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Knuspermüesli selbermachen | Best Granola Ever {Rezept}

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Ein richtig gutes Knuspermüesli hat mir schon manche Morgen gerettet. Ich bin eben ein kleines bisschen Morgenmufflig. Wenn ich mir unter der Woche dann zu früh zu fest überlegen muss was frühstücken, werde ich noch muffiger. Wenn ich aber mein eigenes mega leckeres Müesli habe, sieht die Welt um 6 Uhr morgens nicht mehr so schlimm aus.

Heute gibt’s mal eines der ganz seltenen Dinge im Leben: megalecker und megagesund. Das ist so selten, dass es fast schon einhornmässig suspekt klingt. Und wenn ich etwas finde, was so sündhaft gut schmeckt, und gleichzeitig auch noch gesund ist, dann kann ich das tagelang essen, inklusive Freudentänze. Aber lange Rede kurzer Sinn, hier kommt das Rezept.

Du brauchst dazu nur folgende Zutaten:

1 Tasse Mandeln mit Schale
3 Tassen Haferflocken
1/2 TL Salz
1/3 Tasse brauner Zucker (wer es nicht so süss mag einfach weniger)
1/3 Tasse Honig
3 EL Kokosöl
1 Vanillestange ausgekratzt (Optional)
Etwas Cranberries oder Sultaninen (Optional)

Im Prinzip kann man auch andere Zutaten nehmen, wie z.B. Pistazien oder Walnüsse, usw. Wichtig ist vorallem der Honig und das Kokosöl damit es diesen Crunchy-Granola-Effekt bekommt.

Den Ofen auf 180 Grad vorheizen. Die Mandeln grob klein hacken (in der Maschine oder ganz einfach in ein Tuch wickeln und mit dem Hammer drauf schlagen – letzteres macht Spass!). Honig und Kokosöl in einer mikrowellensicheren Schüssel für 40 Sekunden in der Mikrowelle schmelzen. Alle Zutaten gut vermengen.

Ein Backblech mit Backpapier versehen und die Mischung flach darauf verteilen. Fünf Minuten backen, rausnehmen, alles wieder etwas vermischen und wieder flach verteilen. Erneut fünf Minuten in den Ofen stellen. Rausnehmen und abkühlen lassen. Wenn es abgekühlt mit den Händen „brechen“ und in einem geschlossenen Behälter oder einer Dose reintun.

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Letztes Jahr habe ich schon Granola Bars gemacht. Auch super lecker!

Habt ihr Müesli schon mal zu Hause gemacht? 

 

{Salat im Glas} Gesund und umweltbewusst

Meine Liebsten!

Ich weiss nicht wie es euch ging, aber mir fiel es dieses Jahr nach den Ferien besonders schwer in die Routine zurück zu kommen. Früh aufstehen, nicht einfach in den Tag reinleben sondern planen, vorbereiten, kochen, war wie eine Qual. Auch das gute Essen blieb mir hängen und ich wollte weiterhin den ganzen Tag Pizzas, Pasta und Gelati verspeisen. Doch im Alltag geht das ja nicht, sonst sieht man bald wie ein Sumo-Ringer aus.

Also machte ich mir auf die Suche nach etwas Inspiration (oder viele eher Motivation!) im Web, und fand auf Pinterest die Mason Jars. Ihr habt sicher auch schon vom grossen Hype der „Mason Jars“ gehört oder gelesen. Die Einmachgläser wo Oma die selbstgemachte Marmelade drin hatte, werden heute für alles mögliche verwendet. Es gibt Gifts in a Jar, Cookies in a Jar, Smoothies in a Jar, sogar Wellness in a Jar habe ich schon gesehen. Und ich bin ja bei solchen Dingen ja nicht immer die Schnellste, aber schliesslich bin ich auch auf den Mason-Jar-Zug gestiegen, um mich für die gesunde Alltags-Ernährung wieder zu motivieren.

