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Vorkochen easy | Gesund Essen am Arbeitsplatz

Eines der grössten Herausforderungen für mich ist, mich im Alltag ausgewogen zu ernähren. Die Wahl zwischen Kantine am Arbeitsplatz oder die Pommes-Döner-Bude um die Ecke sind nicht immer die leckersten/gesündesten Alternativen. Und zum Selberkochen fehlt halt immer die Zeit.

Seit einigen Jahren feile ich aber an einem System um ebendiese Zeit zu reduzieren, und trotzdem gesunde und leckere Mittagsmenus im Büro zu haben. Und heute stelle ich Euch meine Methode Schritt für Schritt vor! Man kann entweder jeden Tag 15 Minuten investieren, oder wie ich, am Sonntag einfach 1 Stunde, und man kann die ganze Woche super lecker essen.

Und so sieht ein Wochenplan bei mir in etwa aus:

Montag: Restenverwertung oder Wiederholung vom Wochenende. Sonntag ist meistens mein „Kochtag“, da ich kein Problem damit habe zwei Tage hintereinander dasselbe zu essen, nehme ich einfach die Resten am Montag ins Büro.

Dienstag: Reis mit Avocado und ein gekochtes Ei

Mittwoch: Hähnchen mit Broccoli und Zimt-Süsskartoffeln

Donnerstag: Asiatische Nudelpfanne mit Paprika, gerösteten Pinienkernen und Sesam

Freitag: Lachs mit Couscous, Paprika und Sprossen

Einkaufsliste für 1 Person:

1 Hähnchenbrust
1 Lachsfilet
1 Süsskartoffel
1 Ei
200g Broccoli
1 Paprika
1 Avocado
200g grüne Bohnen
1 Pak Choy
Soya Sauce
Sesam
Zimtpulver
Oliven- oder Kokosöl
Packung Asia Nudeln
Packung Couscous
Packung Quinoa

Schritt für Schritt Anleitung:

Zuerst den Ofen auf 200 Grad vorheizen. Währenddessen kochen wir den Couscous und den Reis gemäss Packungsanweisungen. Wenn man noch eine Pfanne übrig hat, kocht man auch gleich das Ei.

Während Reis, Couscous und Ei kochen, bereite ich den Lachs vor. Dazu gebe ich 1 EL Butter oder Öl in eine Pfanne, und sobald es heiss genug ist, brate ich das Lachsfilet beidseitig, zusammen mit einer Knoblauchzehe. Der Lachs ist fertig, wenn auf den Seiten eine weisse Flüssigkeit rauskommt.

Süsskartoffel schälen und in Scheiben schneiden. In eine Ofenfeste Form geben, mit Olivenöl einpinseln und mit Meersalz bestreuen. In den Ofen geben und für ca. 15 Minuten backen.

Das Hähnchen mit Kräutersalz würzen und in etwas Öl beidseitig anbraten. Den Broccoli in kleine Röschen schneiden und während ungefähr 10 Minuten in kochendes Salzwasser geben.

Kurz kontrollieren ob die Süsskartoffeln schon gar sind. Bis zu diesem Zeitpunkt sollten auch der Reis und der Couscous fast fertig sein.

Wir konzentrieren uns nun auf die Asiatische Nudelpfanne. Dafür kochen wir die asiatische Nudeln gemäss Packungsanweisung. In einer separaten Pfanne rösten wir die Pinienkernen bis sie goldbraun sind und nach Popcorn riechen. Schliesslich schneiden wir die Paprika in kleine Stücke und mischen alles zusammen mit den Nudeln.

Das wichtigste für mich ist, dass die Rezepte einfach, schnell und lecker sind. Ausserdem langweile ich mich sehr schnell, und so baue ich mir jede Woche etwas Abwechslung in den Plan ein. Aber damit ich das Rad nicht jedes Mal neu erfinden muss, hat sich bei mir den Reste-Montag, den Asia-Donnerstag und den Fish-Freitag gefestigt.

Das hier ist mein standard Menuplan, aber ich habe verschiedene Varianten je nach Lust und Laune (und je nach Saisonalitäten oder Jahreszeit). Ich mach mir aber auch kein Stress, und wenn wir am Sonntag nicht zu Hause sind oder ich einfach keine Zeit oder Lust habe, dann lasse ich auch mal eine Woche aus. Ist ja auch nicht so tragisch.

