Fotografie

{Die Fotoschule} A Guide to camera lenses

Liebe Blogleserin, Lieber Blogleser,

Wenn du gerne fotografierst und vielleicht auch schon deine erste Spiegelreflexkamera gekauft hast, fragst du dich bald was für ein Objektiv du dir zulegen sollst. Vorallem jetzt wo man sich etwas für Weihnachten wünschen kann, wäre doch so ein neues Objektiv gar keine schlechte Idee. Aber es gibt so viele, man verliert den Überblick und möchte am liebsten gleich alle haben.

Ich weiss nicht wie es bei dir ist, aber mich interessieren die technischen Details wenig bis gar nicht. In der Fotografie geht es leider allzu oft um Technik und ich persönlich befasse mich lieber mit Inspiration, Kreativität und Ideen als mit Formeln der Blendenöffnung. Aber man kommt nicht drumherum, und spätestens wenn man sich ein Objektiv anschaffen will (und das kann ganz schön ins Geld gehen), ist es sehr wichtig, dass man weiss was man braucht. Deshalb kommt jetzt hier meine untechnische Erklärung zu den Objektiven.

Weitwinkel

Diese Objektive erkennt man weil ihre Namen meist kleine Zahlen aufweisen (die Erklärung zu diesen Zahlen ist für Fortgeschrittene deshalb lasse ich es hier weg – wird in einem separaten Post erklärt). Wenn Du also ein Objektiv siehst, dass 10-22 oder 10-18 heisst, ist das ein Weitwinkel.

Mit diesen Objektiven kann man ganz gut Panorama-Bilder einer Landschaft oder Städtefotos machen. Aber auch für kleine Räume wo sehr viel in ein Bild reingepackt werden muss, sind sie sehr praktisch. (Übrigens ist die Kamera eines Smartphones immer eine Art Weitwinkel-Objektiv). Allerdings muss man bedenken, dass sie aufgrund ihres Aufbaus auch Verzerrungen aufweisen.

Wide Angle

ya boy

Wide-angle Eiffel Tower from the lengthy queue

Festbrennweiten

Auf English werden sie Prime Lenses genannt. Sie sind meine absolute Favoriten, weil man mit ihnen so schön verschwommene Hintergründe machen kann (wird auch Schärfentiefe genannt). Wenn man also Portraits fotografiert, sind diese Objektive meiner Meinung nach die besten, weil die Person im Vordergrund sehr scharf und der Hintergrund schön weich erscheint. Aber es ist (wie alles im Leben) Geschmacksache.

Diese Objektive erkennt man, weil ihre Zahlen keinen Bindestrich aufweisen. Sie haben meist nur eine Zahl, wie z.B. 35mm oder 50mm. Preislich können sie sehr variieren. Ein 50mm 1.8 kriegt man bereits für CHF 100.-. Hingegen eine 50mm 1.4 da schon über CHF 300.- kosten kann. Der Unterschied von 1.8 und 1.4 ist, dass man mit 1.4 ein noch verschwommener Hintergrund machen kann. Es lohnt sich also verschiedene Möglichkeiten zu prüfen.

Was man zu diesen Objektiven bedenken muss ist, dass man sie nicht einzoomen kann. Man muss sich also als Fotograf viel mehr bewegen, und halt näher ran wenn man etwas von ganz nah fotografieren will.

Ashley + Ryan | Veiled Beauty

GM1 50mm 1.4 test
Shetti // Nikkor 50mm 1.4

Makros

Dieses Objektiv ist der Stethoskop unter den Objektiven. Ich nenne es manchmal auch „Das Insekten-Objektiv“, denn oft werden Ameisen, Bienen, oder Spinnen (igitt!) damit fotografiert. Auch Pflanzen und Blumen sieht man oft. Allerdings finde ich, dass es weit noch mehr Möglichkeiten gibt. Du willst ein kleines Detail sehr nah fotografieren? Dann ist das, das richtige Objektiv für dich. (Ist übrigens auf meiner Wunschliste für Weihnachten – Danke Schatz!)

Makros können verschiedene Nummern haben (zwischen 50 und 100), aber man erkennt sie ganz einfach, weil sie auch als „Makros“ verkauft werden.

