{DIY} Organic Lemon Scrub

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Es gibt Dinge im Leben, die tut man einfach wenn man jung ist und ganz viel Zeit hat. Ich hatte in meinen Zwanzigern mal eine Phase wo ich tatsächlich meine eigenen Pflegeprodukte selbst hergestellt habe. Bodylotion, Puder, Lip-Balm, sogar Seifen habe ich selbst gemacht (hier im Blog gab es mal ein DIY dazu).

Dann kam die sogenannte „Gut-Genug-Zeit“. Das ist der Lebensabschnitt wenn man kleine Kinder hat, und somit auch keine Zeit mehr für gar nichts sonst im Leben. Da ist man an manchen Tagen froh überhaupt geduscht zu haben (und wenn man aus Still-technischen Gründen oder akutem Schlafmangel kein Hirn mehr hatte und vergass Shampoo und Duschgel zu kaufen nahm man halt die Duschsachen vom Mann).

Irgendwann wachsen aber diese Dreikäsekochs zu richtigen Teenager heran und werden automatisch (und hoffentlich) selbständiger. Was uns Mütter wieder mehr Zeit für andere Dinge gibt, wie zum Beispiel für UNS. :) Für mich heisst das endlich wieder mal den einen oder anderen Sonntag in einen Spa-Day zu verwandeln.

Der Frühling ist für mich der richtige Zeitpunkt um zum Beispiel die käsebleichen Füsse wieder auf Vordermann zu bringen. Schliesslich kommt der Sommer bald, und da kann man nicht mehr mit ungepflegten Füssen in Sandalen herumlaufen.

Der grosse Mann meint übrigens ich hätte einen Fusstick. Aber das stimmt nicht. Ich finde nur braungebräunte Füsse schöner als käsebleiche. Und wie mein Grossmutter schon zu sagen pflegte: nackte Füsse wollen gepflegt sein. Offene Schuhe ja, aber bitte nicht ohne Pedicure.

Also mixte ich mir kurzerhand ein Zitronen-Peeling zusammen, der super riecht und auch noch BIO ist. Eignet sich auch gut als Geschenk (z.B. für die Freundin mit den kleinen Kindern!). Und ich verspreche: dieses DIY hat man in wenigen Minuten gemacht.

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Alles was man dazu braucht ist eine Bio-Zitrone, 2 Tassen brauner Zucker (oder ganz normaler Zucker tut es auch), und 1 Tasse Kokosöl. Letzteren in der Mikrowelle schmelzen lassen bis es flüssig ist (ca. 45 Sekunden). Dann mit dem Zucker und etwas Zitronensaft vermischen…voilá!

Ich habs euch ja gesagt! Es ist wirklich super schnell gemacht!

Oben genannte Menge ergibt zwei solche Einmachgläser:

IMG_4079Für den extra Frischekick füge ich noch die abgeriebene Schale der Zitrone hinzu, sowie ein paar Minzeblätter. Es riecht so lecker, ich habe sogar ein kleines bisschen davon gegessen. Könnte glatt als Dessert durchgehen. Ich wünsche euch viel Spass beim „scrubben“

Einmachglas von Amazon

Tafelaufkleber von Amazon

 

{Rezept} Blaubeer Torte

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Endlich wieder mal einen Rezept auf dem Blog! Ich backe echt fürs Leben gern, aber oft backe ich die Torten auf den letzten Drücker und dann werden sie schnellstens verspeist. Was ja ein gutes Zeichen ist. Aber dann bleibt halt keine Zeit mehr für schöne Fotos, denn dafür muss ich zuerst den Schreibtisch vom jungen Mann entleeren (dort gibt es das schönste Licht im Haus). Und das dauert bei all diesem Prozess am längsten.

Dieses Mal hatte ich weder Gäste noch sonst eine bevorstehende Party, sondern ich wollte ganz einfach genügend Zeit haben um ein Torten-Rezept von Linda Lomelino auszuprobieren. Die sehen nämlich so richtig aufwändig aus.

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Es stellte sich heraus, dass es überhaupt nicht so schwer ist! Und das Resultat ist eine hinreissende superleckere „Angeber-Torte“ (Ha!).

