Lifestyle

{Blogpause} beendet | I’m back!

Letztes Jahr im August habe ich mich hier vom Blog verabschiedet. Es gab mehrere Beweggründe dafür: ich hatte sehr viel Arbeit, meine Ideen waren ausgetrocknet, und ich fühlte nur noch den Druck bloggen zu müssen.

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Was als Spass und Hobby anfing, nahm ernstere Züge an. Es war kein Spiel mehr, es war Arbeit. Abends kam ich von der „richtigen“ Arbeit nach Hause und war todmüde, konnte nichts mehr tun ausser noch ein bisschen abschalten und ins Bett kriechen. Ich fand weder Zeit für Sport noch Malen, traf mich selten mit Freundinnen, und die Wochenenden waren einfach zu schnell wieder vorbei um mich richtig zu erholen.

Meine kreative Wiese hier auf dem Blog hatte überhaupt keinen Platz mehr in meinem Leben. Ja, ich war mit allem etwas überfordert. Obwohl man das als Aussenstehender gar nicht bemerkte, ich funktionierte ja weiter, alles kein Problem.

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Aber ich kann mich selbst relativ gut einschätzen, mich von aussen betrachten. Die Meditation hilft mir dazu. Irgend etwas in mir sagte „Stop, du musst bremsen und alles aufs Minimum zurückschrauben“. Es war die einzige Möglichkeit um heraus zu finden was ich wirklich wollte.

Ich schraubte also alles aufs Minimum zurück. Nichts musste, alles konnte. Diese Einstellung half mir, mich zu erholen, zu entdecken was ich wirklich wollte. Eine ganze Weile lang passierte gar nichts. Und dann, eines Tages, wie aus dem Nichts heraus, fühlte ich wieder diese Sehnsucht. Wie ein zartes Kribbeln fühlte ich wieder Lust nach Lesen, nach Schreiben und Backen. Farben, Düfte und Handarbeits-Projekte kamen mir in den Sinn.

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Aber dieses Mal will ich mir Zeit lassen. Einfach-nur-mal-sein und Auf-mich-zukommen-lassen sind meine Devisen. Ich merke wie ich so ein besserer Mensch werde. Wenn ich selbst ruhig bin kann ich besser zuhören, andere Menschen helfen.

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Was sich im Blog ändern wird? Es wird alles etwas entspannter sein, manchmal werde ich mehr Backen oder Basteln, dann werde ich vielleicht eine Fotostory erzählen oder über Reisen erzählen. Nichts muss, alles kann. Ich freue mich sehr auf das was kommt.

 

{Sommerhitze} 6 Tipps um mehr Wasser zu trinken

Liebe Blogleserin, Lieber Blogleser,

Mich hat definitiv die Blog-Sommerträgheit in Besitz genommen. Es ist momentan draussen einfach viel zu schön um 1-2 Stunden vor dem PC zu sitzen. Und -wir erinnern uns- der Sommer dauert ja in diesen Breitengraden knappe zwei Sekunden, also MUSS MAN RAUS! Nein, wirklich, wir geniessen es momentan sehr. Wir sind viel draussen am lesen, malen mit Kreide, oder springen zur Erfrischung ins kalte Nass. Haushalt? To-Do-Liste? Näääh, das kann warten.

Wir ernähren uns hauptsächlich von Salate und Früchte, und trinken viel Wasser. Apropos Wasser trinken. Bei mir meldet sich der Wassermangel meistens mit einem hartnäckigen Kopfweh, den ich fast nicht mehr wegbringe. An hitzigen Sommertagen heisst das für mich mindestens 2.5 Liter pro Tag trinken, und das fällt mir manchmal schwer, denn so viel Durst habe ich einfach nicht immer.

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Ich habe da so meine Tricks um mein Wasserziel zu erreichen, und vielleicht helfen die Euch auch mehr zu trinken. Here we go:

1. Früh anfangen.
Ich trinke gleich nach dem Aufstehen 1-2 Glas Wasser, denn nach dem Frühstück bin ich einfach zu voll um noch Wasser zu trinken.

