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{Rezept} Guetzli | Glutenfree mit nur 3 Zutaten

Liebe Blogleserin, Lieber Blogleser,

Wie Ihr schon wisst interessiere ich mich für alternative Ernährungsmethoden. Keiner von uns ist auf irgendwelche Lebensmittel allergisch, und wir sind weder Vegan noch Vegetarier (ich esse sehr selten Fleisch und liebe Veggie-Essen würde mich aber nicht Vegetarierin nennen weil ich doch ab und zu ein Stück Huhn, Fleisch, oder eine Bratwurst esse).

Aber ich finde es sehr interessant wie man ohne bestimmte Zutaten ein Dessert backen kann, es hat etwas revolutionäres. Man denkt es würde ohne dieses oder jenes nicht gelingen, und doch bekommt man wunderbar leckere Resultate! Ich habe hier im Blog schon mal glutenfreie Cupcakes gebacken, und die Männer im Haus haben „das glutenfreie“ kaum gemerkt.

Heute bringe ich Euch ein superschnelles Rezept für glutenfreie Kekse wofür Ihr nur 3 Zutaten braucht (es ist kein Tippfehler, es sind wirklich nur DREI Zutaten):

1 Tasse Zucker
1 Tasse Erdnussbutter
1 Ei
(ich habe in meine Kekse noch den Inhalt von einer Vanilleschote reingetan, um den Geschmack der Erdnussbutter etwas auszugleichen).

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Zubereitung:
Alles gut mischen, und für ca. 40 Minuten in den Kühlschrank stellen. Ofen auf 180 Grad vorheizen. Keksmasse aus dem Kühlschrank nehmen, und kleine Bällchen formen. Blech mit Backpapier belegen, und Bällchen darauf legen. Mit einer Gabel die Bällchen flach drücken. Für ca. 10 Minuten in den Ofen schieben, rausnehmen, und abkühlen lassen.

Und fertig sind sie! Am besten mit einem Glas Milch, eingekuschelt, und mit Lieblingsbuch unter der Lieblingsdecke geniessen. Wie ich es jetzt gleich tun werde.

Ich wünsche Euch allen einen schönen 2. Advent und einen guten Start in die Woche!

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Easy glutenfreie Cupcakes

Lieber Blogleser, Liebe Blogleserin,

Dieses Wochenende war eines der Guten. Nichts tun ausser Bücher lesen und glutenfreie Cupcakes backen während die anderen Fußball WM im Fernsehen schauen.

Ich wollte schon lange etwas glutenfreies oder veganes backen, aber nachdem ich gesehen habe was ich alles einkaufen muss um ein veganes Dessert zu backen, dachte ich, ich fange lieber mit dem Glutenfreien an. Da braucht man sich nur das andere Mehl zu kümmern. Nachdem ich also die Fragen der fussballschauenden Männerrunde ignorierte („Hast Du plötzlich ’ne Glutenallergie? Warum willst Du glutenfrei backen?“), machte ich mich ans Werk.

Die Cupcakes habe ich aus folgendem Rezeptbuch:

Zimtschnecken und Prinzessinentorte von Smilla Luuk

Smilla ist ein schwedischer Teenager mit Zöliakie, und da sie sehr gerne backt, hat sie in ihrer Küche alles ausprobiert um trotz der Glutenunverträglichkeit ihre Lieblingsdesserts geniessen zu können. Ihre Herangehensweise an das glutenfreie Leben hat mir besonders gut gefallen. Sie hat in ihrem Rezeptbuch eine Mehlmischung, die sie für fast alles braucht. Und wie ich gestern feststellen konnte, funktioniert sie auch ziemlich gut. Die fernsehschauende Männerrunde hat also gaaaar nicht gemeckert als sie die Cupcakes aufgegessen haben.

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Mehlmischung 400

Zutaten für die Cupcakes:
3 Eier
250 g Zucker
1 EL Vanillezucker
300 g glutenfreie Mehlmischung
2 TL glutenfreies Backpulver
1/2 TL Salz
100 g Butter (geschmolzen)
100 ml Milch

Zutaten für das Frosting
100 g weisse Schokolade
200 g Frischkäse (Philadelphia)
90 g Puderzucker
4 TL Vanillezucker
1/4 Zitrone, Saft
Lebensmittelfarbe

Am liebsten mag ich Kuchen mit einem Glas Milch oder mit einem Cappuccino.

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Verschiedene Ernährungsarten, sei es aus Unverträglichkeit oder Lebensphilosophie, interessieren mich sehr. Ich ernähre mich unter der Woche meistens vegetarisch, rotes Fleisch esse ich sehr selten. Und ich liebe vegetarisches Essen. Sogar glutenfrei könnte ich mir noch vorstellen. Vegan hingegen finde ich eine ziemlich krasse Umstellung.

Lebt jemand von Euch vegan? Oder backt Ihr gerne vegan? Könnt Ihr mir ein gutes Rezeptbuch oder ein Blog vorschlagen?

{Besser-Esser} Ein Zwischenbericht

Besser-Esser

Vor ca. 6 Wochen habe ich HIER geschrieben wie ich mir vornehmen wollte ein Besser-Esser zu werden. Und versprochen ist versprochen! Hier ein kleiner Feedback wie es bisher war:

Mehr Bio-Produkte:
Erreicht, ich habe fast komplett auf Bio-Produkte umgestellt. Ist halt auch immer eine Preisfrage, aber wo es nicht gleich doppelt so viel kostet habe ich Bio gewählt.

Mehr Fisch:
Nur zwei Mal Lachs gegessen und ein paar Mal Thunfisch. Dies entspricht aber sowieso die Menge die ich normalerweise esse. Definitiv noch nicht dort wo ich sein möchte. Werde ich in den nächsten Tagen nachholen.

