Lifestyle

Vorkochen easy | Gesund Essen am Arbeitsplatz

Eines der grössten Herausforderungen für mich ist, mich im Alltag ausgewogen zu ernähren. Die Wahl zwischen Kantine am Arbeitsplatz oder die Pommes-Döner-Bude um die Ecke sind nicht immer die leckersten/gesündesten Alternativen. Und zum Selberkochen fehlt halt immer die Zeit.

Seit einigen Jahren feile ich aber an einem System um ebendiese Zeit zu reduzieren, und trotzdem gesunde und leckere Mittagsmenus im Büro zu haben. Und heute stelle ich Euch meine Methode Schritt für Schritt vor! Man kann entweder jeden Tag 15 Minuten investieren, oder wie ich, am Sonntag einfach 1 Stunde, und man kann die ganze Woche super lecker essen.

Und so sieht ein Wochenplan bei mir in etwa aus:

Montag: Restenverwertung oder Wiederholung vom Wochenende. Sonntag ist meistens mein „Kochtag“, da ich kein Problem damit habe zwei Tage hintereinander dasselbe zu essen, nehme ich einfach die Resten am Montag ins Büro.

Dienstag: Reis mit Avocado und ein gekochtes Ei

Mittwoch: Hähnchen mit Broccoli und Zimt-Süsskartoffeln

Donnerstag: Asiatische Nudelpfanne mit Paprika, gerösteten Pinienkernen und Sesam

Freitag: Lachs mit Couscous, Paprika und Sprossen

Einkaufsliste für 1 Person:

1 Hähnchenbrust
1 Lachsfilet
1 Süsskartoffel
1 Ei
200g Broccoli
1 Paprika
1 Avocado
200g grüne Bohnen
1 Pak Choy
Soya Sauce
Sesam
Zimtpulver
Oliven- oder Kokosöl
Packung Asia Nudeln
Packung Couscous
Packung Quinoa

Schritt für Schritt Anleitung:

Zuerst den Ofen auf 200 Grad vorheizen. Währenddessen kochen wir den Couscous und den Reis gemäss Packungsanweisungen. Wenn man noch eine Pfanne übrig hat, kocht man auch gleich das Ei.

Während Reis, Couscous und Ei kochen, bereite ich den Lachs vor. Dazu gebe ich 1 EL Butter oder Öl in eine Pfanne, und sobald es heiss genug ist, brate ich das Lachsfilet beidseitig, zusammen mit einer Knoblauchzehe. Der Lachs ist fertig, wenn auf den Seiten eine weisse Flüssigkeit rauskommt.

Süsskartoffel schälen und in Scheiben schneiden. In eine Ofenfeste Form geben, mit Olivenöl einpinseln und mit Meersalz bestreuen. In den Ofen geben und für ca. 15 Minuten backen.

Das Hähnchen mit Kräutersalz würzen und in etwas Öl beidseitig anbraten. Den Broccoli in kleine Röschen schneiden und während ungefähr 10 Minuten in kochendes Salzwasser geben.

Kurz kontrollieren ob die Süsskartoffeln schon gar sind. Bis zu diesem Zeitpunkt sollten auch der Reis und der Couscous fast fertig sein.

Wir konzentrieren uns nun auf die Asiatische Nudelpfanne. Dafür kochen wir die asiatische Nudeln gemäss Packungsanweisung. In einer separaten Pfanne rösten wir die Pinienkernen bis sie goldbraun sind und nach Popcorn riechen. Schliesslich schneiden wir die Paprika in kleine Stücke und mischen alles zusammen mit den Nudeln.

Das wichtigste für mich ist, dass die Rezepte einfach, schnell und lecker sind. Ausserdem langweile ich mich sehr schnell, und so baue ich mir jede Woche etwas Abwechslung in den Plan ein. Aber damit ich das Rad nicht jedes Mal neu erfinden muss, hat sich bei mir den Reste-Montag, den Asia-Donnerstag und den Fish-Freitag gefestigt.