2. Finde das richtige Wasser für dich
Die Welt teilt sich in Leute die Wasser mit Kohlensäure mögen, und andere haben lieber stilles Wasser. Kennt Ihr das? Diejenigen die mit Kohlensäure trinken, würden niemals im Leben stilles Wasser trinken, und umgekehrt dasselbe. Finde für dich heraus was du lieber hast. Vielleicht magst Du ein Schuss Zitrone drin? Oder diese Volvic mit Birnen- oder Erdbeergeschmack?

3. Schöne Trinkflaschen
Glaubt mir, ich dachte zuerst „Was ist das für ein Quatsch, ich trinke doch nicht mehr Wasser nur weil ich eine schönere Trinkflasche habe“. Aber ich muss zugeben, JA ich trinke mehr Wasser nur weil ich eine schönere Trinkflasche habe. Es gibt diese von CAMELBAK die ziemlich coole Farben haben, mit oder ohne Trinkhalm, und ich nehme sie überall mit. Mittlerweile habe ich schon zwei davon, und der junge Mann hat auch eins.

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4. Markiere deine Flasche.
Die CAMELBAK haben bereits eine Markierung, aber wenn du eine PET-Flasche hast, kannst Du sie ganz einfach mit einem Stift in vier gleiche Teile markieren, und darauf schreiben 9 Uhr – 12 Uhr – 18 Uhr oder ähnlich. So weisst Du wie weit du mit dem Wassertrinken schon bist.

5. Hol dir die Hilfe der Apps
Es gibt ja mittlerweile für alles eine App. Auch für’s Wassertrinken! Und für den einen oder anderen Geek unter Euch, kann es echt hilfreich sein. Zumindest bis mal selber die Routine hat. Ich muss zugeben ich habe sie bisher noch nicht benutzt, aber so auf den ersten Blick haben mir Waterlogged und Daily Water Free oder Water Daily noch gut gefallen.

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6. Wasserhaltige Früchte essen
Wenn gar nichts mehr geht und ich das Gefühl habe ich kann jetzt ummöglich noch ein Glas Wasser trinken, dann mogle ich ein bisschen und esse halt Früchte mit hohem Wassergehalt. Melone, Wassermelone, Grapefruit, Erdbeeren. Ausserdem haben wir hier das Plus der Vitamine!

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UND WAS SIND DEINE TIPPS UM MEHR WASSER ZU TRINKEN?

*Dieser Post enthält Affiliate Links.

 

{Product Review} Polar Loop – Meine ehrliche Meinung

Liebe Blogleserin, Lieber Blogleser,

Zum Geburtstag habe ich ein Polar Loop Aktivitätstracker geschenkt bekommen. Der grosse Mann weiss mittlerweile was mir gefällt (und ich sage es ihm auch mindestens 2’000 Mal). Ich hatte es vorher bei einer Freundin gesehen, und mir von ihr erklären lassen wie es funktioniert. Da mein Geburtstag vor der Tür lag, habe ich dem grossen Mann einen Hinweis mit dem Zaunpfahl gegeben, und er war erleichtert dass er sich nicht den Kopf zerschlagen musste um mir ein Geschenk zu suchen.

Ein Aktivitätstracker ist ein Armband, das deine Bewegungen im Alltag misst, und dir meldet wenn du zu lange inaktiv bist, oder wie viel Bewegung dir noch fehlt um dein tägliches Aktivitätsziel zu erreichen. Für mich Bürogummi, Gelegenheitsjoggerin und Pilates-Teilnehmerin, war es echt schwer einzuschätzen ob ich genug Bewegung pro Tag habe. Manchmal sitze ich halt sehr lange an meinem Bürotisch, andere Male laufe ich viel herum, aber ob das dann genügte war mir immer ein Rätsel. Dieser Aktivitätsträcker sollte das nun ändern. Mit einem Preis von ca. CHF 100 ist es auch eines der günstigsten auf dem Markt.

Nun habe ich es bereits seit zwei Wochen und möchte euch berichten wie es ist.

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Fangen wir mit dem Negativen an. Da habe ich zwei Bemerkungen. Erstens, der Armband ist etwas gross für mein Geschmack, es ist vergleichbar mit einem Armreifen, was vorallem beim Schlafen sehr gewöhnungsbedürftig ist, weil ich sonst jeglichen Schmuck abziehe. So ein grosses Teil am Handgelenk ist da schon eine krasse Umstellung. Obwohl es hier auch gleich ein kleiner Pluspunkt gibt, denn es sieht meiner Meinung nach sehr stylisch aus.

