Fotografie

{Foto} #printyourlife | Warum du deine Fotos jetzt aus dem digitalen Nirvana retten solltest


The most beautiful things are not associated with money. They are memories and moments. If you don’t celebrate those, they can pass you by.  – Alek Wek

Tausende Fotos lauern im digitalen Nirvana unserer Smartphones oder SD-Karten. Einige wenige schaffen es auf Facebook oder Instagram, die andere werden wahrscheinlich nie das Licht der Welt erblicken.

Der Digitalisierung sei Dank, können wir jeden Moment unsere Kameras (a.k.a. Handy) aus der Tasche ziehen und knipsen was uns gefällt. Doch was passiert wenn unsere Instagram-Fotos plötzlich verloren gehen? Denkt du das kann nicht passieren? Letztes Jahr meldeten einige User, die ihre Accounts während kurze Zeit deaktiviert hatten, dass all ihre Fotos oder einen Teil davon weg waren als sie sich wieder anmeldeten.

Als ich das las, kam mir dem Blogpost von Mike Yost in den Sinn, als er mit seinem Text „The Most photographed Generation will have no pictures in 10 years“ die Blogosphäre schockierte.

Ich habe das grosse Glück, einige Fotoalben von meinen Grosseltern, von meiner Kindheit, von unserer Hochzeit, usw. zu haben. Ich selber mache auch gerne Fotoalben, meist im Online-Druck, aber nicht nur. Wir schauen unsere Fotoalben oft und gerne an: Kindheit, Familienfeste, Ferien, Alltagsmomente. Der junge Mann liebt es, jüngere Versionen von Oma und Opa zu sehen, und ich hoffe dass weitere Generationen später auch unsere Fotos sehen werden, und einen Eindruck bekommen wie wir damals gelebt haben.

Heutzutage gilt: ohne Display keine Fotos. Wenn dein Handy gestohlen wird oder kaputt geht, und du hast kein Backup in der Cloud, ist alles weg. Deshalb lautet meine These: ein gedrucktes Foto ist heute wie ein Backup für unser digitales Leben.

Ich versuche jedes Jahr zwischen Weihnachten und Neujahr ein Fotoalbum zu erstellen. Manchmal mache ich zwei Jahre zusammen. Und ich rate euch dasselbe zu tun. Entweder über einen Online Druck Anbieter wie z.B.  diesen hier, oder ihr kauft euch eine Instax-Kamera oder wünscht euch (wie ich) ein mobiler Fotodrucker, der HP Sprocket zu Weihnachten! Es spielt keine Rolle ob ihr etwas damit bastelt, oder sie einfach zum Anschauen im Regal habt.

To be human is to have a collection of memories that tells you who you are and how you got there.  – Rosecrans Baldwin

Wer von euch hat einmal Fotos aus der Datenbank verloren?  Druckt Ihr Jahresalben oder macht ihr Fotoalben nach den Ferien?

*Dieser Post enthält Affiliate Links

 

So schön ist Zürich im Winter | Photo Diary

Die letzten paar Tage hat es endlich geschneit! Der junge Mann ist natürlich begeistert und man sieht ihn nur noch in Skihosen ein und rausgehen, und ist sonst die meiste Zeit draussen am Spielen.

Heute war es zwar bitterkalt (-13 Grad in Zürich) aber auch wunderschön sonnig. Es gibt kaum schönere Voraussetzungen für einen entspannenden Spaziergang, als sonnig und verschneit. Die Sonne kam raus, alle waren glücklich, und ich machte Fotos.

Das ist eines meiner Vorsätze für das neue Jahr: mehr fotografieren. Ich war schon lange nicht mehr mit der grossen Kamera unterwegs (das iPhone ist halt so bequem!) aber ich muss sagen, die Canon macht halt doch die besseren Fotos.

(Ausblick vom Lindenhof)

(Lindenhof)

(Münsterhof Brunnen)

(Fraumünster und Grossmünster im Hintergrund)

(Juweliergeschäft – Les Millionnaires)

(Münsterplatz)

 

{Fotografie} 40 Fotospiele die Spass machen

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Liebe Blogleserin, Lieber Blogleser,

Ich liebe Fotospiele und es gibt so viele, dass ich manchmal gar nicht weiss wo ich anfangen soll. Erst kürzlich habe ich an einem Tag spontan entschieden, alle Leute von hinten zu fotografieren. Mit meinem Fotoprojekt Das Jahr in Farben trainierte ich letztes Jahr mein „fotografisches“ Auge und forderte mich selbst heraus.