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Ich brauche immer etwas Neues um wieder in den Fluss der guten Ernährungsweise zu kommen. Also habe ich mir kurzerhand verschiedene Salate vorbereitet, die ich nun locker ins Büro mitnehmen kann. Und das auch noch schön in diesen Mason Jars verkleidet. Ausserdem ist es auch umweltverträglicher als die Plastik-Behälter. Denn Plastik ist nicht nur schlecht für die Umwelt, es ist auch eine Gesundheitsgefahr für uns Menschen.

Wusstet ihr dass die Weichmacher, die über den Plastikmüll in die Nahrungskette kommen  Krebs auslösen und das Erbgut verändern können? Deshalb wäre es gut wenn wir alle dazu beitragen würden weniger Plastikmüll zu verursachen. Es gibt Leute die hier sehr radikal sind und Plastik komplett vermeiden (siehe auch diesen TEDxTalk von Beth Terry – vom Blog My Plastic Free Life). Aber wir können schon mit kleinen Dingen dazu beitragen, und zum Beispiel Stofftaschen zum Einkaufen nehmen, oder andere Verpackungseinheiten ohne Plastik wählen, usw. Aber ich schweife ab. Zurück zu den Salaten, hier sind meine für nächste Woche:

IMG_3843Das System ist ganz einfach. Man giesst zuerst die gewünschte Salat-Sauce rein, damit die auf dem Glas-Boden bleibt und der Salat nicht matschig wird. Dann schneidet man die gewünschten Zutaten zurecht, und das kann alles mögliche sein. Hier einige Ideen:

Salate: Spinatblätter, Ruccola, Blattsalat, usw.
Salat-Optionen: Tomaten, Gurken, Avocado, Pilze, Paprika, Radieschen, usw.
Salat-Saucen: Vinaigrette, Magerjogurt-Sauce, Balsamico, usw.
Protein: Hähnchen, Krevetten, gekochte Eier, Bohnen, Mozzarella, usw.
Toppings: Nüsse, Preiselbeeren, Granatapfel, ein paar Oliven, Frischkäse usw.

Das Gute ist, man nimmt alle Zutaten und füllt die Gläser unterschiedlich, damit man jeden Tag eine andere Kombination im Glas hat. Die Salate für die kommende Woche sind im Nu gemacht, und man muss sich nicht mehr darum kümmern. Guten Appetit!

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Habt ihr sonst noch gute Motivation-Tipps für mich?

 

{Rezept} Der allerbeste Hummus

Liebe Blogleserin, Lieber Blogleser,

Erst kürzlich habe ich Hummus für mich entdeckt. Ich kannte es von früher, es war einfach diesen leckeren Dip den man beim Libanesen bekommt. Jetzt esse ich es fast täglich und bin begeistert. Ich bereite mir am Wochenende ein Glas voll, und verputze es innerhalb weniger Tage. Aufs Brot oder mit Salat. Es ist nicht nur super lecker, sondern auch noch gesund (Und das können nicht viele Lebensmittel von sich behaupten).

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Es gibt übrigens verschiedene Varianten davon, aber das Grundrezept ist immer dasselbe. Je nachdem was Ihr in der Küche herumliegen habt, könnt Ihr es auch noch dazu mischen. Die Zubereitung dauert keine 5 Minuten (und für einfach/schnell/lecker bin ich immer zu haben).

Die Zutaten:

1 Dose Kichererbsen (abgetropft)
4 EL Tahin (Sesampaste)
2 EL Olivenöl
6 EL Wasser
Salz und Pfeffer
Einen Schuss Zitronensaft (Optional)
Paprikapulver (Optional)
Basilikum (Optional)
Knoblauch (Optional – für den Büro-Lunch eher ungeeignet 😉

Ihr schmeißt alles in den Mixer…und fertig! Der perfekte Snack für Frühlingstage ist fertig.

Auch sehr lecker ist es zum Beispiel mit Pita Chips. Dafür einfach Pitabrot in Dreiecke schneiden, mit Olivenöl und Knoblauch bestreichen, und bei 190 Grad ca. 10-12 Minuten in den Ofen backen.

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Probiert’s doch einfach mal aus und sagt mir Bescheid ob es Euch auch schmeckt!