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Rezept aus Ecuador: Patacones | Knusprige Kochbananen-Chips

Ich poste hier viel zu wenig ecuadorianische Rezepte, ich weiss. Deshalb, und als Vorgeschmack auf unsere Ecuador-Reise in wenigen Wochen, habe ich heute ein typisch ecuadorianisches Rezept für euch, das sehr lecker und zudem auch noch einfach herzustellen ist: Patacones.

Sie sind so etwas wie Kochbananen-Chips, und zieeemlich lecker. In Ecuador isst man die Patacones als Snack zusammen mit etwas Tomatensalsa, oder neuerdings auch mit Guacamole. Aber ursprünglich ass man sie als Beilage zum Hauptgang (so quasi wie Brot).

Alles was ihr dazu braucht ist eine grüne Kochbanane (und die muss wirklich noch sehr grün sein), Frittieröl, und Salz. Eine gelbliche Kochbanane nützt uns für dieses Rezept nicht, da sie schon etwas süsslich schmeckt.

Alles was man dazu braucht ist eine Kochbanane (als Snack für ca. 2 Personen), Frittieröl und Salz. Und so geht’s:

Die Spitzen der Kochbanane abschneiden und dann schälen. Die Kochbanane schält man am einfachsten, indem man das Rüstmesser der Länge nach ein paar Mal durchzieht, um dann die grüne Schale abzuziehen. Das braucht etwas Übung, aber da kann man nicht so viel falsch machen. Danach schneidet man sie in 2cm breite Scheiben ab:

Etwas Frittieröl in einer Pfanne auf mittlerer/hoher Hitze erhitzen und die Bananenscheiben ca 2-3 Minuten auf beiden Seiten anbraten, bis sie eine hellgoldene Farbe bekommen. Rausnehmen, und mit der Hilfe eines Bratenwenders flach drücken. Danach wieder in die Pfanne werfen und nochmals auf jeder Seite 2-3 Minuten braten bis sie eine goldige Farbe haben.

Wenn sie goldbraun und knusprig sind, rausnehmen und solange sie noch heiss sind, Salz drüber streuen. Übrigens verwende ich dazu das Sel des Alpes, von Sel a l’Ancienne, ein Salz aus unseren schönen Schweizer Alpen. So haben wir Ecuador und Schweiz in einem Gericht vereint.

Et voilà! Fertig sind die Patacones:

 

{Besser-Esser} Ein Zwischenbericht

Liebe Blogleserin, Lieber Blogleser,

Irgendwie habe ich das Gefühl ich schreibe hier im Blog nur noch über Essen. Naja, Ihr verzeiht mir das sicher. Jedenfalls wollte ich Euch über mein Besser-Esser-Projekt zwischenberichten, den ich letzten Februar in Angriff genommen habe.

Ich habe nun Glutamat und Aspartam ganz aus meinem Speiseplan gestrichen, und zwei von drei Mahlzeiten am Tag bestehen aus 90% Salat, Gemüse, oder Früchte. Und ich kann mit Stolz verkünden, dass ich jetzt praktisch kopfwehfrei lebe. Im Vergleich zu früher, als ich 1 bis 2 Mal pro Woche an Kopfschmerzen leiden musste, habe ich heutzutage sehr selten Kopfweh (ich könnte es an einer Hand zählen – seit Februar!). Ich kann Euch gar nicht sagen wie viel mehr Lebensqualität es für mich bedeutet (und für meine Familie – denn mit Kopfweh lag ich klagend-mürrisch herum).

diptic

Im Allgemeinen hat sich meine Gesundheit extrem verbessert. Hatte ich früher mindestens alle 4 Monate irgend ein Virus/Erkältung/Angina/usw. weiss ich jetzt nicht mehr wann ich das letzte Mal krank war.

Und das Beste daran ist, dass sich meine Familie auch besser ernährt wenn ich mich gesund ernähre. Und somit profitieren alle im Haus von meinem Besser-Esser-Projekt, was mich natürlich sehr freut. Sie sind nicht so die Salatesser, dafür mache ich Abends z.B. eine Gemüsesuppe oder an Wochenenden essen wir hausgemachte Pasta mit hausgemachten Saucen.

Auch wenn der junge Mann mal komisch dreinschaut weil es mal wieder Salat für ihn gibt, hat er sich mittlerweile daran gewöhnt, dass er mindestens eine kleine Portion essen muss. Und er fügt sich ganz ohne Drama seinem Schicksal (yes!). Ich möchte natürlich dass er gesund isst, aber vorallem möchte ich, dass er einen gesunden Lebensstil entwickelt, und gesundes Essen geniessen kann. Es ist ja unsere Aufgabe als Eltern unsere Kinder so gut es geht für die Zukunft vorzubereiten, und das bezieht sich nicht nur auf Bildung und gute Manieren, sondern auch einen gesunden Lebensstil.