Das hier ist mein standard Menuplan, aber ich habe verschiedene Varianten je nach Lust und Laune (und je nach Saisonalitäten oder Jahreszeit). Ich mach mir aber auch kein Stress, und wenn wir am Sonntag nicht zu Hause sind oder ich einfach keine Zeit oder Lust habe, dann lasse ich auch mal eine Woche aus. Ist ja auch nicht so tragisch.

So, ich hoffe ich konnte euch etwas inspirieren und mit Ideen helfen.

Bereitet ihr euch auch das Mittagessen vor? Habt ihr weitere gute Ideen?

 

Mein Digital Detox und ich stelle meine kleine Pflanzenfamilie vor

Ich weiss, ich weiss, der Titel klingt skurril. Aber ich war jetzt ziemlich lange offline, ok? Ihr mögt’s mir verzeihen. Now I’m bakc! Sechs Wochen Auszeit hat schon etwas sehr Befreiendes. Ich war zwar nicht wirklich ganz offline, sondern eher passiv am mitlesen. Hier auf dem Blog war es ruhig, und ausser ein paar privaten Schnappschüsse, habe ich auch nicht viel auf Instagram gepostet.

Ich kann euch versichern, das hat sooo gut getan! Solche passive Auszeiten geben mir neue Kraft und Kreativität, die ich sonst nicht haben würde. Ich kann es euch von Herzen empfehlen! Lasst den Blog / das Handy / den Laptop weg und konzentriert euch nur auf das Offline-Leben, das ist nämlich wirklich Luxus pur. Und nun habe ich wieder ganz kribbelige Finger und möchte wieder fleissig posten!

Es war nicht besonders viel los in letzter Zeit, klar Arbeit, Sport, der Alltag, usw. Allerdings war letzte Woche eine meiner besten Freundinnen aus Belgien zu Besuch, und wir waren am Sting-Konzert: Genial! Wir sind die ultimativen Sting-Fans und hatten die Tickets schon vor Monaten gekauft. Es ist zwar nicht ganz unsere Generation, da The Police in den späten 70er bekannt wurde, aber bei eines seiner besten Alben „Synchronicity“ waren wir immerhin schon 7 Jahre alt. Lange Rede kurzer Sinn, wir haben das Durchschnittsalter an diesem Konzert massiv gesenkt, das kann ich euch sagen! 😉

So, aber nun zu etwas anderem. #QueenOfÜbergänge

Mit dem Frühling kommt auch die Pflanzenfreude, und trotz fehlendem grünen Daumen, habe ich es doch noch geschafft, dass das eine oder andere Pflänzchen bei mir zu Hause überlebt. Es gibt Pflanzen, die habe ich schon seit Jahren (mal besser mal weniger), und darauf bin ich fast schon ein bisschen stolz. Obwohl es viel eher dem Überlebenswille dieser Pflanzen zu verdanken ist, dass sie noch nicht in der Grüntonne gelandet sind.

Diese Philodendron oben auf dem Bild ist eine meiner Lieblingspflanzen, die ich schon seit über 10 Jahren habe. Die wäre allerdings fast gestorben, weil ich sie ins Gästezimmer platziert habe, und dort oft vergessen habe zu giessen (aus den Augen aus dem Sinn!). Deshalb ist sie jetzt wieder zurück im Wohnzimmer und beschützt meine Buddhas. (Sie ist übrigens eine entfernte Cousine der beliebten Monstera-Pflanze die man gerade auf Pinterest und überall sieht).

Dann kommt meine allerliebste Birkenfeige. Auch sie ist schon mindestens 6-7 Jahre bei uns. Sie sieht momentan sehr gut aus, was nicht immer so war. Aber dank dem regelmässigen Giessen, frischer Erde und etwas Dünger, sieht sie wieder ganz gesund aus. Sie hilft mir vorallem den Kabelsalat vom grossen Mann etwas zu kaschieren.

