantuccini
110 g weiche Butter
110 g Mehl
150 g Zucker
2 EL Rohrzucker
500 g Pflaumen
1 Vanilleschote
Prise Salz

Backofen auf 170 Grad vorheizen. Die Cantuccini hacken, und mit Butter, Mehl, 80 Gramm Zucker und 2 Prisen Salz zu Streuseln verkneten. Die Vanilleschote halbieren und das Mark herauskratzen und unter die Streuselmasse mischen. Die Pflaumen entkernen und in Spalten schneiden und mit dem Rohrzucker vermengen. In eine ofenfeste Form geben und den Streuselteig darüber verteilen. 25 Min. backen, anschliessend mit Puderzucker bestäuben. 

Und hier noch meine kleine Shopping-Ausbeute. Ein Teelicht-Glas mit Kranz:
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Und diese süsse Eule als Teelicht-Halter:

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Nächste Woche bin ich ein paar Tage im Ausland, aber es wird nach der Rückkehr noch ganz sicher berichtet wo und wie es war. Versprochen!

Schokokuchen {Light}

Liebe Blogleserin, Lieber Blogleser,

Heute wollte ich Brownies backen, aber ich hatte nicht alle Zutaten im Haus. Also machte ich mich auf die Suche nach verschiedenen Schokoladenkuchen-Rezepte im Internet, und habe drei verschiedene gefunden. Es gibt nämlich allerlei Rezepte, die gehen von einer „Light“-Variante, über den normalen Schokokuchen, bis hin zu den sehr reichhaltigen (auch bekannt als „Kalorienbombe“).

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Ich war neugierig und habe mich für die Light-Variante entschieden. Die hat weder Butter, noch Rahm, und sehr wenig Mehl. Hier die Zutaten:

4 Eier
100 g Zucker
75 g Mehl
1 TL Backpulver
25 g Kakaopulver

Ofen auf 180 Grad vorheizen. Eier und Zucker mit dem Rührgerät sehr lange mixen (ca. 5 Min.) bis es eine helle, schaumige Masse gibt, in der die Rührbesen beim Herausheben eine Spur hinterlassen. Mehl, Backpulver, und Kakaopulver dazusieben und darunterheben. Den Teig in die vorbereitete Form füllen. Im vorgeheizten Ofen ca. 40 Min. backen. Kuchen aus dem Ofen nehmen, aus der Form lösen und auf dem Kuchengitter abkühlen lassen. Auf Wunsch Puderzucker drüber streuen.

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Mein Fazit zum Kuchen: Es schmeckt lecker wenn man Lust auf Schokoladekuchen hat, ohne dass man allzu fest „sündigen“ muss. Der Sohn liebte es, der Mann nicht so. Für diejenigen die kein schlechtes Schokogewissen haben, kann man es mit Nutella oder Schlagrahm etwas „aufpumpen“.

Und wie war Euer Wochenende?

 

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