#Macro #Ladybird Tamron 90mm

 

Baby Hand

 

Tele-Zoom oder Zoom

(Der Name ist etwas irreführend, weil auch andere Objektive einzoomen können). Das ist das Fernglas unter den Objektiven. Ich (die für alle Dinge Namen erfinden muss damit ich mir es merken kann) nenne sie die „Paparazzi-Objektive“. Man kann mit ihnen Fotos von ganz weit weg machen, und das Fotografierte sieht aus als wäre es vor deiner Kamera gewesen. Man erkennt die Telezoom, weil sie meistens entweder eine Zahl von 70-Aufwärts haben, wie z.B. 70-200 oder 70-300. Normale Zoom-Objektive können aber auch andere Nummern haben (meistens kommt im Lieferumfang der Kamera ein 18-55mm Zoom-Objektiv).

Sie eignen sich gut für Safari-ähnliche Reisen, oder einfach wenn man nicht allzu nahe rankommen kann:

Roger Federer - ATP Finals 2013

 

Say Cheetaaaaaaaaaaaaaaaaaah!

 

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Fisheye

Das ist ein spezielles Objektiv, wo alle gerade Linien verzerrt werden. Es ist ein gutes Objektiv um lustige und kreative Fotos zu machen. Es gibt eine ganz andere Sicht der Dinge. Sie sind meiner Meinung nach noch etwas zu teuer (ab CHF 500.-), aber in letzter Zeit gibt es auch billigere Varianten. Wie diese Qualitativ sind kann ich aber nicht beurteilen, und wenn es CHF 300 kostet und schnell kaputt geht, war es auch teuer genug oder? Ich habe dieses Objektiv noch nicht gekauft, weil man mit Apps oder Photoshop ähnliche Effekte erzielen kann, aber vielleicht sieht das in ein paar Monate wieder anders aus. 😉

A Northern Soul

oxford circus metro 2013-09-04 211532_DxO_NW fisheye
_Fisheye_Looook2

 

Meine Empfehlung für den Anfang

Und das ist wirklich meine ganz persönliche Meinung, denn jeder kann das anders sehen und man muss am Schluss selbst entscheiden was richtig ist. Ich würde nicht gleich viele Objektive kaufen, sondern lange genug mit dem üben was man hat. Wenn man eines kaufen möchte und sich gut informiert hat, würde ich es aber zuerst für ein paar Tage mieten und schauen wie es wirkt.

Meine Empfehlung für ein kleines Budget

Ich bin der Meinung dass eine Festbrennweite immer im Grundsortiment dabei sein soll. Sie ist am Anfang nicht ganz einfach weil man automatisch das Heranzoomen irgendwie vermisst, aber wenn man sich einmal daran gewöhnt hat, ist es einfach nur wunderbar und man kriegt sie schon ab CHF 100.-.

Das war’s! Nicht so schwer oder? Welche Objektive hast Du bzw. welche möchtest Du kaufen? Hast Du fragen zu Objektiven? Einfach ein Kommentar schreiben, ich werde versuchen so gut wie möglich zu beantworten.

 

{Photographers I Like}

Liebe Blogleserin, Lieber Blogleser,

Eigentlich wollte ich heute wieder eine Serie von {Blogs I Like} posten, aber (wie so oft) kam es anders als geplant. Denn als ich die Bilder zusammenfügte, erkannte ich, dass obwohl ich ihre Blogs auch abonniert habe, diese Fotografen meine absolute Quelle der Inspiration sind.

Fotografie war schon immer meine kleine grosse Liebe. Manchmal mehr, manchmal weniger. Und als ich mir vor ein paar Jahren meine erste DSLR Kamera kaufte, und im Internet nach Inspiration surfte, fand ich den Blog von Jasmine Star. Sie hatte damals eine Kamera von ihrem Mann geschenkt bekommen, und versuchte einen Fuss in der Welt der Hochzeitsfotografie zu fassen. Und es ist ihr gelungen! Und ich habe das im Internet miterlebt, mit ihr mitgefiebert, mich gefreut wenn sie in einem Magazin publiziert wurden, und mir Sorgen um ihre Mutter gemacht als sie einen Hirntumor hatte. Das ist das ironische am Bloggen. Man kennt sich nicht, und trotzdem fühlt man sich so nah, als wäre man beste Freundinnen. Und das ist ein schönes Gefühl.