Die Glücksfeder ist einer meiner neueren Pflanzen, aber auch schon ein kleiner Liebling. Sie wird zwar als giftig beschrieben und man sollte tatsächlich den Kontakt mit Schleimhäuten vermeiden, aber man reibt sich die Pflanze ja auch nicht gerade ins Gesicht. Abgesehen davon, filtert die Glücksfeder Giftstoffe aus der Luft, so dass sie die Luftqualität zu Hause massgebend verbessert. Da sie gerne in die Breite wächst musste ich sie mit einer Kordel zusammenbinden.

Last but not least, das Basilikum. Leider überlebt diese Pflanze bei uns nicht sehr lange, und ich kann nicht sagen woran es liegt. Entweder ich giesse sie zu viel, oder zu wenig, oder sie hat in der Wohnung zu warm, ich weiss es wirklich nicht. Aber meistens endet die Pflanze in einem blitzschnellen Pesto, bevor sie ganz kaputt geht. Wenn jemand also gute Tipps für die Pflege von Basilikumpflanzen hat, bitte melden. Ich wäre ich euch von Herzen dankbar.

So, und wie geht’s euch so? Pflanzenfreude ja oder eher nein?

{Music} End of Winter Playlist

Wenn wir mit dem Auto in den Urlaub fahren bin ich (immer noch) zuständig für die Musik. Dieses Jahr sind die Skiferien etwas später als sonst, und mit den warmen Temperaturen habe ich eigentlich schon fast ein bisschen Frühling im Kopf.

Aber ich habe eine coole End of Winter Playlist zusammengestellt. Die werden wir unter anderem im Auto hören während wir links und rechts die Berge bestaunen.

Das erste Lied ist von einer meiner Lieblingskünstlerinnen im Moment: Jones. Gefällt mir in der Acoustic Version besonders gut. Ebenfalls eines meiner Lieblingslieder Siberia, von der kanadischen Künstlerin Lights (schade dass sie bisher hier nicht so bekannt wurde).

Und schliesslich auch The Mayries, die aus Rockabye ein richtig schönes Cover daraus gemacht haben. Und nun geniesst die Playlist!

 

{Accepting compliments is loving yourself} Warum Komplimente annehmen so wichtig ist

Mir wurde letztes Jahr bewusst, wie selten ich Komplimente annehme. Wenn mir jemand ein Kompliment macht, gebe ich immer eine Ausrede oder eine Erklärung als Antwort, warum ich dieses Kompliment nicht würdig bin.

Wenn jemand zum Beispiel sagt „Hey, tolle Frisur!“ Würde ich antworten mit „Oh, ich muss unbedingt meine Haare schneiden, sie sind viel zu lang“.

Oder wenn jemand sagt „Ich liebe deine Schuhe!“ antworte ich mit „Och, die sind von Zara, waren so günstig“.

Ich setzte damit immer das Kompliment gleich wieder ausser Kraft. Aber warum bloss? Wie traurig ist das denn! Jemand macht mir ein Kompliment und ich schiesse es gleich wieder ab und gebe tausend Gründe warum ich es nicht annehmen kann?

Irgendwie bekloppt, den ich bezeichne mich als eine erwachsene, selbstbewusste Frau, mit beiden Beinen im Leben und genug Erfahrung am Rücken, als dass ich ein Kompliment hinnehmen könnte.

Irgendwie hat das etwas mit falscher Demut zu tun. Vielleicht wurden wir so erzogen, oder vielleicht haben wir das einfach angelernt, von unseren Eltern, oder besser gesagt von unseren Müttern. Denn eine nicht-representative Studie von mir hat aufgezeigt, dass es hauptsächlich Frauen sind, die so eine Antwort geben.

Männer sind viel besser im Komplimente annehmen, und da können wir uns eine Scheibe von ihnen abschneiden. Testet es mal selbst. Macht euren Freundinnen, Schwester oder Arbeitskolleginnen ein Kompliment, und beobachtet was sie als Antwort geben. Dann macht dasselbe mit den Männern.

