Rezepte

Easy glutenfreie Cupcakes

Lieber Blogleser, Liebe Blogleserin,

Dieses Wochenende war eines der Guten. Nichts tun ausser Bücher lesen und glutenfreie Cupcakes backen während die anderen Fußball WM im Fernsehen schauen.

Ich wollte schon lange etwas glutenfreies oder veganes backen, aber nachdem ich gesehen habe was ich alles einkaufen muss um ein veganes Dessert zu backen, dachte ich, ich fange lieber mit dem Glutenfreien an. Da braucht man sich nur das andere Mehl zu kümmern. Nachdem ich also die Fragen der fussballschauenden Männerrunde ignorierte („Hast Du plötzlich ’ne Glutenallergie? Warum willst Du glutenfrei backen?“), machte ich mich ans Werk.

Die Cupcakes habe ich aus folgendem Rezeptbuch:

Zimtschnecken und Prinzessinentorte von Smilla Luuk

Smilla ist ein schwedischer Teenager mit Zöliakie, und da sie sehr gerne backt, hat sie in ihrer Küche alles ausprobiert um trotz der Glutenunverträglichkeit ihre Lieblingsdesserts geniessen zu können. Ihre Herangehensweise an das glutenfreie Leben hat mir besonders gut gefallen. Sie hat in ihrem Rezeptbuch eine Mehlmischung, die sie für fast alles braucht. Und wie ich gestern feststellen konnte, funktioniert sie auch ziemlich gut. Die fernsehschauende Männerrunde hat also gaaaar nicht gemeckert als sie die Cupcakes aufgegessen haben.

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Mehlmischung 400

Zutaten für die Cupcakes:
3 Eier
250 g Zucker
1 EL Vanillezucker
300 g glutenfreie Mehlmischung
2 TL glutenfreies Backpulver
1/2 TL Salz
100 g Butter (geschmolzen)
100 ml Milch

Zutaten für das Frosting
100 g weisse Schokolade
200 g Frischkäse (Philadelphia)
90 g Puderzucker
4 TL Vanillezucker
1/4 Zitrone, Saft
Lebensmittelfarbe

Am liebsten mag ich Kuchen mit einem Glas Milch oder mit einem Cappuccino.

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Verschiedene Ernährungsarten, sei es aus Unverträglichkeit oder Lebensphilosophie, interessieren mich sehr. Ich ernähre mich unter der Woche meistens vegetarisch, rotes Fleisch esse ich sehr selten. Und ich liebe vegetarisches Essen. Sogar glutenfrei könnte ich mir noch vorstellen. Vegan hingegen finde ich eine ziemlich krasse Umstellung.

Lebt jemand von Euch vegan? Oder backt Ihr gerne vegan? Könnt Ihr mir ein gutes Rezeptbuch oder ein Blog vorschlagen?

{Happy Valentine} & ein Backrezept

Liebe Blogleser

Heute ist Valentinstag. Und ich mag den diesen Tag weil es uns bewusst macht wen wir um uns herum haben. Es geht ja um die Liebe im Allgemeinen und nicht um die spezifische Liebe unter Lebens- bzw. Ehepartner. Über den Valentinstag wurde schon sehr viel gesagt.

Valentinstag-Gegner tun es gerne als Geschäftemacherei von den Blumenverkäufer und Schokoladenhersteller herunter. Und zum Teil stimmt das natürlich auch. Klar machen Leute Geschäfte mit diesem Tag. Genauso wie mit Weihnachten, Ostern, Muttertag, Kindergeburtstage, usw.  Aber es kommt schliesslich darauf an wie man es feiert. Ob es ein Business ist, und es nur um Geschenke geht, oder ob man diesen Tag nutzt um herum zu schauen und sehen wen wir in unserer Nähe haben und uns liebt. Und wer wir lieben. Das liegt schliesslich an uns.

Ich habe heute ein paar Kekse gebacken: Kekse mit Cranberrys mit weisser Schokolade. Zuerst wollte ich sie in Herzform ausstechen, aber irgendwie fallen sie dann auseinander, also habe ich es sein lassen. Das Rezept habe ich aus dem Buch Süsse Sünden (von The Hummingbird Bakery, die Kultbäckerei aus London!), siehe weiter unten für die Details:

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Zutaten:

135 gr Butter
80 gr Zucker
80 gr feiner brauner Zucker
0.5 Päckchen Vanillezucker
1 Ei
190 gr Mehl
1/2 TL Natron (kann man auch weglassen)
1/2 TL Salz
1/2 TL Salz
1/4 TL gemahlener Zimt
100 gr getrocknete Cranberrys
60 gr weisse Schokolade

Zubereitung:

Backofen auf 170 Grad Celsius vorheizen. Butter und alle drei Zuckersorten mit dem Handrührgerät schaumig schlagen. Das Ei einrühren. Mehl, Natron, Salz und Zimt zusammen in einer Schüssel sieben. Die Mehlmischung in zwei Portionen unter die schaumige Masse rühren. Alles mau einem glatten Teig verkneten. Zuletzt Canberras und weisse Schokolade hinzufügen. Vom Teig je 2 EL Teig abnehmen und zu Kugeln rollen. Die Kugeln mit etwas 7 cm Abstand auf das vorbereitete Blech setzen. Ca. 15-20 Minuten goldbraun backen. Auskühlen lassen, ESSEN!

{Jetzt wird’s kulinarisch} Guacamole

Ich bin nicht Mexikanerin, aber mich verbindet viel mit Mexico. Wir haben viele mexikanische Freunde und schon immer liebte ich mexikanisches Essen. In jeder Form. Es gibt nichts besseres als mexikanische Spezialitäten.

Was ich früher nicht wusste: ausserhalb von Mexico wird oft die Tex-Mex-Küche mit dem echten mexikanischen Essen verwechselt. Aber Tex-Mex stammt aus den USA, und ist die Abwandlung und Anpassung von mexikanischem Essen an die Südstaaten-Küche. Chili-con-carne? Ist Tex-Mex, nicht mexikanisch. Man erkennt den Unterschied vorallem auch daran, dass man in der Tex-Mex-Küche alles möglich in die Tortilla (mex. Fladenbrot) einwickelt und sie so isst. Die Mexikaner hingegen essen die Tortillas meist wie die Italiener das Brot: einfach zu jeder Mahlzeit dazu. Ich muss sagen ich mag sowohl Tex-Mex wie auch echte mexikanische Spezialitäten sehr gerne.

Heute habe ich für uns Guacamole gemacht. Ich serviere es sehr oft einfach als Snack für Zwischendurch, aber auch wenn wir Gäste haben, denn wie ihr bereits von hier wisst bevorzuge ich es in der Küche schnell und praktisch. Und Guacamole ist beides. Zudem ist die Begeisterung bei den Gästen gross.

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Man braucht nur die Avocado zu zerquetschen, beliebig würzen (Salz und Pfeffer), eine Tomate würfeln, und rein damit. Alles andere liegt an euch bzw. euren Geschmack: Knoblauch, Mais, Chili, ein Spritzer Limette, oder sogar Paprika können auch noch hinzugefügt werden. Ein Schuss Rahm verfeinert es noch etwas.

Ich habe auch schon irgendwo gelesen dass es mit Mango-Stückchen sehr fein schmecken soll, muss ich irgendwann auch ausprobieren.

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VIVA MEXICO! 

 

 

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