Der zweite Nachteil ist, dass es nicht 100% akkurat ist. Das Fahrradfahren wird z.B. nicht registriert, da sich die Hände bei dieser Sportart praktisch nicht bewegen. Und manuell lässt sich leider keine Aktivität hinzufügen.

Ansonsten kann ich mit Überzeugung sagen, dass ich mich mit der Polar Loop mehr bewege. Ich mochte zwar schon bevor ich den Polar Loop bekam gerne Sport, bin aber sonst im Alltag eher die, die lieber den Aufzug nimmt als die Treppe. Lieber mit dem Auto zum Bäcker als zu Fuss. Seit ich den Polar Loop trage, fliesst viel mehr Bewegung in meinem Alltag ein. Ich wähle bewusst die Variante, die mir mehr Bewegung gibt, um mein tägliches Ziel zu erreichen.

Ein anderer Vorteil ist, dass man das Niveau selbst einstellen kann. Es gibt drei Schwierigkeitsgrade, die man je nach Sportlichkeit wählen kann. So kann man mit dem tiefsten Niveau anfangen (wie ich) und sich dann eventuell hocharbeiten.

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Es gibt eine ziemlich coole App dazu, wo man sieht wann man sich an diesem Tag bewegt hat, wann man zu lange inaktiv war, wie lange man geschlafen hat, wie viele Kalorien man verbraucht hat, usw. Dies ist sehr interessant, weil du hier auch erkennst wann du am meisten Bewegung hast, und die gespeicherten Daten stehen dir in einer Art Tagebuch zur Verfügung. Ausserdem gibt es dir verschiedene Vorschläge wie du dein tägliches Ziel noch erreichen kannst (z.B. an „27 min Leichtes Schwimmen“ oder „1 h 42 Langsames gehen“).

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Ich bin ziemlich begeistert davon und vorallem bei diesem Frühlings- bzw. Sommerwetter wähle ich meistens die sportlichere Fortbewegungsvariante. Wenn es zu Fuss nicht gleich Stunden dauert, wähle ich jetzt bewusst diese Variante. Oder ich habe am Abend noch etwas Zeit? Dann gehe ich Joggen. Auch wenn es nur 15 Minuten sind. Ich weiss noch nicht wie es im Winter sein wird, denn da werde ich weniger zu Fuss gehen wollen als jetzt, dafür wahrscheinlich mehr Schwimmen. Und das ist gleich ein weiterer Vorteil der Polar Loop, sie ist nämlich wasserdicht und misst auch deine Schwimmaktivitäten.

Die Polar Loop erhält von mir die Note 9/10.

Hat jemand von euch auch so einen Aktivitätstracker? Vielleicht eine andere Marke? Wie sind eure Erfahrungen damit?

*Dieser Post enthält keine Werbung, ich wurde nicht dafür bezahlt und erhielt auch keine Produkte im Gegenzug. 

2. Street Food Festival Zürich 2015

Liebe Blogleserin, Lieber Blogleser,

Zürich und ich, wir hatten alles andere als ein guter Anfang. Ich mochte die Stadt nicht. Sie war mir zu kalt, zu oberflächlich, zu grau. Aber das ist schon lange her. Heute mag ich diese Stadt sehr. Sie hat Charme, einfach auf den zweiten Blick. Eines der Dinge, die ich an Zürich liebe, sind die Festivals im Sommer. Es gibt immer etwas zu sehen, zu tun, zu besuchen.

Dieses Wochenende fand das 2. Street Food Festival statt. Die besten Foodstände mit Delikatessen aus aller Welt waren dort. Und das wollten wir auf keinem Fall verpassen! Nur schon der Hinweg war ein Augenschmaus, denn es ging mit der roten Dolderbahn hoch. Einmal oben, Schlaraffenland pur:

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IMG_3313Wir haben in der Latino-Ecke natürlich Empanadas gegessen (ich chilenische, er argentinische) und anschliessend etwas Süsses (er Eis, ich Churros). Zwischendurch habe ich viel fotografiert. Auch das Essen fremder Leute. Ihr solltet die Gesichtsausdrucke sehen, wenn ich „Hey, darf ich kurz dein Essen fotografieren?“ sage. Es geht von „Spinnt sie…“ bis „Ja, klar!“

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Danach gingen wir auf den hinteren Teil der Dolder Eisbahn, wo uns diese Oase erwartete.