So, ich hoffe ich konnte euch etwas inspirieren und mit Ideen helfen.

Bereitet ihr euch auch das Mittagessen vor? Habt ihr weitere gute Ideen?

 

{Rezept} Vegan Ginger Latte to go

Seit mehreren Jahren schon lebe ich als Teilzeit-Veganerin, oder wie man heute so schön sagt (und viel besser klingt), Flexiganerin. Will heissen, dass ich mich plusminus ausgewogen ernähre, und Fleisch oder Tierprodukte nur in sehr reduzierten Mengen verspeise. Dahinter steckt aber nichts weiter Philosophisches, sondern reiner Eigennutz: Fleisch und Tierprodukte kann ich schlecht verdauen. Aber ich schweife ab.

Eigentlich möchte ich euch heute ein veganes Rezept bringen. Obwohl „Rezept“ hier schon fast übertrieben ist. Drei Zutaten plus das Wasser? Come on…. Und die meiste Arbeit liegt beim Ingwer schälen. Also keine 5 Minuten. Ich war schon beim Zutaten-Lesen Feuer und Flamme.

Dieser veganer Ginger Latte bringt euch direkt in den Ingwer-Himmel. Es riecht himmlisch und schmeckt wunderbar nach Winter.

Hier kommt es. Die volle Ladung Winter-Starbucks-Feeling: vegan, aber selbstverständlich ohne Kompromisse im Geschmack. Perfekt, oder?

Für den Ingwer-Sirup:

1.5 Tassen Wasser
1/2 Tasse Rohzucker (weisser Zucker geht auch)
1 Tasse Ingwer geschält und in Scheiben geschnitten
Achtung: ich mag mehr Ingwer-Geschmack mit weniger Zucker, und so gibt das eher ein Ingwer-Sud als ein Sirup. Falls ihr es aber gerne etwas süsser mögt, dann ist das Verhältnis Ingwer-Zucker 1:1 (1 Tasse Ingwer und 1 Tasse Zucker).

Für den Latte:

1 – 2 EL Ingwer-Sirup
1 Tasse Mandelmilch (ungezuckert)
Optional: Zimt oder Kardamompulver

Für den Ingwer-Sirup, lässt man alle Zutaten in einem Topf aufkochen. Danach für ca. 30-35 Minuten köcheln lassen, bis ein brauner Sirup entsteht. Durch ein Sieb in ein Glasfläschchen (oder ein Glas) abgiessen, und zur Seite stellen.

Für den Latte, Mandelmilch aufwärem und 1-2 EL Ingwer-Sirup hinzufügen. Für das spezielle Starbucks-Feeling schäume ich das ganze noch etwas auf.  In die Lieblingstasse servieren, und nach Wunsch mit Zimt- und Kardamompulver bestreuen. Ready!

Um die Ingwer-Reste nicht wegzuwerfen, kannst du damit kandierter Ingwer machen. Die noch warme Ingwerschweiben einfach in Zucker wenden und ein paar Stunden trocknen lassen (neutralisiert den Magen und unterstützt die Verdauung).

Der Ginger Latte ist fertig! Geniesst es!

Was sind eure Lieblingsdrinks im Winter?

Veganes Tofu mit Glasnudeln und Gemüse | Endlich ein leckeres Tofu-Rezept

Als ich vor Jahren das erste Mal Tofu probiert habe, konnte ich es nicht essen. Es schmeckte mir nicht, und die Konsistenz war nicht gerade berauschend. Es braucht viel bis ich etwas nicht essen kann, aber Tofu war dann eine Weile lang tabu.

Das hat sich nun geändert. Ich habe endlich eine Möglichkeit gefunden, Tofu zu einer wahrhaft schmackhaften Speise zu machen. Die Wunder-Lösung heisst: Sesamöl mit Mandelbutter. Naja, nicht nur, aber hauptsächlich schon. Denn mit diesen beiden Zutaten bekommt man die spannende Süss-Saure-Note, die mein Herz höher schlagen lässt. Tofu wird jetzt also richtig mit Genuss gegessen.