Jasmine Star

War meine erstes grosses Fotografinnen-Vorbild. Sie fotografiert ganz normale Menschen und lässt sie wie Models aussehen, ohne verkrampft dazustehen. Und das macht ihre Fotos so speziell. Wer ganz normale Menschen Nicht-Models fotografiert weiss wie schwierig es ist sie auf eine Pose zu führen wo sie sich wohl fühlen und natürlich aussehen.

jasminehttp://www.jasminestarblog.com

Gladys Jem

Gladys Hochzeit wurde von Jasmine Star fotografiert, und so lernte ich sie kennen. Auch sie ist Hochzeitsfotografin und hat ihren eigenen Stil entwickelt. Sie lebt im wunderschönen San Francisco und ihre Fotos haben etwas Magisches. Was mir an ihren Fotos am besten gefällt, ist ihr Gespür um im richtigen Moment auf den Auslöser zu drücken. Sie kann echte Gefühle so gut einfangen und das ist eine spezielle Gabe.

gladys

http://gladysjem.com/blog/

 

Xanthe Berkeley

Xanthe ist eine relativ neue Entdeckung für mich, aber mittlerweile ist sie einer meiner Lieblingsofotografinnen geworden. Eigentlich fotografiert sie ihr ganz normales Leben, aber in so einer natürlich schönen Art und Weise, dass man das Gefühl hat, Teil von ihrem Alltag zu sein. Die Liebe zu ihren Söhnen ist auf ihren Fotos so schön erkennbar. Ausserdem macht sie sogenannte Time Capsules, kurze Filme die aus Fotos und Videos zusammengeschnitten und editiert wurden. Wenn jemand daran interessiert ist zu lernen, sie bietet auch Kurse für Creating Time Capsules.

xanthe

http://www.xantheberkeley.com

 

Molly Flanagan

Molly Flanagan ist die Königin des Fotojournalismus. Sie fotografiert Familien indem sie sie nicht posen lässt, sondern zu ihnen nach Hause geht und sie im ganz normalen Alltag begleitet. Am Anfang dachte ich „Päh! das kann doch jeder“. Aber wer genau hinsieht, entdeckt ihre kleinen Schätze. Fotografien die man minutenlang anschauen kann weil sie so banal wunderschön sind.

mollyflanagan

http://mollyflanagan.com

Habt Ihr auch Fotografen- oder Blogger-Vorbilder, die ihr abonniert habt? Welche sind das? Würde mich echt interessieren, denn so lernt man Neues kennen oder entdeckt neue „Lieblingsblogs“.

When we seek to discover the best in others, we somehow bring out the best in ourselves. William Arthur Ward

 

{Die Fotoschule} Welche DSLR kaufen

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Liebe Blogleserin, Lieber Blogleser,

Wenn Leute erfahren, dass ich gerne fotografiere, ist sehr oft die erste Frage: „Ich will schon lange eine Spiegelreflex-Kamera kaufen, aber ich weiss nicht welche“. Und ich würde am liebsten gleich eine schnelle Antwort geben können, aber es ist halt nicht ganz so einfach. Eine digitale Spiegelreflex-Kamera kostet genug und sollte gut überlegt sein. Deshalb hier mein ganz persönlicher Rat wenn Du dir eine dSLR kaufen willst, und was ich getan habe bevor ich mir die erste Kamera kaufte.

Du hast Dir vielleicht schon Gedanken darüber gemacht, ob Du eine Nikon oder Canon kaufen sollst. Es gibt viele andere Marken, aber ich bin in diesem Sinne sehr konservativ. Wenn man so viel Geld für eine Kamera ausgeben wird, muss es auch eine sein, deren Produzenten genug Erfahrung haben. Erstens gibt es diese zwei Marken schon länger, und zweitens (und das vergessen viele) hast Du eine sehr grosse Palette an Objektiven die Du mit der Zeit dazu kaufen kannst. Wenn Du etwas Übung mit der Kamera hast, wirst Du dich mit der Zeit für eine Sparte der Fotografie mehr interessieren, wie z.B. Makro-Fotografie, Architektur, usw. Und für jeden davon gibt es unterschiedliche Objektive.

Vor allem aber solltest Du dich gut informieren. Bevor ich meine erste Kamera kaufte, ging ich gerne oft auf Flickr. Dort kannst Du Fotos sehen, die andere User hochgeladen haben. Und wenn sie Dir gefallen, siehst Du (wenn es der User so eingerichtet hat) unten rechts, mit welcher Kamera sie gemacht wurden. Zum Beispiel so:

Bildschirmfoto 2014-08-25 um 19.36.37

Ausserdem kaufte ich Magazine und las Reviews, suchte auf Google Vergleiche, las technische Blogs über Fotografie, ging in Foto-Fachgeschäfte, fragte Fotografen in meinem Umfeld. MEINE Killerkriterien waren:

Auflösung (wie viele Pixel)
LCD Schwenkkamera
Infrarot-Fernauslöser
Wie hoch kann der ISO gehen
Wie viele Fokussierungspunkte hat es

Am Schluss hatten mein Geldbeutel und ich ein sehr ernstes Gespräch, und wir entschieden uns für eine Kamera.

