kreativ sein

{Fotografie} 40 Fotospiele die Spass machen

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Liebe Blogleserin, Lieber Blogleser,

Ich liebe Fotospiele und es gibt so viele, dass ich manchmal gar nicht weiss wo ich anfangen soll. Erst kürzlich habe ich an einem Tag spontan entschieden, alle Leute von hinten zu fotografieren. Mit meinem Fotoprojekt Das Jahr in Farben trainierte ich letztes Jahr mein „fotografisches“ Auge und forderte mich selbst heraus.

Wenn man die Kunst der Fotografie besser beherrschen will, oder die kreativen Säfte nicht mehr fliessen, ist es höchste Zeit, sich in ein Fotoprojekt zu stürzen. Es kann ja auch ein kleines Projekt werden und muss nicht gleich ein Jahresprojekt sein. Lieber wenig als gar nicht. Deshalb hier eine kleine Inspirationsliste von Fotospiele die man machen könnte:

1. Jump-Fotos
2. From where I stand
3. Fence (Der Zaun)
4. Kopflos
5. In meinen Händen
6. Nur in schwarz-weiss fotografieren
7. Schatzsuche
8. Buchstaben suchen
9. Nummern suchen
10. Menschen von hinten fotografieren
11. 100 Schritte (einfach 100 Schritte laufen und da ein Foto machen).
12. Makro (gehe nah ran!)
13. Selfies (Schuh-Selfies, Schal-Selfies, usw.)
14. Fremde Leute deiner Stadt
15. Analog fotografieren
16. Lego-Männchen
17. Verlassene Gebäude
18. Aus der Hüfte aus fotografieren (ohne durch den Viewer zu schauen!)
19. Die Natur aus einer anderen Perspektive
20. Street Fashion
21. Strassenkünstler
22. Auf einer Bank stehend
23. Gegenlicht
24. Sonnenaufgänge
25. Sonnenuntergänge
26. Kinder
27. Vogelperspektive
28. Landschaften
29. Mustersuche (Linien, Formen, usw.)
30. Leute beim Sport
31. Blurred (Unscharf)
32. Spiegelung im Wasser (oder sonstwo)
33. Regentage sind auch schön
34. Farbensuche (z.B alles was grün ist)
35. Ameisen Perspektive
36. Was bedeutet für dich der Frühling (oder Sommer) nur in Bilder!
37. Jede Stunde ein Foto
38. Schatten
39. Architektur
40. Deine Stadt ganz neu kennenlernen

Man kann diese Spiele entweder ganz für sich machen, oder auch auf Instagram hochladen. Taggt es dann mit @karininchen damit ich es auch sehen kann. Ok?

To me, photography is an art of observation. It’s about finding something interesting in an ordinary place… I’ve found it has little to do with the things you see, and everything to do with the way you see them. Elliot Erwitt

 

Sie ist künstlerisch unbegabt

Liebe Blogleserin, Lieber Blogleser,

Als ich in der achten Klasse war, sagte meine Handarbeitslehrerin zu meiner Mutter: „Ihre Tochter ist künstlerisch unbegabt. Sie hat es einfach nicht im Blut. Wenn sie aber brav in der Klasse mitmacht und die Hausaufgaben erledigt, werde ich das in der Note berücksichtigen.“

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Von da an habe ich das geglaubt. Ich habe geglaubt, dass ich gut im Fleiss bin, in Lesen und Schreiben, in Ordnung halten, in artig sein. Dass meine linke Hirnhälfte einfach besser ausgebildet ist. Ich habe Kunst vermieden, weil ich wusste „das liegt mir einfach nicht“. Dass ich aber GERNE malte, und eigentlich ganz gut tanzen und singen konnte, dass ich ein Gespür für Farben hatte, kam mir damals nicht in den Sinn.

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Als ich einige Jahre später meine erste eigene Kamera in den Händen hielt und merkte wie sehr es mir gefällt zu fotografieren, wie es mich entspannt und frei macht, dachte ich zuerst gar nicht an das Resultat. Ob die Fotos schön waren oder nicht interessierte mich nicht. Ich war einfach glücklich wenn ich fotografieren konnte. Also fotografierte ich weiter, kaufte mir Leinwände und Acrylfarben und spielte mit den Farben. Ich befreite mich komplett vom Perfektionismus und war mutig genug um zu sagen: „Es ist mir egal ob ich unbegabt bin, ich mache es trotzdem. Einfach weil ich es gerne tue“. Der Weg war das Ziel.

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Heute bin ich fest davon überzeugt, dass jeder von uns ein kleiner Künstler in sich drin hat. Unser inneres Kind, dass sich die Hände gerne mit Farbe bekleckst und drauflos malt ohne daran zu denken ob das Bild den Erwartungen entsprechen wird oder nicht. Ein Kind malt, einfach weil es Lust dazu hat. Ein Kind spielt gerne mit Knete, ein Kind bastelt gerne. Wenn es ein Lied hört, tanzt es. Das Leben sollte so sein: einfach, uneingeschränkt und frei. Kreativer Ausdruck ist der Weg für die persönliche Weiterentwicklung.

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Deshalb möchte ich dir heute sagen: es spielt keine Rolle ob du begabt bist oder nicht, du sollst malen, basteln, kneten, tanzen, singen, ein Musikinstrument spielen, und zwar einfach nur um es zu tun und dabei die ganze Welt vergessen. Schliesse die Augen und hör ganz genau zu, was dein inneres Kind zu dir sagt. Was sagt es?

Everyone is born creative; everyone is given a box of crayons in kidergarten. Then when you hit puberty they take te crayons away and replace them with dry, uninspiring books on agebra, history, ect. Being suddenly hit years later with the ‚creative bug‘ is just a wee voice telling you, ‚I’d like my crayons back, please.” Hugh McLeod