Zutaten für 2-3 Personen:

TOFU & SAUCE:
230g Tofu
3 EL Sesamöl
2 EL Mandelbutter
1 EL Tamari oder Soja-Sauce
1 EL Limettensaft
1-2 EL Ahornsirup
3-4 EL Maisstärke
Chili geschnitten oder Pulver- nach Bedarf

DRESSING:
2 Knoblauchzehen
1 EL Ahornsirup
2 TL Tamari oder Soja-Sauce
1 EL Limettensaft
2 EL Reisessig (Apfelessig oder Weissweinessig tun’s auch)
1 EL Sesamöl
Chili geschnitten oder Pulver – nach Bedarf

NUDELN & BEILAGE:
Vermicelli oder Reis-Nudeln (vom Asia-Laden)
1/2 rote Paprika in Würfel geschnitten
2 Karotten gerieben oder mit dem Schäler geschält
1/3 Gurke geschält und diagonal geschnitten und halbiert
1 Frühlingszwiebel geschnitten
Basilikum oder Koriander
Sesam

ZUBEREITUNG:

Damit der Tofu nicht so glitschig schmeckt, muss man es zuerst etwas auspressen. Dazu wickelt man es in ein sauberes Küchentuch, und presst es mit etwas Schwerem obendrauf (z.B. ein Topf) für ca. 10 Minuten. 1 EL Sesamöl und alle anderen Zutaten unter TOFU & SAUCE mixen, und zur Seite stellen. Tofu wieder aus dem Wickeln rausnehmen, in Würfel schneiden und in etwas Maizena wenden. Es ist wichtig, dass die Tofuwürfel wirklich auf jeder Seite Maizena haben. Dann erhitzt man die 2 restlichen EL Sesamöl und sautiert die Tofuwürfel auf allen Seiten bis sie goldbraun sind (ca. 5 Minuten). Tofu-Sauce hinzufügen, und für 2-3 Minuten weiter in der Pfanne sautieren und vorsichtig wenden. Zur Seite stellen. Danach kocht man die Nudeln gemäss Verpackungsangaben. Zum Servieren legt man in einer grossen Bowle die Nudeln, das Gemüse und die Tofuwürfel obendrauf. Mit Sesamkörner sprenkeln und geniessen!

Viel Spass beim Geniessen!

Knuspermüesli selbermachen | Best Granola Ever {Rezept}

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Ein richtig gutes Knuspermüesli hat mir schon manche Morgen gerettet. Ich bin eben ein kleines bisschen Morgenmufflig. Wenn ich mir unter der Woche dann zu früh zu fest überlegen muss was frühstücken, werde ich noch muffiger. Wenn ich aber mein eigenes mega leckeres Müesli habe, sieht die Welt um 6 Uhr morgens nicht mehr so schlimm aus.

Heute gibt’s mal eines der ganz seltenen Dinge im Leben: megalecker und megagesund. Das ist so selten, dass es fast schon einhornmässig suspekt klingt. Und wenn ich etwas finde, was so sündhaft gut schmeckt, und gleichzeitig auch noch gesund ist, dann kann ich das tagelang essen, inklusive Freudentänze. Aber lange Rede kurzer Sinn, hier kommt das Rezept.

Du brauchst dazu nur folgende Zutaten:

1 Tasse Mandeln mit Schale
3 Tassen Haferflocken
1/2 TL Salz
1/3 Tasse brauner Zucker (wer es nicht so süss mag einfach weniger)
1/3 Tasse Honig
3 EL Kokosöl
1 Vanillestange ausgekratzt (Optional)
Etwas Cranberries oder Sultaninen (Optional)

Im Prinzip kann man auch andere Zutaten nehmen, wie z.B. Pistazien oder Walnüsse, usw. Wichtig ist vorallem der Honig und das Kokosöl damit es diesen Crunchy-Granola-Effekt bekommt.

Den Ofen auf 180 Grad vorheizen. Die Mandeln grob klein hacken (in der Maschine oder ganz einfach in ein Tuch wickeln und mit dem Hammer drauf schlagen – letzteres macht Spass!). Honig und Kokosöl in einer mikrowellensicheren Schüssel für 40 Sekunden in der Mikrowelle schmelzen. Alle Zutaten gut vermengen.

Ein Backblech mit Backpapier versehen und die Mischung flach darauf verteilen. Fünf Minuten backen, rausnehmen, alles wieder etwas vermischen und wieder flach verteilen. Erneut fünf Minuten in den Ofen stellen. Rausnehmen und abkühlen lassen. Wenn es abgekühlt mit den Händen „brechen“ und in einem geschlossenen Behälter oder einer Dose reintun.

