Reisen

Hamburg – Happy in der Hansestadt – ein Mädelswochenende

Hamburg war eines dieser Städte, die ich schon lange besuchen wollte. Ich hatte schon vieles über diese Stadt gehört, und letzten Juni war es endlich soweit! Wir haben ein Mädelswochenende in Hamburg verbracht, und obwohl wir in diesen vier Tagen nicht alles sehen konnten, gab es uns doch einen guten Einblick in die Seele dieser Stadt.

Dabei habe ich einiges gelernt.  Wusstet Ihr zum Beispiel dass die Begrüssung „Moin“ nicht für „Morgen“ steht, wie ich immer dachte, sondern auf ostfriesisch „schön“ bzw. „gut“ bedeutet. Deshalb bekommt man „Moin“ auch den ganzen Tag zu hören, und nicht nur morgens.

Oder dass Hamburg eine sehr grüne Stadt ist, mit vielen Parks, Alleen und grüne Flächen, die einem das Gefühl von Gemütlichkeit vermitteln, trotz ihren fast 2 Millionen Einwohner.

Oder dass die Hamburger sehr sympatisch sind. Die Witze raffiniert, der Humor trocken. Genau nach meinem Geschmack. Oder wie es Daniel Haas auf Die Zeit so treffend beschreibt:

Der Hanseat, stets mit einem gefühlten Nieselregen im Gesicht, kultiviert ein tapferes Verhältnis zur Umwelt. Das Dasein mag ungemütlich sein, beschweren wird man sich darüber aber nicht, sondern höchstens mokieren – mit entsprechender Contenance.

Hach, ich schwärme schon.

Mein Tipp für jede Städtereise: Ein Rundgang mit dem Hop-on-Hop-off-Bus.

Früher verhasst weil so Touristisch, bin ich heute Fan von diesen Bussen. Man kriegt innert kürzester Zeit einen schnellen Überblick über die Stadt, und kann dann nachher entscheiden was man näher sehen möchte.

Das Hamburger Rathaus

Das Rathaus befindet sich im Zentrum von Hamburg. Auf seinem Turm befindet sich eine Phönix-Figur, die an den Großen Brand vor 175 Jahren erinnert. Über ein viertel der Stadt wurde dadurch zerstört! Die Hamburger haben darauf ihre Stadt umfassend renoviert und modernisiert, und sich dabei von der Renaissancearchitektur inspirieren lassen.

Der Phönix breitet die Flügel weit auseinander, und gleich darunter steht geschrieben: RESURGAM („Ich werde wieder auferstehen“). Ist das nicht schön?

Der Hafen

Ich liebe nicht nur Stadtpärke, sondern auch grosse Häfen. Ich weiss nicht warum, aber die riesigen Schiffe, die Meeresluft, die Krane, der Wind, das beeindruckt mich jedes Mal aufs Neue. Nachdem ich bereits Rotterdam und Antwerpen gesehen habe, konnte ich endlich auch den Hamburger Hafen aus meiner Bucketlist streichen.

Die Speicherstadt

Vor zwei Jahren wurde dieser Stadtteil Hamburgs zur UNESCO Weltkulturerbe deklariert. Wenn man durch die Speicherstadt fährt, bekommt man schlagartig das Gefühl 150 Jahre zurückversetzt zu werden. In diesen grossen Backsteinhäuser wurden früher Kaffee, Tee, Gewürze und sonst noch andere Waren aus der ganzen Welt gelagert.

 

Bei einer Durchfahrt durch die Speicherstadt sieht man übrigens auch die erst eröffnete und mittlerweile sehr berühmte Elphilharmonie, die vorallem wegen ihren hohen Baukosten in der Kritik stand. Aber sie ist wunderschön und die Akustik soll vom Besten sein.

Was Ihr auf keinem Fall verpassen solltet, ist das Internationale Maritime Museum  in Hamburg. Der Eintritt kostet nur EUR 13 aber Ihr bekommt einen Einblick in ganze 3’000 Jahre Seefahrtsgeschichte! Für dieses Museum sollte man sich nur schon deshalb einen ganzen Tag reservieren.

Dort befindet sich auch das Bistro Catch of the Day, wo wir zwar keinen Fisch, dafür Kaffee und Kuchen geniessen durften – und das schmeckte super!

Reeperbahn

Und nun muss ich endlich zugeben: natürlich waren wir auch auf der Reeperbahn! Wir haben sogar eine Tour mit Olivia Jones gebucht. Jooaaaa, was soll ich sagen. Es war sehr, sagen wir mal „aufschlussreich“, inklusive Drinks und Besuch im Erotikshop. Passt ja zum Thema. Anschliessend gab es noch eine sehr lustige Party in der Olivia Jones Bar, aber ihr werdet mich entschuldigen, dass ich davon keine Bilder poste. 😉

 

 

Unterkunft

Während unserer Hamburg-Reise waren wir im Radisson Blu Hotel untergebracht, was ich sehr empfehlen kann. Wir hatten zwei Zimmer auf der obersten Etage. Da oben hat man auch gleich die Weinbar 26, anscheinend die Bar mit der schönsten Aussicht ganz Hamburgs. Leider war sie an dem Abend als wir gehen wollten für eine geschlossene Gesellschaft reserviert. Das Hotel ist zentral gelegen und die Mitarbeiter sind sehr freundlich und zuvorkommend.

Flug

Von Zürich fliegt man mit Swiss oder der Germanwings für knapp CHF 200.- direkt nach Hamburg.

*Disclaimer: Diese Reise wurde privat geführt und nicht gesponsert.

 

Malta Travelguide | Die schöne Insel im Mittelmeer entdecken

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Wer mich auf Instagram folgt weiss, ich war letzte Woche in Malta. Und zwar zusammen mit meinen besten Freundinnen aus der Schulzeit. Alle zwei Jahre treffen wir uns irgendwo für ein paar Tage und geniessen die Zeit zusammen (und führen uns auf als wären wir wieder 16 Jahre alt). Das letzte Treffen war in Belgien, und wir haben dabei BrüsselBrüggeRotterdam unsicher gemacht. Dieses Mal haben wir uns in Malta getroffen. Genauer gesagt in Valetta, Maltas Hauptstadt.