Wenn man die Kunst der Fotografie besser beherrschen will, oder die kreativen Säfte nicht mehr fliessen, ist es höchste Zeit, sich in ein Fotoprojekt zu stürzen. Es kann ja auch ein kleines Projekt werden und muss nicht gleich ein Jahresprojekt sein. Lieber wenig als gar nicht. Deshalb hier eine kleine Inspirationsliste von Fotospiele die man machen könnte:

1. Jump-Fotos
2. From where I stand
3. Fence (Der Zaun)
4. Kopflos
5. In meinen Händen
6. Nur in schwarz-weiss fotografieren
7. Schatzsuche
8. Buchstaben suchen
9. Nummern suchen
10. Menschen von hinten fotografieren
11. 100 Schritte (einfach 100 Schritte laufen und da ein Foto machen).
12. Makro (gehe nah ran!)
13. Selfies (Schuh-Selfies, Schal-Selfies, usw.)
14. Fremde Leute deiner Stadt
15. Analog fotografieren
16. Lego-Männchen
17. Verlassene Gebäude
18. Aus der Hüfte aus fotografieren (ohne durch den Viewer zu schauen!)
19. Die Natur aus einer anderen Perspektive
20. Street Fashion
21. Strassenkünstler
22. Auf einer Bank stehend
23. Gegenlicht
24. Sonnenaufgänge
25. Sonnenuntergänge
26. Kinder
27. Vogelperspektive
28. Landschaften
29. Mustersuche (Linien, Formen, usw.)
30. Leute beim Sport
31. Blurred (Unscharf)
32. Spiegelung im Wasser (oder sonstwo)
33. Regentage sind auch schön
34. Farbensuche (z.B alles was grün ist)
35. Ameisen Perspektive
36. Was bedeutet für dich der Frühling (oder Sommer) nur in Bilder!
37. Jede Stunde ein Foto
38. Schatten
39. Architektur
40. Deine Stadt ganz neu kennenlernen

Man kann diese Spiele entweder ganz für sich machen, oder auch auf Instagram hochladen. Taggt es dann mit @karininchen damit ich es auch sehen kann. Ok?

To me, photography is an art of observation. It’s about finding something interesting in an ordinary place… I’ve found it has little to do with the things you see, and everything to do with the way you see them. Elliot Erwitt

 

{Inspiration} People from behind

Liebe Blogleserin, Lieber Blogleser,

Letztes Wochenende war ich mit Freundinnen unterwegs in der Stadt. Es war angenehm warm und wir dachten es sei eine gute Idee die Sonne zu geniessen bevor sie wieder verschwindet (man weiss ja nie mit den drei Eisheiligen!).

Jedenfalls nahm ich wieder einmal meine grosse Kamera mit und fotografierte Leute von hinten. Die Idee kam mir ganz spontan. Nicht das ganze Bild zu zeigen, sondern nur etwas anzudeuten, ist ein wichtiger Teil der Fotografie. Normalerweise fotografieren wir Leute von vorne: das klassische Portrait. Jemand von hinten zu fotografieren hingegen zeigt uns nur einen Teil vom Mensch. Wir sehen nicht ob die Person lacht oder weint, ob sie sich unterhaltet oder was für einen Gesichtsausdruck sie hat. Wir können es uns einfach nur vorstellen.

2015-05-20_0005Es war eine sehr gute Beobachtungsaufgabe. Woher kommen diese Menschen? Was beschäftigt sie?

2015-05-20_0001Die folgenden zwei Damen waren auf dem Weg zu einer asiatischen Hochzeit. Plötzlich waren da so viele Menschen in schönen farbigen Kleidern. Ob sie mit dem Brautpaar verwandt sind?

2015-05-20_0004Oder mutig ihre Farbwahl ist. Manchmal wäre ich auch gerne so. Aber empfinden sich diese Menschen auch als mutig? Ist das eine bewusste Farbwahl? Vielleicht sogar ein Statement?

