Liebe Blogleserin, Lieber Blogleser,

Nachdem ich mein rechtes Knie während unserem Skiurlaub verletzt habe, sieht es nicht so aus als könnte ich in nächster Zeit joggen gehen. Was ziemlich blöd ist, denn ich jogge sehr gerne. Obwohl ich es nicht jeden Tag, und auch nicht bei jedem Wetter tue. Aber ich liebe es. Einfach die Schuhe anziehen, dehnen, die richtige Playlist wählen, und los geht’s.

Vor ein paar Monate habe ich angefangen zu meditieren. Da hört man überall das soll doch so gut sein, und ich dachte „kann nicht schaden“ und probierte es einfach mal aus. Seither hatte ich sporadisch, so nach Lust und Laune mal 5 oder mal 10 Minuten meditiert, und es klappte eigentlich ganz gut.

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Letzte Woche sass ich also im Hotelzimmer und hatte so viel Zeit übrig wie schon seit langem nicht mehr. Es war der perfekte Moment zum meditieren. Ich musste mich nicht verkriechen und allen Bescheid sagen, dass sie mich nicht unterbrechen sollten, ich musste nicht den Wunsch unterdrücken doch noch das eine oder andere vorher zu erledigen. Ich war einfach da und hatte Zeit. Und da probierte ich es tatsächlich aus, 25 Minuten am Stück zu meditieren. Zuerst dachte ich es würde sich wie eine halbe Ewigkeit anfühlen, aber die 25 Minuten gingen relativ schnell über die Bühne. Ich habe kein einziges Mal auf die Uhr geschaut.

Am Anfang fühlte es sich komisch an. Ich meine, man sitzt einfach da und atmet ein und aus. Und soll an nichts denken ausser ans Atmen, und das ist gewöhnungsbedürftig. Man denkt ja immer an irgendwas. Sogar während dem Träumen. Und gerade deswegen sollte man dem eigenen Gehirn mal eine Pause schenken. Bisher kann ich sagen, es gibt wirklich so eine innere Ruhe.

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Was mir am Meditieren gefällt:

  • Es kostet nichts (wie joggen gehen!)
  • Man braucht keine speziellen Utensilien dazu (eigentlich braucht man gar nichts ausser ein Stuhl aber wenn man am Boden meditiert nicht mal das).
  • Es dauert nicht lange (wenn ich bedenke wie lange ich auf Pinterest herumsurfen kann)
  • Es hat mich beruhigt.

Nicht dass ich sonst ein hektischer Mensch wäre, das bin ich nicht. Die meisten würden sagen, dass ich jetzt schon als ein ruhiger Mensch wirke. Aber eben, ich wirke sehr entspannt, aber mein Gehirn spult die ganze Zeit weiter und spielt alle To-Do-Listen herunter. Das verspannt mich innerlich. Mit der Meditation habe ich das Gefühl, dass ich dem entgegen wirken kann.

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Ich tue es auch um mein Jahreswort {Thrive} {Aufblühen} etwas näher zu kommen. Meditieren, Zeit für sich nehmen, an nichts denken müssen, und auf dieser Weise innere Ruhe erlangen.

Bisher funktioniert es recht gut, und ich werde es weiterhin machen. Vielleicht werde ich es auch mal mit Yoga verbinden, wer weiss. Ich halte Euch auf dem Laufenden.

(Vielen Dank für alle Gute-Besserung-Wünsche! Meinem Knie geht es jeden Tag ein bisschen besser).

Rule your mind, or it will rule you. Buddha

 

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2 comments on “Über das Meditieren”

  1. Hallo Karin,

    da hat deine Verletzung nun doch etwas gutes, wer weiß, wann du sonst diese Erfahrung mit der Meditation ohne Gewissensbisse hättest machen können. Versuche aktuell mich morgens ein wenig zu dehnen, vielleicht verbinde ich es mal mit einer kurzen Meditation. Innere Ruhe ist auf jeden Fall erstrebenswert, schließlich gibt es genug, dass uns aufregt (positiv wie negativ). Vielleicht erlangt man so zu mehr Gelassenheit im Alltag. Bin gespannt, welche Erfahrungen du noch machst.

    Ganz liebe Grüße, Silke

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