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{Rezept} Dekadenter Schokokuchen

Liebe Blogleserin, Lieber Blogleser,

Wer weiss was mich letzten Sonntag dazu getrieben hat. Wir hatten eine harte Woche hinter uns, mit Viren, Bakterien, viel Arbeit und wenig Schlaf. Tatsache ist, am Sonntag hatten wir alle plötzlich extrem Lust nach Schokolade. Und da wir Gelüste hier im Hause karininchen ziemlich ernst nehmen, habe ich uns ein paar sehr leckere Schokoladentörtchen gezaubert. Das Wort „gezaubert“ bezieht sich hierbei hauptsächlich auf die Schnelligkeit dieses Rezeptes (ausgenommen die Zeit im Kühlschrank aber das ist ja keine „Arbeitszeit“ sondern eher „Ruhezeit“), es braucht nämlich nur wenig Arbeit und noch weniger Zutaten. Und das Beste: wenn man es nicht zu lange im Ofen lässt, wird daraus ein leckerer Lava-Cake (will heissen flüssige Schokolade im Innern des Kuchens!!!).

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Zutaten:
200 gr Butter
180 gr dunkle Schokoladentafel
6 Eier
120 gr Zucker
80 gr Mehl

Zubereitung:
Butter, Schokolade und Zucker in einem Topf erwärmen bis alles zergeht. Gut rühren. Zusammen mit Mehl und Eier gut verrühren. 24. Backofen auf 180 Grad vorheizen. Kurz vor dem Servieren, die Masse in gebutterte Muffin-Förmchen füllen und 8-10 Minuten im Backofen backen.

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Genau was man braucht wenn man sich etwas gönnen will. Uns tat es jedenfalls sehr gut, wir sind alle mittlerweile wieder (fast) Gesund und hoffen es auch zu bleiben.

All you need is love. But a little chocolate now and then doesn’t hurt. Charles M. Schulz (der Zeichner von Charlie Brown und seine Freunde)

 

Apfelcrumble im Becher

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Liebe Blogleserin, Lieber Blogleser,

Ihr wisst meine Bastel- und Backanleitungen sind immer ein schnelles Ding. Mit meinen vielen anderen Hobbys (fotografieren, lesen, joggen) und die begrenzte Freizeit die nach den normalen Verpflichtungen übrig bleibt, kann ich da nicht stundenlang an etwas herumwerkeln oder in der Küche stehen. Ok, ich könnte schon, aber dafür bin ich schlichtweg zu ungeduldig.

Jedenfalls könnt ihr euch meine Begeisterung vorstellen als ich auf Pinterest die Mug Cakes entdeckte (Kuchen im Becher). Ich war hin und weg. Vom Zeitpunkt an wo man anfängt, bis man sich hinsetzt und isst, vergehen kaum 10 Minuten. Das kann sonst kein anderes Kuchenrezept. Ausserdem werden sie in der Mikrowelle gebacken, und man kann eine einzige Portion machen.

Während es also draussen schneite, und die Jungs einen sehr lauten Film in 3D anschauten, war das für mich die perfekte Gelegenheit um so ein Mug Cake auszuprobieren. Holt die Kuscheldecke raus, macht es euch gemütlich und geniesst diesen feinen Apfelcrumble:

Zutaten:
1 Apfel
1 TL Vanillezucker
1 TL Zitronensaft
1 Messerspitze Zimtpulver
2 EL Wasser

Für die Streusel:
15g Butter
1 EL Haferflocken
4 EL Mehr
2 EL brauner Zucker
2 EL Gehackte Mandeln oder Walnüsse

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Zuerst Apfel schälen, würfeln und zusammen mit dem Zitronensaft, Vanillezucker, Zimt und Wasser im Becher mischen. 3 Minuten in der Mikrowelle (800 Watt) dünsten.

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Währenddessen macht man die Streusel. Butter, Haferflocken, Mehl, Zucker und Nüsse zu einem krümeligen Teig vermengen. Die Streusel auf die Apfelmasse geben. Becher weitere 2 Minuten und 30 Sekunden in der Mikrowelle backen. FERTIG IST ES!

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A party without a cake ist just a Meeting. Julia Child

 

{Rezept} Guetzli | Glutenfree mit nur 3 Zutaten

Liebe Blogleserin, Lieber Blogleser,

Wie Ihr schon wisst interessiere ich mich für alternative Ernährungsmethoden. Keiner von uns ist auf irgendwelche Lebensmittel allergisch, und wir sind weder Vegan noch Vegetarier (ich esse sehr selten Fleisch und liebe Veggie-Essen würde mich aber nicht Vegetarierin nennen weil ich doch ab und zu ein Stück Huhn, Fleisch, oder eine Bratwurst esse).