2015-05-20_0002Kennen sie sich schon lange? Sind sie verliebt, verlobt oder verheiratet? Haben sie sich zufällig getroffen?

2015-05-20_0003So viele Fragen! Danach haben wir uns einfach auf die Wiese gelegt und liessen alle Fragen unbeantwortet. Und das…ist auch OK so. Es war ein wunderschöner Tag.

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The golden Age is before us, not behind us. William Shakespeare

 

Was mir wirklich an der Fotografie gefällt

Liebe Blogleserin, Lieber Blogleser,

Vor ein paar Jahren kaufte ich mir meine erste digitale Spiegelreflexkamera. Diese Kameras können viel, man muss nur wissen wie. Am Anfang beschäftigte ich mich zuerst mal monatelang mit der Technik. Wozu sind all diese Knöpfe da? Was ist Blendenöffnung? Warum ist mein Foto so dunkel? Wo kann ich fokussieren? Als ich dann an so vieles denken musste verging mir fast der Spass am Fotografieren. Technik ist absolut nicht mein Ding.

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Was mich hingegen an der Fotografie fasziniert ist das Magische, das Inspirierende, das Herzliche. Durch den Sucher der Kamera beobachtet man die Aussenwelt wie eine Drittperson. Während wir im „alltäglichen“ Leben an der schönen Nachbarskatze vorbeilaufen würden, halten wir an, wenn wir sie fotografieren möchten, und überlegen uns wie schön doch diese Katze ist die uns jeden Morgen zu begrüssen scheint. Wir werden uns den Moment bewusst. Und genau DAS ist die wahre Seele der Fotografie. Den Verstand für einen Moment zur Seite legen und die kleinen Dinge um uns herum wahrnehmen indem wir ein Foto davon machen. Man nennt das auch „mit dem Herz fotografieren“. Ist das nicht einen wunderbaren Ausdruck?

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Diese Woche möchte ich dass Ihr Eure Kameras und Smartphones überall mitnimmt und die Augen offen haltet für die kleinen schönen Dinge in Eurem Leben. Das kann die Tasse Kaffee sein bevor Ihr zur Arbeit geht, der Sonnenuntergang, die Strasse, oder die Farben des Frühlings. Ihr müsst diese Fotos nirgends hochladen oder zeigen wenn Ihr nicht wollt, es geht hier nicht um Schönheitsideale, es muss nicht aufgeräumt aussehen. Einfach das ganz normale alltägliche Leben. Euer Leben.

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Falls jemand etwas Inspiration sucht, und seine Welt mit neuen Augen (fotografische Augen) sehen will, kann auf Die Fotoschule gespannt sein. Dort werden wir auf spielerische Weise die Basics über Fotografie lernen und dabei unsere Momente bewusster wahrnehmen.

 

{Die Fotoschule} Richtig fokussieren

Liebe Blogleserin, Lieber Blogleser,

Letzte Woche haben wir das Thema Vollautomatik und Teilautomatik besprochen, und warum man nicht alle Entscheidungen der Kamera überlassen sollte. Die Teilautomatik-Modi deiner Kamera haben weitere Vorteile. Eines davon ist, dass man selbst entscheidet was man im Fokus haben will.

Eine digitale Spiegelreflexkamera fokussiert grundsätzlich von selbst. Was bis zu einem gewissen Punkt auch Sinn macht, schliesslich hat die Kamera ja auch genug Geld gekostet. Da sollte sie schon das eine oder andere können, oder?

Allerdings wurde noch keine Kamera erfunden, die Gedanken lesen kann. Sie weiss also nicht was du auf dem Foto fokussieren willst. Sie wird als Grundregel immer das fokussieren, was ihr am nächsten liegt. Wenn man z.B. ein Gesicht von sehr nah fotografiert, wird die Kamera die Nase fokussieren und nicht die Augen.

Schauen wir mal ein Beispiel vom berühmten deutschen Starfotografen Martin Schoeller. Martin war jahrelang Assistent von Annie Leibovitzund hat mehrere Preise für seine Fotografiekunst gewonnen. (Im 2013 erhielt er einen Preis für das Foto von Michael Douglas als Liberace – das müsst ihr sehen!). Jedenfalls wollen wir ja nur von den besten lernen, deshalb bringe ich jetzt sein Porträt von George Clooney (seufz!) als Beispiel:

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Seht ihr wie beim lieben George das Gesicht schön im Fokus ist? Vorallem die Augen. Es ist, als würde uns George direkt anschauen. Achtet mal auf seine Ohren, sein Hals, und seine Schultern. Ist alles verschwommen gell? Und was Martin Schoeller kann, das können wir auch (ähem).

