winter

{Music} End of Winter Playlist

Wenn wir mit dem Auto in den Urlaub fahren bin ich (immer noch) zuständig für die Musik. Dieses Jahr sind die Skiferien etwas später als sonst, und mit den warmen Temperaturen habe ich eigentlich schon fast ein bisschen Frühling im Kopf.

Aber ich habe eine coole End of Winter Playlist zusammengestellt. Die werden wir unter anderem im Auto hören während wir links und rechts die Berge bestaunen.

Das erste Lied ist von einer meiner Lieblingskünstlerinnen im Moment: Jones. Gefällt mir in der Acoustic Version besonders gut. Ebenfalls eines meiner Lieblingslieder Siberia, von der kanadischen Künstlerin Lights (schade dass sie bisher hier nicht so bekannt wurde).

Und schliesslich auch The Mayries, die aus Rockabye ein richtig schönes Cover daraus gemacht haben. Und nun geniesst die Playlist!

 

{DIY} Für kalte Wintertage: sprudelnde Badebomben selbermachen

Meine erste Erfahrung mit sprudelnden Badebomben war ein Graus. Ich freute mich auf einen entspannten Spa-Sunday zu Hause, wollte baden, Mani-Pedi usw. machen. Ich hatte mich extra mit gold glitzernde Badebomben eingedeckt, obwohl ich sonst immer Badeöle benutzte.

Nach dem Baden kam dann das böse Erwachen: das ganze Glitzerzeugs war an den Wänden der Badewanne kleben geblieben! Ich durfte also gleich nach dem Entspannungsbad erst mal eine Viertelstunde das Bad putzen. Schön, gell? Da war die Entspannung gleich wieder dahin.

Trotz diesem Erlebnis finde ich Badebomben erstaunlicherweise eine coole Sache. Was hauptsächlich daran liegt, dass ich mir die Badebomben dann selbst gemacht habe. Das letzte Mal ist schon eine Weile her, also war es jetzt wieder einmal an der Zeit. Damit auch andere in den Genuss der eigenen Badebomen kommen (ohne Glitzerzeugs natürlich) dachte ich, zeige ich euch heute das Rezept.

Ich habe schon ein paar mal Pflegeprodukte zu Hause gemacht, wie zum Beispiel die Lotion Bars, Scrubs, oder Seifen, und ich muss sagen ich bin jedes Mal erstaunt wie einfach all es ist, eigene Bade- oder Beautyprodukte selbst herzustellen.

Die Vorteile vom Selbermachen liegen auf der Hand: es ist günstiger, man weiss genau welche Inhaltsstoffe drin sind, und ausserdem hat man mega Spass dabei. Es braucht ein paar Tricks und dann ist es ganz einfach, fast wie Backen!

Was ihr dazu braucht:

100g Natron
50g Maizena (Maisstärke)
50g Zitronensäure (erhältlich im Supermarkt oder in der Apotheke)
50g Bittersalz (ist dasselbe wie Epsom Salt – gibt’s in der Apotheke)
1 bis 1.5 TL Wasser
1 bis 1.25 TL Öl (Jojoba, Kokos, oder Olivenöl)
Ein paar Tropfen ätherisches Öl
Lebensmittelfarbe (Optional)
Blüten oder Deko zum Verzieren (Optional)
1 Akrylkugel (zwischen 4-6cm)

Diese Menge ist relativ gering und ergibt ca. 2 bis 3 Badebomben, je nach Grösse der Akrylkugel. Wenn ihr also viele verschiedene Badebomben machen möchtet, dann einfach die Menge verdoppeln oder verdreifachen, und jeweils mit einer anderen Farbe und Geschmack machen. So habt ihr am Ende eine schöne Auswahl.

Der Herstellungsprozess ist sehr einfach, aber ihr müsst ein paar wichtige Punkte beachten. Zuerst mischt man alle trockenen Zutaten (die ersten 4 auf der Liste) zusammen. Die Zitronensäure sollte man nicht einatmen, also achtet darauf diese nicht allzu schwungvoll darunter zu mischen.

In einem separaten Gefäss mischt ihr nun die flüssigen Zutaten. Achtet dabei, dass die Lebensmittelfarbe sich gut mit den restlichen Zutaten vermischt und keine Rückstände bildet.

Wichtig ist hier auch die Menge an ätherischem Öl. Ich habe zuerst einen ganzen Teelöffel genommen, was definitiv zu viel war. Je nach Marke, sind diese ätherischen Öle unterschiedlich intensiv. Versucht es zuerst nur mit ein paar Tropfen. Falls es zu wenig ist, könnt ihr später immer noch hinzufügen.