Du kannst mir sonst auch gerne Deine Fragen in den Kommentaren oder per E-Mail schicken. Ich werde versuchen sie so gut wie möglich zu beantworten.

Wenn Du dich für Fotografie interessierst, melde dich am 1. Oktober für Die Fotoschule an (Teilnehmerzahl begrenzt).

{Erfolgreich bewerben}

Liebe Blogleserin,Lieber Blogleser,

Als ich Teamleiterin in einem mittelgrossen Unternehmen war, bekam ich sehr oft Bewerbungen zur Überprüfung. Diese Bewerbungen waren meistens schon die, die das HR von der Gesamtmenge herausgefiltert hatte. Und was ich da zum Teil gesehen habe, gab mir Gänsehaut. Da waren junge Leute, die sich für einen ziemlich coolen Job bewarben, den sie auch alle sicher sehr gerne haben wollten, aber die Fotos waren entweder vom Automat, oder noch schlimmer, irgendwelche ausgeschnittene Privatfotos von der letzten Grillparty.

Also habe ich heute einen sehr speziellen Post vorbereitet. Denn vielleicht bist Du unglücklich im aktuellen Job, oder möchtest mehr Lohn, kommst aus einer Babypause zurück, oder sonst etwas. Ich werde Dir hier die wichtigsten Tipps für eine erfolgreiche Bewerbung geben. Aber eins nach dem anderen.

Was tun wir normalerweise wenn wir einen neuen Job suchen? Wir bereiten unser Lebenslauf vor, bringen alle Unterlagen auf den neusten Stand, und fangen an es zu verschicken. Und dann….verschwinden wir unter den 2’958 anderen Bewerber für diese Stellen.

Also wie kann man sich von der Masse unterscheiden? Wie kann ich meine Bewerbungsmappe gestalten damit sie aus diesem Berg von Bewerbungen heraussticht? Wir  werden zuerst Mal über das Bewerbungsfoto reden. Denn das menschliche Gehirn verarbeitet Bilder schneller als Texte, und wenn wir eine Bewerbung bekommen, ist das Foto, das erste was wir sehen. Und deshalb muss genau dieses Foto PERFEKT sein. Es wird Dir die Türe für Deinen Traumjob öffnen.

Investiere das Geld für ein professionelles Foto

Suche Dir einen guten Fotografen aus Deiner Gegend aus, und besuche seine Online-Fotogallerie. Seine Bewerbungs-Fotos sollten einen neutralen Hintergrund haben: schwarz, weiss, grau, usw. (kein rot oder sonstige komischen Hintergründe!). Falls Dir seine Fotos gefallen, erkundige Dich vorher ob Du das Foto auch elektronisch bekommst. So sparst Du Dir die Zeit vom Einscannen und wieder auf Deine Bewerbung hochzuladen. Dezentes Makeup, Business-Kleidung, wenig Schmuck. Schau Dir zum Beispiel die Fotos von Sheryl von Flashbox Photography an:

Bildschirmfoto 2014-07-24 um 15.11.47

 

Bildschirmfoto 2014-07-24 um 15.11.58

Siehst Du wie die Kandidaten etwas seitlich stehen? Das sieht für den Betrachter sympathisch aus, und nicht so gestellt. Der Hintergrund ist dezent, so dass es nicht vom Gesicht ablenkt. Ausserdem sind die Fotos im Querformat, und Sheryl benutzt bewusst die Drittel-Regel, über die wir schon HIER gesprochen haben. Das macht es für das Auge interessanter. Deine Bewerbungsfotos sollten in diesem Stil sein.(Wenn Du übrigens in der Nähe von Zürich wohnst, lass die Bewerbungsfotos gleich von Sheryl machen, dann weisst Du dass es richtig gemacht wird).

Aber es gibt viele andere Möglichkeiten aus der Masse herauszustechen. Wie kannst Du den Weg zum Bewerbungsgespräch verkürzen? Wie wäre es wenn Du den Spiess so umdrehen könntest, dass die Firmen DICH haben wollen?
Auch wenn Du nicht viel Erfahrung hast.
Auch wenn Du die Branche wechseln willst.
Auch wenn Du denkst Du hast nicht viel Nennenswertes im Lebenslauf.