Salad closeup

Ich hingegen bereite mir nun jeden Abend Salate für den nächsten Tag vor, und auch wenn das Abends etwas mehr Arbeit ist, wurde es für mich zur Routine. Wenn ich mal keinen eigenen Salat dabei habe vermisse ich es sehr.

Manchmal geschieht es zwar, dass ich öfters die gleichen Salate mache und mich langsam langweile. Dann suche ich auf Pinterest oder Food-Blogs nach neuen Salat-Rezepte. So habe ich mit der Zeit eine grosse Auswahl an gesunden Salatvariationen entdeckt und so wird es mir nicht langweilig.

salad from above

 

Salad

Meine absoluten Lieblingszutaten für eine Salatsauce sind Olivenöl, Rapsöl (nicht im Bild), und Meersalz. Diese können nie fehlen. Darüber hinaus probiere ich immer neue Salatsaucen aus.

Condiments

Deshalb möchte ich Euch auch inspirieren neue Salate auszuprobieren und (falls Ihr Kinder habt) auch sie von klein an an Salate zu gewöhnen, damit es später ein langes, glückliches, gesundes Leben führen kann.

salad desk

Und nun zu etwas anderem (obwohl trotzdem passend zum Thema). Heute möchte ich Euch eine kleine Entdeckung zeigen. Immer wenn ich am zeitverschwenden surfen bin, finde ich kleine Schätze, die ich ab jetzt öfters mit Euch hierteilen möchte.

Auf DaWanda bin ich auf Nordencreativ gestossen. Die Leute von Nordencreativ-Design haben ein wunderschönes Rezeptbuch erstellt, eines wie ich mir schon immer gewünscht habe. Es hat 40 Seiten und lässt sich gut aufstellen während dem Kochen/Backen (warum sind nicht ALLE Rezeptbücher so?). Ich bin total begeistert und werde mir gleich eines bestellen. Es hat Kleber für „Mjamjam seeehr lecker“, sowie Felder zum Ankreuzen von „Leicht“ oder „Aufwendig“:

Nordencreativ

Nordencreativ d

 

Sie haben aber auch andere, originelle, selbst gemachte Notizbücher, Kindergartenbücher, Gästebücher, Kalender, und Adressbücher. Schaut doch mal bei ihnen vorbei (einfach Klick auf den Banner):

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A healthy attitude is contagious but don’t wait to catch it from others. Be a carrier.

 

 

Was der Herbstwind bringt & ich brauche Eure Hilfe

Liebe Blogleserin, Lieber Blogleser,

Die Tage werden kürzer und die Dunkelheit erwischt uns jeden Tag etwas früher. Ich ertappe mich wie ich die letzten Sonnenstrahlen (oder die Helligkeit, wenn keine Sonne vorhanden) unbedingt noch einfangen will.

Es kommt wieder die Zeit wo wir uns am liebsten mit einem dicken Buch einkuscheln möchten, in flauschige Decken und mit einem Kaminfeuer im Hintergrund. Ein Buch lesen, während es im Hintergrund knistert. Kerzen aufstellen. Eine Tasse heisse Schokolade in der Hand. Darauf freue ich mich im Herbst am meisten.

Der Herbstwind bläst nicht nur goldbraune Blätter daher, er füllt mich mit Inspiration, Neugierde, Tiefsinnigkeit. Der Tag hat einfach nicht genügend Stunden um all meine Ideen umzusetzen. Neues auszuprobieren. Wahrnehmen

Meine neueste Entdeckung in Sachen Kulinarik ist zum Beispiel Salat mit Couscous und Granatapfelkerne. Ich (die sonst niemals Früchte in den Salat getan hätte) bin ganz begeistert davon! Überhaupt sind Granatapfelkerne mit ihrer leuchten roten Farbe einfach wunderschön. Und dazu noch gesund! Sie kommen also momentan sowohl in Jogurt, wie auch in Salate oder in den Hummus rein:

Granatapfel

Aber der Herbst macht auch wieder mal so richtig Lust zum Backen, und oft sind die oben erwähnten Bücher (eben, flauschige Decke, Kamin im Hintergrund) halt Backbücher, wo ich mir das nächste Rezept rausholen will. Am liebsten würde ich alle auf einmal ausprobieren.

Dark chocolate
Lemon
Übrigens habe ich noch eine gefühlte halbe Tonne Zitrone im Haus (ok, das ist leicht übertrieben, es sind eher fünf Stück), die bald kaputt gehen. Hätte jemand eine Idee was man daraus machen könnte? Zitronencreme habe ich erst gerade gemacht, das mag ich nicht schon wieder. Hat jemand z.B. ein einfaches Rezept für Lemon Curd? Oder Lemon Pie? Bin dankbar für Vorschläge!