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Nachdem wir uns kurz ausruhten, gingen wir zu Fuss wieder den Berg runter. So quasi als Verdauungsspaziergang.

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Morgen ist Ausruhen und Sonne geniessen angesagt. Wir lassen es uns gut gehen!

Ich wünsche Euch noch einen wunderschönen erholsamen Sonntag.

 

 

Mehr über Zürich:

Zürich und die Liebesschlösser

{Places I like}

 

 

 

 

 

{Besser-Esser} Lieblingsprodukt

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Liebe Blogleserin, Lieber Blogleser,

Das Projekt Besser-Esser geht nun in die zweite Runde. Im Dezember und Januar habe ich mit dem gesunden Essen etwas Pause gemacht -Weihnachtsschlemmen, Süsses und hach Ihr wisst schon-, und danach schwer bereut. (Wer nicht weiss wovon ich rede, kann HIERHIER oder HIER lesen).

Nach meiner Knieverletzung hatte ich gleich 4-5 Viren nacheinander, was mich dazu brachte das Besser-Esser-Projekt sofort wieder aufzunehmen. Ich esse ja gerne gesund, es ist nur etwas mehr Arbeit in der Küche, aber auch das ist Gewöhnungssache . Es ist wichtig auf den Körper zu hören, und meiner hat mich förmlich angeschrien.

Angefangen habe ich mit Smoothies, die ich nun zur Arbeit mitnehme um mein Morgenhunger zu stillen. Ich frühstücke meistens ein Müsli mit Früchten und Nüsse, aber so zwischen 9 und 10 Uhr packt mich ein gemeiner Heisshunger, den ich jetzt mit diesen Smoothies stille.

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Dabei habe ich auch gleich ein paar neue Produkte probiert, und bin von einigen davon sehr begeistert. Zum Beispiel von Kokosöl. Ein wahrhaftes Wunder der Natur! Es hat so viele Verwendungsmöglichkeiten, dass es hier den Rahmen sprengen würde alle aufzuzählen.

Ich benutze es für einige Smoothies, für Chicken Kokos Curry, oder als natürliches Pflegeprodukt, für trockene Ellbogen, als Nachtcreme, usw.

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Apropos neues Essen ausprobieren: Ich versuche gerade ein paar Rezepte mit Chiasamen, Grünkohl, und rohes Kakaopulver und werde Euch dann berichten ob sie in meinem Speiseplan bleiben oder nicht.

Was sind Eure Lieblingsprodukte aus dem Reformhaus?

You are what you eat. So don’t be fast, cheap, easy or fake!

 

Sie ist künstlerisch unbegabt

Liebe Blogleserin, Lieber Blogleser,

Als ich in der achten Klasse war, sagte meine Handarbeitslehrerin zu meiner Mutter: „Ihre Tochter ist künstlerisch unbegabt. Sie hat es einfach nicht im Blut. Wenn sie aber brav in der Klasse mitmacht und die Hausaufgaben erledigt, werde ich das in der Note berücksichtigen.“

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Von da an habe ich das geglaubt. Ich habe geglaubt, dass ich gut im Fleiss bin, in Lesen und Schreiben, in Ordnung halten, in artig sein. Dass meine linke Hirnhälfte einfach besser ausgebildet ist. Ich habe Kunst vermieden, weil ich wusste „das liegt mir einfach nicht“. Dass ich aber GERNE malte, und eigentlich ganz gut tanzen und singen konnte, dass ich ein Gespür für Farben hatte, kam mir damals nicht in den Sinn.

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Als ich einige Jahre später meine erste eigene Kamera in den Händen hielt und merkte wie sehr es mir gefällt zu fotografieren, wie es mich entspannt und frei macht, dachte ich zuerst gar nicht an das Resultat. Ob die Fotos schön waren oder nicht interessierte mich nicht. Ich war einfach glücklich wenn ich fotografieren konnte. Also fotografierte ich weiter, kaufte mir Leinwände und Acrylfarben und spielte mit den Farben. Ich befreite mich komplett vom Perfektionismus und war mutig genug um zu sagen: „Es ist mir egal ob ich unbegabt bin, ich mache es trotzdem. Einfach weil ich es gerne tue“. Der Weg war das Ziel.