Ich werde Dir exklusives Material schicken, mit geprüften Strategien und Taktiken für die Bewerbung, inklusive zwei CV Muster. Damit Du dich erfolgreich bewerben kannst und von Anfang an schon in die engere Auswahl kommst. Und das alles kostenlos. Bist Du bereit?

Richtig bewerben

* Mussfeld



 

DIY Ferienalbum

Liebe Blogleserin, Lieber Blogleser,

Es sieht draussen zwar nicht so aus, aber es ist Sommer, Leute. Und falls Du aus den Ferien zurück bist und schon den Wetter-Koller hast, kommt hier eine ganz einfache Idee um die Ferienerinnerungen wieder aufzuleben.

Was Du brauchst ist ein leeres Notizbuch ganz ohne Streifen, ein paar schöne Washi-Tapes, Kleberoller, ein Beschriftungsgerät und eine Strassenkarte. Strassenkarte? Ja, das ist die Grossmutter der Navis. Braucht heute eh keiner mehr, also kann man sie super für nostalgische Fotoalben zerschneiden.

Apropos Beschriftungsgerät. Wenn man keins hat kann man ganz einfach mit schönen Farbstiften schreiben oder malen. Mein DYMO-Beschriftungsgerät hat die Hälfte gekostet als all diese anderen vollautomatischen Beschriftungsgeräte, und ich liebe ihn. Ich beschrifte damit alles zu Hause. Mein Mann befürchtet schon ich klebe ihm eine Etikette auf die Stirn mit „Ehemann“ 😉

Für Fotos und Fotoalben eignen sich die Beschriftungsgeräte ganz besonders gut, weil sie ihnen einen speziellen „Vintage“ Flair geben.

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Ihr messt das offene Notizbuch ab, und zählt auf jeder Seite noch 3cm dazu. Dann schneidet Ihr die Strassenkarte in diesem Mass aus und überklebt damit das Notizbuch. Ihr könnt das Ganze dann nach Eurem Geschmack verschönern. Bei mir sah es dann so aus:

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Und dann geht’s richtig los: Fotos bekleben, Erinnerungen was ganz besonders toll war, Erlebnisse festhalten, Gefühle aufschreiben. Das ist ausserdem DIE perfekte Beschäftigung für dieses Sauwetter draussen.

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Jede Seite kann man individuell gestalten und verschönern. Strassenbillets, Museum-Eintrittskarten, Restaurant-Quittungen, kann man alles auch noch reinkleben.

Viel Spass beim Kleben!

Die 4 häufigsten Fehler beim Selfie

Lieber Blogleserin, Lieber Blogleser,

Tatsache 1: Heutzutage machen alle Selbstportraits. Es ist dermassen beliebt, dass es sogar eine Abkürzung dafür hat: SELFIE. Seit Ellen De Generes ihr berühmtes Selfie während der Oscar Verleihung machte, ging es so richtig los. Alle machen Selfies: Obama, Angela Merkel und Podolski, und sogar der Papst. Grund genug für alle anderen es ihnen gleich zu tun.

Tatsache 2: (und hier kommt der Grund dieses Posts) Nicht alle die Selfies machen, können es auch. Und deshalb kommt jetzt hier die kleine Anleitung der DONT’S, die man bei einem Selfie berücksichtigen sollte.

Fehler 1 640

Um das zu erklären greife ich jetzt ein bisschen in die Fotografensprachen-Kiste: Deine Smartphone-Kamera ist im Grunde genommen ein Weitwinkel-Objektiv. So, und jetzt einfach erklärt: Die Kamera ist so gestaltet, dass sie so viel wie möglich aufs Bild bringen kann. Das heisst aber auch, dass es Verzerrungen geben kann wenn etwas zu Nahe ist. Damit deine Nase also auf dem Selfie nicht wie die von Shrek aussieht, bitte Arme etwas ausstrecken und das Handy nicht zu nahe am Gesicht.

 

Fehler 2 640Von unten hinauf fotografieren, das ist ganz ganz schlimm. Tut das bitte nicht. Das ist fast so schlimm wie Fotos während dem Essen bzw. Kauen. Kein Mensch sieht gut aus wenn die Kamera weiter unten als das Gesicht ist (oder eben beim Kauen).