Zuerst musste ich aber die Blaubeeren verstecken, denn der junge Mann liebt sie und isst sie gleich kiloweise.

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Und so wird sie gemacht.

BLAUBEEREN TORTE | Zutaten:

Teigboden:
3 grosse Eier
240g Zucker
100ml Milch
1.5 TL Vanillepulver
180g Mehl
2 TL Backpulver

Blaubeerkonfitüre für die Füllung:
500g Blaubeeren (plus 150g für die Deko)
160g Gelierzucker
80g Zucker
1 Vanillestange

Creme-Füllung und Topping:
300g Doppelrahmfrischkäse
120g Puderzucker
300ml Rahm (Sahne)
125 Blaubeeren für die Deko

Zuerst den Backofen auf 175g vorheizen.

Den Boden einer Springform von 15cm Durchmesser mit Backpapier auslegen, und die Ränder ausfetten.

Eier und Zucker etwa 5 Minuten schaumig schlagen. Milch und Vanillepulver erhitzen und unter die Eiermasse rühren. Mehl und Backpulver durch ein Sieb hinzufügen. Teig in die Vorbereitete Form füllen, und ca. 50 Min. backen.

Während dieser Zeit Einmachgläser heiss ausspülen, gut trocknen und zur Seite stellen. Blaubeeren, Gelierzucker und Zucker in einen grossen Topf füllen. Die Vanillestange längs aufschneiden, das Mark auskratzen und zusammen mit der Schote ebenfalls hinzufügen. Aufkochen und 10-15 Minuten köcheln lassen. Vanillestange herausfischen, und Konfitüre in die Gläser einfüllen. Gut zuschrauben und mit dem Deckel nach unten kehren.

Den Tortenboden horizontal in drei Scheiben schneiden. Den ersten Boden auf einen Tortenteller legen. Gleichmässig mit einer Schicht Creme bestreichen, dann mit einer Schicht Blaubeerkonfitüre bedecken. So mit zwei weiteren Teigböden fortfahren. Torte rundum mit einer dicken Schicht Creme überziehen und mit Blaubeeren dekorieren.

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Am Ende blieben trotzdem noch genügend Blaubeeren für den jungen Mann und sogar für ein Glas Konfitüre. Schliesslich will man das fruchtige süss-säuerliche Geschmack noch ein paar Wochen länger geniessen.

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Wenn du also das nächste Mal jemand mit deinen Kuchenkreationen beeindrucken willst, unbedingt ein Rezept von Linda Lomelino ausprobieren. Übrigens hat sie auch super Rezepte auf ihre Blog Call me Cupcake publiziert.

Ich wünsche euch noch eine super Woche!

 

{Reisebericht} Kurztrip Dubai

KurztripDUBAIKennst du das? Manchmal planst du eine Reise ohne grosse Erwartungen. Du hast die Möglichkeit fünf Tage irgendwohin zu gehen, du überlegst dir ein paar Reiseziele, nicht zu weit weg (wegen dem Jetlag!) aber unbedingt Strand sollte es sein, da bleibt nicht sehr viel übrig. Aus Zentraleuropa gesehen, liegen die Arabischen Emirate für einen interessanten und abwechslungsreichen Kurzurlaub perfekt gelegen. Die Reise gin also nach Dubai.

1 Wüsten-Safari

Man kann nicht in ein Arabisches Emirat reisen und keine Wüstensafari buchen. Das ist wie nach Paris reisen und den Eiffelturm nicht sehen. Diese Wüstensafaris werden überall angepriesen und es gibt erhebliche Preisunterschiede. Wir hatten Glück und haben es direkt in unserem Hotel gebucht (ca. EUR 180 für alle drei).

 

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Meine einzige Sorge war mein Magen. Wenn ein Auto wackelt, wird mir nach 5 Minuten schlecht. Aber ich dachte mir „Was soll’s ich probier’s einfach – schliesslich sind wir in Dubai!“

Wie gesagt, nach fünf Minuten Sanddünen-Fahrt war mir bereits kotzübel (sorry!). Der grosse und der junge Mann hatten einen Heidenspass, und ich betete dass die Qual bald vorüber sein würde.

