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{DIY} Eiskerzen | oder meine neue Kälte-Therapie

Seid ihr alle für die kalten Temperaturen diese Woche vorbereitet? Es wurde ja so quasi die kleine Eiszeit eingeläutet. Minus 6 Grad wird das Maximal der Gefühle sein, mehr liegt da nicht drin.

Es ist bitterkalt und ich habe bei uns zu Hause die Heizung schon letztes Wochenende arg aufgedreht, weil bei mir frieren dasselbe wie Hunger erzeugt: schlechte Laune.

Ich mag die Wintermonate halt nicht so. Aber hey, ich strenge mich sehr an um auch dem Winter etwas Positives abzugewinnen! Zum Beispiel der Schnee, der ist ziemlich cool. Oder Skifahren. Oder Eiskerzen.

Eiskerzen, meine Lieben, ist meine neuste Kryotherapie (Wikipediaden gezielten Einsatz von Kälte, um einen therapeutischen Effekt zu bewirken). Der junge Mann und ich haben uns dick eingepackt, und gingen nach draussen um wunderschöne Eiskerzen zu machen.

Streng genommen sind es keine Eiskerzen, sondern eher Eis-Laternen, wo man dann eine Kerze reinlegt. Aber wir wollen ja nicht kleinlich sein, schliesslich geht es hier um eine therapeutische Massnahme! Und das Resultat lässt sich wirklich sehen.

Der schlaue Psycho-Trick dahinter ist, dass man dann insgeheim auf langanhaltende Kälte hofft, damit die Eiskerzen erhalten bleiben. Abgefahren! Bei mir funktioniert es jedenfalls.

Alles was man dazu braucht sind ein paar Behälter in verschiedenen Grössen, Blätter, Kräuter, Blumen oder Deko (was immer ihr gerade zur Hand habt), Wasser und klirrende Kälte.

Das lässt sich auch gut mit Kinder basteln. Danke übrigens an die Angelones für diese coole Idee!

Das macht mir den Winter gleich wieder etwas sympatischer. Mögt ihr den Winter? Was mögt ihr im Winter am liebsten?

 

{DIY} Küchentuch mit Wassermelonen Print und die Umweltfrage

Liebe Blogleserin, Lieber Blogleser,

Nichts verbinde ich so stark mit Sommer wie frische exotische Früchte. Ihr auch? Ich liebe Wassermelone, Ananas, Mango & Co. Aber in letzter Zeit versuche ich vor dem Kauf zuerst nachzudenken wo es produziert wurde, und ob es nachhaltig ist. Im Falle dieser Früchte ist es wohl klar, dass sie von weit her eingeflogen oder eingeschifft werden, was natürlich nicht gerade das Beste für die Umwelt ist. Ganz ohne kann ich natürlich auch nicht, und drücke manchmal ein Auge zu, aber ich versuche mich wenigstens etwas zu drosseln, und wähle dann doch lieber lokale (oder zumindest europäische) Früchte.

Aber da die Wassermelone nicht nur gut schmeckt sondern vorallem auch schön aussieht, steht einer coolen DIY Idee natürlich nichts im Weg. Die Idee habe ich auf Pinterest einmal gesehen, und war total begeistert davon. Alles was ihr dazu braucht ist ein weisses Küchentuch, rote und grüne Textilfarbe, eine Kartoffel, ein Pinsel, und ein schwarzer Stift.

Die Kartoffel so schneiden, dass sie die Form einer Wassermelone hat, mit roter Farbe bestreichen, und das Tuch damit bestempeln.

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Dort wo es nötig war, habe ich mit dem Pinsel noch nachgeholfen, obwohl ich finde dass es auch ganz schön ist wenn es ein bisschen ungenau aussieht, es gibt dem Ganzen noch „das gewisse Etwas“. Man darf ja schliesslich sehen, dass es handgemacht ist.

Dann mit dem Pinsel den grünen Strich auf den unteren Teil der Wassermelone malen, und mit dem schwarzen Stift die Punkte für die Kerne malen. That’s it! Schon habt ihr den Sommer in die Küche gebracht.

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Gerade in meiner Küche, wo schwarz-weiss sehr dominant ist, passt natürlich so ein Farbtupfer super hin! Ich liebe mein neues Wassermelonenküchentuch.

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Ich wünsche euch allen noch einen wunderschönen Tag!