 

Fehler 3 640

Wenn man Fotos im Dunkeln macht, oder dort wo es nicht genug Licht gibt, werden die Fotos körnig und unschön. Deshalb macht man ein Selfie möglichst in der Nähe eines Fensters, damit man so viel Licht wie möglich hat. Aber Achtung: wenn man das Selfie irgendwo draussen an der prallen Sonne macht gibt das Augenringe, und man sieht aus wie ein Pandabär. In so einem Fall lieber mit Sonnenbrille.

 

Fehler 4 640

Was auch sehr häufig vorkommt, ist dass man den Hintergrund vergisst. Dieser kann aber vom Gesicht ablenken oder da ist einfach etwas was wir nicht auf dem Foto haben wollen. Deshalb immer auch kurz schauen was hinter bzw. neben Dir zu sehen ist.

richtig 640So und jetzt nichts wie los, stürzt Euch ins Selfie-Fieber, und wagt Euch vor der Kamera zu stehen. Übung macht den Meister! Zeigt her Eure Selfies…

 

Cooler Instagram Account: @Cintascotch

Liebe Blogleser,

Ich habe schon immer Kunst bewundert. Auch die bekannten Künstler. Aber vorallem  bewundere ich diese „ganz normalen“ Leute im Alltag, die so ideenreiche sind, dass sie auch Künstler sind. Künstler des Alltags. Sie holen viele gute Ideen aus dem Nichts.

Ich bin mehr der analytische Typ und muss mich enorm anstrengen bis etwas richtig Kreatives entsteht. In den letzten Wochen habe ich ein paar sehr inspirierende Bücher gelesen (mehr dazu in einem späteren Post), wo ich unter anderem etwas gelernt habe, was ich nicht wusste: Kreativität ist lernbar. Manche sind von Geburt aus äusserst Kreativ, andere gar nicht. Aber man KANN es lernen, es ist (wie fast alles) reine Übungssache.

Javier Perez ist eben so ein Künstler. Er sieht eine Mandarine, und denkt an Lungen. Er sieht ein paar Trauben und denkt an Luftballons. Auf seinem Instagram-Account „Cinta-Scotch“ lässt er seiner Kreativität freien Lauf. Mit verschiedenen Objekten aus dem Alltag kreiert er ideenreiche und trotzdem minimalistische Bilder. Umso mehr erfüllt es mich mit Stolz, dass er ein Ecuadorianer ist. Hier sind einige Bilder aus seinem Instagram Account: (@cintascotch)

z.B mit CHIPS:

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Oreo Batman und Oreo Pacman:

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Und welche Instagram-Account bewundert Ihr so?

Aus der Sicht eines Kumquats

Liebe Blogleserin, Lieber Blogleser,

Letzte Woche musste ich ein paar Fotos von Kumquats und anderen Früchten für eine Publikation machen. Ich darf es noch nicht verraten, aber sobald es online ist gebe ich Euch natürlich Bescheid. Ich liebe Sommer und ich liebe Früchte, und somit war es mir ein Vergnügen diese Fotos zu machen:

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Wusstet Ihr dass Kumquats doppelt so viel Vitamin C haben wie eine ganz normale Orange? Sie ist halt nur ein bisschen bitter. Und klein. Und unwahrscheinlich. Man nimmt sie fast nicht wahr, und doch ist sie da. Und darum werden wir sogar noch etwas metaphorisch:

Wie oft sehen wir in unserer Umgebung auch immer nur die „Orangen“. Dabei gäbe es vielleicht einige „Kumquats“ mit guten aber vielleicht versteckten Eigenschaften. Deshalb lautet heute die Hausaufgabe: Haltet Ausschau auf die Kumquats in Eurem Leben!

Und weil das jetzt so schön war, gibts gleich etwas zum Herunterladen:

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{App Love} Fotobearbeitung mit dem Handy

Liebe Blogleser

Wir haben hier schon etliche Male über Instagram gesprochen, und Ihr könnt sicher fast nicht mehr hören wie sehr ich diese App liebe. Was Ihr aber noch nicht wisst, ist was ich alles vorher noch mit den Fotos mache bevor ich sie auf Instagram hochlade. Da gibt es eine Menge Apps die mir das Leben versüssen, und ich habe sie alle (wirklich):

1. PicLab
Diese ist eine meiner Lieblingsapps. Ich benutze sie nicht in erster Linie um Fotos zu bearbeiten, sondern um sie Rund oder Eckig auszuschneiden, oder um etwas darauf zu schreiben. Sie ist sehr einfach zum bedienen und ausserdem noch gratis!