Nun vermischt die trockenen und die flüssigen Zutaten ganz langsam zusammen. Achtung, wenn es zu schnell gemischt wird, fängt es an zu sprudeln! Einfach schön langsam mit der Hand vermischen und kneten.

Wenn ihr die Mischung in den Händen zusammenknetet und sie nicht auseinander bricht, könnt ihr es in die Akrylkugel formen. Meistens muss man aber zuerst noch etwas Wasser hinzufügen, bis es soweit ist. In meinem Fall musste ich 1 bis 2 Teelöffel Wasser mehr hinzu geben.

Wenn es dann die richtige Konsistenz hat, ganz fest in die Kugel-Hälften reindrücken. Beide Hälften fest zusammendrücken um die Kugeln zu formen.

Bei diesem Schritt muss man etwas Geduld haben, da die Kugeln manchmal wieder zerbrösmeln (ich brauchte hier zwei Anläufe). Vorsichtig aus der Akrylkugel nehmen, und fertige Badebomben für ein paar Stunden trocknen lassen.

Ich habe drei Sorten gemacht: Lavendel, Orange und Blaue Winterabende. Man kann die Kugeln natürlich auch verzieren. Zum Beispiel bei einer Badebombe mit Lavendelgeschmack mit Lavendelblüten verzieren, usw.

Es hat wieder einmal richtig Spass gemacht diese Badebomben selbst zu machen.

Habt ihr auch schon probiert Beauty-Produkte selbst herzustellen?

{Rezept} Vegan Ginger Latte to go

Seit mehreren Jahren schon lebe ich als Teilzeit-Veganerin, oder wie man heute so schön sagt (und viel besser klingt), Flexiganerin. Will heissen, dass ich mich plusminus ausgewogen ernähre, und Fleisch oder Tierprodukte nur in sehr reduzierten Mengen verspeise. Dahinter steckt aber nichts weiter Philosophisches, sondern reiner Eigennutz: Fleisch und Tierprodukte kann ich schlecht verdauen. Aber ich schweife ab.

Eigentlich möchte ich euch heute ein veganes Rezept bringen. Obwohl „Rezept“ hier schon fast übertrieben ist. Drei Zutaten plus das Wasser? Come on…. Und die meiste Arbeit liegt beim Ingwer schälen. Also keine 5 Minuten. Ich war schon beim Zutaten-Lesen Feuer und Flamme.

Dieser veganer Ginger Latte bringt euch direkt in den Ingwer-Himmel. Es riecht himmlisch und schmeckt wunderbar nach Winter.

Hier kommt es. Die volle Ladung Winter-Starbucks-Feeling: vegan, aber selbstverständlich ohne Kompromisse im Geschmack. Perfekt, oder?

Für den Ingwer-Sirup:

1.5 Tassen Wasser
1/2 Tasse Rohzucker (weisser Zucker geht auch)
1 Tasse Ingwer geschält und in Scheiben geschnitten
Achtung: ich mag mehr Ingwer-Geschmack mit weniger Zucker, und so gibt das eher ein Ingwer-Sud als ein Sirup. Falls ihr es aber gerne etwas süsser mögt, dann ist das Verhältnis Ingwer-Zucker 1:1 (1 Tasse Ingwer und 1 Tasse Zucker).

Für den Latte:

1 – 2 EL Ingwer-Sirup
1 Tasse Mandelmilch (ungezuckert)
Optional: Zimt oder Kardamompulver

Für den Ingwer-Sirup, lässt man alle Zutaten in einem Topf aufkochen. Danach für ca. 30-35 Minuten köcheln lassen, bis ein brauner Sirup entsteht. Durch ein Sieb in ein Glasfläschchen (oder ein Glas) abgiessen, und zur Seite stellen.

Für den Latte, Mandelmilch aufwärem und 1-2 EL Ingwer-Sirup hinzufügen. Für das spezielle Starbucks-Feeling schäume ich das ganze noch etwas auf.  In die Lieblingstasse servieren, und nach Wunsch mit Zimt- und Kardamompulver bestreuen. Ready!

Um die Ingwer-Reste nicht wegzuwerfen, kannst du damit kandierter Ingwer machen. Die noch warme Ingwerschweiben einfach in Zucker wenden und ein paar Stunden trocknen lassen (neutralisiert den Magen und unterstützt die Verdauung).

Der Ginger Latte ist fertig! Geniesst es!

Was sind eure Lieblingsdrinks im Winter?