Ihr nehmt jetzt eure (DSLR-) Kamera und (im Falle einer Canon) ist der Knopf für die Fokussierungspunkte hier:

Bildschirmfoto 2015-02-07 um 17.34.16

Wenn man auf diesen Knopf drückt und durch den Viewfinder (Sucher) schaut, sieht man die Fokussierungspunkte:

Bildschirmfoto 2015-02-07 um 18.09.34

Je nach dem welches Kameramodell man hat, gibt es mehr oder weniger Punkte zum Fokussieren. Der rote Punkt ist dort, wo gerade der Fokus ist. Um ihn zu ändern, drückt man am Dreher herum:

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Auf folgendem Beispiel siehst Du wie ich zuerst die Love-Buchstaben fokussiert habe, das Bild dahinter ist ganz verschwommen. Auf dem zweiten Bild habe ich hingegen das Bild fokussiert, und das Love erscheint jetzt unscharf. Schau mal:

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Hausaufgabe:

Wähle ein Objekt zu Hause (ein Schuh, ein Legomännchen, eine Pflanze) und stelle dieses Objekt vor einem anderen. Probiere jetzt ein Foto zu machen in dem das hintere Objekt fokussiert ist.

In der Fotografie geht vieles einfach übers Üben. Ich lerne es am besten wenn ich es ein paar Mal selbst ausprobiere und sehe was die verschiedenen Einstellungen können. Aber falls Du Fragen hast melde dich einfach hier und ich versuche zu helfen.

 

{Die Fotoschule} Im Kreativ-Modus fotografieren: Zeitautomatik

Liebe Blogleserin, Lieber Blogleser,

Wer schon einmal eine digitale Spiegelreflexkamera gekauft hat, weiss, diese Dinger sind teuer. Obwohl es mittlerweile auch preiswertere Klassenmodelle gibt, sind sogar diese immer noch viel teurer als eine normale Point & Shoot Kamera. Aber trotz allem technischen Fortschritt, kann man mit einer DSLR immer noch die besseren und schöneren Fotos machen. Warum? Weil man beim Fotografieren vieles selbst regulieren kann. Du willst Bewegung zeigen? Dann stellst Du eine längere Belichtungszeit ein. Wie bei diesem Foto hier:

Panning (6 of 6)(Image Source Flickr AdoramaTV)

Bei Canon wie auch bei Nikon gibt es beim Drehrad der Camera Modes eine grüne Markierung für den Vollautomatik-Modus.

Bildschirmfoto 2015-01-30 um 07.23.10

Alle Programme unter dieser grünen Markierung haben automatische Einstellungen. Alle über dieser Markierung, sind die sogenannten „Kreativ-Programme“. In diesem Post lernen wir etwas über die Zeitautomatik (ohne dass es allzu technisch klingt). Über die heilige Dreifaltigkeit der Fotografie (Zeit, Blende, ISO) habe ich hier schon geschrieben. Vielleicht lohnt es sich nochmal dort reinzuschauen bevor wir loslegen.

Ich fotografierte am Anfang nur in Vollautomatik, wechselte dann aber bald zur Zeitautomatik, so dass ich die Blende einstellen konnte und sich der Rest selbst reguliert. Dort blieb ich eine Weile, bis ich mich dann an das Manual Mode heranwagte. Ich finde die Zeitautomatik ein guter Einstieg in die „Kreativ-Programme“ deiner Kamera.