piclab

2. VSCO Cam
Das ist auch eine Lieblingsapp von mir. Mit ihr kann man wunderbar melancholische Filter auf das Foto laufen lassen, und sie sehen nachher so richtig Vintage aus. Die App kommt in der Grundversion gratis mit einigen Filtern, wenn man mehr Filter haben will kann man Packages kaufen.

vsco

3. Rhonna Designs
Diese App habe ich erst kürzlich entdeckt, und ich muss sagen ICH BIN BEGEISTERT. Sie kostet CHF 2.- aber es lohnt sich auf jeden Fall. Sie hat wunderbare Texte schon hinterlegt mit Rahmen, verschiedenen Schriften, Bildern, ich kann gar nicht genug kriegen davon. Hier ein paar Screenshots was man alles damit tun kann.

rhonna

4. Squaready
Mit dieser App kann man rechteckige Bilder auf Instagram hochladen, ohne dass ein Teil des Bildes verloren geht. Da Instagram alle Bilder quadratisch zuschneidet, hilft diese App dies zu umgehen. Ich benutze sie nicht sehr oft, weil ich meine Bilder sowieso schon meistens für Instagram quadratisch schiesse, aber sie ist trotzdem praktisch (und gratis!).

squaready

5. Snapseed
Mit dieser App kann man so ziemlich alles mit einem Foto machen: verbessern, erhellen, scharf einstellen, usw. Sie ist der „Alleskönner“ und somit sehr beliebt. Ich benutze sie sehr selten, habe es aber trotzdem falls mal etwas korrigiert werden muss. Man weiss ja nie.

snapseed

 6. PhotoGrid
Mit dieser App kann man super Collagen machen, es ist sehr schnell und wenn man eine Collage anders zusammenstellen will, muss man das Handy einfach schütteln und schon hat man die Fotos anders sortiert.

photogrid

 

Und welche Apps benutzt Ihr so?

{Die Fotoschule} Reisefotografie

Liebe Blogleserin, Lieber Blogleser,

Ist Dir nicht auch schon passiert, dass Du aus den Ferien zurückkommst und Deine Fotos sehen schlecht aus? Sie widerspiegeln so gar nicht das wunderbare Gefühl als man dort war? Sie sind einfach langweilig?

Dann solltest Du die nächsten paar Zeilen ganz genau lesen. Dabei spielt es überhaupt keine Rolle welche Kamera Du hast, ob es eine Spiegelreflexkamera oder eine Point & Shoot ist, oder wenn Du einfach nur mit dem Handy fotografieren willst. Ich zeige Dir wie Du, unabhängig vom Equipment, super Ferienfotos machen kannst. Mit diesen 6 einfachen Tipps bist Du für deine nächsten Ferien gewappnet:

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1. Vorbereitung ist die halbe Miete

Genauso wie mit der Kleidung, überlegst Du dir am Besten gleich vorher welche Kamera Du mitnehmen willst.

Little photographer(Foto: Stavros Makropoulos, Flickr)

Fotos unter Wasser sind z.B. sehr speziell, aber praktisch niemand denkt daran eine Unterwasser-Hülle zu kaufen, oder (noch besser) eine praktische Einweg-Kodak-Unterwasser-Kamera, die zu allem hinzu sehr günstig ist.  Wenn Du irgendwohin gehst, wo es einen Pool oder klares Meerwasser gibt, ist diese Kamera ein Muss.

underwater fun(Foto: Stephanie Lorenzo, Flickr)

Underwater Photoshoot | Lang Tengah Island | Kuala Terengganu | Terengganu | MALAYSIA - Visit Terengganu 2014 Proposal(Foto: noit pippo, Flickr)

alisonsadventures_gopro_underwater_cloudbreak(1).jpg(Foto: Sarah Lee, Flickr)

Wenn Du zu Zweit auf Reisen bist und gerne auch ein paar Fotos zusammen haben willst, dann ist ein Stativ unabdingbar. Klar, ein Selfie zu Zweit geht immer, aber es ist nicht so einfach und vorallem sieht man dabei meisten nur Eure Gesichter und nichts von der Umgebung. Und immer fremde Leute fragen ist doch auch doof.