Ich habe mir vorgenommen Komplimente ohne Ausreden anzunehmen, und es braucht so viel Überwindung. Erstens, weil die Ausreden schon automatisch aus meinem Mund kommen, bevor ich es überhaupt überlege. Aber auch weil es echt schwer ist einfach lächeln und „Danke“ zu sagen, ohne weitere Ausführungen von falscher Demut.

Einmal habe ich gelesen, ein Kompliment ist im Grunde genommen wie ein Geschenk. Wenn mir jemand ein Geschenk macht, würde ich es ja auch nicht ablehnen oder hundert Gründe geben warum ich es nicht annehmen kann. Das wäre auch unhöflich. Nein, ich würde mich freundlich bedanken und darüber freuen.

Dasselbe versuche ich jetzt mit Komplimente. Wie alles andere im Leben, ist es halt Übungssache. Je öfter man es versucht, desto einfacher wird es jedes Mal. Und wisst ihr was? Ein Kompliment wirkt Wunder, wenn man es zulässt. Es ist wie ein Motivationsschub von Innen, es zeichnet ein Lächeln ins Gesicht.

Und wie ist es bei euch: seid ihr Profis im Komplimente annehmen?

Oder gebt ihr auch tausend Gründe sie nicht zu verdienen?

 

Ein neuer Trend: Malbücher für Erwachsene | Top oder Flop?

Der grosse Mann war gerade erst kürzlich an einem Meditations-Workshop und kam begeistert zurück. „Ich wusste gar nicht dass es so viele verschiedene Meditationsarten gibt!“.

Tatsächlich kennen viele nur die Zen-Meditation, oder denken, dass man Buddhist oder ein so ein esoterischer Yogini sein muss. Nichts davon ist wahr. Meditation ist einfach nur den Kopf leeren, der ja den ganzen Tag beschäftigt ist (übrigens auch beim Träumen arbeitet unser Gehirn weiter). Wenn man sich also auf nur eine Sache im Jetzt konzentrieren kann, ist das schon eine Art Meditation. Und für unser Gehirn ist das  wie Ferien.

So gesehen, kann alles mögliche Meditation sein. Man kann zum Beispiel beim Stricken oder beim bewussten Gehen meditieren. Es gibt eigentlich viele Bewegungsmeditationen, eine davon ist eben auch das Malen. Deshalb habe ich für uns erst kürzlich ein paar Malbücher gekauft.

  1. Mandalaträume / 2. Die wandelnde Stadt / 3. Reise durch die Jahreszeiten

Wir haben angefangen jeden Abend ein bisschen zu malen, und es beruhigt uns tatsächlich sehr. Die Bücher sind auf dem Tisch, und jeder schnappt sich bei Bedarf eins und malt für ein paar Minuten.

Es gibt weder Mindestzeit noch Leistungsdruck, es muss nicht schön sein, es ist komplett egal wie es aussieht. Aber man konzentriert sich für ein paar Minuten nur darauf die Farben zu wählen, und die weissen Flächen mit eben diesen Farben zu füllen.

Falls Ihr auch Lust habt dies einmal auszuprobieren, habe ich euch eine schöne Auswahl zusammengestellt:

  1. Meditation (wie passend!) /2. Achtsamkeit / 3. Spiritual / 4. Optische Illusionen / 5. Kristalle, Wellen, Dimensionen / 6. Kreativ, meditativ, Orient / 7. Anti-Stress / 8. Traumreise / 9. Mal dir Paris

Ihr könnt irgendwelche Farben dafür nehmen. Wir haben Faber-Castell Buntstifte, und Stabilo Filzstifte genommen.

Wie findet ihr diesen Trend von Malbücher zum Entspannen? Cool oder eher absurd? Wer von euch hat auch schon Malbücher ausprobiert? 

 

 

{Music} End of Summer 80’s Playlist

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Im Sommer ist doch alles schöner, leichter, heller. Da wir noch mit Glück ein paar Tage (oder Wochen) Sommer haben, und mit Musik alles besser ist, habe ich euch eine Playlist zusammengestellt. Eine End of Summer Playlist mit Musik aus den Achtzigern.