Was mich gleich nach Ankunft in Malta am meisten beeindruckte, war das Licht. Ihr werdet es in allen Fotos hier auch sehen. Es ist so ein sanftes, cremefarbenes Licht, das alles was es beleuchtet schöner aussehen lässt. Das Kalkgestein der Insel dient ausserdem für den Bau der Häuser, weshalb sie alle auch so eine warme Farbe haben. (Übrigens stammen alle Fotos von diesem Post aus meinem iPhone – ich habe die grosse Kamera zu Hause gelassen)

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Ich hatte mir Malta eher so wie Italien vorgestellt, aber das traf nicht genau zu. Malta liegt geografisch zwischen Tunesien, Griechenland, Ägypten und Italien, und wurde im Laufe der Geschichte von all diesen Ländern beeinflusst, und das sieht man ihr auch an.

Valletta

Die Hauptstadt von Malta ist ebenfalls die kleinste Hauptstadt eines EU-Staates: Valletta. Es ist eine übersichtliche Stadt (knapp 6’000 Einwohner), und man kann den Kern gut zu Fuss erkunden. Von den Upper Barraka Gardens hat man eine schöne Aussicht auf den Hafen und die gegenüberliegenden drei Städte Cospicua, Vittoriosa, Senglea.

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Von dort oben kann man mit einem Lift nach unten gehen und von dort aus mit einem Gondoliere den Hafen kennenlernen, bzw. auf die andere Seite bringen lassen. Wir stiegen in Vittoriosa aus, um  dieses kleine Städtchen zu erkunden, das komischerweise fast keine Touristen hatte (obwohl es wunderschön ist).

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Auch sehr beeindruckend ist die St. Johns Co-Cathedral, die man von aussen fast nicht erkennt, weil sie so unscheinbar ist (wir wären knapp vorbei gelaufen). Der Innenraum könnte  aber nicht prunkvoller sein:

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Gozo & Comino

Mit der Fähre kann man für wenige Euro von Valletta nach Gozo reisen. Wir wollten unbedingt das Azure Window und das Blue Hole besuchen, zwei bekannte Felsformationen, die vor vielen Millionen Jahren entstanden, als Europa noch mit Afrika verbunden war (!!). Beide gehörten zu den berühmtesten Touristenattraktionen in Malta.

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Leider wird vermutet, dass es nicht mehr lange geht, bis diese Naturbrücke einstürzt.

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Die nächste Touristenattraktion wollten wir auch unbedingt besuchen: den Blue Lagoon in Comino. Tipp: Es lohnt sich hierfür früh aufzustehen, und die erste Fähre (entweder von Gozo oder von Valletta aus) zu nehmen, denn dieser Ort ist sonst überfüllt mit Touristen.

Wir haben das nämlich nicht gemacht und ich kann bestätigen, es hat VIELE LEUTE. Aber es war trotzdem DAS Highlight unserer Reise, weil das Wasser eine besonders schöne Farbe hat, und darin zu schwimmen einfach ein unvergessliches Erlebnis ist.

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Essen & Trinken

Die Maltesische Küche ist eher mediterran, und man findet vorallem Meeresfrüchten, Oliven, aber auch viel Gemüse in der Menukarte, so wie auch oft Schafskäse und Kaninchen. Es ist eine Mischung aus Italienischer und Arabischer Küche. Ein spezifisches Restaurant kann ich Euch nicht empfehlen, weil wir vorallem kleine Restaurants besuchten.

Fast per Zufall fanden wir das Amorino Gelato Artesanale. Das ist eine Franchise, die es auf der ganzen Welt gibt, wir haben sie aber in Malta entdeckt. Sie bieten herrlich schmackhafte Glacé ohne künstliche Aromen oder Farbstoffe, und servieren die verschiedenen Sorten in der Form einer Rose.

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Für einen Drink und Tapas empfehle ich euch in Valletta das Yard32, eine kleine aber feine Gin & Tapas Bar, die etwa 50 verschiedene Gins -und mindestens so viele Tapas- anbietet. Ich habe in Spanien schon oft Tapas gegessen, und diese hier können im Geschmack sehr gut mithalten. Wer Gin nicht mag kann problemlos auch einen anderen Drink bestellen (z.B. Mojito).

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Unterkunft

Wir haben uns diese AirBnB Wohnung geschnappt, die ich euch auch gerne empfehlen kann. Es war klein, hatte aber alles was man braucht, war modern eingerichtet und sauber. Was will man mehr?

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Übrigens werden in Malta oft Hollywood-Filme oder Serien gedreht, darunter Szenen von The Da Vinci Code, Gladiator, Troya, sowie Game of Thrones. die aussergewöhnliche Landschaft und Kulisse eignet perfekt für diese Art Filme.

Wichtige Infos

  • Euro ist die offizielle Währung
  • Wenn man ein Auto mieten will: in Malta herrscht Linksverkehr!
  • Die Swiss bietet ab Zürich Direktflüge nach Malta an, für ca. CHF 120.- Hin und Zurück (Schnäppchen!)
  • Reiseadapter nicht vergessen – Malta hat dieselben Stecker wie in England
  • Kein Leitungswasser trinken, das ist nicht Trinkwassertauglich

War jemand von euch auch schon einmal in Malta? Wie hat es euch gefallen?

Zermatt – 48 Stunden in der beliebtesten Feriendestination der Schweiz

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Ich muss ein Geständnis abgeben (und ich werde wirklich rot während ich das schreibe): aber ich war noch nie in Zermatt. So, jetzt ist es raus. Dass ich nicht in der Schweiz aufgewachsen bin, ist dabei nur eine schwache Ausrede, denn mittlerweile wohne ich auch schon wieder seit 17 Jahren ununterbrochen hier und habe es trotzdem noch nie geschafft zu einem der bekanntesten Ortschaften der Schweiz zu besuchen: Zermatt.