Zeitautomatik (bei Canon AV, bei Nikon A)

Wie es der Name schon sagt, wird bei diesem Programm die Zeit automatisch von der Kamera gewählt. Du kümmerst dich als Fotograf/in nur um die Blendenöffnung. Und die Blende macht diese wunderschönen verschwommenen Hintergründe. Wir erinnern uns: Je kleiner diese Blendenzahl, desto verschwommener der Hintergrund. Auf den nächsten beiden Fotos ist die Blende auf 1.8:

divina

 

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Und bei diesem Foto habe ich die Blende auf 2.2 gestellt, weil ich der Mann auch etwas im Fokus haben wollte:

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Und wo drehst Du diese Blendenzahl herunter? Dort wo auf deinem Display diese F-Zahl liegt. Hier:

Bildschirmfoto 2015-01-30 um 07.44.16

Je nach Objektiv kannst Du nicht ganz so weit runter, einige können bis 3.5, andere gehen bis 1.8 oder sogar bis 1.2. Aber probier einfach mal ein bisschen aus.

Hier habe ich mal mehr schöne Beispiele für verschwommenen Hintergrund aus dem Internet gekramt (so als Inspiration):
50mm!
(Image Source Flickr: Ilaria Ronchi)

Jule No3(Image Source Flickr: Abramis)

I love my Canon 50mm F/1,4(Image Source Flickr: Tove)

Wenn du allerdings Landschaften fotografieren willst, wo alles mehr oder weniger im Fokus sein soll, dann muss diese Blendenzahl sehr hoch sein. Bei diesem Foto z.B. ist die Blendenzahl auf 10 und so ist alles scharf im Fokus.

Landscape Chile
(
Image Source Flickr: Doug Wheller)

Hausaufgabe:

Schnapp dir deine Kamera und setze sie auf Zeitautomatik, wie oben beschrieben. Fotografiere ein unbewegliches Objekt und gehe sehr nah ran. Mach Fotos mit verschiedenen Blendenzahlen und schau was dabei herauskommt.

 

Weihnachtstraditionen fotografieren

Liebe Blogleserin, Lieber Blogleser,

Eine gute Freundin sagte mir erst kürzlich „Wenn man ein Kind ist geht die Zeit so langsam um, man möchte am liebsten den Uhrzeiger selber drehen! Und wenn mann älter ist, ist es genau umgekehrt. Die Zeit geht so schnell um. Zusammengefasst, WIR SIND ALT!“

Nein, sind wir natürlich nicht (ähem). Und trotzdem…WIE SCHNELL DIE ZEIT VERGEHT! Oder nicht? Ich habe das Gefühl erst kürzlich Weihnachten gefeiert zu haben, und jetzt sind wir schon wieder soweit. Wo sind die 12 Monate nur hin?

Und gerade deshalb ist es für mich so wichtig dass wir unsere Weihnachtstraditionen fotografisch festhalten. Weil die Zeit so schnell vergeht. Und weil ich einen Spatzenhirn habe.

Deshalb mein Rat an Euch: Fotografiert Eure Weihnachten! Nicht weil Ihr es auf Facebook, oder auf Instagram zeigen wollt/müsst, sondern einfach nur für Euch. Jedes Jahr ist einmalig und es macht so viel Freude wenn man die Fotos nachher wieder sieht. Wenn meine Mutter zum Beispiel nicht dieses Foto gemacht hätte, könnten wir jetzt nicht alle darüber lachen:

2014-12-21_0005Und ich wäre keine richtige Mutter hätte ich diese Tradition nicht weitergeführt. Was kann ich sagen, da muss er durch:

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Bei uns ist jedes Jahr das Kärtchenschreiben eine Tradition (ausser dieses Jahr da werden wir aber eine Neujahrskarte machen). Genauso wie die Weihnachtsdekoration. Die Sparte Lichterdekoration im Garten ist bei uns allerdings Männersache und so gehen der grosse Mann und der Junge nach draussen und installieren das Ganze bis es so fest leuchtet, dass die Nacht zum Tag wird (Sorry liebe Nachbarn).

2014-12-21_0004Ich kümmere mich währenddessen lieber dass es drinnen schön gemütlich weihnachtlich wird:

2014-12-21_0007Das Geschenkepacken ist eines meiner Lieblingssachen an Weihnachten….

2014-12-21_0003Aber das Geschenkeauspacken ist meistens noch besser:

2014-12-21_0008Ein Foto mit dem Baum gehört auch immer dazu, schliesslich sieht man so wie schnell die Kinder gewachsen sind. Und die absolut grösste und wichtigste Tradition in unserem Haus ist das Guetzlibacken (Keksebacken). Der junge Mann fragt schon im Oktober wann es endlich soweit ist, und wir fangen meistens Ende November schon an. Und nein, es wird uns nicht langweilig, und wir bekommen auch nicht genug von den Keksen. Aber man kann ja nicht das ganze Jahr so viel Kekse essen (seufz!) und deshalb ist Ende Dezember meistens fertig gebackt.