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Zum Glück machte unser Fahrer viele Pausen wo sich mein Magen jeweils wieder etwas erholen konnte. Aber es war alles Wert. Der Anblick dieser unendlichen Wüste, rundherum nur braunroter Sand und das Gefühl von warmer Luft auf der Haut, das werde ich nie vergessen.

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Nach der Dünenfahrt endete die Reise auf einem Camp mitten in der Wüste, wo dann alle Jeeps aus der Sanddünen-Karavane zusammen kommen.

Dort gab es verschiedene Aktivitäten, wie zum Beispiel Dromedar reiten oder mit einem Quad fahren. Ich entschied mich aus magentechnischen Gründen dagegen, und eilte in eines der Beduinenzelte wo sie Henna-Tattoos machten. Eine alte Frau sass auf orientalische Kissen und tätowierte die Hand eines Mädchens. Ich fühlte mich wie in eine andere Zeit versetzt, bis sie mir ihr Katalog in die Hände druckte: ein iPad letzter Generation. Ha!

(Achtung bei Henna-Tattoos: nur braunes Henna verwenden und sowieso immer zuerst eine Allergie-Probe machen!)

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2 Die Stadt

Dubai ist eine moderne, saubere und sichere Stadt. Es passt zum Klischee: die künstliche Stadt mit den unendlichen Hochhäuser und 12-spurige Strassen. Und trotzdem: man kommt kaum von Staunen heraus. Ich fühlte mich wie ein Landei.

Auf jeden Fall kann ich euch die U-Bahn empfehlen. Zur Stosszeit kann die sehr voll sein, aber alles ist besser als dieser Höllenstau den man auf den Strassen hat (und zwar praktisch zu jeder Tageszeit).

In der U-Bahn hat man als Frau ausserdem einen deutlichen Vorteil: Frauenabteile! Die sind selten voll. Auch die First Class ist sehr angenehm und kostet nicht so viel.

Mitten in der Stadt ist auch ein wunderschöner Strand, Jumeirah Beach. Man braucht nichts mitzunehmen, weil man Vorort Badetücher und Sonnenschirme mieten kann. Die öffentlichen Toiletten sind sehr sauber, alle Leute sehr freundlich.

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3 Moschee

In Dubai gibt es eine Moschee alle paar hundert Meter, und man kann sie gut hören wenn sie zum Gebet rufen. Aber sie sind nur für Muslime geöffnet. Als nicht-Muslime kann man nur eine Moschee besuchen, die Jumeirah Mosque.

Leider reichte uns die Zeit nicht mehr die Moschee zu besuchen, aber dafür haben wir viele von aussen gesehen. Wir möchten unbedingt nochmal nach Dubai reisen, und dann werden wir bestimmt die Jumeirah Moschee besuchen.

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4 Shopping (und Souks!)

Tja, irgendwie habe ich das Gefühl dass ich die falsche Person für das Thema Shopping bin. Ich kaufe zwar gerne ein, bin aber kein Shopping-Experte, und würde auch nie eine Stadt nur des Shoppings wegen besuchen. Allerdings wollte ich schöne Sandalen kaufen und deshalb landeten wir trotzdem in der Dubai Mall (eines der grössten Einkaufszentren der Welt).

Ich habe meine Sandalen gekauft, der grosse Mann hat sich für eine neue Sonnenbrille entschieden, und dann wollten wir möglichst schnell aus dem Shopping Center. Diese sind nämlich RIESIG (inklusive Aquarien, Ski-Hallen, usw). Man könnte locker drei Tage lang nur Einkaufszentren besuchen.

Was ich mir noch gegönnt habe war ein Parfum. In den Einkaufszentren gibt es die Parfümerien in diem sie No-Name Düfte auf Ölbasis anbieten. Du kannst dir verschiedene mixen und in ein hübsches Fläschchen abfüllen lassen.

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Was wirklich ein Besuch Wert ist sind die Souks (Märkte). Es gibt einen grossen Goldsouk und einen Gewürzsouk. Beide liegen gleich nebeneinander im alten Stadtviertel Deira.