Wir wollen in Zukunft mehr Orte in der Schweiz bereisen und diese Woche waren wir nun endlich in Zermatt. Die Legende von Zermatt beginnt mit einer Tragödie. Vier Menschen stürzten bei der Erstbesteigung des Matterhorns zu Tode, was in aller Munde war und somit sehr berühmt machte. Eine Legende war geboren.

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Wir bevorzugten die bequeme Variante und liessen uns von der Gondel auf den kleinen Matterhorn bringen (3’883m), von wo man die beste Aussicht auf den Matterhorn hat. Die Fahrt bis zur höchsten Bergbahnstation Europas, dauert ganze 45 Minuten, und ist eine richtige Panorama-Reise.

Oben angelangt, staunt man nicht schlecht wenn einem erste Skifahrer entgegen laufen. Auf dem kleinen Matterhorn kann man nämlich auch im Sommer Skifahren. Es herrscht ewiger Schnee.

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Dort oben auf dem kleinen Matterhorn entsteht momentan die höchste 3S Bahn der Welt. Die Bauarbeiten sind im vollen Gange und 2018 wird die neue Bahn eröffnet. Wir konnten zufällig Bergarbeiter erhaschen, wie sie die über die Schranke stiegen und zu ihrem Arbeitsplatz gingen. Da braucht man Nerven aus Stahl und definitiv keine Höhenangst!

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Danach geht man 15m tief in den Gletscher hinein und kann im Gletscherpalast wunderschöne Eisskulpturen bewundern, und unter anderem auf einer Eisrutschbahn herunter zu flitzen. Man fühlt sich ein bisschen wie Elsa aus Frozen. 🙂

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Von hier oben kann man verschiedene Wanderungen bis ins Tal machen, oder auch mit dem Mountain Bike hinunterfahren.

Am nächsten Tag liefen wir ein bisschen um Zermatt herum und ich konnte ein paar Fotos vom alten Dorfteil von Zermatt machen. Und das ist wirklich zuckersüss.

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Was ich auch nicht wusste: Zermatt ist ein kulinarischer Hot-Spot, die drei weltbesten Bergrestaurants befinden sich dort. Ausserdem gibt es immer wieder Food-Festivals mit Gault Millau Köche, oder man geniesst ein Fondue am Seil (Fondue in der Gondel!). Das muss ich bei meinem nächsten Zermatt-Besuch unbedingt ausprobieren.

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Nach unserer wunderschönen Panorama-Bergfahrt haben wir uns ganz selbstverständlich ein Walliser Käsefondue in Zermatt gegönnt, ich kann euch die Walliserkanne empfehlen, an der Bahnhofstrasse 32. Auch Pizzas kriegen sie sehr gut hin, schliesslich ist man in Zermatt auch nicht mehr so weit von Italien entfernt. 😉

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Wer hat gute Vorschläge und Ideen für Ausflüge in der Schweiz?
Was sind eure Lieblingsorte?

*Dieser Ausflug wurde durch Zermatt Tourismus unterstützt.

{Ausflugtipp} Die wunderschöne Aareschlucht im Berner Oberland

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Es gibt in der Schweiz wunderschöne Orte zum reisen. Wenn ich im Auto sitze und Postkarten-ähnliche Landschaften vorbeiziehen sehe, wundere ich mich immer, warum wir nicht öfters unser eigenes Land bereisen.

Letzte Woche waren wir zum ersten Mal in der Aareschlucht. Senkrechte Felswände und pastellgrünes Gletscherwasser, das hier während Millionen Jahren fliesst und eine Schlucht in das Kalkgebirge gegraben hat. Die zauberhafte Kraft der Natur.

Die Schlucht ist 1.4km lang und bis zu 200m tief. An manchen Stellen ist die Schlucht kaum 2m breit. Das Licht der Sonne strahlt indirekt in die Schlucht rein und macht den Spaziergang zu einem wahren Erlebnis.

Von Zürich braucht man knapp 1.5 Stunden mit dem Auto, und nur schon der Weg dorthin ist eine Reise Wert. Man fährt nämlich am Lungernsee vorbei, wo wir angehalten haben um diesen wunderschönen See zu fotografieren. Dieses Foto hat keine Bearbeitung, das Wasser hat tatsächlich diese beeindruckende smaragdgrüne Farbe.

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Danach fuhren wir weiter bis zum Westeingang der Aareschlucht, und fingen dort unsere Tour an. Es ist zum grössten Teil Rollstuhl- und Kinderwagen-tauglich, und wenn man ganz gemütlich spaziert, braucht man 40-50 Minuten bis zu anderen Seite.

Ich empfehle aber früh dort zu sein, da es sonst sehr voll ist und man in den schmalen Gänge kaum mehr Platz hat um schöne Fotos zu machen. Wir waren zum Glück relativ früh dort und ich konnte doch noch ein paar Fotos machen.

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Auf der anderen Seite der Schlucht haben wir uns noch im Imbiss entsprechend gestärkt, und gingen denselben Weg wieder zurück. Einfach weil es so schön war.

War jemand von euch auch schon mal dort? Habt ihr Ausflugtipps für uns? Wir möchten mehr solcher Naturspektakel erleben.

Wo man in Zürich das beste Eis findet

Ach, ist der Sommer nicht wunderbar? Endlich Sandalen und luftige Sommerkleider anziehen, und die warme Temperaturen geniessen. Ich will jede Sekunde auskosten und das schöne Wetter geniessen. Letzte Woche hatte ich eine Idee für die beste Zürich-Tour aller Zeiten: eine Eis-Tour! Der grosse und der junge Mann waren sofort von der Idee begeistert.

Yep, wir haben für euch die besten Eisdielen erkundet und bewertet. Was soll ich sagen – das Bloggerleben ist schwer. Es gibt natürlich in Zürich viele Orte um gutes Eis zu essen, wir haben uns aber an unsere Favoriten gemacht um den direkten Vergleich zu haben.