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Hier noch ein paar Tips was Ihr an diesen Weihnachten fotografieren könnt:

Lieblingsessen
Lieblingsmusik
Lieblingsfilm
Die ganze Familie zusammen
Tisch schön gedeckt
Weihnachtsmarkt-Besuch
Weihnachtsbaum
Weihnachtsdeko
Weihnachtsgeschenke
Lieblings-Rezeptbuch
Der Weihnachtstag-Morgen
Kinder-Basteleien
Eislaufen
Schlitten
Geschenke-Auspack-Momente

…und was fällt Euch sonst noch so ein was man fotografieren könnte?

HAPPY 4. ADVENT!

Weihnachtliches Zürich {Bokeh}

Liebe Blogleserin, Lieber Blogleser,

Jedes Jahr um diese Zeit gehe ich nach Zürich, besuche den Weihnachtsmarkt, fotografiere die Stimmung und fresse mich voll degustiere die Köstlichkeiten diverser Stände. Das ist schon fast eine kleine Tradition.

Gaaaaaanz zufälligerweise habe ich dabei auch mein Weihnachtsgeschenk gefunden. Also das Weihnachtsgeschenk von meinem Mann für mich. Ich war schon lange auf der Suche und da habe ich es gefunden! Hurra!

Heute präsentiere ich Euch aber meine Highlights am weihnachtlichen Zürich.

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1. Der Rennweg

Die Bahnhofstrasse ist schön, aber der Rennweg ist meine Lieblingsstrasse an Weihnachten. die wunderschöne Beleuchtung, Pflastersteine, Home-Depot, Starbucks und Crabtree & Evelyn. Und wenn man um die Ecke geht, findet man Ladurée und Sushi. Was will man mehr!

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2. Das Essen

Raclette, Knoblauchbrot, Crêpes mit Nutella, Glühwein, und „Heissi Marroni“… Do I need to say more?

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3. Weihnachtsbäume

Mitten im Bahnhof ist zum Beispiel der imposante Swarovski Weihnachtsbaum, wo alle stehen bleiben und Ooohhhs und Aaaaaahs von sich geben. Aber mindestens genau so schön ist der von Sternen behangenen Baum auf dem Werdmühleplatz.

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Übrigens gab es auf dem Weihnachtsmarkt im Bahnhof folgenden Stand. Ich brauche Eure Hilfe: Was Bitteschön ist ein Schmalzkuchen???

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4. Päcklibus

Ganz praktisch ist wie jedes Jahr natürlich der Päcklibus, wo man seine schwere Taschen gratis deponieren kann während man weiter Shoppen geht.

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5. Die Farben

Diese Lila-Gebäudebeleuchtung, und ganz einfach alle Farben in denen die Stadt ganz anders aussieht als sonst!

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Die nächsten zwei Wochen möchte ich mich etwas zurücklehnen. Ich werde zwar nicht ins Büro gehen, habe aber einiges vor (mehr dazu später). Ich will aber auf jeden Fall diesen Moment einfach aufnehmen und geniessen. So quasi den Blickfeld „entschärfen“. Nicht so fixiert und fokussiert in die Welt blicken, sondern einfach mal Sein. Stressfrei. So wie dieses wunderschön unscharfe Foto hier. Das ist die Bahnhofstrasse, aber ohne Hektik, nur Lichter und Heiterkeit.

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Und was habt Ihr so vor die nächsten zwei Wochen?

Most days it feels as if the world is whirling around me and I am standing still. In slow motion, I watch the colors blur; people and faces all become a massive wash. Sarah Kay

 

{Inspiration} Kreativ durch den Winter

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Liebe Blogleserin, Lieber Blogleser,

Rein genetisch gesehen ist der Winter für die meisten von uns eine träge Zeit. Unsere innere Uhr verlangt nach Winterschlaf, Kuschelsocken, und deftiges Essen. Sport fällt uns (mir!) nicht mehr so leicht, und die gelegentlichen Fat Sundays (allgemein auch bekannt als „Gammelsonntage“) mutieren immer mehr zu Fat Weekends.