{DIY} Eiskerzen | oder meine neue Kälte-Therapie

Seid ihr alle für die kalten Temperaturen diese Woche vorbereitet? Es wurde ja so quasi die kleine Eiszeit eingeläutet. Minus 6 Grad wird das Maximal der Gefühle sein, mehr liegt da nicht drin.

Es ist bitterkalt und ich habe bei uns zu Hause die Heizung schon letztes Wochenende arg aufgedreht, weil bei mir frieren dasselbe wie Hunger erzeugt: schlechte Laune.

Ich mag die Wintermonate halt nicht so. Aber hey, ich strenge mich sehr an um auch dem Winter etwas Positives abzugewinnen! Zum Beispiel der Schnee, der ist ziemlich cool. Oder Skifahren. Oder Eiskerzen.

Eiskerzen, meine Lieben, ist meine neuste Kryotherapie (Wikipediaden gezielten Einsatz von Kälte, um einen therapeutischen Effekt zu bewirken). Der junge Mann und ich haben uns dick eingepackt, und gingen nach draussen um wunderschöne Eiskerzen zu machen.

Streng genommen sind es keine Eiskerzen, sondern eher Eis-Laternen, wo man dann eine Kerze reinlegt. Aber wir wollen ja nicht kleinlich sein, schliesslich geht es hier um eine therapeutische Massnahme! Und das Resultat lässt sich wirklich sehen.

Der schlaue Psycho-Trick dahinter ist, dass man dann insgeheim auf langanhaltende Kälte hofft, damit die Eiskerzen erhalten bleiben. Abgefahren! Bei mir funktioniert es jedenfalls.

Alles was man dazu braucht sind ein paar Behälter in verschiedenen Grössen, Blätter, Kräuter, Blumen oder Deko (was immer ihr gerade zur Hand habt), Wasser und klirrende Kälte.

Das lässt sich auch gut mit Kinder basteln. Danke übrigens an die Angelones für diese coole Idee!

Das macht mir den Winter gleich wieder etwas sympatischer. Mögt ihr den Winter? Was mögt ihr im Winter am liebsten?

 

So schön ist Zürich im Winter | Photo Diary

Die letzten paar Tage hat es endlich geschneit! Der junge Mann ist natürlich begeistert und man sieht ihn nur noch in Skihosen ein und rausgehen, und ist sonst die meiste Zeit draussen am Spielen.

Heute war es zwar bitterkalt (-13 Grad in Zürich) aber auch wunderschön sonnig. Es gibt kaum schönere Voraussetzungen für einen entspannenden Spaziergang, als sonnig und verschneit. Die Sonne kam raus, alle waren glücklich, und ich machte Fotos.

Das ist eines meiner Vorsätze für das neue Jahr: mehr fotografieren. Ich war schon lange nicht mehr mit der grossen Kamera unterwegs (das iPhone ist halt so bequem!) aber ich muss sagen, die Canon macht halt doch die besseren Fotos.

(Ausblick vom Lindenhof)

(Lindenhof)

(Münsterhof Brunnen)

(Fraumünster und Grossmünster im Hintergrund)

(Juweliergeschäft – Les Millionnaires)

(Münsterplatz)

 

Winterliebe und Happy New Year!

Liebe Blogleserin, Lieber Blogleser,

Nach Weihnachten überraschte uns der Morgen vom 27. Dezember mit ca. 15 cm Schnee. Wie hier schon mal erwähnt, renne ich beim ersten Schnee raus und lasse mir die Schneeflocken ins Gesicht rieseln. Ein wunderbares Gefühl! Aber das war nicht genug, also haben wir kurzerhand nach einem schnellen Frühstück die Winterausrüstung aus dem Keller geholt und sind in den Wald spazieren gegangen. Alles war weiss und wie mit Puderzucker bestäubt!

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Die meisten sind dann so genervt wegen der Kälte, der Verkehr oder sonst was. Aber ich laufe, immer wenn es Schnee gibt, mit so einem doofen Grinsen im Gesicht, weil ich es einfach der HAMMER finde!

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Und wie wenn ich nicht schon glücklich genug gewesen wäre, finde ich auf dem Spaziergang noch eine Mini-Schneemann-Familie. Wie süss ist das denn:

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2014-12-29_0007Ich wünsche Euch wo auch immer Ihr feiert, einen guten Rutsch ins neue Jahr. Falls Ihr Party macht lasst es krachen! Falls nicht, geniesst es gemütlich zu Hause oder mit Freunde und/oder Familie. Möge Glück, Gesundheit und Erfolg mit Euch sein.

HAPPY NEW YEAR!