Teuscher

Unser erster Halt war der Glacé-Stand vor dem Teuscher, an der Bahnhofstrasse 46. Im bunt dekorierten Lokal bekommt man Schokolade und andere Süssigkeiten, aber mir ist das irgendwie zu bunt und überfüllt. Da bleibe ich lieber draussen und verköstige die leckeren Glacés. Wir hatten Mango, Passionsfrucht und Erdbeere probiert, und alle drei waren voller natürlichem Fruchtgeschmack. Einfach himmlisch.

Adresse: Bahnhofstrasse 46

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Sprüngli

Ein paar Meter weiter vorne am Paradeplatz liegt die weltbekannte Confiserie Sprüngli, die meiner Meinung nach das beste Schokoladeneis hat: Grand Cru. Aus dunkler Schokolade mit Schokoladenspäne drin. Leider war diese Sorte ausverkauft, also mussten wir zur zweitbesten Glacé ausweichen: klassische Schokolade. Der Becher ist sehr unspektakulär, aber man kommt ja nicht wegen dem Becher-Design oder? Der Inhalt hingegen…..hhmmmm!

Adresse: Paradeplatz

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I love Leo

Eigentlich kein Eis im klassischen Sinne, sondern eher etwas für Frozen-Yogurt-Aficionados. Ich mag das Eis sehr und wenn schon Frozen Yogurt, dann muss es vom I Love Leo sein. Sie verwenden fettarmen Bio-Jogurth und Milch, so dass man die „eingesparten“ Kalorien mit entsprechenden Toppings (Mars, Smarties oder frische Früchte) wieder ausgleichen kann. Es schmeckt wunderbar cremig!

Adresse: Oberdorfstrasse 22

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Sorbetto

Sorbetto war unser persönlicher Favorit bei dieser Glacé-Tour. Ihre Auswahl an Glacé-Sorten klingt wie der Himmel auf Erden: für die Fruchtigen unter euch gibt es von Melone, Kiwi, über Litschi, Ingwer-Limette und vieles vieles mehr. Dann haben sie aber auch sorten wie zum Beispiel Zimt-Glacé, Baileys, Fior di Latte, Grüntee, Pfefferminz oder Rosen.

Was ihr unbedingt probieren müsst: Sauerrahm mit Weichselkirschen. Ich habe wirklich noch nie in meinem Leben so etwas Leckeres gegessen.  Ausserdem ist die Bedienung wirklich sehr nett.

Adresse: Neptunstrasse 49 oder Rotbuchstrasse 66

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Und was ist euer Lieblingseis und habt ihr auch eine Lieblings-Eisdiele? Kennt ihr auch gute Orte in Zürich um Eis zu Essen?

Das erste Mal in Dubai | Reisetipps und was man auf keinem Fall verpassen sollte

KurztripDUBAIKennst du das? Manchmal planst du eine Reise ohne grosse Erwartungen. Du hast die Möglichkeit fünf Tage irgendwohin zu gehen, du überlegst dir ein paar Reiseziele, nicht zu weit weg (wegen dem Jetlag!) aber unbedingt Strand sollte es sein, da bleibt nicht sehr viel übrig. Aus Zentraleuropa gesehen, liegen die Arabischen Emirate für einen interessanten und abwechslungsreichen Kurzurlaub perfekt gelegen. Die Reise ging also nach Dubai.

Ich hatte meine Vorbehalte, weil wir noch nie in einem muslimischen Land waren. Völlig unbegründet, wie Ihr gleich sehen werdet. Dubai hat sich in den letzten Jahren sehr dem Westen angepasst, und ist im Vergleich zu anderen arabischen Ländern sehr tolerant. Trotzdem, sollte man aus Respekt ein paar wichtige Regeln in Dubai beachten:

  • Die Vereinigten Arabischen Emirate sind eine Monarchie, keine Demokratie.
  • Es ist ein muslimisches Land, und es gelten die Gesetze der Scharia
  • Küssen, Händchenhalten und ähnliches ist in der Öffentlichkeit ist verboten
  • Alkohol ist nur in bestimmten touristischen Zonen (Hotels) erlaubt
  • Generell gilt für Frauen: nicht zu viel Haut zeigen! Knielänge und bedeckte Schultern sind die Regel

1 – Wüsten-Safari

Man kann nicht in ein Arabisches Emirat reisen und keine Wüstensafari buchen. Das ist wie nach Paris reisen und den Eiffelturm nicht sehen. Diese Wüstensafaris werden überall angepriesen und es gibt erhebliche Preisunterschiede. Wir hatten Glück und haben es direkt in unserem Hotel gebucht (ca. EUR 180 für alle drei).

 

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Meine einzige Sorge war mein Magen. Wenn ein Auto wackelt, wird mir nach 5 Minuten schlecht. Aber ich dachte mir „Was soll’s ich probier’s einfach – schliesslich sind wir in Dubai!“

Wie gesagt, nach fünf Minuten Sanddünen-Fahrt war mir bereits kotzübel (sorry!). Der grosse und der junge Mann hatten einen Heidenspass, und ich betete dass die Qual bald vorüber sein würde.

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Zum Glück machte unser Fahrer viele Pausen wo sich mein Magen jeweils wieder etwas erholen konnte. Aber es war alles Wert. Der Anblick dieser unendlichen Wüste, rundherum nur braunroter Sand und das Gefühl von warmer Luft auf der Haut, das werde ich nie vergessen.

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Nach der Dünenfahrt endete die Reise auf einem Camp mitten in der Wüste, wo dann alle Jeeps aus der Sanddünen-Karavane zusammen kommen.

Dort gab es verschiedene Aktivitäten, wie zum Beispiel Dromedar reiten oder mit einem Quad fahren. Ich entschied mich aus magentechnischen Gründen dagegen, und eilte in eines der Beduinenzelte wo sie Henna-Tattoos machten. Eine alte Frau sass auf orientalische Kissen und tätowierte die Hand eines Mädchens. Ich fühlte mich wie in eine andere Zeit versetzt, bis sie mir ihr Katalog in die Hände druckte: ein iPad letzter Generation. Ha!

(Achtung bei Henna-Tattoos: nur braunes Henna verwenden und sowieso immer zuerst eine Allergie-Probe machen!)