Es gibt viele verschiedene Stative, am Besten gehst Du in ein Fachmarkt und schaust welches Stativ zu deinen Bedürfnisse passt. Ich finde die GorillaPod ziemlich praktisch:

Bildschirmfoto 2014-06-02 um 22.52.19

 

Nicht vergessen: Akku-Ladegerät mit einpacken und genügend SD-Karten mitnehmen!Zusatztipp

2. Inspiration durch Stöbern

Dumont, Geo, Globetrotter, Merian, oder wie die Magazine alle heissen. Auch wenn ich nur für ein paar Tage irgendwohin reise, kaufe ich mir immer so ein Heft und schaue mir die Fotos an, damit ich es mir in etwa vorstellen kann.

travel magazines

Es gibt gute Tipps für die Reise und gleichzeitig holt man sich die Inspiration für gute Fotos. Wenn mir im Magazin etwas sehr gut gefällt, versuche ich das Foto nachher zu „kopieren“, in dem ich mir überlege aus welcher Perspektive das Foto gemacht wurde, zu welcher Tageszeit, usw.. Ich schreibe mir alles in meinem Reise-Notizheft auf, mit Strassennamen, Restaurants und sonst noch alle Orte die ich unbedingt besuchen will.

Ausserdem schreibe ich mir auf, was ich sonst noch alles fotografieren will. Wenn ich also nach Paris reisen würde, sähe meine Liste etwa so aus:

Bucketlist Paris3. Das Licht

Wenn Du schon eine Weile fotografierst weisst Du es bereits: das wichtigste bei der Fotografie ist das Licht. Und das beste Licht für Fotografie sind die ersten zwei Stunden nach Sonnenaufgang, oder die letzten zwei Stunden vor Sonnenuntergang. Klar kannst Du den ganzen Tag so viel fotografieren wie Du willst. Aber wenn Du wirklich aussergewöhnlich gute Fotos vom Strand, vom Park oder von einer Touristenattraktion machen willst, gibt es nur eins: im Internet nachschauen wann die Sonne aufgeht, und mit deiner Kamera frühmorgens raus aus dem Hotel. Ausserdem hat es da noch kaum Leute und man hat den Park, den Strand, oder die Touristenattraktion ganz für sich allein. Das nenne ich eine Win-Win-Situation.

 

Arc de Triomphe @ sunrise(Foto: Beboy Photographies, Flickr)

Early Morning Sunrise in New York City(Foto: Richard, Flickr)

Barra beach sunrise(Foto: Olivier Leclaire, Flickr)

4. Der Ort

Deine Reisedestination hat eine bestimmte Kultur, die Du versuchen musst in Deine Fotos zu integrieren. Suche die Bräuche, die Menschen die dich interessieren und fotografiere sie. Lass dabei deiner Kreativität freien Lauf und versuche nicht, die Bilder zu machen die alle anderen schon machen, sondern versuche einfach Neues.

Du könntest zum Beispiel eine Postkarte fotografieren die gerade vor dem Objekt ist, und nicht das Objekt selbst. Wie hier die Augustinergasse in Zürich:

La busqueda del tesoro: postales

 

 

Oder dein Schatten soll Teil des Bildes sein.

Maui Baldwin Beach(Foto: Dan Burt, Flickr)

Erinnere dich an die Perspektive (darüber haben wir HIER schon gesprochen).

5. Das Essen

Vielleicht bin nur ich so, aber für mich ist das Essen ein wichtiger Bestandteil der Reise. Ich probiere lokale Spezialitäten aus und besuche Märkte, Restaurants, Cafés, die ich alle unbedingt fotografieren muss. Und immer schön im Notizheft schreiben, sonst weiss man nachher nicht mehr wo man diese feine Paella gegessen hat.

Aber auch Blumen, Feste, oder generell Farben gehören zur Foto-Liste.

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6. Der Teufel liegt im Detail

Nur die grossen und wichtigen Dinge zu fotografieren ist langweilig. Versuche die Details zu sehen, die kleinen Dinge mit Deiner Kamera festzuhalten, denn an die erinnert man sich selten wenn man einst wieder zu Hause ist. Sie sind dann eine wahre Überraschung wenn man die Fotos wieder durchblättert.

 

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Und jetzt bist Du fotografisch bereit für Deine nächste Reise. Und bitte nicht vergessen: Übung macht den Meister! Es ist noch kein Profi-Fotograf vom Himmel gefallen. Wen Du das Auge trainieren willst dann mach doch auf unserem Spiel Das Jahr in Farben mit. HIER kannst Du lesen wie es funktioniert.

 Not all those who wander are lost. J.R.R.R. Tolkien

Weitere Themen aus der Serie {Die Fotoschule} die dich interessieren könnten:

Technische Grundlagen Baby-Einfach

Die Perspektive

Bildkomposition

Welche Kamera braucht ein Blogger

Wie man wundervolle Bokeh-Bilder macht

 

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