Da ich in den 70er geboren bin, darf ich technisch gesehen, die Musik der Achtziger als „meine“ Musik bezeichnen (vorallem weil die Musik der 90er mit einigen wenigen Ausnahmen einfach nur Scheisse ist).

Die perfekte Musik für die letzten Sommerwochen sind für mich glückliche, aber gleichzeitig melancholische Songs, mit denen wir nochmal so richtig chillen und nachdenklich werden können.

(Random Info: mein erstes langsam-getanztes Lied war die Nummer 3 auf der Playlist).

Let ‚em say we’re crazy, what do they know
Put your arms around me baby
Don’t ever let go
Let the world around us just fall apart
Baby we can make it if we’re heart to heart

{Analoges Glück} Entschleunigen mit Briefpost | Vintage-Love

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Entschleunigen ist mittlerweile die Antwort auf jede Frage über Stress oder Digital Overwhelm. Früher reichte es wenn man für 1-2 Wochen im Jahr in die Ferien reiste. Aber heute dreht sich die Welt so schnell, dass wir in unserem Alltag ständig Ruheoasen suchen, sei es Yoga, meditieren, stricken oder Zen-Mandalas ausmalen.

Und so kommt auch eine gewisse Briefpost-Nostalgie wieder hoch. Eine Grussnachricht von Hand zu schreiben und sorgfältig die Post schön zu gestalten, hat etwas Magisches. Klar, man könnte die Nachricht auch schnell schnell per WhatsApp schicken aber das ist einfach nicht dasselbe.

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Wenn man auf Pinterest Mail Art, Envelope-Design oder Handlettering eingibt, kommen tausende Ideen und Vorschläge. Es scheint ein richtiges Bedürfnis zu sein, und so manche Menschen die ich kenne freuen sich riesig über eine Postkarte oder einen handgeschriebenen Brief.

Ich selber liebe es Briefe oder Postkarten im Briefkasten zu haben (sonst sind es ja nur Rechnungen). Über Pakete freue ich mich natürlich genauso, aber das sind meistens meine eigenen Online-Bestellungen, und somit ohne Überraschungsfaktor. 😉

Ich erinnere mich noch an die Zeit als wir uns in der Schule gegenseitig mit Stickers und Zeichnungen geschmückte Kärtchen zum Geburtstag schenkten, oder Polaroid-Fotos mit einem coolen Text versahen. Jawohl, so vintage waren wir damals in den Achtzigern! 😉

Was ich natürlich wunderbar finde. Es gibt für mich nichts vergleichbares mit der Haptik einer geschriebenen Karte, die Vorfreude wenn man den Briefumschlag öffnet, die Spannung beim Lesen. Findet ihr nicht auch?

Meine Blogger-Freundin Sombra bekam also Post von mir (Thema Fotografie – weil sie mindestens so gerne fotografiert wie ich), und dafür bekam ich auch so richtig schöne Post von ihr zugeschickt, Thema Sommer. Ich piepste wie ein Schwein als ich es aufmachte! Schaut mal wie schön:

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Extra mit Postkarten von ihren eigenen Fotos! Ausserdem noch Geschenkanhänger, ein super schöner Brief und Grüntee. Der Umschlag war wunderschön mit Kalligraphie geschrieben und mit Waschi-Tapes geschmückt.

Und das war meine Post für sie: Umschlag mit Vivian Maier auf schwarzweiss, ein Foto meiner Gitarre in Polaroid-Format, vintage Geschenkpapier, ein Geschenkanhänger, Karte und Brief.

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Liebt ihr auch Briefpost? Oder was hilft euch zum Entschleunigen? Schickt ihr aus den Ferien Postkarten?

Wo man in Zürich das beste Eis findet

Ach, ist der Sommer nicht wunderbar? Endlich Sandalen und luftige Sommerkleider anziehen, und die warme Temperaturen geniessen. Ich will jede Sekunde auskosten und das schöne Wetter geniessen. Letzte Woche hatte ich eine Idee für die beste Zürich-Tour aller Zeiten: eine Eis-Tour! Der grosse und der junge Mann waren sofort von der Idee begeistert.

