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{DIY} Sommerbastelidee Freundschaftsbänder

Liebe Blogleserin, Lieber Blogleser,

Der Sommer ist nun endlich definitiv da! Letztes Wochenende waren wir viel draussen, tankten Sonne, und ernährten uns hauptsächlich von Wassermelonen und Gegrilltem. Wunderbar!

Heute bringe ich Euch ein kleines Bastelprojektchen für heisse Sommertage. Man liegt also draussen und hofft auf einen südländischen Teint, und währenddessen kann man gemütlich ein paar Freundschaftsbänder knüpfen. Ideal als Mitbringsel für eine gute Freundin, oder auch einfach für dich selbst.

Für die erste Variante ging ich einfach in den Bastelladen und habe mir ein paar Utensilien für ein „Hippie-Armband“ gekauft: Armbandverschluss, weisses Lederband und kleine Anhängerchen:

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Für die zweite Variante braucht es schon etwas mehr Handfertigkeit, aber es ist überhaupt nicht schwer. Alles was es dazu braucht sind ein paar Garnrollen in deinen Lieblingsfarben, und los geht’s:

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Du schneidest von jeder Farbe zwei Bänder in einer Länge von ca. 80 cm ab und knüpfst sie oben zu einem Knoten zusammen. Dann nimmst Du die einzelnen Farben auseinander, etwa so:

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Du nimmst Faden Nummer 1 und knotest Dich durch bis zur Nummer 6. Also in anderen Worten: Du machst einen Knoten mit Nr. 1 und Nr. 2, dann mit Nr.1 und Nr.3, dann mit Nr. 1 und Nr. 4, usw. bis zur Nr. 6. Dann gehst Du mit Nr. 2 genau so vor. Eine gute Video-Anleitung findest Du sonst auch HIER (Deutsch).

An einem guten Sommernachmittag erreichst Du dann so etwas:

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Nett, oder nicht? Macht Ihr auch gerne Armbänder? Habt Ihr es schon mal ausprobiert?

 

{DIY} Foto Transfer auf Holz

Liebe Blogleserin, Lieber Blogleser,

Letzte Woche hatte mein Gottemaitli (Patenkind) Geburtstag. Sie wurde zwei Jahre alt. Ich weiss dieses Statement klingt wie von einer Grossmutter… aber an Kindern sieht man wie schnell die Zeit vergeht!

Es gab eine kleine Party mit der Familie, wobei die Party (wie immer in diesem Alter) mehr für uns Erwachsene war als für die Kleine. Nach der Party machte meine Freundin ein wunderschönes Foto von der kleinen Bohne und hat es uns allen geschickt. Sie sieht so süss aus! Müde aber süss. Ich wollte dieses Foto unbedingt aus dem elektronischen Nirvana befreien, und da kam mir dieses Projekt perfekt gelegen.

Ich wollte schon lange ein Foto-Transfer auf Holz machen, habe mich aber irgendwie nicht getraut. Ist das nicht dämlich? Ich weiss nicht wieso, aber ich dachte immer es sei kompliziert. Oder schwierig. Oder beides.

Jedenfalls kann ich heute bestätigen, es ist wirklich sehr einfach. Alles was Du dazu brauchst ist:

Foto-Transfer Potch*
1 Stück helles Holz
1 Pinsel
1 Foto

Woraus dieses Potch besteht kann ich nicht sagen, es sieht aber wie normaler Weissleim aus. Bei der Wahl vom Foto denk bitte daran, dass es am Schluss seitenverkehrt sein wird. Wenn es also etwas mit Text oder Buchstaben ist, eignet es sich nicht für dieses Projekt.

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Und so geht’s. Du bepinselst das Stück Holz und die Vorderseite des Fotos, das Du transferieren möchtest. Dann „klebst“ Du beides zusammen. Ich habe es noch mit einem Lineal gut angedrück, damit keine Luftbläschen entstehen.

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Man lässt es für ein paar Stunden, oder noch besser über Nacht trocknen. Wenn es getrocknet ist, die Rückseite des Fotos mit Wasser bepinseln damit die oberen Schichten Papier durchnässt werden. Langsam reibt man diese Papierschichten mit den Finger weg.