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2 – Die Stadt

Dubai ist eine moderne, saubere und sichere Stadt. Es passt zum Klischee: die künstliche Stadt mit den unendlichen Hochhäuser und 12-spurige Strassen. Und trotzdem: man kommt kaum von Staunen heraus. Ich fühlte mich wie ein Landei.

Auf jeden Fall kann ich euch die U-Bahn empfehlen. Zur Stosszeit kann die sehr voll sein, aber alles ist besser als dieser Höllenstau den man auf den Strassen hat (und zwar praktisch zu jeder Tageszeit).

In der U-Bahn hat man als Frau ausserdem einen deutlichen Vorteil: Frauenabteile! Die sind selten voll. Auch die First Class ist sehr angenehm und kostet nicht so viel.

Mitten in der Stadt ist auch ein wunderschöner Strand, Jumeirah Beach. Man braucht nichts mitzunehmen, weil man Vorort Badetücher und Sonnenschirme mieten kann. Die öffentlichen Toiletten sind sehr sauber, alle Leute sehr freundlich.

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3 – Moschee

In Dubai gibt es eine Moschee alle paar hundert Meter, und man kann sie gut hören wenn sie zum Gebet rufen. Aber sie sind nur für Muslime geöffnet. Als nicht-Muslime kann man nur eine Moschee besuchen, die Jumeirah Mosque.

Leider reichte uns die Zeit nicht mehr die Moschee zu besuchen, aber dafür haben wir viele von aussen gesehen. Wir möchten unbedingt nochmal nach Dubai reisen, und dann werden wir bestimmt die Jumeirah Moschee besuchen.

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4 – Shopping (und Souks!)

Tja, irgendwie habe ich das Gefühl dass ich die falsche Person für das Thema Shopping bin. Ich kaufe zwar gerne ein, bin aber kein Shopping-Experte, und würde auch nie eine Stadt nur des Shoppings wegen besuchen. Allerdings wollte ich schöne Sandalen kaufen und deshalb landeten wir trotzdem in der Dubai Mall (eines der grössten Einkaufszentren der Welt).

Ich habe meine Sandalen gekauft, der grosse Mann hat sich für eine neue Sonnenbrille entschieden, und dann wollten wir möglichst schnell aus dem Shopping Center. Diese sind nämlich RIESIG (inklusive Aquarien, Ski-Hallen, usw). Man könnte locker drei Tage lang nur Einkaufszentren besuchen.

Was ich mir noch gegönnt habe war ein Parfum. In den Einkaufszentren gibt es die Parfümerien in diem sie No-Name Düfte auf Ölbasis anbieten. Du kannst dir verschiedene mixen und in ein hübsches Fläschchen abfüllen lassen.

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Was wirklich ein Besuch Wert ist sind die Souks (Märkte). Es gibt einen grossen Goldsouk und einen Gewürzsouk. Beide liegen gleich nebeneinander im alten Stadtviertel Deira.

Im Gewürzsouk war ich im Paradies! Diese Düfte und Farben, da bekommt man einen guten Eindruck wie die Arabische Emiraten ausgesehen hat, zu Zeiten wo es noch kein Ölboom gab. Ich habe seeehr viele Vanillestängel gekauft, Rosenblätter, Kurkuma, Datteln, usw.

Für alle Golffans gibt es in Dubai auch viele Möglichkeiten. Der grosse Mann hat sich ein kleiner Golf-Traum gegönnt, und im Dubai Creek Golf Club gebucht. Wir durften dafür den Tag im Club verweilen bis er seine 9-Loch-Runde fertig machte. Einen ganzen Tag Swimming Pool war perfekt nach dem vielen Laufen.

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5 – Hotel

Wir waren im Excelsior Deira untergebracht. Ein schönes elegantes Hotel in der Nähe des Flughafens, obwohl etwas in die Jahre geraten – aber mit viel Charme.

Wir haben kurzerhand einen Upgrade in eine Junior Suite bekommen und von unserem Zimmer aus direkten Ausblick zum Burj Kalifa (das höchste Gebäude der Welt).

Gutes Frühstück, freundliches Personal, sehr gutes Restaurant, und ein kleines feines Swimming Pool auf dem Dach des Hotels waren die perfekte Kombination für uns.

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Generell muss ich sagen dass ich schwer beeindruckt von Dubai war. Ja, es ist bizarr und gleichzeitig bewundernswert. In Dubai vergisst man schnell wo man ist: Mitte in der Wüste! Die ganze Infrastruktur wirkt noch surrealer wenn man bedenkt, dass es vor ein paar Jahrzehnte noch eine kleine Wüstenstadt war.

Mir bleiben vorallem folgende Erinnerungen aus Dubai: die Wüste, das Gefühl von Sicherheit, und die beindruckenden Roben/Tunikas der Männer: die Dishdashas.

Wir kamen begeistert zurück und haben uns fest vorgenommen wieder einmal nach Dubai zu reisen.

 

Märchenhafte Toskana-Landschaften | Ein Roadtrip

Liebe Blogleserin, Lieber Blogleser,

Wir waren letzte Woche in der Toskana und haben es uns dort sehr gut gehen lassen. Nachdem wir für unsere letzten Ferien immer Flugtickets buchten, haben wir uns dieses Mal für einen Roadtrip entschieden, weil unser Ziel nur 6 Stunden mit dem Auto entfernt war und wir Vorort mobil sein wollten.

Diese Ferien waren übrigens so eine Last-Minute-Aktion, weil wir uns lange nicht einig wurden wohin, und es plötzlich eng mit den Terminen wurde. Also haben wir schnell schnell noch ein Bead & Breakfast im Internet gebucht und fuhren los.

Als wir dort ankamen machte mein Herz einen Sprung. Diese Landschaft!!  Hügel mit mittelalterliche Dörfer, Zypressenwege, weite Felder, viel Sonne, und Olivenbäume so weit das Auge reicht.

IMG_3767 roadtripIch war hin und weg. Kein Wunder dass hier die Renaissance entstand. Diese Künstler konnten ja gar nicht anders als wunderbare Werke hervorbringen, bei diesem Ausblick!