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Letztes Jahr habe ich schon Granola Bars gemacht. Auch super lecker!

Habt ihr Müesli schon mal zu Hause gemacht? 

 

{Grill & Chill} Schnelles Tomaten-Himbeer-Ketchup Rezept

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Ich weiss ich weiss, wenn man aus dem Fenster schaut ist es noch nicht gaaaanz so sommerlich wie man sich das eigentlich wünschen würde. Aber ich bin ein ewiger Optimist und eröffne hiermit hochoffiziell die Grill & Chill Saison!

Jedes Jahr entdecke ich immer mehr Dinge, die einfach viel leckerer schmecken wenn man sie selbst macht. Seit letztem Jahr machen wir z.B. die Pasta zu Hause, wie eine richtige Maaaammmmaaa (nur dass die Pasta-Herstellung bei uns im Haus hauptsächlich Männersache ist – aber das nur so nebenbei). Oder die selbstgemachten Müsliriegel sind auch der Renner hier.

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Jedenfalls habe ich ein superleckeres Rezept für Ketchup gesucht und bin auf dieses Juwelen gekommen: Tomaten-Himbeer-Ketchup. Kombiniert das Beste der Saison! Am besten passt es zu gegrilltem Geflügel, aber eigentlich will man es am liebsten überall draufstreichen, so lecker ist es. Ihr werdet es lieben, versprochen!

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Tomaten-Himbeer-Ketchup Zutaten für 8dl:

1,2kg reife Tomaten
100g Himbeeren
1 Zwiebel
2 Knoblauchzehen
10g Ingwer
3 EL Himbeeressig
4 EL Rohrzucker

Und so gehts: Tomaten und Himbeeren waschen. Tomaten in Würfel schneiden (Stiel entfernen). Zwiebel, Knoblauch und Ingwer schälen und hacken. Vorbereitete Zutaten mit Himbeeressig und Zucker in eine Pfanne geben. Bei mittlerer Hitze unter gelegentlichem Rühren ca. 40 Minuten einkochen lassen. Vorsichtig mit einem Stabiler pürieren und durch ein feines Sieb streichen. Mit Salz und Tabasco oder Chili abschmecken und in die Flaschen füllen!

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Und jetzt wünsche ich euch ganz viel Grill & Chill Spass!

Frischer Sommersalat und ein Upcycling DIY

Ich sollte ja eigentlich die Steuererklärung meiner Mama ausfüllen, Zahlungen machen, und archivieren. Aber ich bin die Meisterin im Prokrastinieren und deshalb schaue ich mir jetzt die Bilder der Eröffnungsfeier des Gotthard-Basistunnels wieder an. Es ist ja der längste Eisenbahntunnel der Welt! Das MUSS man mehrmals schauen!!!!

Ich träume schon von der ersten Reise nach Mailand mit der Bahn. Ab Dezember ist man ab Zürich in zweieinhalb Stunden dort, da ist ja so ein Shopping-Tag in Mailand in greifbarer (und gefährlicher) Nähe. Aber darüber werde ich selbstverständlich noch berichten wenn es dann soweit ist.

Heute habe ich einen super feinen Sommersalat für euch. Ich habe mich ja jahrelang geweigert Salat mit Früchte zu essen, bis ich einmal genau diesen Salat probierte. Danach ist der Sprung zu Spargel mit Erdbeeren nur noch ein ganz kleiner, glaub mir.

Das ist so quasi einen Sommersalat für Anfänger, megalecker!

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Alles was ihr dazu braucht ist gemischter Salat oder Rucolasalat, Fetakäse (kann durch Halloumi ersetzt werden), und Nektarinen oder Pfirsiche. Diese schneiden, kurz in etwas Olivenöl anbraten und abkühlen lassen.

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Lieblingsdressing hinzufügen (ein Feigen-Balsamico-Dressing passt wunderbar) und geniessen!

Per Zufall habe ich ausserdem eine sehr interessante Marke entdeckt (keine Werbung – ich finde es einfach genial). Indi Lemon Tonic. INDI & Co ist ein Familienunternehmen mit Sitz in Santa Maria, Spaniens Südküste. Sie verwenden exotische Gewürze, leckere Früchte und Kräuter für ihre Tonics. Mehr über ihre Produkte könnt ihr hier lesen. Es schmeckt jedenfalls köstlich!

