frühling

{DIY} Zitronenpeeling für schöne Haut | Naturkosmetik

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Es gibt Dinge im Leben, die tut man einfach wenn man jung ist und ganz viel Zeit hat. Ich hatte in meinen Zwanzigern mal eine Phase wo ich tatsächlich meine eigenen Pflegeprodukte selbst hergestellt habe. Bodylotion, Puder, Lip-Balm, sogar Seifen habe ich selbst gemacht (hier im Blog gab es mal ein DIY dazu).

Dann kam die sogenannte „Gut-Genug-Zeit“. Das ist der Lebensabschnitt wenn man kleine Kinder hat, und somit auch keine Zeit mehr für gar nichts sonst im Leben. Da ist man an manchen Tagen froh überhaupt geduscht zu haben (und wenn man aus Still-technischen Gründen oder akutem Schlafmangel kein Hirn mehr hatte und vergass Shampoo und Duschgel zu kaufen nahm man halt die Duschsachen vom Mann).

Irgendwann wachsen aber diese Dreikäsekochs zu richtigen Teenager heran und werden automatisch (und hoffentlich) selbständiger. Was uns Mütter wieder mehr Zeit für andere Dinge gibt, wie zum Beispiel für UNS. 🙂 Für mich heisst das endlich wieder mal den einen oder anderen Sonntag in einen Spa-Day zu verwandeln.

Der Frühling ist für mich der richtige Zeitpunkt um zum Beispiel die käsebleichen Füsse wieder auf Vordermann zu bringen. Schliesslich kommt der Sommer bald, und da kann man nicht mehr mit ungepflegten Füssen in Sandalen herumlaufen.

Der grosse Mann meint übrigens ich hätte einen Fusstick. Aber das stimmt nicht. Ich finde nur braungebräunte Füsse schöner als käsebleiche. Und wie meine Grossmutter schon zu sagen pflegte: nackte Füsse wollen gepflegt sein. Offene Schuhe ja, aber bitte nicht ohne Pedicure.

Also mixte ich mir kurzerhand ein Zitronenpeeling zusammen, der super riecht und auch noch BIO ist. Eignet sich auch gut als Geschenk (z.B. für die Freundin mit den kleinen Kindern!). Und ich verspreche: dieses DIY hat man in wenigen Minuten gemacht.

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Alles was man dazu braucht ist eine Bio-Zitrone, 2 Tassen brauner Zucker (oder ganz normaler Zucker tut es auch), und 1 Tasse Kokosöl. Letzteren in der Mikrowelle schmelzen lassen bis es flüssig ist (ca. 45 Sekunden). Dann mit dem Zucker und etwas Zitronensaft vermischen…voilá!

Ich habs euch ja gesagt! Es ist wirklich super schnell gemacht!

Oben genannte Menge ergibt zwei solche Einmachgläser:

IMG_4079Für den extra Frischekick füge ich noch die abgeriebene Schale der Zitrone hinzu, sowie ein paar Minzeblätter. Es riecht so lecker, ich habe sogar ein kleines bisschen davon gegessen. Könnte glatt als Dessert durchgehen. Ich wünsche euch viel Spass beim „scrubben“

Einmachglas von Amazon

Tafelaufkleber von Amazon

 

{Frühling} Worauf ich mich besonders freue

Liebe Blogleserin, Lieber Blogleser,

Endlich die Sonne im Gesicht! Ist das nicht das schönste Gefühl überhaupt? Ich habe irgendwo Mal dieses Sprichwort gelesen: „Der Winter mag lang sein, aber danach kommt immer der Frühling“. Und das tröstet mich manchmal durch die dunklen Januar- und Februar-Tage hindurch.

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Unser Garten ist seit Jahren nicht mehr gepflegt worden. Eigentlich gehört es zu den Aufgaben vom grossen Mann sich um das Grüne draussen zu sorgen. Ich habe schon Mühe die einfachsten Indoor-Pflanzen am Leben zu erhalten, und er wäre eigentlich auch ganz gut darin. Wenn er es jemals tun würde. Jedenfalls bin ich jedes Jahr wieder erstaunt, wie sich die Natur trotzdem ihre Wege sucht um die eine oder andere Blüte in unserem Garten zu zeigen.

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IMG_0341Worauf ich mich diesen Frühling besonders freue:

– Draussen an der Sonne liegen und ein Buch lesen.
– Ganz nebenbei etwas Farbe zu bekommen, um dieses Käsebleich loszuwerden.
– Grill-Zeit!
– Unsere Velo-Touren.
– Das satte Grün das man überall sieht.
– Keine schweren Jacken mehr tragen zu müssen.
– Pastellfarben
– Längere Tage
– Eis schlemmen
– Barfuss laufen
– und vieles mehr

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Hoch lebe der Frühling! Geniesst es denn am Wochenende ist Regen angesagt!

My favorite weather is bird-chirping weather. Terry Guillemets

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Der Gartenzwerg ruft

Lieber Mai,

Manchmal weiss ich nicht ob ich dich lieben oder hassen soll. Da gibt es trübe und kalte Regentage wo man ja glatt meinen könnte man sei mitten im Herbst in London. Einfach ohne die British-Coolness. Und dann wie aus dem Nichts gibt es wieder so extrem sonnige Tage wie letzten Montag, wo mein innerer kleiner Gartenzwerg so laut geschrien hat, dass ich wie besessen mein Garten <alias „Der Dschungel“>  in ein kleines Paradies verwandeln wollte. Also habe ich mich an die Socken gemacht, bzw. an die Garten-Crocs und war den ganzen Tag draussen am Gärtnern. Lasst Euch aber von den nächsten paar Zeilen nicht täuschen. Die Arbeit klingt nach Vorstadt-Villa-Garten, ist aber in Wahrheit ein Mehrfamilienhaus-Gartensitzplatz. Höchstens ein paar Quadratmeter gross.