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Unterkunft

Wir haben eine kleine Wohnung bei Agriturismo Cafaggio gebucht. Die Unterkunft ist eine Art Finca mitten im Nichts (theoretisch liegt es in der Ortschaft San Miniato – aber es ist eher ausserhalb), mit einem grossen Pool, und eine sehr sympathische Gastgeberin: Claudia. Der Vorteil: es liegt genau in der Mitte zwischen Florenz und Pisa und auch andere interessante Städte und Dörfer erreicht man in weniger als eine Stunde. Es ist rustikal und preiswert, und hat alles was man braucht: Pool, Klimaanlage, WiFi und saubere Toiletten. Unsere Wohnung hatte auch eine eigene Küche, wo wir uns Abendessen oder Frühstück zubereiten konnten.

Die Wohnung haben wir über e-domizil gebucht, und vor der Reise alle nötigen Informationen per E-Mail erhalten (inklusive genaue Anreise). Die Mitarbeiterin am Telefon sympathisch und kompetent. Wir sind eigentlich eher per Zufall im Internet auf diese Seite gestossen.

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Florenz

Ist definitiv eine Stadt die man gesehen haben muss. Nicht weil sie besonders schön ist (das ist sie auch) sondern wegen ihrer Bedeutung. Florenz ist das Mekka für Kunst und Geschichte in einem. Im Museum Uffizi befindet sich im Zentrum der Stadt und beherbergt eines der grössten Sammlungen der Welt an Werke aus der Zeit der Renaissance.

Tipp: um sehr lange Wartezeiten und Anstehen zu vermeiden, kauft man die Tickets vorher online, und kann dann einfach zur angegebenen Zeit dort sein und kommt gleich rein.

Wer aber nicht ins Museum will, kann auch ganz einfach die Stadt besichtigen, die Kathedrale Santa Maria del Fiore bewundern und auf dem Ponte Vecchio spazieren gehen.

Achtung: Florenz hat wirklich viele Touristen und es ist meistens sehr voll. Daher entschieden wir uns, das Auto in Empoli zu parken und mit dem Zug in die Stadt zu reisen.

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Siena

Siena war die grosse Überraschung bei dieser Reise. Ich hatte schon viele positive Berichte über diese Stadt im Internet gelesen, aber ich finde die Fotos werden ihr irgendwie nicht gerecht. Auch meine Fotos finde ich nicht so gelungen im Vergleich zur Realität. Vielleicht ist es einfach das „Feeling“ dieser Stadt, sie ist so warm und freundlich. Eine wunderschöne Stadt!

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Pisa, Montepulciano, Vinci, usw.

Von San Miniato aus gibt es viele Orte die man sonst noch in Tagesausflüge besuchen kann, wie zum Beispiel Pisa natürlich. Ich habe ein gespaltenes Verhältnis zu Pisa, da mir die Stadt nicht besonders gut gefällt, aber der grosse und der junge Mann wollten unbedingt den schiefen Turm sehen, also waren wir schnell dort und haben entsprechend die obligaten Fotos gemacht. Es war aber so unerträglich heiss, dass wir danach wieder ganz schnell in unser Hotel zurück gingen um uns im Pool wieder aufzufrischen.

IMG_3740Montepulciano ist echt ein Besuch Wert. Ein kleines süsses Dorf wo man (na was denn) unendlich viele Wein-Läden findet. Da ist der Besuch eines Weinkellers und die entsprechende Degustation schon fast ein Muss. Natürlich haben wir uns entsprechend eingedeckt und genug Wein für die nächsten paar Monate gesichert.

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Und schliesslich waren wir auch noch in Vinci, der Geburtsort von Leonardo Da Vinci. Es war ein extrem heisser Tag vorausgesagt, und wir wollten irgendwo hingehen wo es etwas frischer war, also gingen wir ins Vinci-Museum. Ich fand es jetzt nicht so spannend, aber es ist der ideale Ausflug wenn man Kinder im Schulalter hat, weil sie da viele Erfindungen von Da Vinci hautnah erleben können.

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Das Essen (mangia, mangia!)

Ich mag italienisches Essen sehr, finde es aber nichts aussergewöhnliches, für mich ist es mehr eine Art „Alltagsessen“. Pizza und Pasta sind zwar lecker, aber irgendwie eben doch alltäglich. NICHT SO IN DER TOSKANA! Hier ist das Essen einmalig. Ich habe noch nie in meinem Leben so gut gegessen wie dort. Sei es das typische Toskana-Essen mit Wildschwein-Spezialitäten und Trüffel-Risotto, oder die bekannten Pizzas, Focaccias, oder Bruscchette. Alles war sehr lecker und wir konnten uns nicht satt essen.

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Die Tomaten schmecken so richtig nach sonnengereifte Tomaten, der Espresso schmeckt nach richtigem Espresso, und der Olivenöl ist zu unserem hier unvergleichbar. Oder vielleicht hat es einfach mit der „Italinitá“ zu tun, jedenfalls waren wir von der Vielfalt der Leckereien total hingerissen.

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Und wie sagt man nochmal so schön? „Nach den Ferien ist vor den Ferien“ (nein, das habe ich mir gerade ausgedacht – aber ist es nicht schön gleich die nächsten Ferien zu planen?). Also bin ich schon auf der Suche nach einer guten Unterkunft im Elsass. Im Herbst soll es dort schön sein! Wer war schon im Elsass und hat gute Tipps?

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Zürich: ein unkonventioneller City Guide

Liebe Blogleserin, Lieber Blogleser,

Beim vorletzten Post habe ich Euch erzählt, wie Zürich und ich uns am Anfang nicht mochten. Die Stadt zeigte mir ihre kalte Schulter, und ich hasste sie dafür. Aber mit der Zeit haben wir uns ziemlich gut arrangiert. Ausserdem hat sie hat es nicht einfach: als Banken-Stadt und Finanzzentrum hat sie einen grauen und kalten Ruf. Dabei ist diese Stadt so viel mehr als das. Das hervorragende Essen, die kulturelle Vielfalt, der See, usw.