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Und was sind eure Lieblings-Sommersalate?

Hier kommt noch ein wirklich kleines Upcycling DIY, das aber trotzdem Spass macht und dekorativ ist. Alles was ihr dazu braucht sind 1-2 paar leere PET-Flaschen (in meinem Fall sind es Drink-Joghurt-Flaschen) und Sprühdosen in der Farbe eurer Wahl (ich hatte noch Kupfer-Spraydosen vom Vorjahr übrig – nicht gerade die Trendfarbe 2016 aber sieht doch gut aus). Plastikflaschen mit Farbe besprayen und trocknen lassen.

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Ich wünsche euch allen noch einen supertollen Tag!

 

{Salat im Glas} Gesund und umweltbewusst

Meine Liebsten!

Ich weiss nicht wie es euch ging, aber mir fiel es dieses Jahr nach den Ferien besonders schwer in die Routine zurück zu kommen. Früh aufstehen, nicht einfach in den Tag reinleben sondern planen, vorbereiten, kochen, war wie eine Qual. Auch das gute Essen blieb mir hängen und ich wollte weiterhin den ganzen Tag Pizzas, Pasta und Gelati verspeisen. Doch im Alltag geht das ja nicht, sonst sieht man bald wie ein Sumo-Ringer aus.

Also machte ich mir auf die Suche nach etwas Inspiration (oder viele eher Motivation!) im Web, und fand auf Pinterest die Mason Jars. Ihr habt sicher auch schon vom grossen Hype der „Mason Jars“ gehört oder gelesen. Die Einmachgläser wo Oma die selbstgemachte Marmelade drin hatte, werden heute für alles mögliche verwendet. Es gibt Gifts in a Jar, Cookies in a Jar, Smoothies in a Jar, sogar Wellness in a Jar habe ich schon gesehen. Und ich bin ja bei solchen Dingen ja nicht immer die Schnellste, aber schliesslich bin ich auch auf den Mason-Jar-Zug gestiegen, um mich für die gesunde Alltags-Ernährung wieder zu motivieren.

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Ich brauche immer etwas Neues um wieder in den Fluss der guten Ernährungsweise zu kommen. Also habe ich mir kurzerhand verschiedene Salate vorbereitet, die ich nun locker ins Büro mitnehmen kann. Und das auch noch schön in diesen Mason Jars verkleidet. Ausserdem ist es auch umweltverträglicher als die Plastik-Behälter. Denn Plastik ist nicht nur schlecht für die Umwelt, es ist auch eine Gesundheitsgefahr für uns Menschen.

Wusstet ihr dass die Weichmacher, die über den Plastikmüll in die Nahrungskette kommen  Krebs auslösen und das Erbgut verändern können? Deshalb wäre es gut wenn wir alle dazu beitragen würden weniger Plastikmüll zu verursachen. Es gibt Leute die hier sehr radikal sind und Plastik komplett vermeiden (siehe auch diesen TEDxTalk von Beth Terry – vom Blog My Plastic Free Life). Aber wir können schon mit kleinen Dingen dazu beitragen, und zum Beispiel Stofftaschen zum Einkaufen nehmen, oder andere Verpackungseinheiten ohne Plastik wählen, usw. Aber ich schweife ab. Zurück zu den Salaten, hier sind meine für nächste Woche:

IMG_3843Das System ist ganz einfach. Man giesst zuerst die gewünschte Salat-Sauce rein, damit die auf dem Glas-Boden bleibt und der Salat nicht matschig wird. Dann schneidet man die gewünschten Zutaten zurecht, und das kann alles mögliche sein. Hier einige Ideen:

Salate: Spinatblätter, Ruccola, Blattsalat, usw.
Salat-Optionen: Tomaten, Gurken, Avocado, Pilze, Paprika, Radieschen, usw.
Salat-Saucen: Vinaigrette, Magerjogurt-Sauce, Balsamico, usw.
Protein: Hähnchen, Krevetten, gekochte Eier, Bohnen, Mozzarella, usw.
Toppings: Nüsse, Preiselbeeren, Granatapfel, ein paar Oliven, Frischkäse usw.