Auch die Kreativität leidet darunter. Fotografisch gesehen ist der Winter sowieso eine schwierige Zeit um schöne Fotos zu machen, weil es meist schon dunkel ist wenn man mit der Arbeit fertig ist. Und wer nicht gerne mit Blitz arbeitet (z.B. ich), muss sich da schon etwas einfallen lassen.

Also habe ich mich hingesetzt und (Ihr glaubt es nicht) eine LISTE erstellt. Es sind verschiedene Ideen wie man fotografisch oder im Allgemeinen auf der kreativen Ebene bleibt, trotz Winterträgheit und fehlendem Licht.

Winter fotoprojekt

Denk Dir ein Winter-Fotoprojekt aus. Zum Beispiel könntest Du auf Instagram ein #SnowSunday einberufen, damit auch andere mitmachen können. Weitere Alternativen wären auch ein #FreezingFriday oder #WinterWednesday. Falls das jemand macht, bitte unbedingt Bescheid geben, ich mache bei solchen Dingen immer gerne mit!

Die liebe Fee hat erst kürzlich einen InstAdventskalender Aufruf auf Instagram getätigt, wo man jeden Tag im Dezember ein bestimmtes Foto machen muss. Das regt die Kreativität an!

Oder man schnappt sich Partner, Kind, Freundin, oder wer auch immer gerade in der Nähe ist, und macht einen Tagesausflug mit dem einzigen Ziel, Schneefotos zu machen: mit Schnee-Engel, Schneeballschlacht, Schneemann bauen, usw. Ist ja die geniale Ausrede für alle Unterländer um mal von der Nebelsuppe in die sonnigen Berge zu fahren, und nicht immer nur zu Hause zu bleiben.

fotoalbum machenAber manchmal ist das Hundewetter doch so schlimm, dass man wirklich nicht aus dem Haus will. An so einem Wochenende könnte man genauso gut mal alle Fotos aussortieren, und ein schönes Fotoalbum zusammenstellen. Das braucht Zeit, das kann nicht im Sommer gemacht werden, dafür ist der Winter da.

Oder für die hartgesottenen Bastler gilt natürlich auch die Fotos selber auszudrucken und in ein Notizbuch zu kleben oder Project Life zu starten.

tagebuch

Tagebuch schreiben, oder wie man heutzutage pflegt zu sagen: Journaling! Nichts regt die kreativen Hirnzellen mehr an, als zu schreiben. Ich selber bin ja auch nicht so der Tagebuch-Typ, aber ich habe immer ein Notizbüchlein wo ich mir für alles Listen mache (da sind wir wieder mit den Listen). Da steht drauf welche Bücher ich noch lesen will, wofür ich an diesem Tag dankbar bin, was im aktuellen Jahr bisher toll war, wohin ich noch reisen möchte, was ich noch zu Hause umdekorieren will, usw.

stadt

Zieh die dicken Winterstiefel an und gehe, wie ein Tourist, auf Entdeckungstour. Mach eine Liste mit deinen Lieblingsplätze in der Stadt und fotografiere sie. Schreibe auf warum Dir diesen Ort so gut gefällt, wann warst Du das letzte Mal da, oder welche Erinnerungen es dir bringt.

Wer’s ganz wild mag kann auch in eine ganz neues Stadtviertel wo Du noch nie zuvor warst, und gehe auf Erkundungstour. Auch wenn es auf den ersten Blick langweilig erscheint, liegt die Kunst der Kreativität darin, Neues in Altem zu finden und zu interpretieren. Sitz also in eine beliebige Tramlinie, U-Bahn oder Bus, und steige bei einer zufälligen Haltestelle aus. Was siehst Du? Gibt es ein Café oder ein Restaurant? Sind Jogger unterwegs? Oder Hünde? Welche Farbe haben die Gebäude? Gibt es Sitzbänke? Oder ein Park?

Ich hoffe diese Ideen helfen Dir weiter, um während den Wintermonate kreativ zu bleiben, und Inspiration in den ganz einfachen Dingen zu sehen.

Creativity involves breaking out of established patterns in order to look at things in a different way. Edward de Bono

 

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