Deshalb habe ich mir kurzerhand entschlossen Euch meine Lieblingsorte von Zürich zu zeigen. So quasi als Travelguide falls Ihr mal einen Städtetrip plant.

Heute fangen wir mit einer kurzen Runde an. Einen zweistündigen Spaziergang durch Zürich würde bei mir etwa so aussehen:

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Wir fangen mit einem Insidertipp an: Die Schipfe. Sie liegt in der Nähe der Bahnhofstrasse, gleich an der Limmat.  Es ist eines der ältesten besiedelten Gebiete der Stadt, man weiss dass bereits keltische Siedlungen in diesem Teil des heutigen Zürichs lebten. Ich liebe es hier spazieren zu gehen. Es ist schön ruhig, man ist in der Nähe des Wassers, und kann das gegenüberliegende Ufer betrachten.

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Dann läuft man etwas weiter in Richtung Zürich-See, und kommt zur „Frauenbadi“. Das Frauenbad beim Stadthausquai hat historisch Tradition. Als es noch kein fliessendes Wasser in Zürich gab, konnten sich Frauen hier ihrer Körperpflege widmen. Und bis zum heutigen Tag ist diese Badeanstalt nur für Frauen zugänglich. Abends wird die Frauenbadi in die Barfussbar umgewandelt, da dürfen die Herren der Schöpfung allerdings gerne teilnehmen.

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Gleich nach der Frauenbadi kommt das Bauschänzli. Eines der letzten Relikte der Stadtbefestigung, ist heute eine künstlich angelegte Flussinsel, wo man im Sommer gut essen, und im Herbst Oktoberfest im Zelt feiern kann.

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Wer sich jetzt etwas sportlich betätigen will, oder ganz einfach schneller vorankommen möchte, kann gerne bei einem der Stände von Züri rollt einen Fahrrad gratis ausleihen. Gleich neben dem Bauschänzli hat es nämlich eins. Und obwohl ich keinesfalls Tourist bin, habe ich das auch schon mehrmals gemacht. Nur schon weil es so praktisch ist! In Zürich ist man mit dem Fahrrad oft schneller als mit dem Auto unterwegs.

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So, und jetzt sind wir schon fast am See angekommen. Die Aussicht ist einfach atemberaubend, und wer Zeit hat, kann natürlich am Seeufer rechts oder links flanieren gehen.

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Wir gehen allerdings weiter zum Bürkliplatz, wo jeden Freitag einen supertollen Markt stattfindet. Frischer Oregano, Olivenbäume, Brot, Fisch, Fleisch, und die schönsten Blumen die ich jemals gesehen habe, werden dort zum Kauf angeboten.IMG_3381Schliesslich gehen wir die Bahnhofstrasse entlang in Richtung Bahnhof, wo sich das Shopping-Herz erfreuen kann (sofern man über das nötige Kleingeld verfügt – ich sage nur Gucci Louis Vuitton und Prada).

Was man keinesfalls verpassen sollte ist einen Abstecher beim Sprüngli am Paradeplatz. Entweder gleich hinsetzen und bei Kaffee und Kuche die Beine strecken, oder sich im Geschäft mit genügend Schokolade und Luxemburgerli eindecken. Und das Zeug ist lecker, das kann ich Euch sagen! Ich habe mich schon durch das ganze Sortiment durchgegessen.

IMG_3385Dann kommen wir zu einer meiner allerliebsten Orte in Zürich: den Lindenhof. Eine Oase der Ruhe mitten in Zürich. Es ist so ruhig und angenehm da oben, dass man nicht meinen könnte wenige Meter weiter unten ist hektisches Stadttreiben. Auch im Lindenhof vermutet man keltische Siedlungen aus der vorrömischen Zeit.

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IMG_3395Der Lindenhof bietet auch die, von mir aus, schönste Aussicht der Altstadt von Zürich, das Niederdörfli.

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IMG_3397Gleich neben dem Lindenhof, etwas weiter unten, kommt ein Kinderspielplatz mit einer perfekten Wiese zum hinlegen, und den Duft der Rosen geniessen.

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IMG_3402Auch von hier wieder einen wunderschönen Ausblick in die Stadt:

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So, das wars meine Lieben, ich hoffe den Ausflug gefällt Euch genauso wie mir.  Stay tuned… bald gibt es mehr davon!

 

{Reisebericht} Rotterdam in iPhone Fotos

Rotterdam

Liebe Blogleserin, Lieber Blogleser,

Rotterdam war während unserer Reise letzte Woche eine grosse Überraschung für mich. Definitiv eine Stadt die ich wieder einmal besuchen möchte, vielleicht auch mal ein paar Tage länger. Wenn man ein paar Tage in Amsterdam ist, sollte man unbedingt mindestens einen Tag für Rotterdam investieren, es lohnt sich allemal. Meine Erwartungen waren tief, weil Rotterdam ja einen Hafen ist (und zwar eines der grössten der Welt!), und man weiss ja von Hafen dass sie gerne mal industriell, unschön und grau aussehen. Ist in Rotterdam nicht so.

Um die Stadt zu verstehen muss man wissen, dass sie während dem zweiten Weltkrieg komplett zerstört wurde. Und damit meine ich wirklich KOM-PLETT. Es blieben 2-3 Gebäude stehen, mehr nicht. Rotterdam ist also eine durch und durch moderne Stadt. Wenn man das einmal geschluckt hat und dafür vorbereitet ist, ist es eine wunderbar moderne, künstlerische Stadt. Man sieht, wie sehr sie sich Mühe gaben die Stadt wieder neu aufzubauen und wer urban architecture, street art, und der Duft von Meeresluft mag, wird Rotterdam lieben.

Rotterdam Ankunft

 

Man kommt also in Rotterdam an und sieht zuerst mal den wunderschönen Bahnhof (sehr modern – fragt mich nicht warum ich davon kein Foto habe – keine Ahnung). Man spaziert aus dem Bahnhof und wenige Meter weiter vorne ist schon einen traumhaften Kanal mit diesem Schild oben „NO MATTER TRY AGAIN FAIL AGAIN FAIL BETTER“. Das und die schönen Fahrräder, und es war um mich geschehen. Ich hatte Rotterdam bereits in mein Herz geschlossen.