Ich habe also den Rasenmäher aus dem Keller geholt, die gefühlte tausend Treppen hochgetragen, und mit der Arbeit angefangen. Nach 30 Sekunden ging der Rasenmäher kaputt. Also wieder heruntergetragen, den Hauswart eine Nachricht hinterlassen, und den anderen Rasenmäher die gefühlte tausend Treppen hochgetragen und weitergemacht. Das dauerte schon fast zwei Stunden, weil ich zuerst den Verlängerungskabel nicht fand, und dann noch schauen musste wie diese Rasenmäher funktionieren. Ist ja nicht so einfach.

Dann habe ich den Unkraut rausgerissen, die Hecke zurecht gestutzt, die Verwucherungen zwischen den Steinplatten mit Gift abgetötet, einen Topf mit Rosen und einen anderen Topf mit Küchenkräuter gepflanzt, Gartentisch und Stühle gereinigt, und die Treppen gewischt. Und ich habe wieder nach langer Winterpause mehrfach Familien-Siedlung-Nachbarn-Smalltalk betrieben.

Das Resultat: mein Gartensitzplatz sieht immer noch nicht aus wie ein Paradies, ist aber jetzt wenigstens Frühlings- bzw. Sommertauglich. Und dann gingen wir zur Insel Mainau und ich schämte mich innerlich ein bisschen für meinen Garten. Denn wer das sieht, wird seinen Garten nie mehr mit den gleichen Augen ansehen:

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Der Frühling ist da

…mit seinen regen-sonnen-wolken-regenbogen-reichen Tage.
Mit meiner Lieblingsblume (die Tulpe).
Mit seinen lebhaften Farben, die zu sagen scheinen: der Winter ist vorbei!

Momentan habe ich tausend Ideen aber irgendwie kann ich sie noch nicht umsetzen. Manchmal ist das so. Man braucht Zeit um kreativ zu sein und die Zeit für die Umsetzung kommt dann später.

 

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Heute bringe ich Euch: Desiderata. Max Ehrmann war ein deutschstämmiger Rechtsanwalt in den USA des 19. Jahrhunderts, und er ist der Autor von diesem wunderbaren Gedicht namens Desiderata. Er schrieb es als Weihnachtsgruss für Freunde und Verwandte, und ich lese es alle paar Jahre einmal. Hier die übersetzte Version:

Gehe gelassen inmitten von Lärm und Hast
und denke an den Frieden der Stille.

So weit als möglich, ohne dich aufzugeben,
sei auf gutem Fuß mit jedermann.
Sprich deine Wahrheit ruhig und klar aus,
und höre Andere an,
auch wenn sie langweilig und unwissend sind,
denn auch sie haben an ihrem Schicksal zu tragen.
Meide die Lauten und Streitsüchtigen.
Sie verwirren den Geist.

Vergleichst du dich mit anderen,
kannst du hochmütig oder verbittert werden,
denn immer wird es Menschen geben,
die bedeutender oder schwächer sind als du.
Erfreue dich am Erreichten und an deinen Plänen.
Bemühe dich um deinen eigenen Werdegang,
wie bescheiden er auch sein mag;
er ist ein fester Besitz im Wandel der Zeit.

Sei vorsichtig bei deinen Geschäften,
denn die Welt ist voller Betrügerei.
Aber lass deswegen das Gute nicht aus den Augen,
denn Tugend ist auch vorhanden:
Viele streben nach Idealen,
und Helden gibt es überall im Leben.

Sei du selbst.
Täusche vor allem keine falschen Gefühle vor.
Sei auch nicht zynisch, wenn es um Liebe geht,
denn trotz aller Öde und Enttäuschung verdorrt sie nicht,
sondern wächst weiter wie Gras.

Höre freundlich auf den Ratschlag des Alters,
und verzichte mit Anmut auf die Dinge der Jugend.
Stärke die Kräfte deines Geistes,
um dich bei plötzlichem Unglück dadurch zu schützen.
Quäle dich nicht mit Wahnbildern.
Viele Ängste kommen aus Erschöpfung und Einsamkeit.
Bei aller angemessenen Disziplin,
sei freundlich zu dir selbst.
Genau wie die Bäume und Sterne,
so bist auch du ein Kind des Universums.
Du hast ein Recht auf deine Existenz.

Und ob du es verstehst oder nicht,
entfaltet sich die Welt so wie sie soll.
Bleibe also in Frieden mit Gott,
was immer er für dich bedeutet,
und was immer deine Sehnsüchte und Mühen
in der lärmenden Verworrenheit des Lebens seien –
bewahre den Frieden in deiner Seele.
Bei allen Täuschungen, Plackereien und zerronnenen Träumen
ist es dennoch eine schöne Welt.

Sei frohgemut. Strebe danach glücklich zu sein.

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Und wie habt Ihr die Ostertage verbracht?

 

{Frühlingsgefühle}

Liebe Blogleser

Ich liebe den Frühling weil…

…es uns den Sommer jeden Tag etwas näher bringt. Und ich bin ein Sommerkind.
…die Tulpe meine Lieblingsblume ist. Im Frühling kann man sie ohne schlechtes Umwelt-Gewissen kaufen.
…mein junger Mann an einem Frühlingstag geboren wurde.
…ich Pastellfarben liebe.
…diese Knospen einfach etwas wunderbares sind.

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Ausserdem ist es die beste Zeit für Jump-Fotos (nicht zu kalt, nicht zu warm, einfach perfekt). Aber wir müssen noch etwas üben:

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Happy Fruehling

 Für BIWYFI von Luzia Pimpinella.