Yep, wir haben für euch die besten Eisdielen erkundet und bewertet. Was soll ich sagen – das Bloggerleben ist schwer. Es gibt natürlich in Zürich viele Orte um gutes Eis zu essen, wir haben uns aber an unsere Favoriten gemacht um den direkten Vergleich zu haben.

Teuscher

Unser erster Halt war der Glacé-Stand vor dem Teuscher, an der Bahnhofstrasse 46. Im bunt dekorierten Lokal bekommt man Schokolade und andere Süssigkeiten, aber mir ist das irgendwie zu bunt und überfüllt. Da bleibe ich lieber draussen und verköstige die leckeren Glacés. Wir hatten Mango, Passionsfrucht und Erdbeere probiert, und alle drei waren voller natürlichem Fruchtgeschmack. Einfach himmlisch.

Adresse: Bahnhofstrasse 46

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Sprüngli

Ein paar Meter weiter vorne am Paradeplatz liegt die weltbekannte Confiserie Sprüngli, die meiner Meinung nach das beste Schokoladeneis hat: Grand Cru. Aus dunkler Schokolade mit Schokoladenspäne drin. Leider war diese Sorte ausverkauft, also mussten wir zur zweitbesten Glacé ausweichen: klassische Schokolade. Der Becher ist sehr unspektakulär, aber man kommt ja nicht wegen dem Becher-Design oder? Der Inhalt hingegen…..hhmmmm!

Adresse: Paradeplatz

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I love Leo

Eigentlich kein Eis im klassischen Sinne, sondern eher etwas für Frozen-Yogurt-Aficionados. Ich mag das Eis sehr und wenn schon Frozen Yogurt, dann muss es vom I Love Leo sein. Sie verwenden fettarmen Bio-Jogurth und Milch, so dass man die „eingesparten“ Kalorien mit entsprechenden Toppings (Mars, Smarties oder frische Früchte) wieder ausgleichen kann. Es schmeckt wunderbar cremig!

Adresse: Oberdorfstrasse 22

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Sorbetto

Sorbetto war unser persönlicher Favorit bei dieser Glacé-Tour. Ihre Auswahl an Glacé-Sorten klingt wie der Himmel auf Erden: für die Fruchtigen unter euch gibt es von Melone, Kiwi, über Litschi, Ingwer-Limette und vieles vieles mehr. Dann haben sie aber auch sorten wie zum Beispiel Zimt-Glacé, Baileys, Fior di Latte, Grüntee, Pfefferminz oder Rosen.

Was ihr unbedingt probieren müsst: Sauerrahm mit Weichselkirschen. Ich habe wirklich noch nie in meinem Leben so etwas Leckeres gegessen.  Ausserdem ist die Bedienung wirklich sehr nett.

Adresse: Neptunstrasse 49 oder Rotbuchstrasse 66

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Und was ist euer Lieblingseis und habt ihr auch eine Lieblings-Eisdiele? Kennt ihr auch gute Orte in Zürich um Eis zu Essen?

Keine Lebensmittel im Müll: 6 Tipps gegen Food Waste

Less Food Waste

Vor ein paar Jahren habe ich mir vorgenommen weniger Abfall in der Küche zu generieren. Auf der einen Seite tat es mir weh wenn Lebensmittel im Abfall landeten, aber aufgrund schlechter Planung passierte mir das leider öfter. Innerlich höre ich immer meine Mutter rufen „es gibt so viele Kinder die hungern müssen…“ wenn ich meinen Teller nicht aufessen wollte. „Wir können das Essen ja sowieso nicht nach Afrika schicken“ – dachte ich mir dabei.