Rotterdam Hochhaus

 

Rotterdam Wasser

 

Rotterdam Wasser 2

Eines der wenigen Gebäude die nach der Bombardierung der Deutschen im 2. Weltkrieg übrig blieb, ist die Laurenskerk (Laurenzkirche). An diesem Tag als wir in Rotterdam waren, fand gerade eine Kunstausstellung in der Kirche statt. Was mir persönlich auch sehr gut an Rotterdam gefallen hat, ist die sogenannte Street Art, Strassenkunst wo man auch nur hinsieht:

Rotterdam Kirche

Rotterdam urban

 

Aber auch mit Pärke haben die Rotterdamer nicht gespart als sie die Stadt neu gebaut haben.

Rotterdam Parks

Ich hatte vor einiger Zeit eine Sendung über die Kubus-Häuser gesehen. „Ziemlich cool!“ dachte ich mir. Diese Kubus-Häuser haben je drei Etagen und für drei Euro kann man ein Musterhaus besuchen. Mein erster Gedanke als ich das Innere gesehen habe war: Wie um himmelswillen findet man Möbel für all diese Ecken und Kanten? Da muss fast alles massgefertigt sein. Mein zweiter Gedanke war: ich möchte nicht in einem Haus mit so vielen Treppen wohnen. Zudem die Treppen ziemlich schmal sind. Ich kann jedem von Euch dieser Besuch empfehlen. Es gibt sogar ein Hostel da drin, aber ich weiss leider der Name nicht mehr. Das schöne an dieser Kubus-Siedlung ist, dass zwischen den Häusern so eine Art Zwischenplätze ist, sehr frisch und angenehm, mit schönen Pflanzen, eine echte Ruheoase mitten in der hektischen Stadt.

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Ach, so ein Städtetrip ist einfach wunderbar. Vorallem wenn man mit guten Freundinnen unterwegs ist. Es waren ein paar Tage voller Lachen, Entspannung, gutes Essen und schöne Erinnerungen an die Schulzeit. Mit Arbeits- und Schulkalender, und Anreisen aus verschiedenen Länder, findet sich nicht immer Zeit für so eine Reise, aber wir haben uns fest vorgenommen regelmässig solche Ausflüge zu tun.

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Reisebericht über Brügge findet Ihr HIER.

Reisebericht über Brüssel findet Ihr HIER.

A friend is one who knows you, and loves you just the same. Elbert Hubbard

 

{Reisebericht} Brügge in iPhone Fotos

Liebe Blogleserin, Lieber Blogleser,

Hier kommt der Bericht vom 2. Teil der Reise, der uns nach Brügge brachte.

Brügge ist eine kleine Stadt in Westflandern Belgien, und wird wegen ihren vielen Wasserkanälen oft auch das „Venedig des Nordens“ genannt.  Brügges historisches Zentrum ist ebenfalls Weltkulturerbe der UNESCO.

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Eins vorab:  Brügge war definitiv meine allerliebste Destination während dieser Reise, und hat mich positiv überrascht. Es ist der ultimative Geheimtipp für ein romantisches verlängertes Wochenende zu Zweit. Wer mittelalterliche Bauten, romantische Wasserkanäle, viele kleine Restaurants, echte Windmühlen, Klosterpärke und kleine Gassen mag, ist in Brügge genau richtig.

Vom Bahnhof kann man zum Grote Markt laufen, oder zwei Stationen mit dem Bus fahren.  (In Belgien heisst die grosse Plätze im Zentrum der Stadt fast immer Grote Markt, der „Grosse Markt“). Hier ein Panorama-Bild davon:

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Eines der Vorteile von Brügge ist die übersichtliche Grösse. Vom Grote Markt aus kann man die ganze Stadt zu Fuss erkunden. Und das haben wir dann auch getan, nicht ohne uns zuerst in einem Restaurant zuerst die Bäuche mit feinsten Leckereien zu füllen (ich sage nur: Käsekroketten!). Und ausserdem war es wieder einmal Zeit für… WAFFELN!

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Von vielen Stationen aus, kann man auf das Touristen-Boot steigen, und die Stadt aus dem Wasser betrachten. Wir bevorzugten es aber trotzdem zu Fuss zu gehen, aber bei einem nächsten Besuch gehe ich sicher auch noch aufs Boot! Besonders gut hat mir gefallen, dass die Stadt so sauber ist. Normalerweise stinkt es oft in Städte mit Wasserkanäle, aber hier ist das überhaupt nicht der Fall.

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Wo man nur hinschaut, einfach wunderbar sauberes, klares und ruhiges Wasser.

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In der Nähe des Grote Markts findet man die Basilika, die einen unteren und einen oberen Teil hat. Der obere Teil ist gotisch und es hat mich sehr beeindruckt wie das Licht einfliesst, es ist magisch:

Kirche

Auch hier sieht man erst auf dem Panorama-Bild wie schön es da ist:

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Anschliessend liefen wir weiter und sahen ein Tor zu einem Innenpark, der uns neugierig machte. Es ist der Beginenhof, früher eine Wohnanlage für Beginen (das war eine Art Nonne aber ohne Klostergelübde). Ein Ort der Stille und Ruhe, wo man das Rauschen der Bäume hört, und einfach nur mal sein kann.

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Wenn man ein auf der anderen Seite des Parks rausläuft hat man folgende Aussicht:

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Ich meine… ist das nicht ein TRAUM?

Und wie die Häuser gebaut sind fand ich ziemlich süss:

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Und mein ganz persönliches Highlight….. eine Windmühle! Ich liebe Windmühlen!

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Also ich kann Euch Brügge von ganzem Herzen empfehlen, es war grossartig und ich war ganz sicher nicht das letzte Mal dort.

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Fast hätte ich es vergessen! Es gibt einen Actionfilm dessen Handlung in Brügge stattfindet. Es heisst In Bruges (auf Deutsch: Brügge sehen… und sterben?) mit Colin Farrell und Ralph Fiennes. Hat es jemand schon gesehen?

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