Tomorrow, is the first blank page of a 365 page book. Write a good one. Brad Paisley (US Amerikanischer Country Sänger)

{Inspiration} Kreativ durch den Winter

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Liebe Blogleserin, Lieber Blogleser,

Rein genetisch gesehen ist der Winter für die meisten von uns eine träge Zeit. Unsere innere Uhr verlangt nach Winterschlaf, Kuschelsocken, und deftiges Essen. Sport fällt uns (mir!) nicht mehr so leicht, und die gelegentlichen Fat Sundays (allgemein auch bekannt als „Gammelsonntage“) mutieren immer mehr zu Fat Weekends.

Auch die Kreativität leidet darunter. Fotografisch gesehen ist der Winter sowieso eine schwierige Zeit um schöne Fotos zu machen, weil es meist schon dunkel ist wenn man mit der Arbeit fertig ist. Und wer nicht gerne mit Blitz arbeitet (z.B. ich), muss sich da schon etwas einfallen lassen.

Also habe ich mich hingesetzt und (Ihr glaubt es nicht) eine LISTE erstellt. Es sind verschiedene Ideen wie man fotografisch oder im Allgemeinen auf der kreativen Ebene bleibt, trotz Winterträgheit und fehlendem Licht.

Winter fotoprojekt

Denk Dir ein Winter-Fotoprojekt aus. Zum Beispiel könntest Du auf Instagram ein #SnowSunday einberufen, damit auch andere mitmachen können. Weitere Alternativen wären auch ein #FreezingFriday oder #WinterWednesday. Falls das jemand macht, bitte unbedingt Bescheid geben, ich mache bei solchen Dingen immer gerne mit!

Die liebe Fee hat erst kürzlich einen InstAdventskalender Aufruf auf Instagram getätigt, wo man jeden Tag im Dezember ein bestimmtes Foto machen muss. Das regt die Kreativität an!

Oder man schnappt sich Partner, Kind, Freundin, oder wer auch immer gerade in der Nähe ist, und macht einen Tagesausflug mit dem einzigen Ziel, Schneefotos zu machen: mit Schnee-Engel, Schneeballschlacht, Schneemann bauen, usw. Ist ja die geniale Ausrede für alle Unterländer um mal von der Nebelsuppe in die sonnigen Berge zu fahren, und nicht immer nur zu Hause zu bleiben.

fotoalbum machenAber manchmal ist das Hundewetter doch so schlimm, dass man wirklich nicht aus dem Haus will. An so einem Wochenende könnte man genauso gut mal alle Fotos aussortieren, und ein schönes Fotoalbum zusammenstellen. Das braucht Zeit, das kann nicht im Sommer gemacht werden, dafür ist der Winter da.

Oder für die hartgesottenen Bastler gilt natürlich auch die Fotos selber auszudrucken und in ein Notizbuch zu kleben oder Project Life zu starten.

tagebuch

Tagebuch schreiben, oder wie man heutzutage pflegt zu sagen: Journaling! Nichts regt die kreativen Hirnzellen mehr an, als zu schreiben. Ich selber bin ja auch nicht so der Tagebuch-Typ, aber ich habe immer ein Notizbüchlein wo ich mir für alles Listen mache (da sind wir wieder mit den Listen). Da steht drauf welche Bücher ich noch lesen will, wofür ich an diesem Tag dankbar bin, was im aktuellen Jahr bisher toll war, wohin ich noch reisen möchte, was ich noch zu Hause umdekorieren will, usw.

stadt

Zieh die dicken Winterstiefel an und gehe, wie ein Tourist, auf Entdeckungstour. Mach eine Liste mit deinen Lieblingsplätze in der Stadt und fotografiere sie. Schreibe auf warum Dir diesen Ort so gut gefällt, wann warst Du das letzte Mal da, oder welche Erinnerungen es dir bringt.

Wer’s ganz wild mag kann auch in eine ganz neues Stadtviertel wo Du noch nie zuvor warst, und gehe auf Erkundungstour. Auch wenn es auf den ersten Blick langweilig erscheint, liegt die Kunst der Kreativität darin, Neues in Altem zu finden und zu interpretieren. Sitz also in eine beliebige Tramlinie, U-Bahn oder Bus, und steige bei einer zufälligen Haltestelle aus. Was siehst Du? Gibt es ein Café oder ein Restaurant? Sind Jogger unterwegs? Oder Hünde? Welche Farbe haben die Gebäude? Gibt es Sitzbänke? Oder ein Park?

Ich hoffe diese Ideen helfen Dir weiter, um während den Wintermonate kreativ zu bleiben, und Inspiration in den ganz einfachen Dingen zu sehen.

Creativity involves breaking out of established patterns in order to look at things in a different way. Edward de Bono