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Bei diesem Schritt muss man etwas Geduld haben, denn man hat das Gefühl dass das Foto nie zum Vorschein kommt. Einfach immer weiter mit Wasser bepinseln und reiben bis die oberen Schichten vom Fotopapier weg sind und man das Foto sieht.

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Ich liebe das Resultat! Und man kann so vieles mehr „potchen“, das werde ich aber alles noch ausprobieren und anschliessend hier zeigen.

Babies are such a nice way to start people. Don Herold

*kein gesponserter Beitrag

{DIY} Zimtseife zum selbermachen

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Liebe Blogleserin, lieber Blogleser,

Gestern Abend sassen wir ganz gemütlich im Wohnzimmer. Der grosse und der junge Mann schauten fern, ich war vertieft in mein heissgeliebtes Pinterest. Mein iPad war schon ganz überhitzt vor lauter „pinnen“. Pinterest ist eines dieser Seiten die ich möglichst vermeide, denn es ist wie ein schwarzes Loch. Es zieht dich hinein und Du kommst fast nicht mehr raus. Ich bin überzeugt es macht süchtig und in ein paar Jahren gibt es Selbsthilfegruppen dafür. Aber was soll ich sonst tun wenn die Männer im Haus irgend einen Action-Hero-James-Bond-Mission-Impossible-Film schauen? Und Peng! schon lande ich auf Pinterest.

Dann heute morgen.

Ich: „Ich muss Grundseife haben!“
Er (leicht verdutz und noch etwas verschlafen): „Was musst Du haben?“
Ich: „Gruhundseeifeee!“
Er schaut zum jungen Mann rüber: „Warum muss sie Grundseife haben?“
Der junge Mann zuckt die Schultern.
Beide lesen ihre Lektüre weiter (iPad und Fussballheftchen).
Ich bin also in den Bastelladen losgefahren und kam eine halbe Stunde später mit Grundseife, Farbe und Seifenform zurück.

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Ach ich bin einfach glücklich wenn ich etwas Einfaches basteln kann. Und so geht’s: Die Grundseife gibt es in weiss oder durchsichtig. Ich nahm für meine Seifen weiss. Man schneidet die Grundseife in kleine Stücke und legt sie in eine mikrowellenfeste Form rein. Von der Farbpaste auch ein kleines Stückchen abschneiden und dazu mischen. Achtung, es braucht nur sehr wenig Farbe! Danach wärmt man das ganze in der Mikrowelle auf (ca. 1 Minute). Wenn sie anfängt zu schäumen nimmt man sie aus der Mikrowelle raus und mischt ca. 1 Teelöffel Zimt und 1/2 Teelöffel Kardamom rein (je nach Geschmack könnt Ihr mehr oder weniger nehmen). Dann giesst man die noch flüssige Seife in die Seifenform rein, und bringt sie hinaus zum Abkühlen (ich habe es in den Kühlschrank gelegt damit es schneller geht – bin da etwas ungeduldig veranlagt). Es ist ein superschnelles Geschenk, ich brauchte 10 Minuten für die ganze Prozedur, sowie ca. 1 Stunde für das Abkühlen. Dann nimmt man es aus der Gussform, und verziert es je nach Geschmack . Ich habe einfach schöne Papierstreifen ausgeschnitten und drumherum gelegt.

Es ist das ideale Mitbringsel wenn man irgendwo eingeladen ist, oder als Deko für das eigene Bad (riecht wunderbar!). Die Holzschachtel in der meine drei Seifen so perfekt (und wirklich zufällig) reinpassen ist von Interio.

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In meinem Bad habe ich noch dieses Weleda-Bademilch-Set wiederentdeckt. Kastanien und Lavendel riechen sehr gut, das Edeltannen-Erholungsbad riecht da schon eher stark nach Erkältungsbad, kann aber sicher nicht schaden wenn es mal wieder sehr kalt draussen ist.

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Ich hoffe Ihr könnt diese Idee gut gebrauchen und erzählt mal ob es funktioniert hat!