Im Gewürzsouk war ich im Paradies! Diese Düfte und Farben, da bekommt man einen guten Eindruck wie die Arabische Emiraten ausgesehen hat, zu Zeiten wo es noch kein Ölboom gab. Ich habe seeehr viele Vanillestängel gekauft, Rosenblätter, Kurkuma, Datteln, usw.

Für alle Golffans gibt es in Dubai auch viele Möglichkeiten. Der grosse Mann hat sich ein kleiner Golf-Traum gegönnt, und im Dubai Creek Golf Club gebucht. Wir durften dafür den Tag im Club verweilen bis er seine 9-Loch-Runde fertig machte. Einen ganzen Tag Swimming Pool war perfekt nach dem vielen Laufen.

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5 Hotel

Wir waren im Excelsior Deira untergebracht. Ein schönes elegantes Hotel in der Nähe des Flughafens, obwohl etwas in die Jahre geraten – aber mit viel Charme.

Wir haben kurzerhand einen Upgrade in eine Junior Suite bekommen und von unserem Zimmer aus direkten Ausblick zum Burj Kalifa (das höchste Gebäude der Welt).

Gutes Frühstück, freundliches Personal, sehr gutes Restaurant, und ein kleines feines Swimming Pool auf dem Dach des Hotels waren die perfekte Kombination für uns.

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Generell muss ich sagen dass ich schwer beeindruckt von Dubai war. Ja, es ist bizarr und gleichzeitig bewundernswert. In Dubai vergisst man schnell wo man ist: Mitte in der Wüste! Die ganze Infrastruktur wirkt noch surrealer wenn man bedenkt, dass es vor ein paar Jahrzehnte noch eine kleine Wüstenstadt war.

Mir bleiben vorallem folgende Erinnerungen aus Dubai: die Wüste, das Gefühl von Sicherheit, und die beindruckenden Roben/Tunikas der Männer: die Dishdashas.

Wir kamen begeistert zurück und haben uns fest vorgenommen wieder einmal nach Dubai zu reisen.

 

{Blogpause} beendet | I’m back!

Letztes Jahr im August habe ich mich hier vom Blog verabschiedet. Es gab mehrere Beweggründe dafür: ich hatte sehr viel Arbeit, meine Ideen waren ausgetrocknet, und ich fühlte nur noch den Druck bloggen zu müssen.

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Was als Spass und Hobby anfing, nahm ernstere Züge an. Es war kein Spiel mehr, es war Arbeit. Abends kam ich von der „richtigen“ Arbeit nach Hause und war todmüde, konnte nichts mehr tun ausser noch ein bisschen abschalten und ins Bett kriechen. Ich fand weder Zeit für Sport noch Malen, traf mich selten mit Freundinnen, und die Wochenenden waren einfach zu schnell wieder vorbei um mich richtig zu erholen.

Meine kreative Wiese hier auf dem Blog hatte überhaupt keinen Platz mehr in meinem Leben. Ja, ich war mit allem etwas überfordert. Obwohl man das als Aussenstehender gar nicht bemerkte, ich funktionierte ja weiter, alles kein Problem.

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Aber ich kann mich selbst relativ gut einschätzen, mich von aussen betrachten. Die Meditation hilft mir dazu. Irgend etwas in mir sagte „Stop, du musst bremsen und alles aufs Minimum zurückschrauben“. Es war die einzige Möglichkeit um heraus zu finden was ich wirklich wollte.

Ich schraubte also alles aufs Minimum zurück. Nichts musste, alles konnte. Diese Einstellung half mir, mich zu erholen, zu entdecken was ich wirklich wollte. Eine ganze Weile lang passierte gar nichts. Und dann, eines Tages, wie aus dem Nichts heraus, fühlte ich wieder diese Sehnsucht. Wie ein zartes Kribbeln fühlte ich wieder Lust nach Lesen, nach Schreiben und Backen. Farben, Düfte und Handarbeits-Projekte kamen mir in den Sinn.

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Aber dieses Mal will ich mir Zeit lassen. Einfach-nur-mal-sein und Auf-mich-zukommen-lassen sind meine Devisen. Ich merke wie ich so ein besserer Mensch werde. Wenn ich selbst ruhig bin kann ich besser zuhören, andere Menschen helfen.