Das Gute ist, man nimmt alle Zutaten und füllt die Gläser unterschiedlich, damit man jeden Tag eine andere Kombination im Glas hat. Die Salate für die kommende Woche sind im Nu gemacht, und man muss sich nicht mehr darum kümmern. Guten Appetit!

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Habt ihr sonst noch gute Motivation-Tipps für mich?

 

{Rezept} Der allerbeste Hummus

Liebe Blogleserin, Lieber Blogleser,

Erst kürzlich habe ich Hummus für mich entdeckt. Ich kannte es von früher, es war einfach diesen leckeren Dip den man beim Libanesen bekommt. Jetzt esse ich es fast täglich und bin begeistert. Ich bereite mir am Wochenende ein Glas voll, und verputze es innerhalb weniger Tage. Aufs Brot oder mit Salat. Es ist nicht nur super lecker, sondern auch noch gesund (Und das können nicht viele Lebensmittel von sich behaupten).

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Es gibt übrigens verschiedene Varianten davon, aber das Grundrezept ist immer dasselbe. Je nachdem was Ihr in der Küche herumliegen habt, könnt Ihr es auch noch dazu mischen. Die Zubereitung dauert keine 5 Minuten (und für einfach/schnell/lecker bin ich immer zu haben).

Die Zutaten:

1 Dose Kichererbsen (abgetropft)
4 EL Tahin (Sesampaste)
2 EL Olivenöl
6 EL Wasser
Salz und Pfeffer
Einen Schuss Zitronensaft (Optional)
Paprikapulver (Optional)
Basilikum (Optional)
Knoblauch (Optional – für den Büro-Lunch eher ungeeignet 😉

Ihr schmeißt alles in den Mixer…und fertig! Der perfekte Snack für Frühlingstage ist fertig.

Auch sehr lecker ist es zum Beispiel mit Pita Chips. Dafür einfach Pitabrot in Dreiecke schneiden, mit Olivenöl und Knoblauch bestreichen, und bei 190 Grad ca. 10-12 Minuten in den Ofen backen.

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Probiert’s doch einfach mal aus und sagt mir Bescheid ob es Euch auch schmeckt!

It’s Smoothie-Time

Liebe Blogleserin, Lieber Blogleser,

Die Sonne scheint, die Kinder spielen draussen, und die leckersten Beeren aus Spanien sind schon im Supermarkt erhältlich. Wisst Ihr was das heisst? Es ist Smoothie-Time! Der Frühling schreit förmlich nach frischen Smoothies. Und gerade jetzt wo ich eine ganze Palette an Viren-Kämpfe hinter mir habe, liegt mir viel daran, besagte Viren von nun an fern zu halten. Mit der Hilfe von Smoothies.

Ich muss gestehen, ich war skeptisch. Bisher war ich noch nicht so ein Smoothie-Fan. Schmeckt doch irgendwie alles nach flüssigem Salat. Ausser die Früchte-Smoothies, besonders wenn sie mit exotischen Sorten, wie z.B. Mango, Ananas, Granatapfel usw. zubereitet werden! Das sind definitiv meine Lieblingssmoothies. Nun habe ich mir ein Smoothie-Rezeptbuch gekauft und möchte mich da in nächster Zeit durchprobieren. Auch durch die Gemüse-Säfte…ääähh Smoothies (klingt doch viel schöner):

 

Heute habe ich gleich drei ausprobiert: Mandelmilch-Himbeere, Gurke-Apfel-Limette, und Orangen-Mango.

Mandelmilch-Himbeere

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Mandelmilch ist für mich eine willkommene Abwechslung zur normalen Kuhmilch. Ich bin weder Vegan noch habe ich eine Laktoseintoleranz. Ich mag ganz einfach nicht immer das gleiche, und probiere gerne neue Sachen aus. So kam ich zur Mandelmilch. Viele behaupten Mandelmilch sei gesünder als Kuhmilch, oder besser zum Abnehmen, das ist leider nicht so. Sie enthält meistens etwa gleich viele Kalorien wie Kuhmilch, und da es kein Calcium hat, ist es auch kein geeigneter Ersatz zur Kuhmilch. Ich persönlich finde Mandelmilch aber sehr viel erfrischender und somit auch bekömmlicher für heisse Sommertage.

Das Rezept für 2 Gläser: 200g Himbeeren, 250ml Mandelmilch. Wenn man eine Banane hinzufügt, wird das Getränk noch etwas schwerer und kann auch schon mal ein Abendessen ersetzen. Einfach alles im Mixer oder Smoothie-Maker mixen.