(*Das ist kein gesponserter Post)

 

My Wishlist I Photographers Version

Liebe Blogleserin, Lieber Blogleser,

Das Bloggen bringt viele gute Dinge mit sich. Eines davon ist, dass man wie ein kleines Kind, die eigene Wunschliste für Weihnachten machen kann, und Freunde und Familie ganz unverschämt auf dieser Weise suggeriert, was man gerne auf Weihnachten hätte. Ist das nicht toll? Ich meine, das letzte Mal als ich so was machen konnte glaubte ich noch an den Weihnachtsmann.

Letztes Jahr hatte der grosse Mann die glorreiche Idee mir eine Nähmaschine zu kaufen. Mir ist bis heute schleierhaft wie er auf diese Idee kommen konnte. Ich dachte sogar zuerst es sei ein Scherz und er habe einfach ein anderes Geschenk in eine Nähmaschine-Schachtel verpackt. Ich hatte ihn jahrelang eingetrichtert, dass er mir auf keinem Fall, gar nie, und unter keinen Umständen, ein Haushaltsgerät schenken würde. Und dann erwähnt man es 2-3 Jahre nicht mehr, und schon kommt er mit einer Nähmaschine gelaufen! Die liegt übrigens immer noch frisch verpackt und unberührt im Keller und wird demnächst verkauft. Damit sich das dieses Jahr nicht wiederholt, habe ich im Internet prokrastiniert geschaut und gleich mehrere Wunschlisten zusammengestellt (es soll ja genügend Auswahl geben). Hier schon mal die erste Version:

Christmas Wishlist Photographer

1. I shoot people T-Shirt (gefunden auf Etsy)  /  2. Instax Mini 8  /  3. Buch von Vivian Maier  /  4. Canon Objektiv 100mm Macho  /  5. Kameratasche mit Chevron-Muster  /  6. iMo Indian Kameragurt (gefunden auf Etsy)  /  7. Buch Food Photography   /  8. Tasse „Photography The best cure for a bad memory“

Im Moment habe ich schon eine Idee was ich wem schenken möchte. Ich bin ja nicht so die Shopping-Queen (Kaufen macht mich nicht glücklich) und deshalb habe ich mich entschieden dieses Jahr eher persönliche (sprich selbst gemachte) Geschenke zu machen. Printarts mit aufmunternde Sprüche schön eingerahmt, oder handbemalene Tassen, ein Lesezeichen, oder eine Seife. So etwas in diese Richtung. Die Tutorials werde ich Euch selbstverständlich hier zeigen! Ich wünsche schon mal einen guten Wochenstart!

Habt Ihr schon Weihnachtsgeschenke geplant? Falls nicht, schaut doch bitte das Gewinnspiel noch an! Es gibt noch gute Chancen auf ein Gewinn!

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Wenn ich eines Tages verschwinde, sucht mich im Bücherladen oder in der Papeterie. Da bin ich sicher wieder zu finden. Das sind zwei Orte die ich liebe, dort kann ich mich entspannen, dort vergesse ich Zeit und Raum.

So geschehen letzten Mittwoch als ich wieder mal stundenlang unterwegs war und mein hart erarbeitetes Geld für Belangloses ausgegeben habe. Aber ich habe es so gerne getan. Denn wer bitte will nicht mit diesen schmucken Notizbüchlein, Klammern und Stifte nach Hause kommen?

Ich war so begeistert, dass ich gleich zwei passende Stifthalter basteln musste. Für die Stifthalter brauchst Du: leere Alu-Dosen (gut waschen und trocknen), Farbe. Ich habe diese hier mit Resten von Akrylfarbe aus der Tube bemalt, aber noch besser ist es mit Akryl-Sprühfarbe. Es gibt jetzt diese neuen Sprühfarben von Edding, die muss ich unbedingt noch ausprobieren.

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Und diese Notizbücher haben mich gleich auf eine weitere Idee gebracht, aber mehr dazu ein anderes Mal.

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I think I deserve something beautiful. Elizabeth Gilbert

DIY Ferienalbum

Liebe Blogleserin, Lieber Blogleser,

Es sieht draussen zwar nicht so aus, aber es ist Sommer, Leute. Und falls Du aus den Ferien zurück bist und schon den Wetter-Koller hast, kommt hier eine ganz einfache Idee um die Ferienerinnerungen wieder aufzuleben.