Aber ich finde es sehr interessant wie man ohne bestimmte Zutaten ein Dessert backen kann, es hat etwas revolutionäres. Man denkt es würde ohne dieses oder jenes nicht gelingen, und doch bekommt man wunderbar leckere Resultate! Ich habe hier im Blog schon mal glutenfreie Cupcakes gebacken, und die Männer im Haus haben „das glutenfreie“ kaum gemerkt.

Heute bringe ich Euch ein superschnelles Rezept für glutenfreie Kekse wofür Ihr nur 3 Zutaten braucht (es ist kein Tippfehler, es sind wirklich nur DREI Zutaten):

1 Tasse Zucker
1 Tasse Erdnussbutter
1 Ei
(ich habe in meine Kekse noch den Inhalt von einer Vanilleschote reingetan, um den Geschmack der Erdnussbutter etwas auszugleichen).

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Zubereitung:
Alles gut mischen, und für ca. 40 Minuten in den Kühlschrank stellen. Ofen auf 180 Grad vorheizen. Keksmasse aus dem Kühlschrank nehmen, und kleine Bällchen formen. Blech mit Backpapier belegen, und Bällchen darauf legen. Mit einer Gabel die Bällchen flach drücken. Für ca. 10 Minuten in den Ofen schieben, rausnehmen, und abkühlen lassen.

Und fertig sind sie! Am besten mit einem Glas Milch, eingekuschelt, und mit Lieblingsbuch unter der Lieblingsdecke geniessen. Wie ich es jetzt gleich tun werde.

Ich wünsche Euch allen einen schönen 2. Advent und einen guten Start in die Woche!

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{Rezept} Pflaumen-Crumble | Der Sommer ist vorbei

Liebe Blogleserin, Lieber Blogleser,

Ihr habt es womöglich selbst schon bemerkt, aber ich wage es mal hier offiziell auszusprechen: Der Sommer ist vorbei! Es war wahrhaftig kein Jahrhundertsommer, es war nicht mal ein Jahrzehntsommer, es war überhaupt ganz knapp Sommer.

Aber das ist egal, denn jetzt kommt der Herbst! Und was mir persönlich an Herbst am meisten gefällt ist das Licht. Es gibt wohl keine goldigeren Sonnenuntergänge im Jahr!

Es ist aber auch wieder Zeit für Kerzen, Kürbisse, kräftige Farben, Nüsse, Luft, Eulen und schöne verfärbte Blätter. Ich liebe den Herbst. Der Herbst ist meine kreativste Jahreszeit, und ich freue mich sehr auf viele spannende Projekte!

Heute war ich unterwegs und war auf der Suche nach etwas Herbst-Inspiration. Es endete mit ein paar neue Deco-Accessoires und ein halbes Kilo Pflaumen. Und da es bei mir (Ihr wisst schon) schnell, lecker und praktisch sein soll, kommt mein supereinfacher Pflaumen-Crumble Rezept. Und das Beste ist… der Crumble ist mit Cantuccini-Streuseln!

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Und hier das Rezept:

80 g Cantuccini
110 g weiche Butter
110 g Mehl
150 g Zucker
2 EL Rohrzucker
500 g Pflaumen
1 Vanilleschote
Prise Salz

Backofen auf 170 Grad vorheizen. Die Cantuccini hacken, und mit Butter, Mehl, 80 Gramm Zucker und 2 Prisen Salz zu Streuseln verkneten. Die Vanilleschote halbieren und das Mark herauskratzen und unter die Streuselmasse mischen. Die Pflaumen entkernen und in Spalten schneiden und mit dem Rohrzucker vermengen. In eine ofenfeste Form geben und den Streuselteig darüber verteilen. 25 Min. backen, anschliessend mit Puderzucker bestäuben. 

Und hier noch meine kleine Shopping-Ausbeute. Ein Teelicht-Glas mit Kranz:
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Und diese süsse Eule als Teelicht-Halter:

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Nächste Woche bin ich ein paar Tage im Ausland, aber es wird nach der Rückkehr noch ganz sicher berichtet wo und wie es war. Versprochen!