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Was sich im Blog ändern wird? Es wird alles etwas entspannter sein, manchmal werde ich mehr Backen oder Basteln, dann werde ich vielleicht eine Fotostory erzählen oder über Reisen erzählen. Nichts muss, alles kann. Ich freue mich sehr auf das was kommt.

 

{Download} Summer Wallpaper

Hast du diese kalten Regentage auch satt? Himmel, wir haben ja schon Mitte Mai und es sieht noch nicht so arg nach Frühling aus! Geschweige dann Sommer.

Ich motiviere mich dabei, indem ich mein Handy Hintergrund auf Sommer umgeschaltet habe. Schliesslich ist jetzt zwar nicht gerade Sommerwetter, aber es kommt ganz bestimmt! In wenigen Wochen werden wir barfuss gehen, Eis essen und laue Sonnenuntergänge geniessen.

Damit wir uns gemeinsam auf den Sommer freuen können, habe ich ein paar coole Wallpapers für dich zusammengestellt. Vorfreude ist die schönste Freude!

Summer Wallpapers

 

Beeren / Ananas  / Summer Vibes / Flamingos / Eiscreme / Marble

Welchen Hintergrund gefällt dir am besten?

 

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{Insta-Month} August

Meine Liebsten!

Ich kann es fast nicht glauben, wir haben schon eine Woche im September und ich habe meine Lieblingsserie noch nicht gepostet! Das kann nicht sein! Hier kommen meine Lieblings-Instagram-Momente vom August:

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Eigentlich sind das allesamt Fotos aus den Ferien in der Toskana (übrigens der Bericht hier).

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Das tut gut diese Urlaubserinnerungen wieder zu haben, jetzt wo der Herbst langsam angeschlichen kommt…

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Barfuss werde ich sehr wahrscheinlich erst nächstes Jahr wieder herumlaufen können (sniff!)

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(1) Einmal zurück hatten wir noch die supercoole Wassermelone-Bastelidee
(2) Der junge Mann war im Fussballlager
(3) Noch mehr Fussball (ja ich weiss)
(4) Notes to my younger self

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Und der September ist schon lange da! Ich wünsche mir schöne Herbst-Sonnenuntergänge, lange Spaziergänge im Wald, kein Schwitzen aber auch kein Frieren mehr, und dann kommt auch schon eines der schönsten Monate im Jahr: Oktober!

Ah, und was auch noch war im August. Ich habe ein kleines Ebook geschrieben über Body Image. Um endlich Frieden mit dem Spiegelbild zu schliessen. Es ist gratis, wenn Du willst kannst Du es Dir hier holen.

Was wünscht Ihr Euch so im September?

 

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{Salat im Glas} Gesund und umweltbewusst

Meine Liebsten!

Ich weiss nicht wie es euch ging, aber mir fiel es dieses Jahr nach den Ferien besonders schwer in die Routine zurück zu kommen. Früh aufstehen, nicht einfach in den Tag reinleben sondern planen, vorbereiten, kochen, war wie eine Qual. Auch das gute Essen blieb mir hängen und ich wollte weiterhin den ganzen Tag Pizzas, Pasta und Gelati verspeisen. Doch im Alltag geht das ja nicht, sonst sieht man bald wie ein Sumo-Ringer aus.

Also machte ich mir auf die Suche nach etwas Inspiration (oder viele eher Motivation!) im Web, und fand auf Pinterest die Mason Jars. Ihr habt sicher auch schon vom grossen Hype der „Mason Jars“ gehört oder gelesen. Die Einmachgläser wo Oma die selbstgemachte Marmelade drin hatte, werden heute für alles mögliche verwendet. Es gibt Gifts in a Jar, Cookies in a Jar, Smoothies in a Jar, sogar Wellness in a Jar habe ich schon gesehen. Und ich bin ja bei solchen Dingen ja nicht immer die Schnellste, aber schliesslich bin ich auch auf den Mason-Jar-Zug gestiegen, um mich für die gesunde Alltags-Ernährung wieder zu motivieren.