Was Du brauchst ist ein leeres Notizbuch ganz ohne Streifen, ein paar schöne Washi-Tapes, Kleberoller, ein Beschriftungsgerät und eine Strassenkarte. Strassenkarte? Ja, das ist die Grossmutter der Navis. Braucht heute eh keiner mehr, also kann man sie super für nostalgische Fotoalben zerschneiden.

Apropos Beschriftungsgerät. Wenn man keins hat kann man ganz einfach mit schönen Farbstiften schreiben oder malen. Mein DYMO-Beschriftungsgerät hat die Hälfte gekostet als all diese anderen vollautomatischen Beschriftungsgeräte, und ich liebe ihn. Ich beschrifte damit alles zu Hause. Mein Mann befürchtet schon ich klebe ihm eine Etikette auf die Stirn mit „Ehemann“ 😉

Für Fotos und Fotoalben eignen sich die Beschriftungsgeräte ganz besonders gut, weil sie ihnen einen speziellen „Vintage“ Flair geben.

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Ihr messt das offene Notizbuch ab, und zählt auf jeder Seite noch 3cm dazu. Dann schneidet Ihr die Strassenkarte in diesem Mass aus und überklebt damit das Notizbuch. Ihr könnt das Ganze dann nach Eurem Geschmack verschönern. Bei mir sah es dann so aus:

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Und dann geht’s richtig los: Fotos bekleben, Erinnerungen was ganz besonders toll war, Erlebnisse festhalten, Gefühle aufschreiben. Das ist ausserdem DIE perfekte Beschäftigung für dieses Sauwetter draussen.

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Jede Seite kann man individuell gestalten und verschönern. Strassenbillets, Museum-Eintrittskarten, Restaurant-Quittungen, kann man alles auch noch reinkleben.

Viel Spass beim Kleben!

DIY: Foto-Magnete ganz einfach selbermachen

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Liebe Blogleser, Liebe Blogleserin,

Es gibt DIY-Blogs oder Food-Blogs die ich sehr gerne lese, aber wenn ich sehe was ich für manche Projekte alles einkaufen müsste, vergeht mir das Bastelfieber sofort wieder. Denn erstens bin ich gerne praktisch und zweitens hab ich keine Zeit. Also gilt für mich die folgende DIY-Regeln, die ich auch hier im Blog anwende:

a). Nichts was man nähen muss (habe zwar eine Nähmaschine – aber weiss beim besten Willen nicht wie sie funktioniert).

b). Nichts wo man eine Klebepistole braucht (die habe ich schon gar nicht).

c). Nichts wozu man die Handwerker-Kiste braucht (Nägel, Bohrer, usw.), das fällt für mich ins Heimwerken und nicht mehr ins BASTELN.

d). Beim Kochen: nichts wofür man die Zutaten in Spezialmärkte einkaufen muss (höchstens im Reformhaus – da bin ich sowieso öfters).

Und weil ich weiss, dass es Euch genauso wie mir geht, bringe ich Euch ein sehr einfaches und schnelles DIY: Foto-Magnete. Die Idee dahinter ist, Euch zu animieren die Fotos  aus dem elektronischen Nirvana (Handy, Speicherkarte, PC, usw.) zu befreien. Alles was Ihr dazu braucht ist: Magnetdruckerpapier (erhältlich in jedem Supermarkt oder Papeterie), ein Massstab, eine Schere oder ein Cutter, (und natürlich einen Drucker). That’s It!

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Mit irgendeiner beliebiger Software (Picasa oder Photoshop), oder Online auf Picmonkey erstellt Ihr mit Euren liebsten Fotos ein Mosaik (A4 Grösse: 210 x 297 mm). Ausdrucken und ausschneiden. Tipp: Bitte nehmt für das Ausschneiden eine Kartonunterlage als Schutz für Tisch (oder Boden). Und fertig ist unser Bastelprojekt!

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Siehst Du wie einfach? Ein schneller DIY den man locker vor dem Fernseher machen kann. Man kann auch ein Mosaik aus nur einem Foto erstellen, so dass man es so quasi selber auf der Kühlschranktür zusammenstellen kann.

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