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Heute bin ich fest davon überzeugt, dass jeder von uns ein kleiner Künstler in sich drin hat. Unser inneres Kind, dass sich die Hände gerne mit Farbe bekleckst und drauflos malt ohne daran zu denken ob das Bild den Erwartungen entsprechen wird oder nicht. Ein Kind malt, einfach weil es Lust dazu hat. Ein Kind spielt gerne mit Knete, ein Kind bastelt gerne. Wenn es ein Lied hört, tanzt es. Das Leben sollte so sein: einfach, uneingeschränkt und frei. Kreativer Ausdruck ist der Weg für die persönliche Weiterentwicklung.

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Deshalb möchte ich dir heute sagen: es spielt keine Rolle ob du begabt bist oder nicht, du sollst malen, basteln, kneten, tanzen, singen, ein Musikinstrument spielen, und zwar einfach nur um es zu tun und dabei die ganze Welt vergessen. Schliesse die Augen und hör ganz genau zu, was dein inneres Kind zu dir sagt. Was sagt es?

Everyone is born creative; everyone is given a box of crayons in kidergarten. Then when you hit puberty they take te crayons away and replace them with dry, uninspiring books on agebra, history, ect. Being suddenly hit years later with the ‚creative bug‘ is just a wee voice telling you, ‚I’d like my crayons back, please.” Hugh McLeod

 

Über das Meditieren

Liebe Blogleserin, Lieber Blogleser,

Nachdem ich mein rechtes Knie während unserem Skiurlaub verletzt habe, sieht es nicht so aus als könnte ich in nächster Zeit joggen gehen. Was ziemlich blöd ist, denn ich jogge sehr gerne. Obwohl ich es nicht jeden Tag, und auch nicht bei jedem Wetter tue. Aber ich liebe es. Einfach die Schuhe anziehen, dehnen, die richtige Playlist wählen, und los geht’s.

Vor ein paar Monate habe ich angefangen zu meditieren. Da hört man überall das soll doch so gut sein, und ich dachte „kann nicht schaden“ und probierte es einfach mal aus. Seither hatte ich sporadisch, so nach Lust und Laune mal 5 oder mal 10 Minuten meditiert, und es klappte eigentlich ganz gut.

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Letzte Woche sass ich also im Hotelzimmer und hatte so viel Zeit übrig wie schon seit langem nicht mehr. Es war der perfekte Moment zum meditieren. Ich musste mich nicht verkriechen und allen Bescheid sagen, dass sie mich nicht unterbrechen sollten, ich musste nicht den Wunsch unterdrücken doch noch das eine oder andere vorher zu erledigen. Ich war einfach da und hatte Zeit. Und da probierte ich es tatsächlich aus, 25 Minuten am Stück zu meditieren. Zuerst dachte ich es würde sich wie eine halbe Ewigkeit anfühlen, aber die 25 Minuten gingen relativ schnell über die Bühne. Ich habe kein einziges Mal auf die Uhr geschaut.

Am Anfang fühlte es sich komisch an. Ich meine, man sitzt einfach da und atmet ein und aus. Und soll an nichts denken ausser ans Atmen, und das ist gewöhnungsbedürftig. Man denkt ja immer an irgendwas. Sogar während dem Träumen. Und gerade deswegen sollte man dem eigenen Gehirn mal eine Pause schenken. Bisher kann ich sagen, es gibt wirklich so eine innere Ruhe.

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Was mir am Meditieren gefällt:

  • Es kostet nichts (wie joggen gehen!)
  • Man braucht keine speziellen Utensilien dazu (eigentlich braucht man gar nichts ausser ein Stuhl aber wenn man am Boden meditiert nicht mal das).
  • Es dauert nicht lange (wenn ich bedenke wie lange ich auf Pinterest herumsurfen kann)
  • Es hat mich beruhigt.

Nicht dass ich sonst ein hektischer Mensch wäre, das bin ich nicht. Die meisten würden sagen, dass ich jetzt schon als ein ruhiger Mensch wirke. Aber eben, ich wirke sehr entspannt, aber mein Gehirn spult die ganze Zeit weiter und spielt alle To-Do-Listen herunter. Das verspannt mich innerlich. Mit der Meditation habe ich das Gefühl, dass ich dem entgegen wirken kann.