Schokokuchen {Light}

Liebe Blogleserin, Lieber Blogleser,

Heute wollte ich Brownies backen, aber ich hatte nicht alle Zutaten im Haus. Also machte ich mich auf die Suche nach verschiedenen Schokoladenkuchen-Rezepte im Internet, und habe drei verschiedene gefunden. Es gibt nämlich allerlei Rezepte, die gehen von einer „Light“-Variante, über den normalen Schokokuchen, bis hin zu den sehr reichhaltigen (auch bekannt als „Kalorienbombe“).

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Ich war neugierig und habe mich für die Light-Variante entschieden. Die hat weder Butter, noch Rahm, und sehr wenig Mehl. Hier die Zutaten:

4 Eier
100 g Zucker
75 g Mehl
1 TL Backpulver
25 g Kakaopulver

Ofen auf 180 Grad vorheizen. Eier und Zucker mit dem Rührgerät sehr lange mixen (ca. 5 Min.) bis es eine helle, schaumige Masse gibt, in der die Rührbesen beim Herausheben eine Spur hinterlassen. Mehl, Backpulver, und Kakaopulver dazusieben und darunterheben. Den Teig in die vorbereitete Form füllen. Im vorgeheizten Ofen ca. 40 Min. backen. Kuchen aus dem Ofen nehmen, aus der Form lösen und auf dem Kuchengitter abkühlen lassen. Auf Wunsch Puderzucker drüber streuen.

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Mein Fazit zum Kuchen: Es schmeckt lecker wenn man Lust auf Schokoladekuchen hat, ohne dass man allzu fest „sündigen“ muss. Der Sohn liebte es, der Mann nicht so. Für diejenigen die kein schlechtes Schokogewissen haben, kann man es mit Nutella oder Schlagrahm etwas „aufpumpen“.

Und wie war Euer Wochenende?

 

Easy glutenfreie Cupcakes

Lieber Blogleser, Liebe Blogleserin,

Dieses Wochenende war eines der Guten. Nichts tun ausser Bücher lesen und glutenfreie Cupcakes backen während die anderen Fußball WM im Fernsehen schauen.

Ich wollte schon lange etwas glutenfreies oder veganes backen, aber nachdem ich gesehen habe was ich alles einkaufen muss um ein veganes Dessert zu backen, dachte ich, ich fange lieber mit dem Glutenfreien an. Da braucht man sich nur das andere Mehl zu kümmern. Nachdem ich also die Fragen der fussballschauenden Männerrunde ignorierte („Hast Du plötzlich ’ne Glutenallergie? Warum willst Du glutenfrei backen?“), machte ich mich ans Werk.

Die Cupcakes habe ich aus folgendem Rezeptbuch:

Zimtschnecken und Prinzessinentorte von Smilla Luuk

Smilla ist ein schwedischer Teenager mit Zöliakie, und da sie sehr gerne backt, hat sie in ihrer Küche alles ausprobiert um trotz der Glutenunverträglichkeit ihre Lieblingsdesserts geniessen zu können. Ihre Herangehensweise an das glutenfreie Leben hat mir besonders gut gefallen. Sie hat in ihrem Rezeptbuch eine Mehlmischung, die sie für fast alles braucht. Und wie ich gestern feststellen konnte, funktioniert sie auch ziemlich gut. Die fernsehschauende Männerrunde hat also gaaaar nicht gemeckert als sie die Cupcakes aufgegessen haben.

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Mehlmischung 400

Zutaten für die Cupcakes:
3 Eier
250 g Zucker
1 EL Vanillezucker
300 g glutenfreie Mehlmischung
2 TL glutenfreies Backpulver
1/2 TL Salz
100 g Butter (geschmolzen)
100 ml Milch

Zutaten für das Frosting
100 g weisse Schokolade
200 g Frischkäse (Philadelphia)
90 g Puderzucker
4 TL Vanillezucker
1/4 Zitrone, Saft
Lebensmittelfarbe

Am liebsten mag ich Kuchen mit einem Glas Milch oder mit einem Cappuccino.

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Verschiedene Ernährungsarten, sei es aus Unverträglichkeit oder Lebensphilosophie, interessieren mich sehr. Ich ernähre mich unter der Woche meistens vegetarisch, rotes Fleisch esse ich sehr selten. Und ich liebe vegetarisches Essen. Sogar glutenfrei könnte ich mir noch vorstellen. Vegan hingegen finde ich eine ziemlich krasse Umstellung.

Lebt jemand von Euch vegan? Oder backt Ihr gerne vegan? Könnt Ihr mir ein gutes Rezeptbuch oder ein Blog vorschlagen?

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