Heute weiss ich aber, dass Lebensmittelabfall für einen grossen Teil der Umweltverschmutzung verantwortlich ist. Die CO2 Bilanz der produzierten aber nicht konsumierten Lebensmittel beträgt 3.3 Gigatonnen! Insgesamt gehen ein Drittel aller Lebensmittel zwischen Feld und Teller verloren. Das muss man sich zuerst irgendwie vorstellen können: 1/3 von allen Lebensmittel landen im Müll. Ist das nicht traurig?

Wäre Lebensmittelabfall ein Land, wäre es in CO2 Emission gleich hinter China und der USA. So quasi Spitzenreiter. Dies abgesehen von der Tatsache, dass wir Wasser und Land für die Produktion von Lebensmittel verschwenden, die im Abfalleimer enden werden.

Schliesslich ist es aber nicht nur die Umwelt, sondern auch unser Geldbeutel, der darunter leidet. Weniger Essen im Abfall entlastet also auch ganz klar unser Haushaltsbudget. Für mich ist das eine klare Win-Win-Situation und deshalb versuche ich mein Bestes um möglichst wenig Lebensmittel in den Abfall zu werfen.

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Ich möchte aber hier nicht den Moralapostel spielen, selbstverständlich habe ich auch nicht die endgültige Lösung für dieses Problem. Eine Zero Waste Lösung wäre für mich momentan unrealistisch, und deshalb strebe ich eher eine Less Food Waste Lösung an. Ich meine, wenn jeder von uns ein bisschen weniger wegwirft, ist das doch schon etwas, oder?

Hier möchte ich mit euch meine Tipps teilen, wie es mir in den letzten 2-3 Jahren gelungen ist, weniger Lebensmittel wegzuwerfen. Vielleicht könnt ihr das eine oder andere für euch nutzen.

1. Öfter einkaufen

Früher ging ich nur 1x pro Woche einkaufen, heute gehe ich alle 2-3 Tage. Der Grund dazu ist, dass wir zu Hause am Samstag nicht wissen worauf wir am Mittwoch Lust haben. Also lassen wir es solange offen, bis 1-2 Tage vorher, und ich gehe erst dann einkaufen.

2. Mengen beachten

Beim Kochen die Mengen richtig einzuschätzen ist nicht einfach, aber reine Übungssache. Ich habe meine Mengen herausgefunden, und sollte jemand wider Erwarten mehr Hunger als sonst haben, kann er sich ja ein Stück Brot dazu nehmen.

Auch beim Einkaufen achte ich mich auf die Mengen und kaufe möglichst zurückhaltend.

3. Haltbarkeitsdaten sind nicht in Stein gemeisselt

Das Mindesthaltbarkeitsdatum auf der Verpackung ist nur ein Vorschlag, und die Industrie setzt es mit Absicht früher, damit sie auf der sicheren Seite sind. Das heisst aber nicht, dass man es nach diesem Datum nicht mehr essen kann.

Hier ist gesunder Menschenverstand gefragt.  Sehen, riechen, probieren. Wenn es noch gut aussieht und schmeckt, dann spreche ich Homer Simpson nach: „Das ist noch gut, das kann man noch essen!“

4. Resten verwerten

Wenn der Kühlschrank schon langsam leer wird, kontrolliere ich was noch übrig bleibt und versuche ein Menu damit zu planen. Für Restenverwertung wunderbar geeignet sind Pizza, Pasta, Omelettes, Reis, Suppen oder Smoothies. Paniermehl aus altem Brot, Marmelade aus reifen Früchten, usw.

Hier musst du herausfinden was für dich am besten funktioniert. Paniermehl aus altem Brot, Tee aus Orangenschalen, usw.

Vorallem beim Backen kann man vieles wieder verwenden. Wusstest du z.B. dass du die gebrauchten Vanillestengel in eine Dose mit Zucker verpacken kannst, und dieses Zucker danach als Vanillezucker verwenden kannst?

Rohe Früchte- und Gemüseresten oder Schalen die du nicht brauchst lieber kompostieren als in den Eimer werfen.