Mein Fazit: ziemlich lecker, werde ich öfters machen.

Gurke-Apfel-Limette

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Das war eine echte Herausforderung, denn obwohl die Farbe ziemlich cool ist, hatte ich meine Bedenken, dass das lecker sein könnte. Aber was macht man nicht alles für die Gesundheit. Gurken haben nicht nur viele Vitamine (mit praktisch Null Kalorien), sondern helfen auch die Säure vom Körper abzubauen. Grüne Äpfel haben Antioxidantien, die unsere Zellen von freien Radikalen schützen.

Für diesen Smoothie ist eine Saftpresse von Vorteil. Im Mixer bleiben da einfach viel zu viele Stückchen drin.

Rezept für 2 Gläser: 1 Gurke, 3 grüne Äpfel, 1/2 Limette (ich habe noch 1 TL Rohrzucker hinzugefügt).

Fazit: überraschend lecker und erfrischend.

Orange-Mango

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Rezept für 2 Gläser: 4 Orangen, 1 Mango, 1/2 Limette.

Orangensaft mit der Zitruspresse machen, anschliessend in den Mixer (oder Smoothie-Maker) zusammen mit dem Mangofleisch mixen. Am Schluss in ein Glas giessen und den Saft von einer halben Limette hinzufügen. Was soll ich sagen, das schmeckt wie Ferien.

Eine einzige Mango deckt unseren Tagesbedarf von Provitamin A (wichtig für Knochen, Haut und Augen).  Die Vitamin C der Orangen ist gut für unser Immunsystem, Bindegewebe, usw.

Fazit: GÖTTLICH! Ich sage es ja, ich liebe exotische Früchte.

Ich werde sicher ein paar Mal die Woche Abends 1-2 Gläser Smoothies (so quasi als Abendessen) geniessen.

Was sind Eure Lieblingssmoothies und wann trinkt Ihr sie am liebsten?

An Apple a day keeps the doctor away. Englisches Sprichwort.

 

{Granola Bars} Müsliriegel zum Selbermachen

Liebe Blogleserin, Lieber Bobleser,

In letzter Zeit befinde ich mich so im Selbstmach-Modus: Brot, Pasta, Pesto? Mache ich alles zu Hause. Es ist wie wenn mich ein mittelalterliches Hausfrau-Bienchen gestochen hätte. Aber wenn man einmal damit anfängt kann man einfach nicht mehr aufhören. Selbstgemachtes schmeckt einfach so viel besser! Ich weiss, es klingt nach Klischee, aber es ist wirklich so. Und wenn man den ganzen Tag vor dem Computer sitzt, ist es eine richtige Wohltat etwas mit den Händen herzustellen.

Dass man Müsliriegel auch zu Hause machen kann, habe ich allerdings erst kürzlich durch Pinterest erfahren. Ich erfahre solche Dinge immer zuletzt, glaubt mir (dazu muss ich mal einen separaten Post schreiben).

Wir konsumieren zu Hause fast schon industrielle Mengen an Müsliriegel, bzw. nur der junge Mann und ich. Der grosse Mann rümpft die Nase und ruft „Nieder mit dem Vogelfutter!“ (please insert rolling eyes here). Er ist bei uns halt eher der Fleischesser. Mach ich halt die Müsliriegel nur für mich uns.

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Das Gute an den hausgemachten Müsliriegel ist, man kann beliebig alle Trockenfrüchte und Nüsse reintun die man gerne mag. Es geht so: 150gr Lieblings-Trockenfrüchte (in meinem Fall Aprikosen und Cranberries, können aber auch Ananas, Kokos, Apfel oder sonst was sein), 150gr Honig, 50gr brauner Zucker, 60gr Butter, 300gr feine Haferflocken, 60gr Kernen-Mix (kann mit Pistazien, Sesamsamen, gehobelte Mandeln, gemacht werden). Alles zusammen in einen Topf 1-2 Minuten aufkochen, bis der Honig und die Butter geschmolzen sind. Gut rühren, und auf ein Backblech streichen. Abkühlen lassen und in Stücke schneiden. Voilà!

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Ein gesunder Snack für Zwischendurch, und dazu noch lecker!

Every time you eat is an opportunity to nourish your body.

 

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