Jeden Tag Gemüse und Früchte:
Mit ganz kleinen Ausnahmen bisher sehr gut umgesetzt. Ich achte mich jetzt, dass ich jeden Tag Gemüse oder Früchte esse.

Ich war sogar mit dem jungen Mann (auch bekannt als „der Gemüsefeind“) im Tibits Restaurant in Zürich. Das ist mein absolut liebstes Veggie Restaurant, aber ich war bisher immer nur mit Freundinnen dort und nie mit ihm. Er hat genussvoll Veggie-Falaffel, Basmati-Reis, Couscous, Hummus und ein bisschen Salat gekostet. Immerhin.

Mehr Vollkorn:
Ich esse jetzt ausschliesslich dunkles Vollkornbrot, bei der Pasta und beim Reis besteht aber immer noch Nachholbedarf.

Kein (oder weniger) Redbull:
Definitiv weniger Redbull getrunken, obwohl ich sagen muss dass ich in den Ferien sowieso kein Redbull trinke. Im Alltag ist es wieder etwas anderes… aber wir arbeiten daran.

Weniger Zucker
Der Morgenkaffee zu Hause wird jetzt ohne Zucker genossen, und das funktioniert wunderbar. Ansonsten wurden zuckerhaltige Getränke durch Wasser ersetzt. Im Alltag zumindest.

1.5L Wasser pro Tag
Zu 100% erreicht, und zwar habe ich mich eines kleinen Tricks bedient. Ich fülle eine Sport-Trinkflasche mit Wasser und nehme sie überall mit. Ich habe gemerkt ich trinke so viel mehr.

Neues Essen ausprobieren
Quinoa entdeckt, sehr lecker zu Salate und füllt dazu auch noch ohne dass es ein Kohlenhydrat ist.
Fenchel im Ofen mit Parmesan ist ziemlich ok. Wird wahrscheinlich bald wiederholt.
Mandelbutter zum Streichen auf das Brot, oder Mandelmasse zum süssen von Shakes oder Müeslis ist einfach die wunderbarste Entdeckung in diesem Besser-Esser-Projekt.

Bemerkungen / Selbstbefinden:
Das allgemeine Befinden ist deutlich besser, ich fühle mich fitter und bin morgens beim Aufstehen nicht mehr so schlapp. Eine eindeutige Veränderung sehe ich vorallem bei meinen Haaren und meine Haut. Sie glänzen und sehen frischer aus.

Ebenfalls hat sich mein Kopfweh deutlich verbessert. Normalerweise habe ich mindestens ein Mal pro Woche am Abend oder am Wochenende Kopfschmerzen. In den letzten sechs Wochen hatte ich aber nur ein Mal ein ganz leichtes Brummen im Kopf, der aber schnell wieder weg war. Wennn das so bleibt, dann ist das für mich schon die positivste Veränderung in diesem ganzen Projekt.

Die Familie hat sich von mir anstecken lassen und wir haben jetzt eine Pasta-Maschine zu Hause. Jetzt machen wir am Wochenende oft unsere eigenen Spaghettis oder Nudeln und experimentieren mit verschiedenen Rezepten. Das ist unheimlich lecker und macht Spass.

Ich fühle mich deutlich besser, und ich werde diese neu gewonnenen Routinen beibehalten, weil es sich gar nicht nach Verzicht oder Diät anfühlt sondern mein bisheriges Essen bereichert hat.

Habt Ihr auch schon bei Ernährungsumstellungen positive Veränderungen entdeckt? Was denkt Ihr wieso man zurück auf alte (schlechte) Gewohnheiten zurückfällt? Wie findet Ihr den aktuellen Hype um Vegan/Vegetarisch/Glutenfrei?

{Places I like}

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Manchmal habe ich dieses Gefühl.  Dass ich jemand schon lange kenne obwohl wir uns noch nie begegnet sind. Zum Beispiel andere Blogger oder bestimmte Künstler. Wenn ich ihre Werke bewundere entsteht bei mir sofort das Gefühl von Verbundenheit. So erging es mir auch als ich zum ersten Mal im Les Gourmandises de Miyuko war.

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Ich wollte schon lange hin und habe mal bei Sara Hochuli angefragt ob ich vorbeikommen dürfe um ein paar Fotos zu schiessen. Die Antwort kam prompt zurück und ich war letzte Woche nun endlich dort. Als ich das Miyuko betrat fühlte ich sofort die Verbindung. Es ist so unglaublich schön und hat in jedem Zentimeter Einrichtung so viel Liebe zum Detail, dass man sich nicht satt schauen kann.

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Wer je einmal in Zürich ist darf diesen Ort nicht verpassen. Es ist eine klitzekleine Teestube in der Nähe des Hauptbahnhofs, wo man die besten glutenfreie, vegane oder laktrosefreie Süssigkeiten verspeisen, und alle mögliche Arten von japanischen Teesorten probieren kann. Ich habe den Genmai Bancha Tee verkostet. Ausgezeichnet! Schmeckt nach Reiswaffel…do I need to say more?!  Und zu allem hin wird es in einem wunderschönen Teeservice und mit einem köstlichen Grüntee-Keks serviert.

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Die Karte ist in Zeitungsform gestaltet und die Bedienung ist so familiär, als wäre man bei Freunden zu Hause. Das findet man heute praktisch nirgends mehr.

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Was mir aber am meisten gefällt ist ihre Einstellung: hausgemacht, naturverbunden, lokal. Ich habe jedenfalls schon die Location für das nächste Bloggertreffen gefunden! 😉

(Das ist kein gesponserter Beitrag)