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Ich tue es auch um mein Jahreswort {Thrive} {Aufblühen} etwas näher zu kommen. Meditieren, Zeit für sich nehmen, an nichts denken müssen, und auf dieser Weise innere Ruhe erlangen.

Bisher funktioniert es recht gut, und ich werde es weiterhin machen. Vielleicht werde ich es auch mal mit Yoga verbinden, wer weiss. Ich halte Euch auf dem Laufenden.

(Vielen Dank für alle Gute-Besserung-Wünsche! Meinem Knie geht es jeden Tag ein bisschen besser).

Rule your mind, or it will rule you. Buddha

 

{Scrapbooking} Journal your life

Liebe Blogleserin, Lieber Blogleser,

Ich liebäugle schon lange mit der Idee eines Scrapbooking-Projektes. Nicht dass ich meine Fotos nie ausdrucke, aber ausser dieses eine Album im Jahr (wo allerdings mehr der junge Mann erscheint), die eine oder andere Foto-Leinwand, oder hie und da mal eine App ausprobieren, bleiben immer noch die meisten Fotos auf dem elektronischen Nirvana.

Was hat mich bisher davon abgehalten? Naja, auf der einen Seite braucht das ja auch Zeit, Ideen, und Material, welches hierzulande entweder fast nicht oder sehr teuer zu kaufen gibt. Trotzdem möchte ich den Alltag festhalten, meine Lieblingsmomente die vorbei gehen um dann nach einer Zeit in Vergessenheit zu geraten. Ich möchte meine Fotos als eine Art Tagebuch ausdrucken und Notizen dazu schreiben was war, wie wir uns fühlten, was wir getan haben. Ich möchte in 20 Jahren in diese Alben reinschauen und mich wundern welche Musik ich hörte, was uns zum Lachen brachte, oder welche Hobbys wir hatten.

Also habe ich mir die Basics aus der Papeterie geholt und habe angefangen. Ich will es einfach und unkompliziert halten, und habe mal mit einem einfachen Ordner und ein paar Stempel angefangen.

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Einige Kleber, Buchstaben, Washi-Tapes, und Marker. Und hier sind meine ersten Seiten:

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Es sind zaghafte erste Schritte in die Scrapbooking-Welt, aber ich werde dran bleiben und mit der Zeit kommt dann immer mehr hinzu. So wird es zu einer schönen Sammlung von Erinnerungen.

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Es fühlt sich etwas komisch an, denn es ist wirklich wie Tagebuch führen und das ganze Malen und Dekorieren, fühlt sich ein bisschen an wie in der Schulzeit, als man Freundschaftsbücher oder die letzte Seite der Schulhefte „gedoodelt“ hat. Aber es ist ein schönes Gefühl! Macht jemand von Euch auch Scrapbooking, Fotoalben oder führt Tagebuch?

 

Zürich und die Liebesschlösser

Liebe Blogleserin, Lieber Blogleser,

Wie geht es Euch? Habt Ihr diese grauen Tage nicht auch satt? Man soll sein Gemüt nicht vom Wetter bestimmen lassen, soweit ist mir klar. Und die meiste Zeit gelingt es mir auch. Ich prahle oft damit, dass mir die verschiedenen Jahreszeiten gefallen und ich jede von ihnen geniesse.

Aber die letzten Tage waren so unendlich grau. Da hilft nur eines: Kamera in die Tasche und auf Farbensuche gehen! So geschehen letzten Samstag. Ich ging also in „die Stadt“ (so nennt man übrigens Zürich wenn man ausserhalb wohnt. Das hat eine Weile gedauert bis ich das gelernt habe. Wenn eine Freundin sagte „Gehen wir in die Stadt zum Essen?“ Fragte ich immer „Welche Stadt?“).

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Ich mache es mir immer zum Auftrag, die Farben dieser sonst eher grauen Stadt, zum Vorschein zu bringen. Und bisher ist es mir gelungen. Dieses Mal führte mich meine Suche zum Mühlesteg. Denn diese Brücke hat sich in den letzten Jahren zur Liebesbrücke von Zürich etabliert. Und das ist mal ein schöner Kontrast zur sonst so ernsten Banken-, und Versicherungsstadt. Hunderte von Liebenden bringen seit ein paar Jahren Ihre Schlösser hierher um ihre Liebe zu verewigen. Am Anfang wurde die Schlösser noch von den städtischen Mitarbeiter entfernt, aber mittlerweile „toleriert“ man sie wieder.