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Ich brauche immer etwas Neues um wieder in den Fluss der guten Ernährungsweise zu kommen. Also habe ich mir kurzerhand verschiedene Salate vorbereitet, die ich nun locker ins Büro mitnehmen kann. Und das auch noch schön in diesen Mason Jars verkleidet. Ausserdem ist es auch umweltverträglicher als die Plastik-Behälter. Denn Plastik ist nicht nur schlecht für die Umwelt, es ist auch eine Gesundheitsgefahr für uns Menschen.

Wusstet ihr dass die Weichmacher, die über den Plastikmüll in die Nahrungskette kommen  Krebs auslösen und das Erbgut verändern können? Deshalb wäre es gut wenn wir alle dazu beitragen würden weniger Plastikmüll zu verursachen. Es gibt Leute die hier sehr radikal sind und Plastik komplett vermeiden (siehe auch diesen TEDxTalk von Beth Terry – vom Blog My Plastic Free Life). Aber wir können schon mit kleinen Dingen dazu beitragen, und zum Beispiel Stofftaschen zum Einkaufen nehmen, oder andere Verpackungseinheiten ohne Plastik wählen, usw. Aber ich schweife ab. Zurück zu den Salaten, hier sind meine für nächste Woche:

IMG_3843Das System ist ganz einfach. Man giesst zuerst die gewünschte Salat-Sauce rein, damit die auf dem Glas-Boden bleibt und der Salat nicht matschig wird. Dann schneidet man die gewünschten Zutaten zurecht, und das kann alles mögliche sein. Hier einige Ideen:

Salate: Spinatblätter, Ruccola, Blattsalat, usw.
Salat-Optionen: Tomaten, Gurken, Avocado, Pilze, Paprika, Radieschen, usw.
Salat-Saucen: Vinaigrette, Magerjogurt-Sauce, Balsamico, usw.
Protein: Hähnchen, Krevetten, gekochte Eier, Bohnen, Mozzarella, usw.
Toppings: Nüsse, Preiselbeeren, Granatapfel, ein paar Oliven, Frischkäse usw.

Das Gute ist, man nimmt alle Zutaten und füllt die Gläser unterschiedlich, damit man jeden Tag eine andere Kombination im Glas hat. Die Salate für die kommende Woche sind im Nu gemacht, und man muss sich nicht mehr darum kümmern. Guten Appetit!

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Habt ihr sonst noch gute Motivation-Tipps für mich?

 

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Notes to my younger self – Was ich meinem jüngeren Ich sagen würde

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Meine Lieben!

Diesen Post hatte ich schon lange auf der Warteliste. Seit ich es einmal irgendwo im Internet gesehen habe (weiss leider nicht mehr wo) fand ich es eine super Idee und machte mir eine mentale Notiz um es auch mal hier auf dem Blog zu schreiben.

Vorab muss ich aber dazu sagen, dass ich überhaupt nicht der Typ Mensch bin, der Dinge aus der Vergangenheit bereut. Ja, ich habe Fehler gemacht, und ja, einige davon waren sehr peinlich oder schmerzhaft, aber aus all diesen Fehler habe ich immer etwas daraus gelernt. Oder es hat mich stärker gemacht. Und es ist ja nicht so dass ich heutzutage gar keine Fehler mache. Aber ich kenne mich viel besser, und ich schätze mich und andere Leute besser ein, und das ist natürlich ein grosses Vorteil gegenüber Greenhorn-14-jähriges-Ich.

Und trotzdem. Wenn ich mich auf alten Fotos sehe, denke ich mir gleich so viele Dinge, die ich mir gerne sagen würde. Ich habe fast schon ein wenig Mitleid mit diesem bepickelten jungen Mädchen. Geht es dir manchmal auch so?

Also habe ich eine Liste gemacht, und die ist keinesfalls fertig. Ich könnte fast schon eine Serie daraus machen, so viel hätte ich mir zu erzählen. Aber ich fange mal mit den Wichtigsten an:

1. Trink viel Wasser! Es ist wichtig für deine Verdauung.

2. Schau nicht so grimmig drein, du siehst viel schöner aus wenn du lächelst (auch wenn ein paar Zähne schief sind – das sieht süss aus!)