5. Lustiges Gemüse und komische Früchte kaufen

Gemüse und Früchte müssen nicht immer perfekt aussehen. Bei uns im Lebensmittelladen gibt es einen Korb mit „inperfektem“ Gemüse. Die Qualität ist einwandfrei und es kostet nur halb so viel, es sieht einfach etwas komisch aus: zwei Karotten aneinander gewachsen, eine zu lange Paprika die aussieht wie eine Riesen-Chilischote, usw.

6. Einfrieren

Wenn du merkst dass du Früchte oder Gemüse nicht rechtzeitig verwenden kannst bevor sie kaputt gehen, kannst du sie schälen, schneiden, und einfrieren.

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Hast du auch gute Tipps wie wir weniger Lebensmittel wegwerfen? Oder kennt jemand eine gute Webseite für Restenverwertung?

Nachträglich editiert: Wenn du mehr darüber lernen willst, schau dir die Doku „Taste the Waste“ von Valentin Thurn.

{Zürich} Das Gartenjahr | Kräuter im Museum

Hände hoch wer bereits wusste, dass dieses Jahr in der Schweiz das offizielle Gartenjahr gefeiert wird! Eben, ich auch nicht.

Aaaaaber vorletzten Montag hatte ich auf Facebook etwas über einen Kräutermarkt im Museum Rietberg gelesen, und dass sie dort neben all den ganz normalen Kräutern wie Basilikum und Thymian, auch ziemlich exotische Sorten hätten. Da wollte ich natürlich hin (warum weiss ich auch nicht, denn ich koche nicht besonders viel exotisches Zeug aber ich fand es einfach spannend).

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Wie im folgendem Bild zu erkennen ist, kam ich leider etwas zu spät und die meisten exotischen Kräuterpflanzen waren schon weg. Ich konnte gerade noch eine englische Minze ergattern, mit der ich mir leckere Ice-Teas machen will.

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Ihr fragt euch sicher was jetzt ein Kräutermarkt in einem Museum verloren hat?

Tja, das ist im Museum Rietberg ganz normal. Es ist zwar ein Kunstmuseum wie jedes andere auch, aber sie lassen sich immer ganz coole Sachen einfallen, um nicht nur Kunstinteressierte anzulocken, sondern auch alle anderen.

Und so haben sie neben der Ausstellung „Gärten der Welt“ (13. Mai bis 9. Oktober) auch ganz viele Workshops und Events am Laufen. Der Event-Kalender klingt wie ein wahr gewordener Traum: Japanische Teezeremonien im Park, Räucherstäbchen-Workshops, Serenaden-Konzerte, und ein… Glühwürmchen-Festival!!!!! Da bin ich sicher dabei.

Ausserdem hat das Museum Rietberg eines der schönsten Pärke der Stadt Zürich. Es lohnt sich wirklich dorthin zu gehen, ob mit kleinen Kindern, Hund, oder sich einfach mit Lieblingsbuch unter einem Baum zu setzen und lesen.

Park und Umgebung 041(Foto Museum Rietberg)

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DSC_4718(Foto Museum Rietberg)

_DSC0479(Foto Museum Rietberg)

Die Fotos sind nicht alle sooooo schön (ähem), weil Fräulein Vergesslichkeit aus lauter Aufregung über die Kräuterausstellung die dicke Kamera zu Hause vergaß. Deshalb sind meine Fotos mit dem iPhone, und andere (die schönen Fotos) von der Webseite vom Museum Rietberg genommen (hüstel). Aber ihr könnt euch sicher schon etwa vorstellen wie schön es dort sein kann.

Gleich neben dem Rietberg liegt auch noch ein bisschen versteckt eine kleine süsse Bonsai-Ausstellung, wo es noch viel ruhiger als im grossen Park ist.

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Wenn ihr also das nächste Mal in Zürich seid, müsst ihr unbedingt dieses Museum besuchen. Es liegt in der Nähe vom Bahnhof Enge (10 Min. zu Fuss) und hat eine eigene Tramstation (mit dem 7ner bis zur Haltestelle Museum Rietberg).

War jemand von euch schon mal da? Oder hat jemand mehr Tipps über Zürich?

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