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Diese Liebesschlösser faszinieren mich immer wieder. Ich frage mich dann ob diese Pärchen frisch verheiratet sind, oder sich einfach so Liebe schwören wollten. Ich versuche mir die Pärchen, anhand der Schlösser, vorzustellen. Jung, alt, gleichgeschlechtlich, frisch verheiratet, verlobt, oder vielleicht schon lange zusammen.

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Wenn ich die Schlösser anschaue, denke ich ob diese Paare immer noch zusammen sind? Kommen sie ab und zu zur Brücke und schauen sich ihr Schloss an?

2015-01-25_0011Dann gibt es auch die Pessimisten (übrigens stimmt diese Statistik nicht):

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Oder die Exoten:

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Und die Verrosteten:

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Meine Suche hat sich also gelohnt und ich konnte mit einem Herz voll mit Farben (und Liebesschlösser) zurück nach Hause gehen.

To love someone is nothing. To be loved by someone is something. But to be loved by the one you love is everything. Paulo Coelho.

{Blogs I Like} ist back!

Liebe Blogleserin, Lieber Blogleser,

Mein letztes {Blogs I Like} ist schon eine Weile her, und es kommen immer mehr Blogs in meine Feedly und Bloglovin-Liste hinzu. Hier kommen meine neusten Favoriten:

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Meine neuste Entdeckung ist The Dainty Squid. Die Autorin dieses Blogs ist eine junge Frau namens Kaylah, die in Cleveland USA wohnt und ihre Haare in allen möglichen Farben trägt. Was mir an ihrem Blog am meisten gefällt ist ihr 365-Projekt (ich verbeuge mich prinzipiell vor jedem der so ein Projekt macht). Aber auch die Weekly Nails Serie, sowie die Sammlungen aus ihren Ausflügen (weggeworfene Feuerzeuge in allen Farben) finde ich sehr interessant.

Auf den ersten Blick ist ihr Blog eher unspektakulär. Aber wenn man eine zeitlang mitliest kommt man in den Genuss von irrsinniger Kreativität. Sei es wie sie ihre Wohnung dekoriert (ich sage nur: Zahnimplantate!), oder auch ihre speziellen Outfit-Posts (die ich LIEBE), sowie die verlassenen Gebäude die sie fotografiert. Alles in allem ist es immer einen Schuss Inspiration für mich wenn ich auf ihrem Blog bin.

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bbb ist der Blog einer amerikanischen Fotografin (A Love Supreme). Sie schrieb früher auf Bluebirdbaby, aber als sich in ihrem Leben sehr vieles veränderte (sie wurde Fotografin, heiratete, ist umgezogen, usw.) fühlte sie, dass sie ein neues Blog-Kapitel eröffnen musste und änderte ihr Blog auf bbb.

Obwohl sie von Beruf aus Hochzeitsfotografin ist, findet man hier keine Promi-Fotos für potentielle Kunden. Viele eher ist es ein Personal Blog und sie erzählt ganz einfach über ihren Alltag.

Und sie schafft es wie kein anderer den Alltag, genau so wie er ist, festzuhalten. Und es wirkt fast schon ein bisschen magisch.

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The road is home ist der Blog einer ausserordentlich talentierten jungen Fotografin namens Nirrimi. Ich weiss allerdings nicht ob das ihr richtiger oder ihr Künstlername ist. Aber sie macht wunderschöne melancholische Fotos. Obwohl sie noch so jung ist (ich glaube sie ist 20 oder 21 Jahre alt), hat sie schon mit vielen grossen Fashion Labels gearbeitet. Ihre Arbeit, aber seit sie Mutter ist auch viele private Bilder, findet man auf ihrem Blog.

So, das waren meine heutigen Blogs. Wie so oft, sind es wieder Fotografen-lastige Blogs, aber sie sind eine Quelle der Inspiration für mich wenn ich mal wieder meine Muse suche.

Kennt Ihr auch gute Fotografen-Blogs? Oder einfach gute und interessante Blogs die hier gezeigt werden sollten? Blogs die euch gefallen, berühren inspirieren? Welche sind das?

 

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