3. Du bist nicht zu dick, obwohl du dich vielleicht wie ein Elefant fühlst. Ausserdem könntest du ruhig ein bisschen mehr Haut zeigen.

4. Wenn du schon keine Tagescreme benutzen willst, so benutze doch wenigstens Sonnencreme. Mindestens Faktor 30.

5. Vertraue deinem Bauchgefühl, es stimmt immer.

6. Ernähre dich gesund und beweg dich mehr, du wirst es später danken.

7. Du hast viele Leute um dich herum die dich auf ihre Art und Weise lieben, nur merkst du es manchmal nicht.

8. Diese Kurzhaarfrisur? Lass es sein, du wirst es hassen und es dauert so lange bis sie wieder wachsen!

9. Nicht alle Jungs sind idioten, das ist einfach das Alter. Später wirst du erwachsene Männer kennen lernen, die dich so lieben wie du bist.

10. Alles ist möglich, du musst dich nur trauen.

11. Geniess die Schule. Du lernst so gerne, das wirst du später vermissen.

12. Spar so viel du kannst!

13. Geniess deine Jugend und verhalte dich nicht immer nur wie ein Erwachsener. Dafür hast du noch Zeit genug.

14. Vergiss den Stolz und entschuldige dich wenn du etwas falsches getan hast.

15. Take it easy, du wirst einmal so richtig glücklich sein!

So und jetzt bist du dran. Gibt es etwas was du deinem jüngeren Ich gerne sagen würdest?

 

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{Good Reads} Honigtot

Liebe Blogleserin, Lieber Blogleser,

In den Ferien lese ich immer am meisten. In unseren Toskana-Ferien habe ich gleich zwei Bücher gelesen, und das obwohl wir jeden Tag auch unterwegs waren und die umgebende Städte und Dörfer besuchten. Aber es blieb immer auch ein bisschen Zeit zum Lesen, sei es am Nachmittag am Pool oder einfach Abends bevor wir zu Bett gingen.

Der junge Mann und ich gehen jede Woche mindestens ein Mal in die Buchhandlung oder in die Mediothek zum „Bücher schmökern“. Es ist unser Lieblingsplan wenn wir zwei gemeinsam etwas unternehmen wollen. Und mein Mutterherz macht einen grossen Sprung, weil ich meine Leidenschaft für Bücher mit ihm teilen kann.

Honigtot von Hanni Münzer wird auf der Rückseite so beschrieben:

Wie weit geht eine Mutter um ihre Kinder zu retten? Wie weit geht eine Tochter um ihren Vater zu rächen? Wie kann eine tiefe, alles verzehrende Liebe die Generationen überdauern und alte wunden heilen? Als sich Elisabeth Malprag auf den SS-Sturmbannführer Albrecht Brunnen einlässt, im Glauben, ihre Familie zu schützen, weiss sie nicht, dass sie einen Pakt mit dem Teufel geschlossen hat. Einen Pakt, dessen Fluch ihre Tochter Deborah trifft…

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Die Geschichte beginnt in Seattle, wo Felicity’s Mutter plötzlich verschwindet. Sie wollte die Sachen ihrer gerade verstorbenen Mutter aus dem Altersheim holen, und kommt nicht mehr zurück. Felicity findet heraus, dass sie nach Rom geflogen ist, und geht hinter ihr her.  Felicity findet ihre Mutter schliesslich in einem Hotelzimmer, wo sie ziemlich verwirrt verschiedene Zeitungsausschnitte und Papierzettelchen versucht die Geschichte Ihrer Familie zu rekonstruieren.

Diese Familiengeschichte beginnt 1923 in München. Elisabeth Malpran ist eine erfolgreiche Opernsängerin die, zusammen mit ihrem liebevollen Ehemann und zwei wunderschöne Kinder, in sehr guten Verhältnissen lebt. Doch langsam beginnt sich der Nationalsozialismus in Deutschland zu verbreiten und Elisabeths Ehemann, Gustav Berchinger, kommt immer mehr in Gefahr wegen seiner jüdischen Abstammung.

Sie planen Deutschland zu verlassen, was für Elisabeth Malpran wegen ihrer Operntätigkeit ziemlich einfach fallen wird, hingegen für ihren Mann eine komplizierte Sache ist. Schliesslich schmieden sie einen Plan wo er über Zürich anschliessend nach London reist und sich dann dort mit ihr und den Kindern trifft. Doch er kommt nie in Zürich an, und ist von da an verschollen.

Elisabeth lässt ihre Beziehungen spielen kann aber nichts tun um ihren Mann wieder zu finden. Da ihre Kinder auch als Halbjuden gelten, sind auch sie in Gefahr und Elisabeth sucht Hilfe bei Obersturmbannführer Albrecht Brunnman, der ihr auch ein paar Mal hilft ihre Kinder aus den Fängen der Nazis zu befreien. Sie heiratet ihn schliesslich aus Dankbarkeit und zum Schutz ihrer Kinder wegen.

Ich will nicht zu viel verraten, und deshalb erzähle ich keine weiteren Details der Handlung, denn sonst ist für euch die Spannung weg. Das Buch ist wirklich sehr emotional und reisst einem mit in diese Zeit. Man fühlt mit ihnen die Verzweiflung, die Hilflosigkeit der Situation und das Entsetzen vor den Nazis.

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Eine Familiengeschichte über vier starke Frauen, die ihren eigenen Weg gehen und die Probleme mit Mut und Entschlossenheit angehen, jede auf ihre Weise. Ich konnte das Buch kaum weglegen und die 466 Seiten (!!!) in wenigen Tagen verschlungen, und kann es bestens empfehlen.

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Hat jemand von euch dieses Buch auch schon gelesen? Wie fandet ihr es? Habt ihr gute Buch-Empfehlungen für mich?

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{Rezept} Real American Chocolate Chip Cookies

Liebe Blogleserin, Lieber Blogleser,

Heute nur ein kleines Rezeptchen, denn jetzt fängt ja die Schule wieder an und wir sind definitiv im Post-Ferien-Alltags-Stress drin. Stundenpläne wurden ausgedruckt und Agendas mit den neusten Fussball-Daten vom jungen Mann aktualisiert.

Trotzdem wollte ich mir auf keinem Fall dieses Rezept entgehen lassen. Es handelt sich dabei nämlich um ein wahres Fundstück aus dem Internet, das ich aber noch nach vielem Ausprobieren etwas angepasst habe. Jahrelang suchte ich schon nach einem echt amerikanischem Rezept für Chocolate Chip Cookies. Die bisherigen schmeckten irgendwie unecht. Ich glaube aber, dass ich mit diesen hier voll ins Schwarze getroffen habe. Sie sind aussen knackig und innen weich, genauso wie sie sein müssen. Und da es ein echt amerikanisches Rezept ist, kommen die Mengeneinheiten auch in Tassen statt in Gramm.

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Zutaten:

3 1/2 Tassen Mehl
1 Teelöffel (gestrichen) Natron
1 Teelöffel (grosszügig) Backpulver
1/2 Teelöffel Salz
1 1/4 Tasse Butter (Zimmertemperatur)
1 1/2 Tasse Rohrzucker
1 Tasse Zucker
2 Eier
1 Vanillestange
1 Packung Chocolate Chips

Zubereitung:

Ofen auf 180 Grad vorheizen. Alle Zutaten ausser die Chocolate Chips gut mischen, am besten eignet sich hier natürlich eine Küchenmaschine, die lässt man dann einfach ein paar Minuten lang laufen. Dann die Chocolate Chips von Hand in den Teig mischen, und dann mit dem Inhalt von ungefähr 3 Esslöffel je ein Bällchen formen. Mit genügend Platz dazwischen die Bällchen auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen. Zwischen 15 und 17 Minuten backen. Die Backzeit ist das Wichtigste! Wenn man sie zu lange drin lässt schmecken sie warm dann immer noch gut, aber wenn sie auskühlen werden sie zu hart. Ich musste es ein paar Mal ausprobieren und bei mir werden sie mit 15 Minuten perfekt. Am besten machst Du sie nicht alle auf einmal, dann kannst du die Backzeit ausprobieren und anpassen.

Probiers doch aus und sag mir Bescheid wie sie dir gefallen. Ich glaube das sind echt die besten.

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